31. Januar - 8. Februar       Alcantara - Palermo

Mi

31

Jan

2018

Alcantara Schluchten und Convente Cappuccini

So jetzt aber wirklich zusammenpacken und rein ins Hinterland. 

 

Nach 15 km sind wir bereits bei der Alcantara Schlucht. 7 Euro kostet der Eintritt, inkl. Lift runter zum Fluss. Wir haben den ganzen Geologiepark für uns alleine, im Sommer ist das wohl anders. Dann kann man die Schlucht auch im Fluss durchqueren, Gummistiefel können gemietet werden.

 

Es geht rauf und runter zu den verschiedensten Balkonen und Terrassen. Immer wieder beeindruckende  Blicke in die Tiefe. Grau ist nicht einfach grau. Es glänzt, glitzert, grünt und blüht. Die Vögel zwitschern und tirillieren. In der Höhe kreisen zwei Greifvögel. Wir sind geplättet, die Wanderung ist absolut lohnenswert.

Wir fahren 5 km weiter ins Tal hinein nach Francavilla di Sizilia, wo wir uns auf den grossen Parkplatz beim Friedhof und dem Kapuziner Kloster stellen.

Gps. lat. 37.90732  long. 015.14253  keine Ver-,und Entsorgung.

 

Das Kloster kann für 2.50 Euro besichtigt werden. Unser Führer möchte eigentlich Feierabend machen: " In der Winterzeit schliesse ich früher, aber kommt nur herein." 

 

Das Kloster aus dem Jahre 1570 wird noch von zwei Mönchen bewohnt, der Rest ist Museum, das einen guten Einblick in die ehemalige Zeit erlaubt. 

 

Danach laufen wir entlang des ausgetrockneten Flussbettes ins Städtchen und erreichen nach der Rundtour wieder unseren Camper. Der andere Wohnmobilist ist inzwischen weggefahren und so haben wir den ganzen Platz für uns. 

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Do

01

Feb

2018

Sarazenenbrücke bei Adrano

Um den Aetna rum, das ist unser heutiges Tagesziel.

 

Also wieder hoch auf fast 1000 m. Die Temperatur fällt unter 10 Grad. Vormittags ist der Aetna stets links von uns gut sichtbar. Ein Foto machen wir nicht. Später ist er von Wolken vernüllt und so mögen wir ihn auch nicht mehr ablichten.

 

Unterwegs gibt es frisches Quellwasser von einem Brunnen. Wir sind nicht die einzigen, die hier ihre Flaschen füllen, also muss es sehr gut sein.

 

Vorbei an Ragnazzi und Bronte. Dies ist die Region der Pistazien. Es gibt im September ein Fest mit selbigem Namen. Jetzt sind die Bäume nackt.

 

Adrano durchqueren wir mal wieder mit zusammengekniffenen Hinterteil und die letzten Kilometer zur Sarazenenbrücke sind wohl auch nicht jedem Womofahrer zu empfehlen. Olivenbäumekratzer und die letzten paar Meter sehr steinig.

 

Nun wieder auf 350m Höhe bei 15 Grad sind wir jedoch sehr zufrieden mit unserem Plätzchen für die Nacht.

 

Gps: lat. 37.70072   long. 014.80011   keine  Ver-, und Entsorgung. Recht wenig Platz am Rande der Piste.

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Fr

02

Feb

2018

Kontrastprogramm

Nach der ruhigen und stockdunklen Nacht "besuchen" uns am Vormittag einige  italienische Touristen die Fotos von der Brücke machen.

 

Wir wollen zum grössten Stausee Siziliens, dem Lago Pozzillo. Die Strasse ist zum Teil mehr als kaputt und scheint ins Tal abzufallen, hält unser Gewicht aber dann doch aus.

 

An den See kommen wir nicht. Er ist nämlich fast leer, kein schöner Anblick. Hier müsste es vermutlich länger als nur ein paar Tage regnen, um diesen zu füllen.

 

Also fahren wir weiter an blühenden Mandelbäumen und grünen Wiesen vorbei. An der Tankstelle, wo wir unsere Gasflaschen befüllen können, machen wir uns im Internet kundig wie es wettermässig im auf fast 1000m hoch liegenden Enna aussieht. Sturm und Nebel. Da wir heute darauf keine Lust haben schauen wir uns auf dem Weg dorthin nach einem Nachtplatz um.

 

Irgendwo im Nirwana, neben der Autobahn entdecken wir einen grossen Parkplatz beim Sicilia Outlet Village.

Wir gehen davon aus, dass die Musikbeschallung in der Nacht irgendwann aufhört und meinen hier gut aufgehoben zu sein.

 

Natürlich flanieren wir durch das Ladenstädtchen und sind geflasht. Was es da alles zu kaufen gibt und wie schön die Anlage im Ganzen aussieht. 

 

Um 22 Uhr sind die Lautsprecher auf dem Parkplatz verstummt und nur noch wenige Autos befinden sich auf dem Parkplatz. 

 

Gps: lat. 37.57251  long. 014.47888  keine Ver-, und Entsorgung. Videoüberwacht und nachts ruhig. Für Zwischenstopp durchaus geeignet. 

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Sa

03

Feb

2018

Villa del Casale und Enna

Nach der ruhigen Nacht, geht um 9.30 Uhr die Musik auf dem Parkplatz wieder los wir auch.

 

Wir fahren nach Piazza Armerina um die römische Villa del Casale zu besichtigen. Der Parkplatz kostet für Womos 1.50 Euro pro Stunde und der Eintrtt 10 Euro pro Person. Morgen am ersten Sonntag des  Monats wäre der Einlass umsonst, aber da wir nun schon einmal hier sind, wollen wir jetzt rein.

 

Im Sommer muss hier ein absoluter Rummel sein, jetzt ist es ruhig und die wenigen Besucher können entspannt in die Welt der Römer eintauchen. Die gut erhaltenen Mosaike sind sehenswert. So viele auf einmal haben wir noch nie gesehen.Das Leben wird in allen Facetten und bis ins kleinste Detail dargestellt. An dieser Stelle grüssen wir unsere Tessiner Freunde, die uns diese Sehenswürdigkeit ans Herz gelegt haben.

 

Nun aber doch nach Enna, ins Zentrum Siziliens. Ein paar Tournanten hoch auf 970 m .M und schon stehen wir beim Castello di Lombardia. Es ist neblig und kühl. Nach einem kurzen ersten Spaziergang durch die Altstadt, ziehen wir uns ins Warme zurück und vertagen den Besuch der Burg auf Morgen. 

 

Gps:  lat. 37.56754     long. 014.28742  keine Ver-, und Entsorgung

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So

04

Feb

2018

Enna und Lago di Pergusa

Morgens um 10 Uhr in Enna, dem Nabel Siziliens, immer noch 2 Grad kalt, jedoch windstill und sonnig.

 

Wir erkunden das Castello, das kostenlos besucht werden kann und geniessen die Aussicht vom höchsten Turm. Der Blick in alle Himmelsrichtungen ist phantastisch.

 

Ein älterer Italiener spricht auf mich ein. Ich meine nur:" Ja, ja." Er fragt etwas und erklärt mir vermutlich auch einiges. Verstehen tue ich nichts, aber auch gar nichts. Alois: " Das ist wohl ein Appenzeller" " Muss so sein, schade, dass ich Dialekte nicht verstehe."

 

Wir laufen durch das Städtchen. An der Sonne wird es später richtig warm. Das archäologische Museum mit verschiedenen Fundstücken aus der Region kann umsonst besucht werden. Auf grossen Tafeln wird erklärt wo die Bronzestücke und Keramikteile gefunden wurden. Wir fotografieren eine der Tafeln die Höhlenwohnungen zeigt. Vielleicht finden wir ja den Ort.

 

"Wollen wir nochmals hier oben übernachten?" " Morgen soll es Niederschläge geben, dann werden sie wohl als Schnee runterkommen." 

 

Also runter an den einzigen natürlichen See Siziliens, den Lago di Pergusa auf nur noch 680 Meereshöhe.

 

Rund um den See gibt es ein Autodrom. Wie kommt man bloss auf so eine Idee? Der See ist nicht zugänglich, kann aber auf einem Strässchen neben der Piste umrundet werden. Die Menschen benutzen die Rennbahn zum radfahren, spazieren und joggen. Wir haben uns heute genug bewegt, stellen uns daher nach zweimaliger Umrundung für die Nacht auf den grossen Parkplatz.

 

Gps. lat. 37.52281      long. 014. 30943    kostenlos, keine Ver-, und Entsorgung. 

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Mo

05

Feb

2018

Caccamo

Wir fahren 110 km durch sehr grüne Landschaft auf der Autobahn an die Küste. Alles auf Stützen und am Flicken. Richtig wohl fühlen wir uns nicht wirklich, da wir nicht wissen, wie wohl unsere Seite der Bahn aussieht. 

 

In Termi Imersee geht die Fahrt wieder über viele Tournanten 10 km hoch durch eine Schlucht, weit unterhalb sehen wir den wenig gefüllten Rosamarina Stausee.

 

Unser Navi führt uns wieder mal völlig irre durch die engen Gassen der Stadt und da wir einige " fahren sie scharf links" und so, ignorieren, sehen wir die Burg irgendwann von der anderen Seite, werden  über schmale steile Strässchen ins Gelände geleitet und sollen nun 40 Min bis zum Ziel haben. Nach dem Wenden sind wir schliesslich eine Viertelstunde später wieder neben dem Kloster auf dem grossen Parkplatz, wo wir bereits schon zweimal waren und stellen uns nun auf diesen grossen Parkplatz. Nachher sehen wir von oben, dass der für Womos ausgeschriebene Parkplatz  unterhalb der Burg liegt, wäre bei der Tankstelle einfach ca.100 m geradeaus Richtung Center gegangen, aber wir bleiben hier, stehen wir doch gut, für die Besichtigung des Städtchens und der Burg.

 

Viel gibt es nicht zu sehen. Das Spannendste ist wohl: "Die Schule ist aus." Die Strasse ist völlig verstopft und das Gehupe, kaum sind die eigenen Kinder verstaut, entbehrt jeglicher Vernunft. Für uns immer wieder amüsant. Nach einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei.

 

Das wohl einzig Interessante, die Burg, sparen wir uns für morgen auf.

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Di

06

Feb

2018

Palermo

Nach der regnerischen, windigen Nacht ist es am Morgen echt ungemütlich. Nebel, Kälte und Wind treiben uns runter an die Küste. Die Burg sparen wir uns.

 

Wir stellen uns in Palermo auf den bereits bekannten Stellplatz und verkriechen uns für den Rest des Tages im warmen und trockenen Camper.

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Mi

07

Feb

2018

Suche nach dem Fundbüro in Palermo

Fahrradwetter. Also schwingen wir uns auf dieselben und machen uns auf die Suche nach dem Fundbüro. Alois hat nämlich noch nicht aufgegeben: "Es könnte ja sein, dass jemand die im Dezember von den Euronen erleichterte Geldbörse gefunden und liebenswerterweise beim Fundbüro abgegeben hat." " Glaube ich zwar nicht, aber na ja." " Weil die meisten so denken wie du, sind die Fundbüros übervoll. " OK, ist ja eh wurscht, wo wir uns rumtreiben und Palermo ist eine schöne Stadt."

 

Nach mehrmaligem Nachfragen werden wir zwar fündig, aber das Büro hat bereits geschlossen. " Morgen hat es wieder geöffnet." " Aha, dann kommen wir morgen wieder."

 

Auf dem Markt im arabischen Viertel, lassen wir uns vom Fischhändler frische Krabben zubereiten. 

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