Aktuelles

So

21

Okt

2018

Wieder per Rad unterwegs

Während ich mit den Schafen am wieder zurückgekehrten Meer meinen Morgenkaffee trinke ist Alois im Internet auf der Suche nach Tretrollern, denn ganz ohne Zweiräder geht es für uns denn doch nicht.

 

Bei Ebay wird er fündig und zwei Stunden später können wir das gebrauchte Ding für 75 Euro in Heide abholen. Ich:" Dieser Tretroller ist nicht klappbar und passt daher nicht ins Womo." Alois:" Aber es ist belastbar und die Garage wird entsprechend angepasst." 

 

Nach verschiedenen angefahrenen Parkplätzen finden wir erst in Glückstadt einen uns genehmen Stellplatz mit Elbesicht. Für 10 Euro dürfen wir uns da " Wegen Hochwassergefahr auf eigene Gefahr" hinstellen. 

 

Der Tretroller wird auf Herz und Nieren getestet. Das liebevoll von Alois gebastelte Gestell muss raus aus der Garage und die Effekten werden anders geordnet. Das Ding ist jetzt gut verstaut. " Wo soll denn der Zweite hin?" " Du hast ja gesagt, dass du einen klappbaren willst und der hat allemal noch Platz, ansonsten schaffen wir Platz."

 

Die Sonne zeigt sich heute nur für 10 Minuten, die Temperaturen sind entsprechend.

 

Also setzen wir uns im Hafenkaffee neben den Ofen, studieren die Wetterkarte, stellen fest, dass es morgen regnen und ab Dienstag stürmisch werden soll. " Wieso gerade jetzt, wo wir doch am Donnerstag mit dem Frachter in See stechen wollen?" 

0 Kommentare

Sa

20

Okt

2018

Nordfriesland

Früh fahren wir los und früh sind wir in Nordfriesland. Zum ersten Mal und schwer beeindruckt.

 

In St.Peter Ording halten wir uns nicht im Ort auf. Wir fahren runter an den Deich, löhnen 10 Euro, inkl. Kurtaxe und parken direkt am Strand. Dies darf man jedoch nur tagsüber.

 

Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit, sind wir froh über unsere Winterjacken, denn der kalte Wind bläst gewaltig.

 

Je schneller wir dem Meer entgegen eilen, desto schneller zieht es sich zurück, irgendwann wird der Sand matschig und wir kehren um, setzen uns in den Windschatten des Womos und geniessen die gesunde Luft.

 

Später, wie gesagt darf man hier nicht übernachten, fahren wir ein gutes Stück Richtung Süden wo wir uns auf einen ruhigen, absolut windstillen Parkplatz hinter dem Deich für die Nacht einrichten.  

 

Für einmal Bilder ohne Worte.

0 Kommentare

Fr

19

Okt

2018

Einiges los

Beim Folienfischer werden die bestellten Schriftzüge auf's Womo angebracht. "Sieht doch echt gut aus." " Ja es gefällt." " Seid ihr schon mal in St.Peter Ording gewesen?" " Nö." " Ein Ausflug dahin lohnt sich." " Dann werden wir das machen, die Nordsee ist sicher gut für meinen Resthusten."

 

Im Copy Shop die Visitenkarten abholen, in der Münzwäscherei die Kleider waschen und danach in der Waschanlage das Womo einseifen.

 

Monika und Peter wohnen nur ein paar Kilometer entfernt, in Glinde. Wir haben sie in Marokko kennengelernt, begleiten sie jeweils virtuell auf ihren Reisen und möchten uns gerne persönlich von ihnen verabschieden. Sie haben ihre Freunde Ingrid und Reinhart, erfahrene Amerikareisende dazugeladen. Obwohl sie erst gestern von ihrer halbjährigen Russland und Mongoleireise zurückgekehrt sind, empfangen sie uns mit offenen Armen. Irgendwann werden wir auch noch weiter gegen Osten vordringen, die Berichte sind vielversprechend.

 

Reinhart erzählt uns, von seinen südamerikanischen Problemen mit dem Partikelfilter.  Hält man sich für längere Zeit in Bolivien auf, das grösstenteils über 3000m liegt, reagiert die Software nicht mehr und mangels Sauerstoff und dadurch ungenügender Verbrennung verklebt der Filter.  " Aha, und was dann?" " Dann geht gar nichts mehr." Ups und was soll man da machen?" " Nicht nach Bolivien fahren oder für teures Geld noch hier in Deutschland am Auto etwas machen. Er gibt uns eine Telefonnummer wo uns eventuell geholfen werden könnte." " Aber wir haben doch extra in der Garage gefragt, ob die Höhe ein Problem für unser Womo sei und die haben das verneint." " Ja die meisten Garagisten haben davon keine Ahnung." 

 

Wir rufen erstmal in der Garage unseres Vertrauens an und die bestätigen nochmals, dass das eigentlich kein Problem sein sollte, aber ganz genau könnten sie das nicht sagen, da sie mit Südamerika keine Erfahrung hätten. Super

 

Danach erkundigen wir uns beim Vertrauensmann von Reinhart und der meint, mit Fiat kenne er sich gar nicht aus und könne uns somit auch nicht weiterhelfen. Super.

 

So fahren wir halt gegen Westen Richtung Nordsee und da es bereits dunkel ist, stellen wir uns in Elmshorn auf den Stellplatz. Morgen ist schliesslich die Nordsee auch noch da, wenn nicht gerade Ebbe ist.

0 Kommentare

Do

18

Okt

2018

Wetterwechsel

Entlang und später mit der Fähre über die Weser erreichen wir Bremerhaven, das wir jedoch ziemlich schnell wieder verlassen.

 

An der Elbe ist es immer noch sonnig und warm, so richtiges Ausflugswetter. Wir stellen uns in Lühe vor den Deich mit direktem Blick auf den Fluss und beobachten nebst vielen anderen Schiffen, wie die Grande Brasil von Grimaldi Lines langsam die Elbe runter Richtung Meer verschwindet. 

 

Am Morgen ist es nicht nur neblig und nass, sondern auch kalt. Herbstwetter von einem Tag zum anderen. 

 

Nach dem Lunch arbeiten wir uns langsam, langsam, langsam durch den zähfliessenden Verkehr bis nach Bergedorf durch, wo wir uns Folien für's Womo und Visitenkarten bestellen. Die Folien werden morgen durch den Meister angebracht.

0 Kommentare

Di

16

Okt

2018

Gipfeltreffen von Reisenden in Dülmen

Nach einer eher unruhigen Nacht, unsere Nachbarn haben bis tief in die Nacht mit lauter 70er Jahre Musik, Gesang und Gelächter gefeiert, fahren wir nach Dülmen, wo wir bereits von Marianne, Ulli und ihrem tollen, wissbegierigen Enkel Noah zu Kaffee und Kuchen erwartet werden.

 

Sie sind gerade erst von ihrer Mittelasiatischen Reise zurückgekehrt und so gibt es wieder viel zu bequatschen. Auch füllt sich unsere Bibliothek mit weiterem Lesestoff über Südamerika und einem Spanischlehrbuch. Ulli würde sich uns am liebsten anschliessen und wir nähmen die beiden auch sehr gerne mit.

 

Am Montag bearbeitet Alois, wie versprochen die Hecke, was ihm viel Spass macht und einiges an Muskelkater einbringt.

 

Gegen Abend treffen Sara und Jonathan mit ihren Rädern ein. Marianne und Ulli haben sie in Kasachstan kennengelernt und im weiteren Verlauf 3x wiedergetroffen. Nun machen die jungen Franzosen nach 10 monatiger Reise, mit zurückgelegten 11000 km einen Zwischenhalt in Dülmen, bevor sie die letzten Kilometer nach Paris unter die Räder nehmen. Was die alles erlebt haben, lässt sich nicht an einem Abend erzählen.

 

Schweren Herzens nehmen wir am Dienstag Abschied, wünschen uns gegenseitig alles Gute und fahren weiter gegen Norden. 

 

Kurz vor Bremerhaven stellen wir uns auf einen Parkplatz direkt an die Weser zwecks Uebernachtung.

0 Kommentare

Sa

13

Okt

2018

Büro und Kürbisse

Unser Ticket für die Frachtschiffreise ist angekommen. Die KFZ-Versicherungs-Papiere für Südamerika wollen auch noch ausgedruckt werden. Also ist Büroarbeit angesagt. Der Drucker wird gestartet und hat.... mal wieder keine Tinte mehr. Alois weiss ganz genau wo die Reservepatronen sind, nämlich gut versorgt in der Garage. Also die halbe Garage ausräumen, Patronen raus und der Rest wieder rein in die Garage. Alois:" Ich habe das Gefühl, das immer das was ich gerade brauche am besten versorgt ist."

Danach klappt das Ausdrucken ohne weitere Verzögerungen.

 

Später fahren wir los Richtung unserer Freunde in Dülmen, die wir morgen besuchen möchten. Unterwegs machen wir Rast in einer Bauernhofraststätte die rundherum mit Kürbissen dekoriert ist. Da muss Frau einfach einen Halt verlangen. Zwiebelkuchen ist angesagt.

 

In Hausdülmen stellen wir uns auf den für Camper ausgewiesenen Parkplatz. Viele andere Wohnmobilisten haben die selbe Idee. Ob das wohl am noch sommerlichen Wetter liegt?

0 Kommentare

Fr

12

Okt

2018

Super Service bei WCS in Goch

Nach einer Uebernachtung auf einem sehr schönen, ruhigen Parkplatz gegenüber Rees, erreichen wir am Freitag wie abgemacht um 11.00 die Firma WCS in Goch.

 

Sehr freundlich werden wir in Empfang genommen, mit Kaffee versorgt und der Chef persönlich schaut sich unsere von ihm montierte Solaranlage an.

Tatsächlich funktioniert eines der Panels nicht, wird sofort in der Werkstatt runtergenommen und durch ein neues ersetzt, natürlich auf Garantie. 

Toller Service. Danke und tschüss.

 

Um 13.00 Uhr sind wir bereits auf dem Stellplatz in Goch.

 

Ins Städtchen geht es dann zu Fuss, die Fahrräder sind ja in Sarmenstorf geblieben. Für Goch sowieso nicht das Schlechteste, nach unseren letztjährigen Erfahrungen mit der Polizei.

0 Kommentare

Mi

10

Okt

2018

Stop and go

Wir warten bis der Nebel sich hebt und die Sonne sich zeigt, damit Rene unsere Solarmodule einer genaueren Prüfung unterziehen kann. Diese werden immer von irgendwas beschattet, sei es von der Reling, vom Satelliten oder vom Dachfenster. Eines der Panels scheint gar keinen Strom zu produzieren. Rene: " Gar nicht gut, die Panels müssten versetzt und eines eventuell sogar ersetzt werden."  Alois: " Aber der Monteur hat uns doch auf genau diesen Einwand versichert, dass es bei diesen Solarpanels nichs ausmacht, wenn sie teilweise beschattet werden." Der Termin in Goch ist auf den Freitag vereinbart. Da sind wir ja mal gespannt was der Monteur der Anlage dazu zu sagen hat.

 

So starten wir erst um 13.00 Uhr und kommen von einem Stau zum nächsten. Kurz vor Pforzheim haben wir genug vom stop and go und stellen uns bereits um 16.00 Uhr in Wimsheim auf einen grossen ruhigen Parkplatz.

 

Die böse Erkältung mit Husten und Schnupfen, die ich mir als Andenken von Sarmenstorf mitgenommen habe, scheint jetzt auch auf Alois übergegriffen zu haben.

 

Gps. lat. 48.850601   long  08.8170800

kostenlos,   keine Ver-. und Entsorgung

1 Kommentare

Di

09

Okt

2018

Jetzt geht's los

Die Karten sind da. Stützen rauf und wir sind dann mal weg.

 

In Orsingen laden wir das Päckchen für Reto, das er in Urugay erwartet in den Camper und verabschieden uns von Corina und Wolfgang. 

 

Alois möchte unbedingt noch Rene tschüss sagen, den wir in Hüfingen wissen. Zu unserer Freude ist Brigitte auch Vorort. Sein Welpe ist gewachsen und hat nun fast die Grösse seiner Mutter Eyla erreicht. Zu bereden gibt es viel, vorallem, wen wundert's über die nächsten anliegenden Reisen. Sie werden diesen Winter in Sizilien und vermutlich Tunesien verbringen. Sicher mit spannenden Reiseberichten, die ihr auf seinem Blog nachlesen könnt.

2 Kommentare

Mo

08

Okt

2018

Warten, warten......

Natürlich warten wir immer noch auf die Karten.

 

Auch gut, so geht's nochmals aus dem Aargauer Nebel zu meiner Mami an den sonnigen Walensee. 

 

 

" Heute bin ich wohl für die nächsten Jahre zum letzten Mal hinter dem Steuer gesessen." Alois:" Quatsch, in Südamerika fragt sicher niemand nach deiner Kategorie." "?????"

 

Mit der Kamera habe ich auch wieder Probleme. Zum Glück kann Alois Sohn innerhalb von fünf Minuten die falschen Einstellungen wieder richten. " Weisst du was, du musst mitkommen nach Südamerika." Damit ist jedoch Heidi, sein Schatz nicht einverstanden.

0 Kommentare