Aktuelles

Mo

01

Mär

2021

Bacalar und auch solche Tage gibt's

Am nächsten Morgen, gibt es dann nicht einfach nur Wind, das Ganze ist in einen veritablen Sturm ausgeartet und so fliehen wir nach Bacalar.

 

Hier sehen wir uns die Festung mit der wunderschönen Aussicht auf die Lagune an. Leider ist der Himmel bedeckt und die Farben des Wassers dadurch nicht so betörend wie beim Besuch vor einem Jahr. 

 

Nun am ersten März scheint dann tatsächlich der Wurm drin zu sein. Wir werden am Morgen, zwar freundlich aber bestimmt von der Polizei von unserem Plätzchen weggeschickt,( zum ersten Mal, seit unserem Aufenthalt in Mexiko) Marianne und Uli bekommen in ihrem schönen Hotel, grottenschlechten Kaffee und wir finden keinen passenden Platz an der Lagune. Bis Marianne ihren Kaffee bekommt ist es Mittag.

 

Schliesslich werden wir in der Bucht von Chetumal, (Grenzstadt zu Belize), doch noch fündig und stellen uns auf den schönen Campingplatz mit Cabanas. 

 

Später trifft die zusammengeschrumpfte Gruppe von Sea Bridge ein, die sich nach ihrem unfreiwilligen coronabedingten Aufenthalt in Puerto Rico auf dem Weg nach Norden befindet. Wann haben wir das letzte Mal so viele Womo's an einem Ort gesehen? 

0 Kommentare

Sa

27

Feb

2021

Mahahual

Wir verbringen ein paar Tage in Mahahual einem kleinen Touristen-, früher Aussteigerdorf an der Karibikküste. Der Wind bläst uns gewaltig um die Ohren, aber wäre der nicht, wäre es wohl so heiss, dass wir gar keine Lust zur Bewegung hätten. So flanieren wir auf und ab, schwimmen im warmen Meer, hängen rum und ab, beobachten das Geschehen um uns rum und geniessen die Szenerie. Vor Corona legten jeden Tag so um die vier Kreuzfahrtschiffe an, jetzt sind es vorwiegend Corona Flüchtlings Touris und die Verkäufer buhlen um jeden Kunden. 

 

Morgen geht es dann weiter entlang der Küste.

0 Kommentare

Fr

26

Feb

2021

Karibik, Dschungel und Mücken

Wir sind unterwegs, mal im Dschungel, mal an der Karibikküste. Immer wieder Kontrastprogramm. Cenoten, Mayaruinen, mal mehr Touristen und Trubel, dann wieder ziemlich alleine und ruhig. Warme Regenschauer, Sonne pur, Wind am Meer. Einzig was jeden Tag bei Einbruch der Dämmerung nie fehlt, sind die Mücken.

 

Marianne und Uli übernachten jeweils in Cabanas oder kleinen Hotels, wir in der Nähe auf dem Camping oder frei.Wir sind nun eine Woche gemeinsam unterwegs und es ist einfach nur toll. Schauen, staunen, riechen, schmecken, diskutieren und lachen, mit guten Freunden macht das noch viel mehr Spass.

 

Im Dschunhel haben wir 2 Deutsche befreundete Pärchen getroffen, eines lebt bereits seit Jahren in ihrem selbst gebauten Haus mitten im Urwald, die anderen sind bei ihnen auf Besuch. Für uns war die Begegnung eine echte Bereicherung, wir haben zusammen viel gelacht, wer weiss wo....

1 Kommentare

Fr

19

Feb

2021

Sie sind da!

Eine Woche später als geplant, der viele Schnee und die Kälte waren schuld, für einmal nicht Corona, landen Marianne und Uli, unsere Freunde aus Deutschland in Cancun. Endlich, die Freude ist riesig.

 

Die ersten Tage vergehen wie im Fluge mit dem Eingewöhnen an Wärme und Zeiverschiebung, Gesprächen, Spielen, Spaziergängen und mexikanischem Essen.

 

Nun aid wir auf unsere Tour über die Halbinsel Yucaran gestartet und hoffen, dass sich das plötzlich kühlere und regnerische Wetter bald wieder verabschiedet.

 

3 Kommentare

So

14

Feb

2021

Cancun

Cancun, eine moderne Stadt. Kein historisches Zentrum, da erst ca. 50 Jahre alt, wie mir der nette Taxifahrer erklärt. Mindestens 100 Hotelanlagen entlang einer Halbinsel und wenige Touristen, hier wäre jetzt Hauptsaison. Die Laden-, und Restaurantbesitzer kämpfen um jeden Kunden. 

 

Wir verbringen ein paar Tage mit haushalten und den Märschen mal links mal rechts entlang der Küste, besuchen die Restaurants am Meer und kaufen im kleinen Laden an der Strasse ein.Uebrigens finden die meisten mit denen wir uns unterhalten, die Masken sehr blöd, müssten sie halt als Mitarbeiter in den Läden und Restaurants tragen, ziehen sie aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit runter, ist ja auch kein Wunder, es ist heiss und feucht und was sich da alles unter dem Mundschutz versammelt und vermehrt, möchte ich gar nicht wissen. 

 

Dann fahren wir die Ruta Cenotes, die es in der nächsten Umgebung von Cancun gibt, ab. Aber es handelt sich eher um Abenteuerspielplätze für's Jungvolk, wenn sich auch bloss 25% der sonst üblichen Teilnehmer hier tummeln, ist das trotzdem nichts für uns. Also weiter bis wir einen kleinen, ruhigen Campingplatz erspähen mit eigener Cenote und Pool. " Keine Gäste?" Der Besitzer bedauernd: " Corona." Wir geniessen zwei ruhige Tage bevor wir nach Cancun zurückkehren, wo es auf dem hiesigen Campingplatz auch durchaus beschaulich zu geht. Das heisst am Wochenende kommen ein paar Familien in die Cabanas und unter der Woche sind die Besucher eher nur stundenweise vor Ort.

 

Einige Male regnet es kurz aber nicht heftig, wie könnte es auch sonst so grün sein auf der Halbinsel Yukatan, aber für Abkühlung sorgen diese nicht.

0 Kommentare

Sa

06

Feb

2021

Playa del Carmen

Wir erreichen einmal quer über die Halbinsel Yukatan die Karibische Küste. Genauer gesagt Playe del Carmen.

 

Sowas haben wir seit langem nicht mehr gesehen. Remmidemmi pur. Musik aus allen Rohren, Lachen, Tanzen und Festen was das Zeug hält und wenige Masken. Kulturelle Vorführungen auf der Fussgängerpassage. Einmal stürzen sich etliche Polizisten und Militärs mit zwei Hunden auf einen Passanten und führen ihn in Handschellen ab, Drogen? 

 

Wir stellen uns für die Nacht auf den bewachten Parkplatz, direkt im Zentrum des Geschehens.

 

 

Unser Auto möchte frisches Oel und so machen wir das bei Fiat direkt in Playa del Carmen, bevor wir weiter die Küste hochfahren mit seinen unzähligen feudalen Hotelanlagen. 

 

Kurzer Stopp in Puerto Morelos, das kleiner ist, aber halt Wochenende und drum ziemlich voll geparkt.

 

Schliesslich stellen wir uns in Cancun vorerst mal auf den Camping auf der anderen Seite der Stadt. Viel Schönes haben wir bis jetzt noch nicht gesehen beim Durchfahren der Stadt. Mal sehen was uns morgen erwartet.

2 Kommentare

Do

04

Feb

2021

Progreso und ab durch die Mitte

Bevor man auf die Strasse nach Progreso einfahren darf, wird das Fahrzeug von aussen desinfiziert, ha, ha. Ob damit wohl das Virus abgehalten wird? Na ja das kann ja lustig werden.

 

Eine wirklich sehenswertes Städtchen am Golf von Mexiko. Am Meer entlang mit seinem langen gepflegten Malecon richten wir uns nahe des Polizeipostens für die Nacht ein.

 

Leider werden Masken all überall getragen und ich bekomme fast die Krise. Wir sehen Ordnungshüter die die Leute darauf aufmerksam machen, die Maske aufzusetzen, wir werden nicht behelligt. Man bedenke, dass hier auf der Halbinsel obwohl kalendarisch Winter, das ganze Jahr über sommerliche Temparaturen herrschen und im Sommer.........

 

Wenigstens ist alles geöffnet. Trotzdem flüchten wir am nächsten Tag und machen uns auf ins Landesinnere.

Zuerst aber noch entlang der Lagune, entdecken wir Flamingos und später sogar noch die durchaus sehenswerte Mayaanlage Xcambo, in deren Mitte die Kolonialherren eine Kirche erbauen mussten. Sieht irgendwie schräg aus.

Dann aber wirklich ins Landesinnere. In der ersten und zweiten Cenote die wir anpeilen ist das Baden zur Zeit nicht möglich, da sie beide unterirdisch sind und der Wasserstand wegen des Regens zu hoch ist. "Wie lange wird das dauern, so eine Woche?" " Nein, nein so zwei Monate." Ups, sind wir doch am Rekognozieren, für unsere Freunde die wir in den nächsten Tagen erwarten, so sie noch aus Europa wegkommen. Die Kanadier dürfen ja bereits jetzt nicht mehr aus ihrem Land.

 

Mitten in Izmala übernachten wir neben dem Zocalo, was überhaupt kein Problem ist. Lediglich die Vögel machen bis weit in die Nacht hinein ein Höllenspektakel.Die gelbe Stadt ist entzückend, wären da nicht auch die allgegenwärtigen Maskenträger, ausser den Mönchen, die haben ja Gott der sie vor den Viren schützt. Was ist bloss mit den Menschen los? Neben dem grossen Kloster im Zentrum, gibt es fast mitten in der Stadt auch 3 Mayaruinen zu bestaunen, aber die sparen wir uns für später auf.

 

Nun, die nächste Cenote, überirdisch ist zugänglich, ich habe die Ganze für mich alleine, leider ist das Baden nur mit Schwimmweste erlaubt, da der Grund über 45 Meter unter mir liegt. Alois findet das Wasser etwas zu kalt und begnügt sich mit dem Füsse waschen. Auch hier ist übrigens ausser im Wasser das Tragen der Maske obligatorisch. Wir dürfen auf dem Parkplatz vor der Cenote übernachten. Es ist sehr ruhig und sehr dunkel in der Nacht.

 

Wir wollen uns nun auch noch die grösste und wohl berühmteste Mayaanlage Chichen Itza, wenn auch nur von aussen ansehen, aber hier sollen wir bereits im Auto Masken überziehen. " Fahr bloss weg, hier bringen mich keine zehn Pferde rein, da kann hin gehen wer will, ich auf keinen Fall."

 

Wir suchen uns einen Weg abseits der grossen Route und siehe da in den kleinen Indiodörfern sind die Menschen normal. Was für eine Wohltat.

 

Auf dem Ecocamping wird im Moment gebaut und so können wir uns nicht auf den originellen Platz stellen, aber das macht auch nichts gibt es doch auf dem Camping in Valladolid mit dem Pool Platz für uns. Ausserdem liegt der nur 2 km vom Zentrum entfernt, welches wir natürlich auch erkunden. Alois wird von der Polizei auf die Maskenpflicht, das heisst auf das korrekte Tragen der Maske aufmerksam gemacht, während ich, wie immer bis jetzt, maskenlos, einen Haken schlage und so den Ordnungshütern entkomme. Deshalb gibt es kein Foto davon. Alois:" Die haben sogar eine Kamera am Revers und ich bin jetzt kameratechnisch festgehalten." Er läuft dann auch brav mit der Maske über Mund und Nase weiter.

 

Zurück auf dem Campingplatz macht sich Alois schlau während ich mich im Pool vergnüge und liest, dass in ganz Yucatan Maskenpflicht gilt, sobald ein anderer Mensch in der Nähe ist, super. Das machen die wohl, damit die Welt weiss, wie brav sie sind. Wahrscheinlich werden auch hier bei nicht Befolgen Bussen verteilt, muss so sein, denn es hustet und pfnüslet ja niemand. Alois:" Wenn das so weitergeht, fahren wir nach Veracruz und verschiffen." "Wohin willst du denn?" " Nachhause und da bleib ich im Haus und verlasse es nicht mehr." " Na dann gute Nacht."

0 Kommentare

So

31

Jan

2021

Celestun

Ueber eine ziemlich schmale, aber gute Strasse erreichen wir Celestun. Die Flamingos werden wir wahrscheinlich in Bälde mal besuchen, diesmal auf jeden Fall nicht.

 

Dort treffen wir auf Ursi und Markus mit denen wir uns bereits bei Charly einige harte Bouletourniere geliefert haben. Es macht einfach nur Spass uns wieder zu messen.

 

Die paar gemeinsamen Tage mit Spielen und Gesprächen verfliegen schnell. Wir haben uns sehr darüber gefreut und hoffentlich treffen wir uns mal wieder irgendwo. Wir bleiben auf jeden Fall in Verbindung.

1 Kommentare

Do

28

Jan

2021

Isla Aguada/ Campeche

Wir bewegen uns auf schon mal befahrenen Pfaden. Nach einer Uebernachtung an einer Tankstelle, die Wege sind weit in Mexiko, stellen wir uns auf der Isla Aguada an den Malecon zu den Fischern, wo wir nicht lange alleine sind und so für Unterhaltung gesorgt ist.

 

Auf der Weiterfahrt übersehen wir beide einen der zahlreichen Topes und uns fliegt das nicht befestigte Zeugs im Womo um die Ohren. Das Zahnglas fliegt aus dem Rahmen und zerspringt in Tausend Stücke und beim Oeffnen des Kühlschrank fliegen uns die Eier entgegen. Alois hirnt noch lange an seinem Malheur herum, aber es wird wohl nicht das letzte Mal sein, dass uns eine Schwelle, trotz fast voller Konzentration durch die Latten geht.

 

Schliesslich erreichen wir Campeche, die Piratenstadt, wo wir die Menschen gar nicht mehr so piratisch erleben, laufen doch 99% davon mit Masken rum. Also alle schön brav und konditioniert, wird doch auch im Radio und auf Plakaten ständig auf den Mundschutz hingewiesen. Wir stehen sehr gut direkt vor den Toren der Altstadt auf einem grossen Parkplatz, der nächtens jede Stunde von Polizisten kontrolliert wird. Wir vernehmen, dass am nächsten Abend eine Light Show stattfindet und entscheiden uns dafür noch eine Nacht anzuhängen.

 

 

Wir füllen an einem Express Automat Wasser nach, decken uns mit neuen Lebensmitteln beim Walmart ein, dort werde ich zum ersten Mal in Mexiko von einem Securitas gebeten, meine Maske doch über die Nase zu ziehen, was ich natürlich sofort mache, wenigstens bis er um das nächste Regal verschwunden ist, dies wird wohl mein wohl letzter Besuch bei Walmart in nächster Zeit sein.  Ihr kennt ja meine Maskenallergie. Wir waschen unsere Wäsche im Auto, suchen uns ein Plätzchen, wo wir den Ständer im Boden befestigen können, weht doch ein ziemlich starker Wind und können am Abend wieder auf den grossen Parkplatz zurück kehren, wo wir uns die Lichtershow ansehen und so ein bisschen Las Vegas Feeling geniessen.

2 Kommentare

So

24

Jan

2021

Catemaco

Uns zieht es nochmals nach Catemaco und an den gleichnamigen See. Wir stehen auch dieses mal unweit des Stadtzentrums am Ufer. Ein ganz liebes Pärchen, dass einige Zeit neben uns verweilt versorgt uns mit Bier und wir unterhalten uns über Reisen und sonstiges.

 

Beim letzten Besuch haben wir es versäumt, die Affen zu besuchen. Einst aus Thailand eingeführt, leben sie nun unbehelligt auf einer kleinen Insel, die nicht betreten werden darf. Mit dem Schifflein fahren wir zu ihnen raus und erfreuen uns an ihrem Anblick und an ihren Kunststückchen.

 

Die hier ansässigen Schamanen besuchen wir nicht, denn wir würden wohl eh nicht verstehen, was sie uns zu erzählen haben.

9 Kommentare