Aktuelles

Mo

22

Jan

2018

Taormina

Die Sonne strahlt vom Himmel, wir wollen heute nach Taormina. Nicht mit dem Bus, nein, nein, sondern mit den Rädern.

 

Nach gefühlt überwundenen 600 Höhenmetern sind wir lediglich auf 350 m.ü.M.

 

Der Ausblick ist einfach unglaublich und allein schon für das griechische Theater lohnte sich die Anstrengung. Das Zentrum von Taormina wirkt sauber, gepflegt und ist so wie es aussieht für Sizilientouristen ein Muss. Unzählige Souvenir-, und sonstige Shops schmücken die Flaniermeile, auch an Restaurants und Kaffees mangelt es nicht.

 

Unten sind wir bedeutend schneller als oben. Zurück auf dem Campingplatz heisst es nur noch die müden, heissen Füsse hochlegen und ruhen.

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So

21

Jan

2018

Wetterkapriolen

Ein Tag  mit wenig Aktivität, aber viel Stimmung
Ein Tag mit wenig Aktivität, aber viel Stimmung
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Sa

20

Jan

2018

Isola Bella

Heute sind wir froh um das E bei den Bikes. Es geht ganz schön hoch, der Küste entlang rüber zur Isola Bella.

 

Dann sind die Knie gefragt. Ziemlich genau 130 Stufen lang, bis runter ans Meer und danach natürlich wieder rauf.

 

Ich kneipe rüber auf die schöne Insel. " Willst du nicht mit?" " Nö, einer muss ja Fotos machen." " So, so."  Das Wasser ist frisch und die Füsse danach leicht und ebenfalls frisch

 

Bei unserer Rückkehr auf den Campingplatz ist dieser fast voll besetzt. Später dann wirklich voll, die Italiener geniessen das Wochenende mit ihren Freunden in Giardini-Naxos. 

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Fr

19

Jan

2018

" Strandleben"

Die Fahrräder kommen in den Einsatz. Aber zuerst werden die verrosteten Ketten von Alois behandelt. " Danke schön." " Bitte gern geschehen."

 

Im grossen Einkaufscenter I Gabbiani in 2 km Entfernung, machen wir uns kundig, was es so alles gibt. Es gibt einfach alles und wir kaufen dann auch einige Esswaren ein.

 

Danach radeln wir an die Küste zurück und sehen uns das " Strandleben" an.

 

Im Sommer scheint so ziemlich alles bis ins kleinste Detail geregelt zu sein und kostet entsprechend.

 

Jetzt ist es ruhig, die Liegestühle sind gestapelt und die Strandbars geschlossen. Die wenigen Wassersportler haben Platz ohne Ende.

 

Beinahe alles Einbahnstrassen. Alois fährt ohne mit der Wimper zu zucken und freundlich grüssend in verbotener Fahrrichtung an zwei Polizisten vorbei. Ich hinterher. Entweder sind die Ordnungshüter zu perplex oder zu nett, auf jeden Fall lassen sie uns wortlos passieren.

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Do

18

Jan

2018

Giardini-Naxos

Nach der albtraumhaften Nacht, in der wir mehr als einmal aus dem Schlaf hochschrecken sieht am Morgen die Welt wieder friedlich und unschuldig aus.

 

Uns ist jedoch die Lust auf Vulkanologie vergangen und wir fahren möglichst schnell runter ans Meer, wo die Temperaturen wieder angenehme 18 Grad erreichen.

 

In Giardini-Naxos stellen wir uns, nach dem 3. Anlauf, schwierig die Einfahrt zu treffen, auf den Camping Eden. Klingt doch himmlisch und erholen uns von unserem Abenteuer.

 

Der Camping liegt mitten in der Stadt, Meersicht gibt es nicht, ca 200m zum Strand. Geschäfte und Restaurants sind vorhanden. Den Aetna haben wir im Blickfeld.

 

Gps. lat. 37.82251   long. 015. 26697

Ab 8 Nächten kostet es 7 Euro inkl. Strom, W-Lan, Ver,- und Entsorgung. Waschmaschine für 3 Euro. Warme Dusche für 1 Euro.

 

Hier möchten wir ein paar Tage Urlaub vom Reisen machen. Die Waschmaschine wird sofort gefüttert. Unser neuer Nachbar, auch ein Aargauer erzählt, dass es letzte Nacht gestürmt habe, wie noch nie. Alles sei rumgeflogen. Aha.

 

Interessanterweise treffen wir hier wieder auf ein Lavafeld, das es bis runter an die Küste geschafft hat.

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Mi

17

Jan

2018

Aetna

So jetzt aber hoch auf 2000 m zum Etna-Parkplatz. Die Strasse schlängelt sich über viele Tournanten über das Kraterfeld. Wirkt sehr unwirklich und unwirtlich. Erstaunlicherweise gibt es etliche ganze Häuser, nebst den bis zum Hals eingebackenen. Wir möchten auf jeden Fall hier nicht bauen.

 

Oben angekommen nimmt es uns fast aus den Socken, so bläst der kalte Wind. Die Bahn ist eingestellt, wobei wir auch nicht das Bedürfnis haben weiter nach oben zu kommen.

 

Einige Krater können vom Parkplatz aus bestiegen werden. Irgendwie unheimlich in die Tiefe zu blicken, zumal wir gelesen haben, dass es im März 2017 bei einer unerwarteten Eruption, etliche Verletzte gegeben hat und so verlassen wir die Gegend gerne wieder.

 

Auf der anderen Seite muss es in früheren Zeiten einen Ausbruch gegeben haben. Es grünt schon wieder. Wir sind bereits wieder auf 500m und gewillt ans Meer zu fahren, da hören wir einmal mehr nicht auf das Navi, das uns eine schmale Strasse runterschicken will und so geht es ungewollt wieder hoch ins Lavafeld.

 

Auf 1000 m Höhe finden wir einen für uns genehmen Stellplatz mitten im Lavagestein, mit guter Sicht auf den Etna. Eine Viertelstunde und einen kleinen Schaden an der Stossstange später, stehen wir endlich so, dass es uns, äh Alois passt.  

                           

Gps: lat.37.77150   long. 015.11332   Nur Abenteurern zu empfehlen, die sich über kleinere Schäden am Mobil nicht zu Tode ärgern. Natürlich weder Ver-, noch Entsorgung.

 

 

Bis kurz vor der Dunkelheit ist es absolut windstill. Danach rüttelt und schüttelt es uns gewaltig durch. Wo kommt denn nur plötzlich dieser Wind her?  Die Steinchen prasseln gegen das Womo. Wahrscheinlich haben wir Morgen einen neuen gesandstrahlten Look.

 

Selbstverständlich gibt es kein Internet. Fernsehschauen ist auch gestrichen, da wir den Satelliten nicht zwischen den Felsen suchen wollen.

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Di

16

Jan

2018

Waschtag zum Zweiten, in Ragalna

Nach einer kalten, klaren Nacht mit 6 Grad ist der Aetna da. Wir sind ihm schon recht nahe. Er macht Wolken, einmal mehr und einmal weniger.

 

Wir widmen uns der Wäsche, halt von Hand. Wasser ist ja genügend vorhanden. Dank Sonne und einer leichten Brise wird im Laufe des Tages alles trocken.

 

Ein Spaziergang durch’s Dorf mal rauf und dann wieder runter. Ziemlich ruhig ist es hier. Wir sind zur Zeit die einzigen Touristen. Im Sommer ist das wohl anders.

 

Auch tagsüber ist es recht frisch hier oben, über 14 Grad gehen die Temperaturen nicht. 

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Mo

15

Jan

2018

Waschtag zum Ersten, in Catania

Ich habe den Wunsch mal endlich wieder richtig Wäsche zu waschen. In Catania gibt es mehrere Self Lavanderien.

 

Also los nach Catania. Wir kommen wohl eine Stunde zu spät in der Grossstadt an. Verkehr ohne Ende und mal wieder enge Gassen. Alois:" Mir wird immer klarer, warum die anderen Wohnmobilisten Städte meiden." " Interessant ist nur, dass die obwohl kreuz und quer geparkt, die Autos so hinstellen, dass die Vorbeikommenden zentimeterweise immer noch irgendwie daran vorbei kommen." Alois:" Jahrelange Uebung."

 

Wir stehen vor der Lavenderie, tatsächlich self, aber parken unmöglich, da wie oben erwähnt eine Stunde zu spät dran. Siesta ist vorbei.

 

Also nächste Wäscherei im Navi eingeben. Nochmal durch enge Strassen und eine Viertelstunde später stehen wir tatsächlich vor der nächsten Self Lavanderie. Super, nur ist auch hier das Parken nicht möglich. Weiter weg mögen wir das Auto nicht hinstellen, wir lassen das Womo nur ungern aus den Augen. Was jetzt?

 

Genug von den verstopften Strassen, nur noch raus hier. Das Navi wird mit neuen Daten gefüttert. Wir kommen raus aus der Stadt und fahren bergwärts auf 850 m.ü.M. In Ragalna stellen wir uns auf den grossen Parkplatz.

 

grosser Gratisparkplatz

Gps: lat. 37.6348  long. 14.9511

Wasser vorhanden, Entsorgung nicht möglich

 

Da es natürlich bereits dunkel ist, sehen wir den Vulkan nicht, aber im Städtchen lassen wir uns mit feinen Häppchen, die zum Bier und Kaffee gereicht werden verwöhnen.

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So

14

Jan

2018

Sonntag in Brucoli

Wir stehen nun auch in der ersten Reihe und haben die ganze Aussicht vor uns. 

 

Um 10 Uhr, wir trauen unseren Augen nicht, erwacht das Städtchen. Eine Autokolonne zwängt sich durch die Strässchen, jeder Parkplatz oder eben auch nicht Parkplatz wird besetzt. Die Menschen flanieren, sitzen in den Kaffees, stehen zusammen und palavern.

Käse und sonstiges wird direkt aus den Autos verkauft. Leben pur.

 

Beim Vorbeispazieren ist unser auserwähltes Restaurant noch leer. Als wir um 13.00 Uhr reinwollen, heisst es anstehen und warten. Wir kommen eine Stunde später und warten dann nur noch 10 Minuten. Der Spuk auf den Strassen ist vorbei. Weder Menschen  noch Autos sind unterwegs.

 

Es gibt im Restaurant, "Chiosko" einige Plastiktischchen, Plastikstühle, Papiertischtücher und auf der Speisekarte stehen nur Meeresfrüchte. Prima Piatti: Mit Spaghetti, secondo Piatti: ohne Spaghetti. Ich esse also zuerst Spaghetti vongole und danach Gamberetti. Alois Spaghetti mit Gamberetti und danach Pulpesalat. Einfach aber lecker zubereitet. Zum Dessert gibt es noch einen spendierten Limoncello. Danach wird geruht.

 

Sonntag in Sizilien!

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So

14

Jan

2018

Brucoli

Morgens um 09  Uhr in Brucoli
Morgens um 09 Uhr in Brucoli

Was für ein herrlicher Ort. Blick auf Aetna und Catania. Einzig der Boden etwas felsig und kantig auf dem Platz.

Gratisparkplatz 

ohne Entsorgung, Wasser in 50m Entfernung.

Gps: lat. 37.2844  long. 15.1863

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Sa

13

Jan

2018

Siracusa zum Zweiten

Am Morgen ist noch alles gut. Die Netze flickenden Fischer freuen sich über meine Fotografiererei. Ich frage sie, was sie denn für eine Sprache sprechen. "Italienisch". Ich verstehe aber nur ein paar Brocken." Sie lachen: " Wir sprechen ja auch sizilianisch." 

 

Kurz darauf ist am heutigen Tag der Wurm drin. Wir wollen zum griechischen Theater mit dem Hop-on, hop-off Bus, erwischen jedoch den falschen Bus, löhnen 1 Euro nur um an einer anderen Haltestelle wieder auszusteigen und am richtigen Ort fast eine Stunde  zu warten. Für 5 Euro könnten wir den ganzen Tag ein-, aus-, und wieder zusteigen.

 

Schliesslich sind wir beim Archeologischen Park Neapolis. Für 10 Euro sind wir im weitläufigen Gelände. Die Besichtigung lohnt sich sehr und man sollte unbedingt genügend Zeit mitbringen.

 

Das haben wir und verpassen danach den Bus um ein paar Minuten. Kein offenes Kaffee oder Restaurant in Sicht, also laufen wir runter in die Stadt und warten an einer anderen Haltestelle. Zur richtigen Zeit stehen wir am richtigen Ort und ich winke heftig, damit der Bus hält. Der Fahrer starrt geradeaus und fährt an uns vorbei. " Was soll denn das?" " Hättest halt raus auf die Strasse stehen sollen," so Alois. " Denkst du ich will überfahren werden, das ist doch ganz einfach ein A.... und überhaupt möchte ich hier ein Polizist sein, so wie die Autos durch die Stadt rasen." " Dann würdest du vermutlich nicht lange leben."  Laufen ist gesund und wir sind bald einmal wieder auf der Halbinsel Ortigia. 

 

Beim Porta Marina gibt es endlich was in den Magen und bei unserer Rückkehr zum Camper verabschiedet sich bereits die Sonne. Antonio ein Sizilianer, der 24 Jahre in Basel gearbeitet hat, gesellt sich mit seinem Womo und Familie zu uns. Es vergehen keine 10 Minuten, da kommt ein Jüngling angetrabt, wohl kaum älter als 15 Jahre, behauptet von der Commune zu kommen und verlangt Geld für's Parken. Ich gehe ziemlich schnell in die Luft, bin ich doch noch etwas geladen wegen vorher. Antonio spricht ganz ruhig mit dem Kleinen, möchte gerne eine Quittung mit Stempel, was er natürlich nicht bekommt,  meint aber schliesslich:" Dann geb ich ihm halt 5 Euro."  Wir haben absolut keine Lust Schutzgeld zu zahlen, verabschieden uns von Antonio und suchen das Weite, zumal das freche Gör droht, was doch so alles in der Nacht passieren könnte. Für Nachwuchs ist augenscheinlich gesorgt.

 

In der Dunkelheit fahren wir nach Brucoli und stehen so scheint es an einem schönen Platz, sind doch bereits 6 andere Camper hier. Aber richtig werden wir das wohl erst Morgen bei Tagslicht beurteilen können. 

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Fr

12

Jan

2018

Siracusa

Es donnert in der Ferne und sieht richtig schwarz aus, also fahren wir nach Siracusa. Wähend der Fahrt erhaschen wir einen kurzen Blick auf den Aetna. Wird wohl nicht der letzte gewesen sein.

 

Auf der Halbinsel Ortigia/ Siracusa stellen wir uns in die Ecke des Parkplatzes beim Fischerhafen. Im Wnter sind die Parkuhren zugedeckt, wie schon so oft unserer Reise. 

 

Direkt neben uns sind die Fischer am Arbeiten. Sie bieten uns frischen Fisch an, doch ungeputzt mag ich ihn nicht und so lassen wir es und kochen uns Tortellini. 

 

Kein Wunder habe ich mich so auf das geschichtsträchtige Siracusa gefreut. Mal wieder ein Fotomotiv nach dem anderen. Viele kleine schmale Gässchen, grosse Plätze, schöne barocke Gebäude, eine grosse Festung, leider nicht besuchbar, klares Wasser um die Halbinsel herum und alles sauber und gepflegt. 

 

Archimedes einem Sohn von Siracusa wurde zusammen mit Leonarda da Vinci ein Museum gewidmet, in dem all die Erfindungen der beiden nachgebildet wurden. Die meisten Apparaturen dürfen ausprobiert und in Gang gesetzt werden, Einfach spannend. Schade nur ist das Fotografieren im Innern strikte verboten.

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Do

11

Jan

2018

Natur pur

Bevor wir noch von den freundlichen Avolanern adoptiert werden, verlassen wir den für uns attraktiven Ort und fahren zurück in's Naturreservat Oasis di Vendicari.

 

Nicht ganz einfach die Anfahrt. Die letzten 2 km Piste zum Stellplatz sind schmal, bei Gegenverkehr kreuzen nicht möglich. Schliesslich stehen wir auf dem ausgewiesenen Stellplatz, haben aber das Gefühl nicht am richtigen Ort zu sein. Google kontaktieren und tatsächlich ist unser Wunschplatz 7 km südwestlich. Also wieder zurück und nach einer Viertelstunde stehen wir auf einem Platz, ziemlich direkt vor dem Eingang zum Naturreservat.

 

In diesem Sumpfgebiet sollte ursprünglich eine Raffinerie gebaut werden. Umweltschützer haben das verhindert und so entstand 1984 dieses Vogelparadies.

 

Vom Rancher am Schlagbaum werden wir freundlich eingeladen, das riesige eingezäunte Areal zu besuchen. Kosten tut das nichts.

 

Auf schön angelegten Pfaden erkunden wir die Seen, die Ueberreste der ehemaligen Thunfischfabrik und den mittelalterlichen Turm. Das Museum ist geschlossen.

 

Die unzähligen Bewohner, unter anderem Flamingos, Marabuts, Kormorane, Enten usw. lassen sich von den wenigen Wanderern überhaupt nicht stören. Stundenlang könnte man hier die Gegend erkunden. 

 

Wir kehren nach 2 Stunden zurück zum Camper, zumal der Himmel nichts Gutes erahnen lässt. Regnen tut es dann aber erst um 19.00 und das auch nur einige wenige Tropfen.

 

Absolute Stille und Dunkelheit umgeben uns.

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Mi

10

Jan

2018

Immer noch in Avola

Beim Aufwachen töggelet es auf's Dach und der Sturm fordert uns auf, etwas näher an die Mauer zu rücken. Eine gute Entscheidung. Obwohl der Regen bald nachlässt und der Sturm es ihm später gleich tut. Die Lust zum Weiterfahren ist immer noch nicht da.

 

Jedoch Lust auf Fisch, die Pizzareste sparen wir für abends auf. Beim Fischhändler lassen wir die Fische putzen und ausnehmen. Unsere Bratpfanne ist fast zu klein. Ich:" Aber sag jetzt bloss nicht, wir brauchen eine längliche Pfanne." Alois:" Ich sag ja gar nichts, obwohl...."

Den Schwanz essen wir ja sowieso nicht und der Rest ist richtig fein.

 

Am Nachmittag gibt es für Alois Anschauungsunterricht im SUP. Nicht jede Welle wird stehend überstanden und sie halten es bewundernswert lang im Wasser aus. " Sie sind ja auch gut angezogen," so Alois.

 

Abends zeigt sich sogar noch die Sonne. Einfach schön hier.

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Di

09

Jan

2018

Gemütlicher Tag

Heute zeigt sich die Sonne nicht und der Wind hat ein wenig zugelegt.

 

Wir verbringen den Tag plauernd mit den Leuten, die uns besuchen. Ein Junge von 10 Jahren, erzählt uns, dass das verfallende Gebäude neben uns eine Thunfischfabrik war und noch vieles mehr über seine Heimatstadt. Auch gibt es wieder vieles zu beobachten und staunen.

 

Im Fischgeschäft erstehen wir Meeresgetier. Alois kocht sie am Mittag mit Spaghetti. Das ist unser leckeres prima piatti.

 

Den Abend verbringen wir in der romantischen Taverne und staunen , was die Italiener so alles pro Mahlzeit verdrücken können. Wir essen Pizza. Das ist unser secondo piatti. Den Rest bekommen wir sauber vepackt in einer Pizzaschachtel. Werden wir morgen im Omni Backofen aufwärmen.

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Mo

08

Jan

2018

Avola

Der Weg zum südlichsten Punkt Siziliens, gegnüber der Isola delle Correnti will verdient sein. Wir kämpfen uns durch Plastikplantagen und an tiefgrünen Aeckern vorbei. Irgendwann stehen wir dort, wo es nicht mehr weitergeht. Schade gibt es eine Tafel mitten im Strässchen, wären schöne Stellplätze hier.

 

So kämpfen wir uns halt wieder zurück durch das landwirtschaftliche Gebiet, nehmen einige neue Kratzer in Kauf, aber schaffen es danach weder in Portopalo noch in Pachino einen uns genehmen Parkplatz zu finden. im Gegenteil wir sind froh, dass wir die engen Strässchen schadlos hinter uns bringen.

 

Was nun? Im Landesinnern sieht es neblig und schwärzlich aus. Also entscheiden wir uns Avola anzupeilen. Zumal es da einen Lidl und gleich daneben einen Chinesen mit Mittagsbuffet gibt. Gleichwohl werden wir per Navi über Note, das wir wegen siehe oben nicht anfahren möchten, zu unserem eingegeben Ziel geleitet.

 

Der Chinese ist nicht so gut wie in Deutschland, aber wir werden satt und füllen danach im Lidl unsere Vorräte auf.

 

In Avola stellen wir uns neben den verfallenden Torre. Es ist diesig, 20 Grad warm und absolut windstill, trotzdem schlagen die Wellen über die Kaimauer. 

 

Gegenüber gibt es einen Fischhändler. Wir wollen dass er uns zwei wie Forellen aussehende Fische ausnimmt. Er lacht und meint:" Kann ich schon, aber gleich nebenan gibt es ein Restaurant." " Wann öffnet es?" " Um 20.00 Uhr könnt ihr ganz bequem eure Fische hier essen." Sehr gut, dann kommen wir um 20.00 Uhr wieder." Nach dem Preis haben wir nicht gefragt, ob das wohl ein Fehler ist?

 

Nachtrag: War kein Fehler. Der leckere gegrillte Fisch mit Kartoffeln und Gemüse hat uns 10 Euro gekostet.

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So

07

Jan

2018

Abschied von unseren Tessinerfreunden

Sie stehen natürlich nicht lediglich 2 km weiter. Es sind tatsächlich 15km der Küste entlang Richtung südlichster Punkt Siziliens. 

 

Zuerst bin ich ein bisschen angepisst. Pozzallo ist nämlich für den Dreikönigstag richtig herausgeputzt, die Strasse für den Verkehr gesperrt und ich hatte die doofe Vorstellung mit den anderen zahlreichen Besuchern das Fest im Städtchen begehen zu können.

 

Doch schnell krieg ich mich wieder ein. Der Stellplatz ist schön gelegen. Sieht aus wie eine Mini Algarve. Den Abend verbringen wir zusammen mit 3 Schweizer-, und 3 Deutschen Pärchen bei Wein und Bier. 

 

Heute nun gilt es Abschied nehmen von unseren Tessiner Freunden. Da sie im Februar die Hochzeit ihres Sohnes feiern, machen sie sich ab Morgen schneller auf die Reise, oder besser gesagt langsam auf die Rückreise. 

 

Bei einem letzten Umtrunk lassen wir die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren und wünschen uns gegenseitig eine gute Weiterreise. War schön mit Euch. Bis bald mal wieder im Tessin oder wo auch immer.

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Fr

05

Jan

2018

Sizilianische Schokolade

Wir Schokoladeexperten müssen unbedingt nach Modica zur Hochburg deren Produktion.

 

Leider sind wir eine Stunde zu früh und fast schon bereit weiterzufahren, als wir ausserhalb doch noch einen Parkplatz ergattern.

 

Der Lauf durch die Stadt vorbei an den verschiedenen Schokoladengeschäften mit Degustation dauert natürlich länger. Schliesslich sind wir als Schweizer ja Kenner derselben. In einer Seitengasse entdecken wir die älteste Manifaktur, die einen Blick in den hinteren Fabrikteil erlaubt. Natürlich wird alles in Handarbeit und zwei Sorten sogar noch wie anno dazumal mit ganz wenigen Zutaten hergestellt.

 

Mit vollen Taschen und nach dem " Genuss" einer Trinkschokolade, verlassen wir das hübsche Barockstädtchen. Uebrigens gäbe es jetzt wieder Parkplätze zu Hauf.

 

Egal wir fahren runter ans Meer nach Pozzallo und stellen uns neben den Hafen an den Strand. Unsere Tessiner stehen 2 km weiter auf dem Stellplatz. Morgen werden wir wohl ebenfalls dahin zügeln.

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Do

04

Jan

2018

Ibleo Ragusa

Am Morgen ist die Welt um uns rum wieder da und wir fahren nach dem Einkauf im Coop nach Ragusa. Dank den von Franz durchgegeben Koordinaten finden wir den Gratis-Stellplatz in Ragusa auf Anhieb und haben sogar das Glück noch einen der Plätze in der ersten Reihe zu ergattern. Was für einen Kulisse und so windstill.

 

Sofort die Turnschuhe an und hoch in die Altstadt. Die verschiedenen Sehenswürdigkeiten sind sehr gut ausgeschildert. Aber eben ist eben nichts. Es geht rauf und runter. Auf dem Piazza Duomo steigen wir deshalb ins barocke Zügli und lassen uns chauffieren. Die 5 Euro hätten wir uns sparen können, fahren wir doch wieder runter, am Camper vorbei, auf der anderen Seite hoch zum Stadtpark und schon sind wir wieder am Piazza Duomo. 

 

Na dann eben nicht, schliesslich haben wir Turnschuhe an und können weiter rauf und runter wandern. Die Stadt ist sehr ergiebig. Man könnte Tage hier verbringen und hätte noch nicht alles gesehen. Verlässt man die Hauptrouten der Sehenswürdigkeiten, könnte man sich aber auch sehr gut in den Gässchen verlieren. 

 

Alois gönnt sich noch eine neue Frisur für 8 Euro und dann werden die heissen Füsse hochgelegt.

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Mi

03

Jan

2018

Tournanten und Nebel

Wir wollen nach Ragusa, einem Städtchen ein Stück im Landesinneren. Die Strasse führt fast unmerklich von Meeres-, auf 600 müM. Bereits in der Vorstadt von Ragusa überkommt mich der Wunsch ins nahegelegene Comiso zu fahren.

 

Mein Wunsch ist wie fast immer Alois Befehl. Dass die Strasse in etlichen Tournanten auf wieder Meereshöhe runtergeht, wird mir erst klar, als wir den Flugzeugblick über das Städtchen geniessen können. " War wohl doch nicht so eine gute Idee." Aber Alois meint nur:" Wir haben ja Zeit."

 

Die Strässchen werden mal wieder schmäler und schmäler. Alois:" Irgendwann wird es uns erwischen, eines Tages rasieren wir einen Balkon ab." Doch wir haben nochmal Glück und stehen bald mitten im historischen Zentrum von Cosimo. Die Siestazeit erweist sich einmal mehr als ideal. Die Parkplätze sind leer und über die Mittagszeit wie üblich umsonst. Natürlich ist auch sonst nicht viel los. " Aber man kann nicht alles haben."

 

Beim Kaffee erreicht uns die Nachricht aus der Schweiz, dass unser Scheunendach vom Sturm zum Teil abgedeckt worden ist. 

 

Wieder rauf über die Tournanten. Beim Einkaufsparadies ein paar Kilometer vor Ragusa stellen wir uns für die Nacht auf den riesigen Parkplatz. Alois meldet den Schaden per Internet der Versicherung und Janik, Alois Sohn, organisiert den Dachdecker. Zu früheren Zeiten wäre das nicht so einfach gegangen.

 

Um 17.00 Uhr zieht der Nebel über den Parkplatz. Das Einkaufscenter verschwindet vor unseren Augen und wir werden ebenfalls unsichtbar. irgendwie spannend, haben wir doch noch selten Italiener so langsam fahren gesehen. Die Lichter der Autos bewegen sich, wie eigentlich vorgeschrieben, im Schritttempo.

 

Die Windböen legen zu bis 75 Stundenkilometer und um 22 Uhr erschallt die Alarmanlage  im Einkaufscenter neben uns. Ich finde das gar nicht so gemütlich, Alois schon.

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Di

02

Jan

2018

Sturmtag

Morgens um 07.00 Uhr werde ich ziemlich unsanft oben in meinem Alkoven geweckt. Der Wind rüttelt am Gehäuse und der Regen prasselt auf's Dach. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Eine Stunde später regnet es nicht mehr, aber der Sturm bleibt uns erhalten.

 

Bei unserer Ankunft auf dem gestrigen Stellplatz nimmt sich der Dauercamper unserem Problem mit dem Frischwassertank an. Ja ein blauer Deckel lag gestern hier auf dem Tisch und jetzt ist er weg. Die Betreiberin des Stellplatzes ist telefonisch nicht erreichbar. Wir wollen eigentlich warten, aber der Dauercamper gibt uns einen von seinen zahlreichen Deckeln als Ersatz. Danke vielmals. Sollte unserer wieder auftauchen, wird er diesen behalten.

 

Den Rest des Tages verbringen wir mit der Suche nach einem windstillen Uebernachtungsplatz. Einen schönen Platz verlassen wir wegen nicht nachlassend wollenden Sturmes am späteren Nachmittag wieder.

 

In Scoglitti lassen wir uns mit dem Sinken der Sonne schliesslich zwischen zwei noch nicht ganz fertiggestellten Wohnhäusern windgeschützt nieder. Zwei weitere italienische Womos suchen hier ebenfalls Schutz vor der Sturm.

 

In den nächsten Tagen soll es weiterhin stürmisches Wetter geben. Keine schönen Aussichten.

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Mo

01

Jan

2018

Marina di Palma

Wir verabschieden uns von Sus und Franz, sie wollen in's Valle di Tempeli von Agrigento. Wir fahren daran vorbei durch die Plastikplantagen. Früher war hier ein Sumpfgebiet und die Region unfruchtbar. Nach der Trockenlegung desselben, ist eines der grössten Gemüseanbaugebiete Siziliens entstanden.

 

In Marina di Palma finden wir neben dem Turm das ideale Stellplätzli. Schade nur frischt der Wind auf. Es geht also mit viel Gegenwind dem Strand entlang in Städtchen. Alois meint:" Dieser ständige Wind geht mir ganz schön auf die Nerven." Ich:" Ist aber nicht so, dass es immer stürmt." Alois: "Ja, ja, man kann es sich auch schön reden."

 

Zurück zum Camper geht es mit Rückenwind sehr viel schneller. 

 

Später stellen wir fest, dass wir den Deckel vom Frischwassertank auf dem Stellplatz bei Porto Empedocle liegen gelassen haben. Also werden wir morgen wohl nochmals zurück durch die Plastikplantagen fahren, in der Hoffnung, dass dieser noch irgendwo da rumliegt.

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So

31

Dez

2017

Es guets neus Jahr

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So

31

Dez

2017

Porto Empedocle

Das Wasser ist alle, in der Leitung gluckert es nur noch, waschen wollen wir auch und sowieso möchten wir am heutigen Silvester mit unseren Tessiner einen Sekt trinken.

 

Also fahren wir die paar Kilometer auf den Sosta Camping in Porto Empedocle. Die Waschmaschine läuft und Franz kocht uns ein feines Mittagessen, das wir bei 20 Grad und Sonnenschein draussen einnehmen können.     

 

Mit dem Rad kurz das nahe Städtchen besuchen, gibt aber nicht viel her. Im Sommer ist hier sicher ganz viel los, aber jetzt........

 

Den letzten Tag des Jahres werden wir mit unseren Freunden bei Sekt und Panettone ausklingen lassen.                                                                                                        

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Sa

30

Dez

2017

Sciacca und Capo Bianco

Nach einer absolut stillen Nacht geht die Reise weiter ins lebhafte Sciacca.

 

Nach dem Durchstreifen der Altstadt hoch über dem Hafen verlassen wir den Ort und fahren auf der gut ausgebauten Strasse durch die hügelige Landschaft mit den zahlreichen Orangenplantagen.

 

Beim Abzweiger Heriklea Minoa geht es runter ans Meer, wo wir uns unter Bäumen an den Strand mit herrlichem Blick auf die Kreidefelsen vom Capo Bianco stellen.

 

Einige Fischer sind auf dem Strand unterwegs. Als es dunkel wird, leuchten nur noch die Markierungen ihrer Angelruten in der Nacht und wir lauschen dem Wellenrauschen. Wieder mal einfach nur schön.

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Fr

29

Dez

2017

Selinunte und Cave di Cusa

Wir wollen Tempel schauen in Selinunte.

 

Vor über 2500 Jahren, haben die Punier hier eine riesige Tempelanlage gebaut. Hals über Kopf musste die immer noch im Bau befindliche Anlage verlassen werden, als die Karthager einfielen. Später sorgte ein Erdbeben dafür, auch noch die Reste zu vernichten. Einer der Tempel wurde rekonstruiert, von den anderen sind meist nur noch riesige Steinquader und Teile der Säulen zu bewundern. Das dazugehörige Museum ist wegen zu geschlossen.

 

Der Steinbruch von Cusa liegt etwa 12 km nordwestlich entfernt. Dieser interessiert uns nun noch mehr. Die 1 km lange Strasse mit den Natursteinen ist holperig und wir werden ganz schön durchgeschüttelt. 

 

Aber die Fahrt lohnt sich, denn wir können die angefangenen Arbeiten bewundern. Die mit grosser Rafinesse rausgehauenen Tonnenschweren Teile wurden mit Hilfe von Ochsen nach Selinunte gerollt. Einige Teile sind unfertig, andere sind bereit für den Abtransport. Alles sehr spannend und anschaulich.

 

Für die Nacht bleiben wir auf dem einsamen Parkplatz mitten in den riesigen Olivenplantagen stehen.

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Do

28

Dez

2017

Mazara del vallo

Uns stinkt es, resp. hier am Hafen von Marsala stinkt es ganz extrem nach Sch..... Wir ziehen es vor diesen Ort zu verlassen.

 

Unsere Tessiner Freunde haben vorerst genug von Stadt, sie fahren an einen ruhigeren Ort. Wir wollen unbedingt noch Mazara del vallo sehen, denn dort soll es schön sein.

 

Am Hafen gibt es viel Platz und keinen Gestank. Mazara del vallo ist der grösste Fischfanghafen Siziliens. Ganz Italien wird von hier aus beliefert.

 

Kaum haben wir unseren Camper platziert, verdunkelt sich der Himmel und ein paar Minuten später peitscht der Regen über uns hinweg. Nach einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei, einzig der Sturm bleibt uns erhalten.

 

Ein paar Schritte über die Strasse und wir sind bereits in der Altstadt von Mazara del vallo und im tunesischen Viertel. Schon erklingt der Ruf des Muezzin zum Gebet und wir wähnen uns in Nordafrika. Auf Intiative des Bürgermeisters , selber ein Künstler, konnten sich 40 Künstler an Wänden, Plätzen und "Rolltoren " austoben, was dem Viertel einen zusätzlichen Charme verleiht.

 

Auf dem Rückweg laufen wir am Museo Satyro vorbei. Ich:" Satire, das muss ich mir ansehen, ist sicher lustig." Alois: " Wenn du meinst." Nix mit Satire. Die Bronze Figur hatten Fischer 1998, 60 km vor der Küste im Schleppnetz. Eine Sensation, die Nachricht ging um die ganze Welt. Nach Jahren der Rumreise, sie war zwischenzeitlich auch im Louvre in Paris ausgestellt, hat sie nun wieder ihren Platz in Mazara. Der Film im Museum gibt uns über all dies Aufschluss. 

 

Gegen Abend machen wir uns ein zweites Mal auf in die Altstadt. Schade nur bleiben die Rolltore in der Kasbah geschlossen, nichts mit Bazar, ist aber trotzdem schön, der Spaziergang durch die nun erleuchteten Strassen und über die Plätze. Zwischenzeitlich ist auch das Volk wieder unterwegs.

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Mi

27

Dez

2017

Marsala

Wir erobern Marsala, in Anlehnung Garibaldis, der mit seinen Tausend Rothemden im Jahre 1860 von Genua aus in Marsala gelandet ist und Sizilien "befreit" hat.

 

Im historischen Zentrum ist sehr viel in Deutsch angeschrieben. Was darauf schliessen lässt, dass viele Touristen Halt machen um den gleichnamigen Dessertwein an Ort und Stelle zu beziehen.

 

Gegen Abend kehren wir gleichzeitig mit Beginn des Regens auf den Parkplatz vor den Mauern der Altstadt zurück.

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Di

26

Dez

2017

Salinen bei Trapani

Alois nutzt die Gunst der Stunde und benützt das Gestell auf unserem Uebernachtungsplatz um die Solarpanels vom Staub und so zu befreien.

 

Danach geht's der Küste entlang vorbei an Trapani zu den Salinen, die uns bereits von Erice aus, neugierig gemacht haben.

 

Nebst einem kleinen Museum gibt es eine Trattoria. Unsere Tessiner Freunde lassen sich da verwöhnen.

 

Wir stellen uns zum Torre ganz vorne ans Meer und halten Ausschau nach Delfinen. Solche zeigen sich keine, dafür nähern sich von weit draussen zwei Taucher mit ihrer Beute.

 

Alois meint:"  Hier kann man es aushalten, es ist einfach nur schön."

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Mo

25

Dez

2017

Grotte Mangiapane

So jetzt aber auf nach Custonaci zur Grotte Mangiapane. 

 

Wir stellen uns auf den Busparkplatz und warten bis 16.00 Uhr. Das Billett kaufen wir im Dorf und werden danach mit dem Shuttlebus runter zur Grotte gefahren. Den Namen hat die Grotte von den letzten Bewohnern. 

 

Wirklich einzigartig das Freilichtmuseum. Altes Handwerk, viele Tiere und eine lebende Krippe können wir bewundern.

 

Nach einer Stunde geht es wieder hoch mit dem Shuttlebus. Dort warten bereits die nächsten Besucher. Super Organisation.

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So

24

Dez

2017

Was für ein Wetter

Das ist doch mal ein Weihnachtstag. Wetter wie aus dem Bilderbuch. Kein Windhauch und Wärme zum sünnele. So sollte es doch in Sizilen immer sein.

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Sa

23

Dez

2017

Oh du fröhliche

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Sa

23

Dez

2017

San Vito lo Capo

Am Morgen 8 Grad Kälte. Nur schnell runter vom Berg an's Meer. Schnell ist schnell gesagt, aber langsam gemacht über die kurvige Strasse mit den vielen Tournanten.

 

In San Vito lo Capo ist es zwar 13 Grad " warm", aber das Meer ist echt stürmisch. Heute nur was für sehr hartgesottene Wasserfans.

 

Wir stellen uns etwas zurückversetzt, hinter die Mauern auf den Sosta Camping.  Ohne Wind lässt es sich irgendwie sogar angenehm draussen sitzen.

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Fr

22

Dez

2017

Erice

Wir wollen nach Custanoci, dort soll es in der Grotte Mangiapane eine Zeitreise in längst vergangene Tage geben. 

 

Wir finden nach einigem Suchen den Eingang zur Grotte. Aber er ist wegen der Arbeiten geschlossen. Im Städtchen wird alles vorbereitet für den grossen einzigartigen Event, der aber erst am 25. Dezember losgeht. Dann soll hier die Hölle los sein. Sind mal gespannt, warten mögen wir die Tage nicht hier, also fahren wir nach Erice.

 

Das Bergstädtchen liegt auf 706 m über Meer mit tollem Ausblick auf Trapani, Meer und die umliegende Landschaft.

 

Auch hier ist nicht viel los am Nachmittag, wir haben fast das ganze Städtchen nur für uns. Es ist richtig kalt, wir mummeln uns ein und laufen durch die Gassen, vorbei am Castello, immer mal wieder dem starken Wind ausgesetzt, aber wohin sich der Blick auch wendet, zeigt sich ein Fotomotiv.

 

Nach dem Marsch und dem heissen Kaffee stellen wir uns relativ windgeschützt ostseitig neben die phönizische Mauer.

 

Zum Z'Nacht gibt es ein typisch schweizerisches Raclette aus sizilianischem Schafs-Kuhkäse, welches widererwarten erstaunlich gut ist.

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Do

21

Dez

2017

Naturpark della Zingaro

Morgens strammer Wind aus Norden. Wir füllen Gas und machen einen Grosseinkauf bevor wir uns weiter draussen auf dem Zipfel beim Naturpark dello Zingaro nach dem kleinen Oertchen Scopello breitmachen.

 

Es ist der erste Naturpark Siziliens. Eigentlich wollten sie hier eine Strasse rund um‘s Cap bauen, das erste Tunnel war bereits erstellt. Doch am 18. Mai 1980 machten verschiedene Organisationen und viele Sizilianer mobil. Ein Marsch mit 3000 Menschen verhinderte den Weiterbau und der erste Naturpark war geboren.

 

Im Park gibt es verschiedene kleine Museen. Man könnte stundenlang zwischen den Bäumen, Sträuchern, Blumen, Felsen und auf den kleinen Pfaden wandern, doch schnell wird es dunkel.

 

 

Den Abend verbringen wir gemeinsam mit unseren Freunden beim Aperölen im warmen Camper.

 

Jetzt sitzen wir in einem Kaffee in Erice auf 708 müM und kann endlich die letzten Tage raufladen, dank Wifi.

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Mi

20

Dez

2017

Castelmmare di Golfo

Nachdem wir Palermo verlassen haben, stellen wir uns im 70 km entfernten Castelammare di Golfo auf den Sosta Camping, der ganzjährig geöffnet hat.

 

Ein wunderschönes Städtchen mit Hafen, Castello, hübschen sauberen Gässchen, Parks, Plätzen, Stränden und viel Leben am Abend. Tagsüber bei Sonnenschein ist es angenehm warm, ist die Sonne weg, wird es schnell kalt. Beim Besuch des Weihnachtsmarktes sind wir auf jeden Fall froh um unsere warmen Jacken.

 

Franz organisiert für uns einen Besuch in der Gratis-Therme hinter der offiziellen Terme Segestane, die etwas im Hinterland liegt. Der Besitzer des Stellplatzes fährt uns mit seinem Auto zu diesem Geheimtipp und setzt sich auch gleich ins warme, schwefelhaltige Wasser. Einfach herrlich.

 

Hier in Castelammare di Golfo könnte man länger verweilen, müsste man (wir) nicht schon wieder Gas nachfüllen. So geht es vermutlich nach 3 Tagen Aufenthalt, morgen weiter. Auch bedeckt sich gegen Abend der Himmel ganz gewaltig.

 

Versuche die halbe Nacht neuen Eintrag reinzustellen. Hotspot funktioniert nicht richtig. Muss es wohl vertagen.

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So

17

Dez

2017

Dumm gegangen

Wir kennen uns bereits richtig gut aus in Palermo. Lösen eine Tageskarte, fahren eine Runde mit dem Bus und sind mitten am Street-Food-Fest. Nicht jede der sizilianischen Spezialitäten mögen wir, probieren jedoch einiges.

 

Wir durchstreifen das asiatische, das arabische und das italienische Viertel, spannend. Einige Häuser sind dem Verfall preisgegeben, andere machen einen tollen Eindruck.

 

Sobald es dunkel wird erstrahlt die Stadt in schönster Weihnachtsbeleuchtung und die Strassen füllen sich. Es scheint als ob ganz Palermo auf den Beinen ist, schöne Stimmung mit entspannten Menschen.

 

Wir steigen in den Bus 101, der ausserhalb der Busstation hält, weil er nicht an einem parkierten Auto vorbei fahren kann. Männer steigen ein und aus, rütteln den PW weg und der Bus fährt weiter. 

 

Der Bus ist übervoll, an der nächsten Haltestelle springen Männer rein, stiften Unruhe und sind wieder draussen, bevor der Bus anfährt. Sus meint noch:" Komisch, waren das Taschendiebe?" Eine Minute später erbleicht Alois: " Meine Tasche ist offen und die Geldbörse ist weg, obwohl ich die Tasche am Körper trage und die Hand draufgehalten habe."  Die Diebe sind natürlich über alle Berge. Zwei freundliche junge Damen, erklären uns, wo wir den Bus verlassen müssen, damit wir zum Polizeiposten kommen.

 

Auf dem Posten, werden erstmal die Kreditkarten gesperrt und dann wird von den freundlichen Beamten ein Protokoll aufgenommen, damit wir Zuhause eine neue Identitätskarte und einen Führerschein bestellen können. Das Geld ist natürlich verloren und jetzt wird sich sicher ein Schwarzer daran erfreuen. Aufregen nützt nichts, passiert ist passiert. Alois:" Ich brauche auch keine guten Ratschläge, ich hatte einfach Pech."

 

Wir lassen uns den Tag nicht verderben, geniessen mit dem restlichen zusammengekratzten Geld in einer Brauerei eine feine Pizza und stossen mit Mineralwasser auf Franz Geburtstag an. Nachdem wir unser Leid geklagt haben, wird dem Geburtstagskind sogar noch ein feines Bier kredenzt. Der Kellner meint:" Habt keinen schlechten Eindruck von uns, nicht alle Sizilianer sind Diebe." Sus meint:" Geschickte  Diebe gibt es überall  und überhaupt waren das bestimmt keine Einheimischen." 

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Sa

16

Dez

2017

Gut angekommen

Beim Aufwachen stehen Sus und Franz mit ihrem Womo neben uns. Was für eine Freude. Auch die bestellte frische Salatsauce und das Fondue aus der Schweiz haben sie dabei. So funktioniert die Post ohne Aerger. Danke vielmals.

 

Heute ist Regen angesagt, also lösen wir eine Tageskarte a je 3.50 Euro nehmen den Bus und lassen uns auf den San Pellegrino hochfahren.

 

Die heilige Rosalia soll hier im 12. Jhrd. 6 Jahre lang in einer Grotte als Einsiedlerin gelebt haben, bevor sie starb. 400 hundert Jahre später wurden angeblich ihre unversehrten Gebeine von Mönchen gefunden.

 

Vom Gipfel des Felsens haben wir einen tollen Panoramablick über Palermo. Nur schade ist der Himmel verhangen.

 

Wieder runter mit dem Bus und rein ins Zentrum. Nach einigem Nachfragen finden wir den grossen Markt in der Nähe der Kathedrale, streifen durch die Stände, geniesen die Gerüche und wähnen uns in Nordafrika. Der einzige Unterschied, es beschwert sich niemand über unsere Fotografierei.

 

Wieder zurück feiern wir unseren 6.Hochzeitstag mit einem dem Wetter angepassten Fondue.

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Fr

15

Dez

2017

Palermos Plätze und Gassen

Am Morgen bekommen wir Meldung von unseren Tessiner Freunden. Sie seien wegen des Sturms , erst um 06.00 Uhr mit der Fähre in Genua gestartet und kämen am Samstag Morgen in Palermo an. "Gute Reise und einen guten Magen."

 

Wir geniessen den warmen Sonnentag mit dem Erforschen der Plätze, Gassen und Sehenswürdigkeiten. Palermo ist sehr reizvoll. Einiges ist fast autofrei und der Stress mit den hupenden Autos hält sich dementsprechend in Grenzen. Auch auf den vielbefahrenen Strassen werden wir langsam zu Sizilianern, vorallem Alois, der fleissig seine Klingel benutzt und auch ab und an einen Autofahrer beschimpft.

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Do

14

Dez

2017

Gar nicht so einfach

Frohen Mutes schwingen wir uns, mit den Weihnachtspäcklein, auf die Räder um die ausgegoogelte Post anzufahren.Ich: "Mein Fahrrad eiert immer mehr, das fühlt sich gar nicht gut an." Alois:" Dein hinterer Pneu ist lädiert, wir müssen einen Velomech suchen." Ich: " Die Post hat Vorrang."

 

In der Post gibt es sicher ein Dutzend Schalter und ganz, ganz viele Leute. Man sollte ein Ticket ziehen, geht aber nur mittels Handy und App. Wir stehen eine Viertelstunde blöde rum, schliesslich kapere ich einen Schalter und verlange nach Schachteln, die ich da auf dem Tresen liegen sehe. " Nein die gehen nicht, die sind nur für Italien." Dann macht sie sich auf die Suche nach internationalen Schachteln. Nach 10 Minuten ist sie wieder da. " Ich habe nur noch zwei." Eine andere Schalterbeamtin mischt sich ein:" Für die Schweiz gehen die sowieso nicht, die sind nur für die EU." " Aha und jetzt?" " Packen sie sie in eigene Schachteln und kommen dann wieder." " Super Danke." Nun ist guter Rat teuer.

 

Alois:" Jetzt erstmal Kaffee und dann zum Velomech."  Wir werden zuerst in die falsche Richtung geschickt, dann wieder zurück in die Stadtmitte. Für die schönen Gebäude und Plätze haben wir fast keinen Blick, es heisst sich konzentieren bei diesem Verkehr. 

 

Auf dem Weg zum Mech sehen wir einen  "Pakete in alle Welt Versand". Also rein, wir werden sehr freundlich empfangen und bedient:" Natürlich schicken wir ihre Pakete in die Schweiz und auch wie gewünscht, eines nach Japan." Es wird richtig, richtig teuer und ob sie rechtzeitig ankommen ist fraglich. Ich frage mich, ob sie überhaupt ankommen. Aber was soll's, weg ist weg. Alois:" So machen wir das nie mehr. Nächstes Jahr werden die Päckli vorgängig bereit gemacht und persönlich übergeben." " Du hast ja recht, aber bis jetzt, hat das immer gut und günstig mit dem Verschicken funktioniert, egal ob in Ungarn, der Türkei oder sonstwo." " Ja Schatz, aber hier sind wir in Italien." 

 

Nach drei weiteren Malen nachgefragt erreichen wir im alten Zentrum, die via Diviso oder von uns auch Velomechstrasse genannt. Da wird uns schnell und kompetent ein neuer Pneu montiert und die Speichen werden auch noch nachgezogen, da das Rad schräg drin war und darum wohl der "Schwalbe" kaputt ging. Er schickt mich zum Probefahren und ich bin echt glücklich. Super Arbeit und das Ganze für insgesamt 10 Euro. Die Welt ist wieder in Ordnung. 

 

Den zweiten Kaffe geniessen wir entspannt, haben nun endlich Lust und Musse die Gegend und die Menschen um uns rum zu beobachten.

 

Die Heimfahrt im Dunkeln ist abenteuerlich und wir sind echt froh, gesund und munter den Stellplatz zu erreichen. 

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Mi

13

Dez

2017

Palermo

Nachdem wir die Schneestürme von England bis Norditalien im TV gesehen haben, sind wir mit dem hier tobenden Föhnsturm richtig zufrieden.

 

In San Nicola sind wir mal wieder zur falschen Zeit im Ort unterwegs, alles geschlossen. Später mögen wir nicht mehr nach draussen, da der Sturm erneut an Stärke zulegt.

 

Obwohl sich heute der Sturm gelegt hat, entscheiden wir uns nach Palermo zu fahren, wo es grosse Geschäfte gibt. Die Weihnachtseinkäufe für unsere 9 Enkel sollten wir nicht mehr weiter nach hinten schieben. Im Forum Palermo werden wir fündig. Morgen werden die Päckli gemacht und dann ab auf die Post. Wenn wir Glück haben erreichen sie die Ziele noch vor Weihnachten.

 

Auf dem bewachten Stellplatz für 15 Teuro, warten wir auf unsere Tessiner Freunde, die am Freitag Abend mit der Fähre hier in Palermo ankommen werden.

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Mo

11

Dez

2017

Gar nicht so lustig

Die Sonne scheint, aber es stürmt, wir wollen weiter. Heute mal per Autobahn mit dem Ziel Cefalu. Das soll ein nettes Städtchen sein.

 

Es bläst uns beinahe von der Bahn. Tunnels und Galerien wechseln sich in kurzen Abständen ab. Ich:" Denkst du nicht, es wäre besser die Küstenstrasse zu benutzen? Dort unten ist es sicher windstiller." Aiois:" Das glaube ich zwar nicht, aber dein Wunsch sei mir Befehl." Auf der Küstenstrasse gibt es nicht weniger Wind und eigentlich ist es schlimmer, da die Strasse schmaler ist und wir Gefahr laufen die Leitplanke zu touchieren, wenn uns eine Böe zur Seite drängt. Aber schöner ist es trotzdem entlang der Küste.

 

Zum Rasten finden wir einen einigermassen geschützten Parkplatz. Blickt man über den Abfall hinweg, ist die Aussicht wunderschön.

 

Gegen Abend treffen wir in Cefalu ein. Einmal wenden an Ort, kein Durchkommen möglich und dann durch die ebenfalls schmalen, vollgeparkten Strassen auf den grossen Parkplatz. Die wollen doch tatsächlich 15 Euro für's nur Stehen, ohne jeglichen Service. Das wollen wir nicht, also fahren wir auf der SS113 weiter auf der Suche nach einem geeigneten Parkplatz.

 

Es ist bereits stockdunkel, als wir Campofelice di Rocella erreichen und uns in einer nicht vorher angezeigten Sackgasse festfahren. Eine Viertelstunde später und nach zehnminüter Rückwärtsfahrt auf schmalstem Strässchen stehen wir endlich auf der Strandstrasse.

 

Trotz der Hubstützen rüttelt und schüttelt der Camper, gemütlich ist anders. Aber wenigstens gibt es keine hohen Bäume in unserer Nähe. 

 

Um 23.00 Uhr sollte der Sturm etwas nachlassen, wir merken nichts davon. Irgendwie war dieser Tag gar nicht so lustig.

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So

10

Dez

2017

Geruhsamer Tag in Milazzo

Wir nehmen's gemütlich. Kein Stromboli und keine Delfine zu sehen.

 

Später laufen wir in die Stadt, finden ein von aussen unscheinbares Lokal, das sehr gut und ausschliesslich von Einheimischen besetzt ist. Wir geniessen, wie alle anderen auch, leckere Fischspeisen zu normalen Preise.

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Sa

09

Dez

2017

Hin und her

Viel Verkehr in der Nacht. Wir hoffen, dass wir durch unsere Anwesenheit niemanden stören. Am Morgen gibt es einen Sack Orangen von einem Coiffeur, der früher in Lausanne gearbeitet hat. Danke vielmal.

 

Ich möchte auf einen Stellplatz auf dem wir des nachts Ruhe haben. In Vigliatore ist einer offen. Der Besitzer ist sehr freundlich, doch ein paar Kilometer nach rechts, nur Ferienwohnungen, ansonsten alles zu und danach einige Kilometer nach links. In Tonarella ist wenigstens ein Kaffee offen. Es dunkelt wir machen uns mit den Rädern auf den Heimweg. Wie gewohnt gehen um diese Zeit die Läden auf und die Restaurants öffnen ebenfalls ihre Pforten. Nun gut, wir mögen es wie bereits schon mal erwähnt nicht bei Dunkelheit auf der Strasse zu sein. 

 

Zu ruhig, also weiter über Hügel mit herrlichen Ausblicken auf die Küste. San Giorgio sieht nett aus. Auch gibt es genügend Platz um zu stehen. Beim Kaffee studiert Alois die Zeitung und " liest" darin, dass der Stromboli spukt.  Im Internet per live Webcame sieht man kleine Eruptionen. Wir nehmen die Autobahn zurück nach Milazzo, hoffen wir doch etwas vom Ausbruch zu sehen.

 

Ganz zuvorderst auf dem Cap Milazzo stürmt es gewaltig, sehen tun wir nichts vom Stromboli, wenigstens schaffen wir es zurück zum Camper, bevor wir verregnet werden. Auf unserem " Stammplatz" richten wir uns für die Nacht ein und staunen nicht schlecht, als ein paar Delfine vor uns eine Show darbieten. Schade nur ist es für Fotos bereits zu dämmrig.

 

In der Nacht meine ich, dass ich draussen auf dem Meer etwas Helles scheinen sehe. Alois meint:" Du träumst, dann würde man auf der Live Webcame nicht nur schwarz sehen."

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Do

07

Dez

2017

Milazzo in Sizilien

Ein Opa mit seinem Enkel wartet bis wir endlich wegfahren, damit er seinen Müll entsorgen kann. Wir sind noch nicht mal ganz weg, liegen die Abfallsäcke auch schon am Strandparkplatz. Schade, auch auf dem Weg zur Strasse ist alles vermüllt.

 

Kurz darauf sind wir in Villa San Giovanni, erstehen das Ticket für 55 Euro, fahren auf die Fähre und eine halbe Stunde später sind wir auf der Insel. 

 

Wir haben uns gewundert, dass in Italien entgegen früher, gar nicht mehr soviel gehupt wird, doch in Sizilien ist das wieder so wie früher. Also bloss schnell raus aus Messina, für einmal benutzen wir dazu die Autobahn. An der ersten Ausfahrt um 2.20 Euro leichter verlassen wir diesselbe und durchqueren ein paar Dörfer. 

 

Gegenüber des Stromboli stellen wir uns auf einen grossen Parkplatz. Hier möchten wir bleiben, eigentlich. Alois meint nach einer Weile:" Ich weiss jetzt wieso die Italiener eine so lange Siesta brauchen." Pärchen um Pärchen fahren den Parkplatz an und gehen zu Werke. Wir schliessen die Jalousien, damit sie sich nicht gestört fühlen, entscheiden uns dann aber doch weiterzufahren. " Wer weiss, wie es hier abends zugeht?" 

 

Die Siesta ist um und die Strassen voll. Ich: " Irgendwann werden wir den Camper, verschmälern." Alois:" Ich möchte eigentlich schon lange mal dich fahren lassen." " Ja gern, du hängst wohl nicht am Womo." " Mir kann da auch was passieren." " Denk einfach mal zurück an die Ukraine und meine dortigen Fahrkünste." Damit ist das Thema erledigt.

 

Es dämmert bereits, als wir auf dem angepeilten Parkplatz bei Milazzo eintreffen. Uebrigens ist es sowohl am letzten Platz, wie auch hier erstaunlich sauber.

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Mi

06

Dez

2017

Luftsprünge

In der Frühe raus aus dem Camper, Blick übers Meer und ich traue meinen Augen nicht. Ich springe im Quadrat. Der Aetna in seiner ganzen Grösse direkt vor uns. Wer hat gesagt, es wäre ein schlechter Uebernachtungsplatz? Ich nehme alles zurück. Ein älterer Herr lässt sich von meiner Begeisterung anstecken. Jede Ortschaft an der anderen Küste wird mir gezeigt und erklärt. Später hält ein Italien-Schweizer bei uns. Auch von ihm erfahren wir viel über die Region.

 

So nun aber eine Wäscherei suchen. In Reggio di calabria gibt es eine die mit Self lavanderia angeschrieben ist. Aber wie schon bei den letzten Malen, sitzt eine Frau da, die mir sagt was ich wie und wo machen muss. Zwei Maschinen waschen und trocknen macht 20 Euro. Ich finde, dass das ein stolzer Preis ist, bin aber einverstanden. Ich soll sofort zahlen. Es soll dann aber 20 Euro pro Wäsche kosten, also insegesamt 40 Euro. " Wie bitte? Soviel habe ich noch nie bezahlt, für dieses Geld kann ich mir ja alles neu kaufen." Ich springe heute zum zweiten Mal im Quadrat. " Dann will ich bloss waschen." Bezahle zähneknirschend die velangten 16 Euro und warte neben den Maschinen bis die Wäsche fertig ist.

 

Ein paar Kilometer weiter, nach einmal umdrehen, wegen Niedrigbrücke stehen wir mit zwei Engländern an einem ziemlich zugemüllten Strand und lassen die Wäsche an der Luft trocknen. Alois meint zu alledem:" Das Leben ist nicht immer Schoggi." " Wenn du das sagst."

 

Später erreicht uns eine Nachricht von unseren Tessinerfreunden. Sie werden am 15. Dezemer mit der Fähre in Palermo ankommen. Zum dritten Mal an diesem Tag mache ich Luftsprünge im Quadrat. So eine freudige Ueberraschung und aller Aerger ist vergessen.

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Di

05

Dez

2017

Lazzaro

So schön es auch gewesen ist, wir müssen uns zwecks Stromproduktion bewegen.

 

In Lazzaro kommen wir erst nach einigen vergeblichen Versuchen unter der Strasse und Bahn durch. 

 

Endlich am Strand ist es zwar nicht so wie wir uns das wünschen, aber in Anbetracht des fortgeschrittenen Tages und des abnehmenden Lichtes, entscheiden wir uns unser Lager hier aufzuschlagen. Sizilien, das direkt uns gegenüber liegt, ist von Wolken verhüllt.

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Mo

04

Dez

2017

Bovalino

Laut Wetterbericht soll es heute regnen. Aber es ist uns lieber so als andersrum.

 

Beim Spaziergang durch die Ortschaft staunen wir über eine Auto-, und Menschenansammlung. " Was ist denn hier los?" " Eine Demo?" Denkste, die Schule ist aus und die in Viererreihe geparkten Autos hupen los, sobald ihre eigenen Schützlinge im Wagen sitzen. Nach einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei und es kehrt die obiigate Mittagsruhe ein.

 

Auch wir kehren zum Camper zurück und stellen fest, dass unsere Batterien nur noch zu 25% geladen sind. " Das kommt davon, wenn man sich seit Tagen höchstens um 6 km verstellt. Also Faltmodul aufstellen und Produktion starten. 

 

Später bestaunen wir die Kunst am Himmel und erwarten den angesagten Regen, aber der ist auch um 19.00 Uhr noch nicht da.

 

Alois läuft los und besorgt uns eine Pizza. Praktisch, günstig und erst noch fein. 

 

 

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So

03

Dez

2017

Bovalino Marina

Natürlich wurden wir in der Nacht nicht mehr behelligt und die Fahrräder sind auch noch hinten oben.

 

Ueberhaupt sind wir immer begeisterter von Italien. Stehen können wir überall. Platz gibt es im Winter ohne Ende. Wir treffen stets auf freundlich grüssende und oftmals zu einem Schwätzchen aufgelegte Menschen.

 

Die grösste Herausforderung ist es, jeweils einen für's Womo passenden Uebergang auf die Strandstrasse zu finden, da zwischen Hauptstrasse und Meer die Bahnlinie verläuft. Die Tünneleli sind nie genug hoch für einen Camper. 

 

Aber wer suchet der findet und dann steht nur noch die schwierige Entscheidung bevor, wo wir uns auf dem leeren Strand hinstellen möchten. So schön.

 

In der Mittags geöffneten Pizzeria, klärt uns Italienneulingen der Kellner auf, dass es Pizza nur am Abend gibt, wie meist in ihrem Land. Wir essen Nudeln mit Meeresfrüchten ( Prima piatti)  und teilen uns einen feinen Dessert.

 

Am Strand beobachten wir die Schatzsucher und fragen nach der Ausbeute. " Hier Lira, die schenk ich dir." " Oh Danke, eine Antiquität."

 

Der Mond scheint helle, ich versuche ihn fotografisch einzufangen, was mir einfach nicht gelingen will. Alois konsultiert das Internet und der Mann im Mond ist nun fotografisch festgehalten, ein Profi. 

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Sa

02

Dez

2017

Marina di Santilario

Die Sonne zeigt sich wieder. Wir füllen den Wassertank, verabschieden uns von unseren Nachbarn und fahren entlang der Küste, auf der Suche nach einer Pizzeria.

 

Fast jedes dritte Haus ist mit Pizzeria angeschrieben, aber geöffnet hat keine, oder wir entdecken keine solche.

 

Kein Problem für uns, wir ersetzen das gestern Gefutterte und finden in Marina di Santilario die kleine Strasse an der wir die Bahnlinie überqueren können. 

 

Dort stellen wir uns an's Meer und kochen Zuhause. 

 

Um 20.00 Uhr klopft es an's Womo. Zwei junge Marokkaner fragen nach Wasser?!?!

" Hoffentlich sind die nicht gekommen, um uns auszuspionieren."

 

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