Aktuelles

Di

24

Apr

2018

Schön stressig

Das Tor ist offen und wir haben die glorreiche Idee den schönen Lago d'Iseo zu umrunden auf der Suche nach einem neuen Plätzchen am See.

 

Zuerst sieht das auch gut aus, irgendwann gibt unser Navi eine Höchstbreite von 2.00 an und eine Höhenbeschränkung von 3.00 m an. Auch die Tafeln an der Seite der Strasse machen die selben Angaben. " Bitte fahr da nicht rein." " Aber schau der Tunnel ist ja höher und breiter." Ein anderer Camper, der an der Seite steht, übrigens der einzige den wir auf dieser Strecke sehen, scheint ebenfalls zu studieren.

 

Die nächsten 6 km sind dann tatsächlich grenzwertig. Gegenverkehr gibt es auch noch. Wir kneifen die Pobacken zusammen, denn umkehren geht auch nicht. Ein Tunnel nach dem anderen und die schmale Strasse mit den überhängengenden Felsen geben uns den Rest. " Wenn das nur gut geht?" " Das mache ich nie mehr." " Schon wieder." Irgendwann sind wir dann durch, wäre eine Superstrecke gewesen, hätte man sie geniessen können." Ja, ja kann ich nur empfehlen, jedenfalls für Menschen die auf Nervenkitzel aus sind, ansonsten lieber lassen." Auf dem ersten Parkplatz erholen wir uns erstmal und begrüssen den Franzosen, der sich wohl gedacht hat, wenn die das schaffen, können wir das auch.

 

Auf der weiteren Umrundung ist es dann entspannt, aber wir finden keinen uns genehmen Platz zum Stehen, wir werden auch immer heikler, also weiter Richtung Como.

 

Unser Navi schickt uns mal wieder über eine schmale Strasse, die mit 3.5t angegeben ist. Schmal und kurvig. Tatsächlich kommt uns ein Kleinlaster mit grossen Steinen beladen entgegen. Er fragt uns völlig entnervt, ob wir Deutsche seien? " Schweizer." " Dann bleibt doch da, wo ihr hergekommen seid." Ganz langsam und mit eingeklappten Aussenspiegeln passiert er uns und schrammt dabei noch an der Leitplanke entlang. " Hätte der uns wohl gestreift, wären wir Deutsche gewesen?" " Keine Ahnung, aber er sah ja bereits ziemlich verbeult aus, deshalb macht ihm wohl eine Beule mehr auch nicht viel aus." Natürlich habe ich es wieder mal verpasst ein Foto zu machen, wie immer bei zuviel Action, eigne mich einfach nicht als Reporter.

 

Vorbei an Bergamo sind die Strassen wieder breit und voll, zum Teil zweispurig, einen uns genehmen Platz finden wir immer noch nicht und so fahren wir mehrheitlich im Stau bis Olginate, wo es einen sehr schönen Stellplatz direkt am gleichnamigen See gibt.

Gps. lat. 45.795101   long 9.41576   8 Euro inkl. alles

 

Wir sind kaputt, ferienreif, erholen uns nur langsam vom heutigen Tag und stellen fest, dass es uns im südlichen Italien, viel besser gefallen hat. 

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Mo

23

Apr

2018

Lago d'Iseo

Wir stehen ein "bisschen" zu spät auf. Hätten wir das beschauliche Sirmione in Ruhe besichtigen wollen, wäre das wohl um 08.00 Uhr noch gegangen. Jetzt um 10.00 Uhr fährt ein voller Reisebus nach dem anderen auf den Parkplatz und auch die PW-Parkplätze sind wieder vollbesetzt. 

 

Wir suchen das Weite, aber vorher wird noch ver-, und entsorgt auf der sehr guten Station am Platz. Nur eines ist wichtig: Den grossen roten Knopf erst drücken, wenn alles erledigt und die Insassen mit einem Sprung im Auto sind, sonst gibt es ein Fussbad, welches wir ausgiebig geniessen.

 

Ziemlich viel Verkehr auf der Weiterfahrt, wir fahren an den Lago d'Iseo und stellen uns nach einigem Suchen auf einen Parkplatz direkt am See. Die Höhenbeschränkung von 2.20m interessiert uns nicht sonderlich, da der Balken auf die Seite gedreht ist. Wahrscheinlich interessiert die Beschränkung um diese Jahreszeit eh niemanden, denn bezahlt werden muss auch erst ab Juni.

 

Wir trinken Kaffee in der Bar gegenüber, begutachten ausgiebig den Badestrand gleich neben dem Parkplatz und werden bei unserer Rückkehr von einem Automobilisten heftig winkend empfangen. Die Höhenbeschränkung ist wieder angebracht und wir sind eingesperrt. " Die Arbeiter von der Werft haben geschlossen aber die vom Kiosk haben auch einen Schlüssel, die können ihnen öffnen." " Kommen die Arbeiter morgen wieder?" " Ich denke schon."  " Dann bleiben wir hier stehen und warten auf die morgige Oeffnung." Was wir ja sowieso wollten.

Alois: " Jetzt kommt sicher die Polizei und schickt uns von hier weg, denen können wir dann sagen, dumm gegangen."

Gps Daten lassen wir diesmal weg, wegen siehe oben.

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So

22

Apr

2018

Sonntag und noch mehr Touris

Wir wollen weiter, ich gehe bezahlen. Der Herr am Automaten meint:" Das macht 30 Euro." "Kann nicht sein, wir waren nur 2 Nächte da, dann macht das 20 Euro." Er kontaktiert seine Uhr und meint:" Ihr habt 2 Minuten überzogen." " Wie bitte, ich zahle für 2 Minuten 10 Euro, das mache ich gewiss nicht." Der Herr zeigt Einsicht, ich übergebe ihm die 20 Euro und er öffnet für uns die Schranke. "Na geht doch", meine ich," du hättest wohl den verlangten Betrag bezahlt." " Ja hätte ich, wir hätten ja früher aufstehen können." 

 

Viel Verkehr auf der Strasse. Wir erreichen Sirmione trotzdem viel zu früh. Zwar haben wir Platz auf dem Womo-Stellplatz direkt vor der Altstadt und am See, aber alles ist voll. Die Strasse, die Plätze, die Gassen, Menschen ohne Ende. Ein richtiger Kulturschock.

Gps. lat. 45.486698   long 010.6107    21 Euro für 24 Stunden. Ver-, und Entsorgung

 

Wir mit unseren Rädern dazwischen, auf der Suche nach der heissen Schwefelquelle im See. Schliesslich stehen wir vor dem Tor zu den archäologischen Ausgrabungen, zuvorderst auf der Landzunge, ohne dass wir fündig wurden. Ich will nur noch raus aus dem Gewümmel. Was wir dann auch machen. Wir wurden ja schliesslich gewarnt am Wochenende Sirmione zu besuchen. So viele Menschen auf einem Haufen haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Alois meint:" Die Welt ist einfach überbevölkert." " Wo du recht hast, hast du recht, ich hatte nicht mal mehr Lust Fotos zu machen, schade, denn das Städtchen ist wirklich sehenswert." 

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Sa

21

Apr

2018

Markttag und viele Touristen

Ein bisschen wohler fühlt sich Alois. Wir radeln hoch nach Valeggio sul Mincio. Die ganze Altstadt ist ein Riesenmarkt und voll von Menschen, ich erkenne es fast nicht mehr wieder.

 

Auch in Borghetto wälzt sich eine Menschenmenge durch die Gassen und die Restaurants sind gut gefüllt.

 

Bei unserer Rückkehr zum Stellplatz ist dieser ebenfalls proppevoll. Wir haben uns gut positioniert, stehen am Rande und haben eine schöne Aussicht raus ins Grüne.

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Fr

20

Apr

2018

Borghetto

Es geht Alois immer noch nicht viel besser, trotzdem fahren wir weiter nach Borghetto, bei Valeggio sul  Mincio, wo wir den Stellplatz anpeilen.

Gps. lat. 45.353298   long 010.7204    10 Euro für 24 Stunden, inkl. Strom, Ver-, und Entsorgung.

 

Wir hängen uns nach Monaten mal wieder an den Landstrom, denn Kilometer haben wir in den letzten Tagen nicht viele zurückgelegt, der Ladebooster hatte also keine grosse Chance die Batterien zu füllen und unser Stromverbrauch ist wie immer gewaltig.

 

Alois ruht und trinkt Tee, ich schaue mir über die Brücke gehend, das kleine liebenswerte Mühlenstädtchen Borghetto an. Zwar ist es total touristisch liegt aber wunderschön zwischen den Gewässern am Fusse einer grossen Burg, beherbergt vor allem Gaststätten, Hotels und kleine Boutiquen mit allerlei Regionalem.

 

Ich bin auf der Suche nach Tabak, gibt es nicht in Borghetto, die selbstgemachten Zigaretten gehen langsam zur Neige und meine Nervosität steigt. Wäre ein guter Moment das Rauchen wieder mal aufzugeben, eigentlich. Ich steige auf’s Rad und fahre hoch nach Valeggio sul Mincio auf der Suche nach einer Tabacchi. Alle bereits geschlossen, aber da gibt es ja noch die Automaten. Diese funktionieren aber nur mit Identifizierung, habe nichts dergleichen dabei und bin schon ziemlich am Verzweifeln. Ein netter Einwohner erbarmt sich meiner, steckt beim zweiten angepeilten Zigarettenautomaten seine ID ins Lesegerät und meine Nervosität ist augenblicklich weg, was eigentlich nur ein ebenfalls Süchtiger nachvollziehen kann.

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Do

19

Apr

2018

Action ohne uns

Es läuft einiges an unserem Uebernachtungsplatz. Reisebusse laden Schulkinder aus, die Ausflugsboote besteigen und im Schilf verschwinden. Nach einer Stunde kehren sie zurück und die nächsten machen sich auf ins Naturschutzgebiet.

 

Auch eine Gruppe Deutscher Fischer, die die Nacht über in ihren Booten im Schilfdickicht übernachtet hat, kehrt an Land zurück. Sie haben bis zu 2.30m lange Welse gefangen, die sie wieder ins Wasser zurück entlassen haben, was sie eigentlich nicht machen dürften. Wir fragen uns warum?

 

Später kehrt wieder Ruhe ein, wir hören nur noch die Vögel zwitschern und die Frösche quaken.

 

 

Das SUP bleibt im Camper, Alois traut der Strömung und dem vielen Schilf nicht und sowieso fühlt er sich nicht so wohl, obwohl wir dasselbe gegessen haben, leidet er unter Blähungen und später unter Durchfall. 

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Mi

18

Apr

2018

Stand up Paddeling

Alois hat heute viel Arbeit. Bis er endlich auf's Wasser kann vergeht sicher eine Stunde. Alois:" Ja und ich habe bereits Rückenweh."

 

Endlich im See kurvt mein Göttergatte eine Stunde rum.

 

Danach dauert es wiederum eine Stunde, bis alles versorgt ist. " Das ist aber viel Aufwand für ein wenig Sport." Alois." Schon, aber es lohnt sich alleweil, das drumherum ist ja auch Sport."

 

Besuch bei der Wäscherei, Ver-, und Entsorgen an der Tankstelle und danach suchen wir uns ein neues Plätzchen am Fluss und werden in Rivalta sul Mincio fündig. Wir fühlen uns ein bisschen wie im Donaudelta. Alois:" Hier gefällt es mir, hier bleibe ich." 

Gps. lat. 45.17878   long 010.68242   Wasserhahn am Platz. 

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Di

17

Apr

2018

Mantua mit den Rädern

Heute schwingen wir uns nach einigen Monaten endlich mal wieder auf unsere total verstaubten Räder." Sonst hätten wir sie gerade so gut Zuhause lassen können." Aber hier sind wir wirklich froh, da nicht in Laufnähe von Mantua.

 

Entlang des Sees erreichen wir nach einer Viertelstunde die Innenstadt. Mantua war 2015 Kulturhauptstadt Italiens. Alles Kopfsteinpflaster, nicht gerade ideal mit den Velos. Viele Schulreisen unterwegs in der Stadt und in den Museen. " Ob denen das wohl Spass macht?" " Sicher, ist allemal besser als in der Schule sitzen."  Wir betreten kein Museum, ist das Wetter doch zu schön und die Gebäude auch von aussen ein schön anzusehen.

 

Auf dem Rückweg erleben wir den Kampf eines Anglers mit einem Riesenfisch, der nach der ausführlichen Fotosession wieder zurück ins Wasser darf. " Ich glaube in diesem See möchte ich lieber nicht baden."

 

Die letzten Sonnenstrahlen geniessen wir vor dem Camper und wie bereits gestern mit Gesprächen mit Gaetano, dem ehemaligen Polizisten, der nun Chef des Zivilschutzes ist und laut seinen eigenen Angaben eine Auge auf uns hat, damit uns nichts passiert. Er erzählt uns von seiner Schweizer Jugendliebe, die er leider aus den Augen verloren hat. Er übergibt uns seine Visitenkarte mit der Aufforderung, ihn anzurufen, sollten wir ein Anliegen oder Problem  haben. 

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Mo

16

Apr

2018

Brescello und Mantua

Am Morgen sind alle Parkplätze und auch sonst jedes Fleckchen mit Autos besetzt. Wir und unsere Campernachbarn werweissen, was da wohl heute los ist ? Ganz normaler Markttag, wir fahren weiter.

 

Erstaunlich problemlos passieren wir Bologna, fahren durch die topfebene Poebene und machen einen kleinen Abstecher zu Don Camillo und Peppino. Die gleichnamigen Filme wurden in Brescello gedreht. Gps. lat.44.903   long 010.5146  Gratisparkplatz.

 

Das Städtchen mit seinem Hauptplatz lässt uns eintauchen in die 50er Jahre. Je ein Restaurant namens Don Camillo und eines mit dem Namen Peppone rahmen den Platz mit den lebensgrossen Plastiken der Hauptfiguren ein. Wir sind nicht die einzigen Touristen, die auf den Spuren der beiden Protaganisten weilen und sich mit denselben fotografieren.

 

Nun aber nach Mantua, vorbei an Reisfeldern und Hühnerfarmen erreichen wir unseren Stellplatz am See. Obwohl die Strasse gleich neben dem Platz verläuft ist es des nachts erstaunlich ruhig.

 

Gps lat. 45.145802  long 010.8062   keine Ver-, und Entsorgung

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So

15

Apr

2018

Castel San Pietro Terme

Heute ist es diesig und wir fahren raus aus den Hügeln. Auf der SS9 geht die Reise weiter Richtung Norden. Die ganze Industrie Italiens scheint in diesem Gebiet zu sein und wer denkt es gibt nur in Frankreich Kreisel um Kreisel soll mal diese Strecke benutzen.

 

Vorbei an Imola peilen wir Castel San Pietro Terme an, wo wir den grossen Parkplatz mit den ausgewiesenen Womo- Stellplätzen für die Nacht anpeilen.

Gps. lat. 44.3978   long 11.5931   kostenlos   Ver-, und Entsorgung

 

 

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Sa

14

Apr

2018

San Marino

Das Wetter ist immer noch gut, also ab nach San Marino der ältesten Republik der Welt.

 

Wir haben wohl wieder mal eine Abkürzung erwischt, die Strasse ist eher ein Pfad, aber durchaus fahrbar und von der Aussicht und dem wenigen Verkehr her sehr schön.

 

Angekommen in San Marino stellen wir uns auf den Womo-Parkplatz Nr. 9 

Gps  lat. 43.93543  long  012.44379 löhnen 4.50 Euro für 5 Stunden ( man könnte für 8 Euro auch die ganze Nacht stehen). 

 

Wir stellen uns bereits auf einen langen und steilen Aufstieg ein, aber denkste, auf der anderen Strassenseite im Parkhaus gibt es einen Lift, der uns 9 Stockwerke hochträgt, oben auf dem Carparkplatz gibt es nochmals einen Lift der uns direkt vor das Tor des historischen San Marino bringt.

 

Alois Bedenken, dass wir so nicht auf die gewünschten Schritte kommen, erweisen sich als unnötig, denn auch oben geht es noch hoch und runter durch Strassen, Gassen über Plätze und auf Türme.

 

Von billigen Souvenirs, über Parfums, teuren Schmuck und Uhren bis zu exklusiven Kleidern und Schuhen findet das Shoperherz alles was es sich nur wünscht.

 

Dieses Wochenende findet in San Marino ein Comic Festival der besonderen Art statt. Kein Micky Maus und Co, nein sehr kunstvolle Kostüme prägen das gepflegte und saubere Stadtbild.

 

Irgendwann haben wir genug gesehen und gegessen, nehmen den gleichen Weg runter wie hoch und stellen uns für die Nacht auf einen Womo-Stellplatz etwas den Berg runter.  Gps. lat. 43.92591    long 012.44808   kostenlos   Ver-, und Entsorgung am Platz.

 

Der Ausflug nach San Marino lohnt sich auf alle Fälle, wir wurden absolut positiv überrascht vom Unesco Kultur Städtchen und stellen fest:" Muss man einfach mal gesehen haben."

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Fr

13

Apr

2018

Fano

Heute scheint die Sonne und wir entscheiden uns noch einen Tag in Fano zu bleiben, haben wir doch noch nichts von der historischen Altstadt gesehen.

 

Schnell sind wir in der autofreien Altstadt und denken, hätten wir doch die Räder genommen. Na gut laufen ist ja auch gesund. Wirklich interessant die Plätze, Gassen und  die alten Mauern aus der Römerzeit.

 

Abends ist der Stellplatz propevoll von Womos und der eine und andere fährt mangels Platz wieder weg.

 

Ein unterhaltsames Gespräch mit einem holländischen Pärchen, das auf dem Weg in den Süden ist, beschliesst unseren sportlichen Tag.

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Do

12

Apr

2018

Es kann doch schlimmer

Leider keine Sonne am Morgen, schwarzer Himmel und immer mal wieder Regen, also keine Kirche, sondern nur noch weg, dank der Traktionshilfe klappt das auch auf der nassen Strasse wieder den Berg hoch.

 

In Ancona will uns unser Navi durch allerelei Abkürzungen leiten, wir folgen nicht immer und tun gut daran. Kurze Verwirrung gibt es dann noch, welche Richtung wir, wieder auf auf der SS16 angelangt, nun einschlagen müssen. " Hä, kommen wir nicht von Pesaro?" " Ja, in diese Richtung dürfen wir nicht." " Unser Navi spinnt jetzt wohl total." Tut es nicht, wir kommen von Pescara und müssen in Richtung Pesaro. Alles klar.

 

In Fano stellen wir uns auf den Stellplatz mitten in der Stadt. So viele Womos auf's Mal haben wir schon lange nicht mehr gesehen.

Gps. lat. 43.845798   long 013.0103    Ver-, und Entsorgung   kostenlos

 

Die Altstadt wäre sicher sehenswert und auch so nah, aber die Regenpausen zwischen den Regengüssen sind leider nur sehr kurz und wir bleiben drin oder zumindest in Spungnähe unseres rollenden Heimes.

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Mi

11

Apr

2018

Portonovo

Es muss doch hier an der Adriaküste irgendwo ein schnuckeliges Oertchen geben. Gibt es.

 

Ich jage meinen Chauffeur vom " rechten Weg" ab, runter an die Steilküste nach Portonovo, das auf google maps sehr erfolgsversprechend aussieht.

 

Die Strasse ist weniger erbaulich, dafür eröffnet sich uns nach einer halben Stunde ein herrlicher Blick runter auf die Bucht mit dem schneeweissen Strand.

 

Fast zuunterst fahren wir dann da durch, wo Womos eigentlich nicht dürfen, dies sieht man aber auf google maps nicht, und stellen uns auf den grossen zur Zeit noch unentgeltlichen Parkplatz. Ab Mai sind die Parkuhren in Betrieb.

 

Der Hunger treibt uns zuerst mal in eines der zahlreichen Restaurants, wo wir uns mit feinen Sachen aus dem Meer bewirten lassen. Gemäss Fotos an den Wänden, ist hier auch Charles aus England mal eingekehrt, also muss es ja gut sein, wenn auch nicht gerade billig.

 

Beim nachträglichen Umgang, um den See und auf den Quai, stellen wir fest, dass die kleine Landzunge durch einen Bergsturz enstanden ist und hoffen, dass sich so ein Sturz  nicht wiederholt, wenigstens nicht heute, denn morgen wollen wir zum Kirchlein laufen. Vielleicht ist dann auch der heute ziemlich graue Himmel blauer.

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Di

10

Apr

2018

Perlenschnur

Am Vormittag können wir uns fast nicht von Ortona lösen, gibt es doch soviel zum Gucken und zum "Gschpröchle" am Hafen. 

 

Schliesslich schaffen wir doch noch den Absprung, suchen uns ein Oertchen, wo wir uns weiter nördlich entlang der Küste irgendwo niederlassen können. Gar nicht so einfach, wie Perlen auf einer Schnur, reiht sich eine Ortschaft an die andere. Die Lungomares eignen sich nicht für uns, gibt es doch zumeist nur kleine Parkplätze und viele, viele Autos. 

 

Ziemlich entnervt stehen wir am Ende irgendwo an der Küste, hinter einer Höhenschranke von 2.20m, die in der Vorsaison ausser Betrieb ist. 

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Mo

09

Apr

2018

Entlang der Adria

Weit kommen wir am Sonntag nicht. Eigentlich möchten wir uns an den Lago di Lesina stellen, landen aber schlussendlich in Lesina Marina, wo wir es uns am Strand gemütlich machen. In der Nebensaison kein Problem, im Sommer wohl unmöglich.

 

Auf der SS 16 fahren wir weiter entlang der Adria. Die schneebedeckten Abruzzen kommen immer näher, die Landschaft wird hügeliger, Campingplätze links und rechts der Strasse, die meisten noch im Winterschlaf und interessante Fischerhüttengebilde.

 

An der Tankstelle gibt es nicht nur günstigen Diesel und Gpl, wir können auch frisches Wasser bunkern. In Italien muss man immer achtgeben, an welche Säule man fährt, bedient kostet der Most schnell mal 20Ct. oder mehr pro Liter.

 

So erreichen wir Ortona, wo es nicht nur einen Hafen zum Stehen, sondern auch eine Münzwäscherei gibt, welche Alois auf meinen Wunsch anfährt. Da sich diese in einer schmalen Seitenstrasse befindet, ist mein Chauffeur einmal mehr gefordert.

 

Nach der Wascherei stellen wir uns dann runter zum Hafen, mit der Burg hoch über uns.

Gps. lat. 42.35728   long  014.4086   keine Ver-, und Entsorgung.

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Sa

07

Apr

2018

Lago di Varano

Wir überlegen, ob wir uns noch ein anderes Trullistädtchen ansehen sollen, entscheiden uns dagegen und übernachten schliesslich an der Adria, bei Polignano di Mare, an einem windgeschützten Plätzchen.

 

Das Rumtrödeln hat sowieso ein Ende, werden wir doch Anfangs Mai in der Schweiz erwartet. Bari umfahren wir auf der Tangenziale und verkneifen es uns den Fährhafen anzufahren, von dem aus wir nach Bar in Montenegro übersetzen könnten. 

 

Nach Bari nimmt der Verkehr schnell ab. Wir durchqueren topfebenes Land mit Oliven, Wein und irgendwelchem Gemüse links und rechts der Strasse. Auch das sehenswerte Naturreservat Gargano lassen wir rechts liegen und stoppen erst am Lago di Varano, wo wir uns ein ruhiges Plätzchen suchen. Den Fischer, den wir fragen, ob hier das Stehen über Nacht ein Problem sei, meint:" Absolut nicht und solltet ihr ein Problem haben, wendet euch an mich." " Danke."

 

Gps.  lat. 41.90765   long  015.71747  Abfallcontainer am Platz

 

Wir geniessen den Rest des Tages an der Sonne und die herrliche Ruhe ohne Wind und Wellen.

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Fr

06

Apr

2018

Von den Höhlenwohnungen zu den Rundbauten

Ein Reisebus nach dem anderen fährt auf den Belvedere. Wir fahren weiter durch landwirtschaftlich sehr schönes Gebiet. Da und dort erblicken wir bereits die ersten Rundhäuser.

 

In Alberobello fahren wir den Stellplatz an und stellen uns für 6 Stunden auf den sehr schönen und gut gelegenen Platz hin.

Gps. lat. 40.78278   long 017.23348  Stellplatz alles inklusive für 6 Stunden 6 Euro, 24 Stunden 18 Euro.

 

Nach wenigen Schritten sind wir bereits im Trullistädtchen, das ebenfalls zum Weltkulturerbe gehört. Das merkt man auch sofort. Ein Souvernirshop und Restaurant neben dem anderen, alles sauber rausgeputzt. Aber es wohnen tatsächlich auch Menschen hier. Alois:" So ein Häusschen würde mir schon gefallen, aber freistehend, nicht hier im Touristentummult." " Dann lass uns eines draussen auf dem Land suchen."

 

Die Sonne scheint, aber der kalte Wind bläst uns beinahe raus aus den Gassen, schade.

 

Wir essen die schlechteste Pizza, die wir jemals in Italien erlebt haben und trinken danach in einem anderen Lokal einen guten Kaffee.

 

Nach dem Blogschreiben und dem Ver-, und Entsorgen fahren wir weiter um uns einen Uebernachtungsplatz irgendwo an einer ruhigen Stelle zu suchen, vielleicht finden wir ja auch noch ein freistehendes Trulli für meinen Chauffeur.

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Do

05

Apr

2018

Matera

Nach 200 km Küstenfahrt  und einer letzten Uebernachtung am Jonischen Meer, geht es ins Landesinnere. Ueber die sehr gut ausgebaute Strasse erreichen wir Matera, das seit 1993 dank seinen Höhlenwohnungen zum Weltkulturerbe gehört.

 

Von der Burg aus sehen wir unseren heutigen Uebernachtungsplatz, stellen uns aber erstmal neben den Busparkplatz für 50 Ct. die Stunde, von dem aus wir sehr schnell in die Sassi eintauchen können.

 

Sehr spannend, sogar in eine ehemalige Höhlenwohnung, die jetzt in ein kleines Museum umgewandelt wurde, können wir reinschauen und Matera Miniatur, das ein Künstler in dreijähriger Arbeit aus Tuffstein erbaut hat, bewundern.

 

Wäre da nicht das Gewitter, das sich über uns entleert und die Bäche die über die Gassen runter laufen und wir mal wieder mit den Croqs unterwegs, wären wir wohl noch Stunden unten, so schleichen wir über die Gassen nach oben, retten uns erstmal in ein Kaffee, bevor wir weiter über die glatten Steine schlittern. 

 

 

Wieder zurück beim Camper, lässt der Regen nach. Wir suchen uns den Weg aus der Stadt raus um an unseren heutigen Uebernachtungsplatz auf dem gegenüberliegenden Plateau zu gelangen. Gar nicht so einfach, doch wir und noch 3 andere Camper finden den Weg und können nun den Blick rüber auf das beleuchtete Matera geniessen.

 

Gps  lat. 40.66403   long  016.61766  keine Ver-, und Entsorgung

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Di

03

Apr

2018

Le Castella

Endlich befahren wir wieder Neuland. Dafür ist das Suchen eines Uebernachtungsplatzes nicht immer so einfach.

 

In le Castella landen wir zuerst beinahe im Wasser und der grosse Parkplatz beim Hafen ist gesperrt. Also machen wir einen Rundgang zu Fuss, sehen viele leere, aber nicht genehme Parkplätze  und werden dann doch noch fündig. 

Gps.  lat.  38.90716   long 017.02472   keine Ent-, und Versorgung,  viele Restaurants

 

Zufrieden installieren wir den Camper und erkunden erstmal das eindrückliche Aragonen Kastell auf der kleinen Insel, das sogar zweimal als Filmkulisse gedient hat.

 

Das Städtchen ist nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch sehr touristisch, viele Boutiquen, Souveniershops und noch mehr Gaststätten. Im Sommer möchten wir auf jeden Fall nicht hier verweilen. Ob man dann ein Parkplatz finden täte? 

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Mo

02

Apr

2018

Bovalino Marina

Wir sind doch irgendwie Gewohnneitstiere. In Bovalino Marina am Lungomare waren wir bereits bei unserer Hinfahrt nach Sizilien.

 

Da es uns so gut gefallen hat, fahren wir nochmal hin, geniessen die Sonne und freuen uns auf die Pizza am Abend.

 

Gps. lat. 38.14782   long 016.17939

Wasserhähne am Lungomare

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So

01

Apr

2018

Sizilien ade

Ostersonntag, die Kirchenglocken erklingen seit Karfreitag zum ersten Mal wieder. Das Rätschen ist vorbei.

 

Wir entdecken die Camperverbotstafel und machen uns vom Acker, via Mautstrasse für 2 Euro nach Messina. Die Stadt ist heute verkehrslos, richtig schön auch wenn ein Wolkenbruch die Sicht nimmt.

 

Das Uebersetzen auf's Festland ist dann doch nicht so einfach. Unser Navi leitet uns zum geschlossenen Fährhafen. Hä, was soll denn das? Ein Taxifahrer, der vermutlich die Touristen abpasst, bietet uns an, uns für 10 Euro an den richtigen Fährhafen zu lotsen.

" Nee, das machen wir nicht." " Dann halt für 5 Euro, es sind 4 km bis zum richtigen Hafen." "OK". 5 Euro wechseln den Besitzer und 5 Minuten später sind wir am richtigen Ort, löhnen 56 Euro, können auf die Fähre fahren und geniessen eine ruhige Ueberfahrt.

 

Wieder auf dem Festland wenden wir uns nach rechts und stoppen erst im kleinen Städtchen Feruzzano. 

Gps.  lat 38.0128    long 016.13259  Wasserhahn am Lungomare

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Sa

31

Mär

2018

Yvonne und Alois wünschen euch

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Sa

31

Mär

2018

Milazzo

Nach der Tropennacht mit dem heissen Südwind, kommt der Wind am Morgen zuerst von Norden, später von Westen und die Temperatur sinkt knapp unter 20 Grad.

 

Die nächsten 170 km fahren wir entgegen unserer Maxime auf der mautpflichtigen Autobahn. Kaum sind wir unterwegs, gibt es keinen Wind mehr. Hat sich der jetzt gelegt, oder gibt es denn nur in San Nicola l'Arena? 

 

Wir sind natürlich entsprechend schnell in Milazzo, löhnen 9.40 Euro für die Mautstrasse und sind bass erstaunt " unseren" Stellplatz besetzt vorzufinden. " Jetzt haben wir doch glatt vergessen, bei unserem letzten Aufenthalt, die Stühle hinzustellen" Die zwei italienischen Camper haben sich wohl für Ostern fest eingerichtet. Zum Glück gibt es noch genügend freien Platz auf dem schönen Flecken mit bester Aussicht auf die Bucht.

 

Gps. lat. 38.01715    long 013.61428    keine Ent-, und Versorgung    

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Fr

30

Mär

2018

Tschüss Colette und Axel

Vormittags trennen sich unsere Wege, sie fahren nach Süden und wir Richtung Messina. Hat uns sehr gefreut euch in echt kennen lernen zu dürfen. Wer weiss, wann man sich das nächste Mal über den Weg läuft? Die Welt ist ja so klein.

 

Ich möchte mir gerne noch einen Stausee ansehen, bin gespannt, ob der Wasserstand nach den vielen Regenfällen gestiegen ist.

 

Also rein ins Landesinnere zum Lago Poma. Er ist tatsächlich recht gut gefüllt. Jedoch ein Plätzchen zum Stehen über Nacht gibt es für uns nicht. Mit den Ratten wollen wir uns die Aussicht nicht teilen und soviele Abfallsäcke um den ganzen Müll zusammen zu nehmen, haben wir auch nicht dabei. Schade, schade. 

 

Also weiter ins Städtchen San Cipirello. Aber ohweh, diese Idee ist nur die drittbeste. Nichts geht mehr, auch alle hinter uns stehenden Autos scheuche ich zurück. Nicht sehr angenehm. Ein Herr öffnet schliesslich ein Absperrband, bei einer Querstrasse und endlich geht die Reise weiter, das heisst raus aus dem Städtchen und rauf auf die Schnellstrasse Richtung Palermo. Alois meint:" Das war jetzt wirklich das letzte Mal, dass ich in ein Dörfchen reinfahre." " Das hast du schon etliche Male gesagt." " Ja, aber dieses Mal, meine ich es ernst."

 

Vorbei an Palermo bis San Nicola l'Arena. Da stehen wir auf unserer Sizilienreise bereits zum dritten Mal. Heute jedoch sind noch 5 weitere Womos hier, ist schliesslich Ostern. Gps. lat. 38.01713   long  013.61429  keine Ver-, und Entsorgung.  Beizli am Platz

 

Hier habe ich komischerweise wieder wunderbar schnelles Internet, die letzten Tage leider nicht, so kann ich den Bericht endlich ins Netz stellen. Alois meint:" Wahrscheinlich liegt das an der Region."

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Do

29

Mär

2018

Treffen mit Internetfreunden

Seit einiger Zeit sind wir per Internet mit Axel und Colette in Verbindung, die ein ebensolch freies Leben führen wie wir. Heute treffen wir sie persönlich in Spagnola auf dem Campingplatz.

 

Gps lat 37.84716   long  012.46528   alles inkl. 15 Euro in der Nebensaison

 

Der Gesprächsstoff geht uns nicht aus. Der Spaghettiplausch, den uns die Campingbetreiberin zubereitet hat, geniessen wir später gemeinsam in unserem rollenden Heim.

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Mi

28

Mär

2018

Mazara del vallo

Dieser Ort hat uns sehr gut gefallen, deshalb fahren wir nochmal hin. Neben uns parkt ein deutsches Pärchen, das seine Osternferien in Sizilien verbringt.

Gps lat.37.65048   long  012.58748  7 Euro , finden keine Ver-, Entsorgung 

 

Später treffen wir uns zufälligerweise im tunesischen Restaurant wieder, geniessen gemeinsam ein Couscous und tauschen Reiseerfahrungen aus.

 

Uebrigens Alois hat sein I-Pad wieder. Er meint:„ Das muss mir irgendwer heimlich in den Camper gelegt haben.“

 

 

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Di

27

Mär

2018

Womos verboten

Eigentlich wollen wir uns heute in den Hafen von Sciacca stellen. Wir haben jedoch die engen Gassen verdrängt, die wir beim letzten Mal passieren mussten und geben irgendwann entnervt auf. 

 

Also auf zum Porto Palo. Es wäre superschön da, Platz ohne Ende, doch Womoverbotsschilder an jeder Ecke. Mein Chauffeur meint:" Ich mag die Schilder nicht ignonieren, hier will ich nicht übernachten."

 

Nach einem Rundgang fahren wir ein paar Kilometer zurück zum nächsten Oertchen. In Contrada Fiori auch Verbotsschilder. Doch hier gibt es eine geöffnete Gaststätte und die Wirtin meint:" Absolut kein Problem, ihr könnt ungestört übernachten." 

 

Gps  lat.  37.56847  long 012.95569   Wasserhahn abgestellt. Beizli am Platz.

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Mo

26

Mär

2018

Eraclea Minoa

Der Wind ist weg, die Sonne da und das Tor zum Castello offen, aber wir wollen zu unserem paradisiesichen Plätzchen vom Dezember, das wir wegen Wassertank leer verlassen mussten.

 

In Empodocle bunkern wir Wasser, finden danach nur mit grössten Schwierigkeiten die Zufahrt zu unserem Strand. Alois meint noch:" Muss wahrscheinlich nicht sein, es ist sicher zu nass am Strand." 

 

Tatsächlich ist auch hier viel Wasser vom Himmel gefallen und das Sandsträsschen zum Meer gesperrt, unpassierbar.  Ich finde:"Schade, schade."

 

Da fahren wir halt hoch zu der archäologischen Ausgrabung. Das heisst wir stellen uns etwas davor, wo wir einen tollen Blick auf die Klippen und runter auf " unsere" Bucht haben. Ist auch nicht schlecht.

Gps lat. 37.39403   long 013.28482  keine Ver-, und Entsorgung

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So

25

Mär

2018

Castello di Falconara

In der Nacht prasselt der Regen auf uns runter und das Womo rüttelt und schüttelt im Wind. Man könnte fast seekrank werden.

 

Also weiter an einen windgeschützten Platz. Unser Navi findet mal wieder Abkürzungen, wir sind begeistert. Alois:" Wäre ja langweilig und normale Strassen kann jeder." Irgendwann ist an Umkehr sowieso nicht mehr zu denken, also Augen zu und durch.

 

Zwischen Artischocken-, Oliven-, Weinplantagen und uns nicht ersichtlichem Gemüse unter Plastik fahren wir wieder auf normaler Strasse Gela entgegen. Da wird nach Oel gebohrt und ebensolches raffiniert. Macht nicht zum Verweilen an.

 

Wir machen ein paar Kilometer später einen Abstecher an die Küste und merken, dass wir im Januar bereits mal kurz hier waren, aber hier scheint es immer zu stürmen. Wir fahren weiter.

 

Beim Castello Falconara gibt es einen grossen, leeren Parkplatz. Wir stehen zwar nicht schön, aber gut windgeschützt.

 

Gps lat. 37.11131   long 014.05201    Es gibt eine Toilette und Dusche, jedoch alles zu, dafür auch keinen Kassier.

 

Wir umrunden fast gänzlich das Schloss, finden aber nirgendwo einen Einlass, alles hermetisch verschlossen. Unten an der Küste braust der Sturm unverwandt weiter.

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Sa

24

Mär

2018

Marina di Acate

Alois hatte gestern doch noch keinen Feierabend. Er vermisst sein I-Pad und durchwühlte den ganzen Camper. " Habe ich das etwa beim Pneuhändler liegen gelassen?" " Glaub ich nicht." Angelo ist ja jetzt ein Facebook Freund, den kann ich anschreiben und fragen." Gesagt, getan, aber dort ist es nicht. 

 

Am Morgen:" Lass uns nochmals hochfahren nach Modica, vielleicht habe ich es vorne auf den Camper gelegt und es ist beim Fahren runtergefefallen." " Und dann?" " Dann kann ich es auflesen." " Häääää? Dann ist es so ziemlich sicher kaputt, durch den Fall oder den Regen." "Vielleicht auch nicht, genauso machen wir das ." 

 

Einen Vorteil hat die Fahrt dann doch, wir peilen auf dem Weg nach Modica die Münzwäscherei bei der Tankstelle in Santa Croce Camerina an. Diese ist rund um die Uhr geöffnet. Super alles wieder sauber.     Gps lat. 36.83146   long   014.51673

 

Das I-Pad finden wir nicht und fahren wieder runter an die Küste. Weit wollen wir nicht mehr, steuern auf Marina Acate zu und stellen uns am Lungomare ganz am Ende der Strasse hin.  Das muss man aber nicht unbedingt gesehen haben.

Gps lat. 36.98619 long 014.35598

 

Der Inhaber des Chupa-Chupa begrüsst uns mit einem Handy-Foto von unserem Camper. Er passe die ganze Nacht auf und um 07.00 Uhr sei bei ihm wieder geöffnet. Er selber wohnt im Camper vor seinem Markt, Restaurant, Kiosk, der vorallem von Arbeitern der Plantagen besucht wird.

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Fr

23

Mär

2018

Neues Fahrgefühl/ Scoglitti

Nach wunderbar geschlafenen 10 Stunden, fahren wir zurück zum Pneumanager.

 

Die Männer stehen bereit und machen sich sofort an die Arbeit. Effizient, kompetent und sorgfältig werden die neuen Michelin M+S Agilis Camping montiert. Für das Ganze löhnen wir 840 Euro.  Gps.  lat. 36.88183   long 014.75565

 

Wir werden derweil mit Espresso und Frischwasser für unseren Tank versorgt.

 

Zufrieden fahren wir nachher Richtung Küste und Alois meint:" Super, ein ganz neues Fahrgefühl."

 

Durch Treibhäuser erreichen wir Punta Secco, ein hübsch herausgeputztes Fischerdörfchen. Es gibt einen grossen Platz extra für Womos, dieser ist ein bisschen zurückversetzt und im Moment voll im Wind, nichts für uns. Vorne ist das Parken für Camper fast überall verboten, wahrscheinlich gab es zuviele. Wir parken mal da, wo es vermutlich erlaubt ist, die Polizei kurvt ständig in den Strassen rum, lunchen und machen uns danach schweren Herzens von dannen.

 

Entlang der Küste, wiederum durch Treibhäuser, blicken wir unverhofft runter auf Scoglitti. Wow, da gibt es Parkplätze zu Hauf. Leider alle voll dem Sturm ausgesetzt. Wir stellen uns einigermassen windgeschützt neben die letzten Ferienhäuser in der Hoffnung, dass die Besitzer dieses Wochenende zu Hause bleiben. Alois:" Sollten wir stören, sind wir schnell wieder weg." 

 

Gps   lat  36.87711   long 014.44171    keine Ver- und Entsorgung. 

 

 

Uebrigens standen wir bereits im Januar mal in Scoglitti, damals vorne im Städtchen, zwischen Neubauten, denn hier ist es anscheinend immer stürmisch.

 

Der Ersatzreifen, der Zuhause noch eine Felge zugute hat, wird in der Garage verstaut und Alois hat endlich Feierabend.

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Do

22

Mär

2018

Sizilien hat uns wieder

Bis wir endlich am richtigen Ort am Hafen sind, dauert es. Wir drehen verschiedene Runden um die Hauptstadt Maltas und sehen immer mal wieder die gleichen Häuser, Strassen und einmal sogar unseren Kataraman von weit oberhalb. So brauchen wir fast eine Stunde für die eigentlich lediglich eine Viertelstunde dauernde Fahrt.

 

Der Schlaf ist an einem sehr, sehr kleinen Ort.

 

Ueberpünklich, das heisst 5 Minuten vor 05.00 Uhr verlässt der Katamaran bei Regen Valletta und trifft, wohl wegen der unruhigen See erst nach über 2 Stunden im regnerischen Pozzallo ein.

 

Eine Frau schräg vor uns füllt einige Tüten und ich kaue Reisekaugummi wie verrückt, sogar Alois ist sich nach einer Weile nicht mehr zu schade zu kauen, was das Zeug hält.

 

Nach der Ankunft in Pozzallo ist unser erster Halt in der Nähe von Modica. Dort werden vier neue Reifen geordert, hätten wir sowieso machen müssen, spätestens nach unserer Heimkehr. Und einen Ersatzreifen haben wir jetzt auch. Müssen ihn dann nur noch verstauen in unserem rollendem Heim. Alois:" Ich habe bereits einen Platz auserkoren."    " Gut so."

 

Morgen werden die neuen Reifen montiert.

 

Wir stellen uns für die Nacht auf den grossen Parkplatz in Modica und da inzwischen die Sonne scheint, laufen wir rein in die historische Schoggistadt. Die Freude dauert nicht lange, das Wetter ist launisch, die Temperaturen mit dem Wind, unangenehm kühl. Einziger Trost, in Malta wird das Wetter in den nächsten Tagen ebenfalls unbeständiger.

 

Wir entdecken ein paar neue Ecken in Modica und geniessen den feinen italienischen Kaffee, bevor wir uns wieder in die Wärme zurückziehen und ruhen. 

 

Gps.   lat. 36.85348   long  014.75514   keine Ver-, und Entsorgung. Kein sehr schöner Platz, aber sehr praktisch für die Besichtigung  der Altstadt.

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Do

22

Mär

2018

Wenn einer eine Reise tut......

Um 20.00 Uhr entschliessen wir uns, nach Valletta an den Hafen zu fahren, damit wir morgens um 04.00 Uhr bereits vor Ort und bereit zum Einchecken sind. Idee ruhig und früh schlafen gehen. Na ja......

 

...die neuen Womos haben ja keinen Ersatzreifen mehr, lediglich so ein Füllmittel. Ist der Pneu aufgeschlitzt, ist das etwas zum Lachen, wenn man noch kann.

 

Ich muss wohl etwas konkreter werden, da ich einige Anfragen über das Wer oder Wie unser Platten verursacht wurde, bekam. Mein Chauffeur hat beim Wegfahren vom Platz in der Dunkelheit das im Boden einbetonierte Metallteil übersehen und überfahren. Es gab einen gewaltigen " Chlapf". Das Ergebnis sieht man unten, total unflickbar.

 

Die nächste Fotoserie dann doch ohne Worte......

.....um 23.00 Uhr dann um lediglich 150 Euro inkl. Trinkgelder leichter und einen zukünftigen Ersatzreifen schwerer. Super Hilfe vom TCS, von der maltesischen Pannenhilfe und vom mobilen Bus und Truck Tryer Service. Wir haben ja nicht im Traum daran geglaubt, dass wir die Fähre noch erwischen, aber oha....

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Mi

21

Mär

2018

Rabat und Kalkara

Gut ausgeschlafen geht es rein nach Rabat. Uns interessiert vorallem die St.Paul Kathedrale mit der Grotte, den Katakomben und den Bunkern aus dem zweiten Weltkrieg. Es ist recht eng unten in den Kalksteinhöhlen. Wir hoffen, dass es nicht gerade erdbebnet. Tut es nicht und wieder draussen an der frischen Luft machen wir erstmal Pause im Innenhof des Klosters.

 

Auf breiten Strassen peilen wir Kalkara an, das wir bereits bestens kennen.

 

Wasser bunkern wird uns heute nicht erlaubt. Uebrigens hören wir zum ersten Mal ein nein, seit wir auf Malta sind. Die Männer meinen:" Only for fishermans." Schade für uns, aber Wasser ist auf Malta wirklich eine rare Sache.

 

Unser letzter Tag auf Malta, morgen früh um 05.00 Uhr, gähn, legt die Schnellfähre in Valletta Richtung Sizilien ab.

 

Hätten wir nicht die Retour-Tickets bereits in Pozzallo gelöst, würden wir es sicher noch länger auf Malta "aushalten". Das Paradies für Freisteher.

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Di

20

Mär

2018

Mdina

 

Natürlich kommen wir, dank Traktionshilfe von unserem schönen Strandplatz wieder weg und auch die 21% Steigung schaffen wir problemlos. Alois:" Du machst dir aber auch immer unnötig Sorgen." " Ja ich habe gar nicht so gut geschlafen, und das für nix."

 

Wir fahren über die breiten Strassen nach Mdina, der ehemaligen Hauptstadt Maltas. Alle Parkplätze besetzt. Also quer durch Rabat über schmale Strassen, hinten raus und zwei Stunden Pause im Grünen.

 

Nochmals durch die engen Strassen zurück und jetzt um 17.00 Uhr gibt es viele freie Parkplätze direkt vor dem Eingang zur Mdina, denn die meisten Touristen sind weg.

 

Drinnen alles sehr proper und sehenswert. Wir sehen uns einen eindrücklichen Film über die Geschichte Mdinas an ( Krieg, Krieg, Krieg und nochmals Krieg), bevor wir uns die engen Gassen, schönen Plätze, Paläste und Kirchen ansehen.

 

Wir bleiben direkt auf dem Parkplatz stehen über Nacht, denn Morgen steht noch Rabat, auf unserem Programm.

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Mo

19

Mär

2018

Wieder auf Malta

In der Nacht hat es tatsächlich ein wenig geregnet. Am Morgen sieht der Himmel nicht einladend aus.

 

Die Ueberfahrt zurück nach Malta kostet uns, nach der persönlichen Messung durch die Kassiererin, 42.20 Euro. Bezahlung wird übrigens immer erst auf der Rückfahrt fällig.

 

Noch bevor wir auf der Fähre sind, reisst der Himmel auf. Die Ueberfahrt dauert eine knappe halbe Stunde.

 

Jetzt wollen wir die andere Küste befahren, aber da gibt es keine Busstrecken, also fahren wir bis zur St.Paul's Bay und queren dann die Insel. Nach Mgarr gibt es auch keine Busse mehr, wir wollen aber trotzdem ans Meer. An der Golden Bay schauen wir uns um und erblicken von zuvorderst, da wo der Turm steht, drüben in der Gnejna Bay einige Womos. Schliesslich ist heute St.Josefs Tag, somit auf Malta ein Feiertag und alles was Räder hat unterwegs.

 

Also ein Stück zurück, Mgarr durchqueren und dann geht es ziemlich steil (21%) runter. Unten wollen wir wie immer an vorderster Front stehen und müssen dazu ein wenig Sandpiste fahren. 

 

Da stehn wir nun und überlegen uns, ob wir wohl wieder unbeschadet auf die Strasse zurückgelangen. 

 

Gps  lat. 35.92014    long 014.34277    öffentliche Toilette am Platz, Imbisswagen.

Dem Parkwächter löhnen wir 5 Euro, wie es aussieht auf freiwilliger Basis.

 

Um 17 Uhr leert sich der Strand und wir stehen fast ganz alleine in der Bucht.

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So

18

Mär

2018

Sonntag auf Gozo

Wir bleiben noch einen weiteren Tag auf Gozo. "Die See ist zu rauh für eine Ueberfahrt nach Malta," meint Alois " und das Essen im Strandrestaurant echt gut." 

 

An so einem Sonntag läuft auch wieder einiges am Strand. Wanderer, Spaziergänger, Surfer, Griller, etc sind unterwegs und geniessen ebenfalls die Stunden am Strand.

 

Unsere deutschen Nachbars Camper fahren an eine andere Bucht zum Baden. Das Wasser sei 19 Grad warm. Sie hätten das selber gemessen. Dann muss das wohl stimmen, mir ist es trotzdem zu kalt. Ueberhaupt ist der Himmel heute nicht mehr so klar, ob sich da eine Wetteränderung anbahnt?

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Sa

17

Mär

2018

Hondog Bay

Der Himmel ist bedeckt und es weht ein steifer Wind. Es ist auch nur noch 19 Grad warm.

 

Auch hier am kleinen Strand läuft einiges. Es wird getanzt. Die Musik zu der sich die Gruppe rythmisch bewegt hört man nicht, denn alle tragen Kopfhörer.

 

Auf der kleinen Wanderung, der Küste entlang um die Felsen rum, kommt der Fährhafen von Mgarr in Sicht. Alles auf dieser Insel ist ja so nah beieinander.

 

Sogar ein Schwimmer crawlt durch die Bucht. Mir ist das Wasser immer noch zu kalt, kann nicht viel mehr als 16 Grad haben. 

 

Ich möchte eigentlich heute rüber auf das grössere Malta. Alois:" Wieso?" Ich:" Weil es drüben noch einiges zu sehen gibt und hier bläst der Wind." Alois:" Drüben bläst der Wind auch und zum Fahren habe ich heute überhaupt keine Lust." Ich: " Da wo wir stehen, sind wir zwar ein bisschen windgeschützt, aber die Felsen hinter uns machen nicht unbedingt einen vertrauenswürdigen Eindruck." Alois: " Solange es nicht regnet, halten die." " Dann halt nicht."

 

Im kleinen Strandrestaurant gibt es sehr gutes Essen zu kleinen Preisen und der Rest des Tages wird geruht, geinternetlet und später als der Wind nachlässt fern gesehen.

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Fr

16

Mär

2018

Stress, Giganten, Strandleben und Mückenalarm

Da läuft einiges vor unserer Haustüre. Für jeden Touristen das passende Programm.

 

Auf unserem Programm steht die Hauptstadt von Gozo, Victoria. Eine halbe Stunde kurven wir durch die engen Gassen, die Busspur verlieren wir immer wieder. Schliesslich parken wir sehr abenteuerlich, trinken einen kurzen Kaffee, sind froh unser Womo noch am Stück anzutreffen und fahren raus aus der Stadt ohne die Cittadelle gesehen zu haben. Aber man muss ja nicht alles haben.

 

Auf der Weiterfahrt, vorbei und hinein in den Lidl, peilen wir die Ggantjia Tempel an. Irgendwie habe ich mir die anders, spannender vorgestellt. Lange Erklärungen im Vorfeld des Bauwerks, das gemäss Legende von einer Riesin in einem Tag erbaut wurde. Die riesigen Steine sind zwar echt beeindruckend, die rekonstruierten Einrichtungen fragwürdig, so meint das zumindest Alois. „ Woher wollen die wissen, wie das ausgesehen hat, alles Thesen.“

 

Also weiter durch enge Strassen, zuerst runter zum Ramla Bay ohne aussteigen wieder rauf nach Qala und runter zum Hondog Bay. Hier stehen wir nun und haben genug vom Fahren.

 

Gps  lat. 36.02842   long   014.324   öffentliche Toilette und Dusche vorhanden. Strandrestaurant mit preisgünstigen und reichhaltigen Angeboten.

 

Kurz danach stellt sich ein Deutsches Pärchen mit Camper neben uns: „ Ihr habt unseren gestrigen Stellplatz besetzt.“ Alois:“ Da habt ihr wohl vergessen, einen Stuhl hinzustellen. Sollen wir weg fahren?“  „ War ein Scherz, kein Problem, es gibt ja genug Platz.“   Wir tauschen die letzten Reiseerfahrungen aus.

 

 

Um 21 Uhr immer noch 23 Grad warm und zum ersten Mal Mückenalarm. 

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Do

15

Mär

2018

Wasser, Wallfahrt und Saltpants

Wasser ist auf der Insel rar. Die Maltesischen Inseln sind die wasserärmsten im ganzen Mittelmeer. Wenig Regen und wenig Grundwasser.  Jeder Hausbesitzer ist per Gesetz verpflichtet eine Zisterne anzulegen. Praktisch alles Wasser das aus den Leitungen fliesst, kommt aus energieaufwendigen Meerwasserentsalzungsanlagen. Zum Trinken absolut ungeeignet. Bier und Wein wird auf der Insel produziert, aber das Trinkwasser kommt vom Festland.

 

Wir füllen vor Abfahrt unseren Tank, wer weiss, wo es das nächste gibt. 

 

Beim Ta' Pintu dem Wallfahrtsort von Gozo machen wir einen kleinen Zwischenhalt. Ein Wunder soll hier geschehen sein. Die in der Kirche aufgehängten Prothesen und Fotos zeugen von den Pilgern. Absolut kein Kommerz in Kleinlourdes. Sehr sympathisch.

 

Wir streifen wiederum Victoria, die Hauptstadt Gozos und wenden uns gegen Norden über Zebug zu den Meersalzgewinnungsanlagen. Steil geht es runter ans Meer. Hier fahren die Busse mal wieder nicht durch. Alois läuft einige Strecken zuerst ab, um die Lage zu peilen.

 

Vorbei an den immer noch im Betrieb stehenden Meersalzgewinnungsanlagen fahren wir entlang der Küste zur kleinen Xwejni Bay, wo es soviel Platz zum Stehen gibt, dass die Entscheidung schwer fällt.

 

Gps.  lat. 36.07826    long  014.24895   keine Ver-, und Entsorgung.

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Mi

14

Mär

2018

Blue Hole

Am Vormittag belebt sich die Szene wieder. Reise-, Linien-, und  Hop on hop of Busse kommen in regelmässigen Abständen an. Auch mit anderen Vehikeln treffen Touristen ein.

 

Wir verbringen den Tag mit Beobachten der Szene. Kleinen Wanderungen, man könnte stundenlange Wanderungen machen und Gesprächen mit unserem Deutschen Nachbarn, der mit seiner Familie bereits seit 5 Monaten auf der Insel ist, einiges zu Erzählen weiss und den nächsten Winter wieder hier verbringen möchte.  

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Di

13

Mär

2018

Wahrzeichen von Gozo

Nur ein paar Kilometer weiter liegt  Dwejra. Zweimal fahren wir retour, um wieder auf die Busspur zu gelangen. Das Navi ist hier nicht unbedingt zu empfehlen., weiss einfach nicht, wenn es brenzlig schmal wird. Besser ist es tatsächlich mittels google maps die Strassen zu benützen, die auch von den grossen Bussen befahren werden.

 

So gelangen wir schliesslich nach Dwejra. Das Wahrzeichen von Gozo ist leider im letzten Winter den Naturgewalten zum Opfer gefallen. Aber auch so ist die Bucht mit den Steilküsten sehr sehenswert. Wir fühlen uns auf einmal ganz klein beim " Rumklettern" auf den gewaltigen Sandfelsen. 

 

Gps  lat. 36.05206   long  014.19107    öffentliche Toilette und Dusche, verschiedene Verkaufsstände und ein sehr empfehlenswertes Restaurant zu moderaten Preisen.

 

Abends sind nur noch ein deutscher Wohnmobilist mit seinen Kindern und wir auf dem Platz. Absolute Dunkelheit und Sterne soweit das Auge reicht.

 

Einziger Wermutstropfen ein Generator, der irgendwo vorne auf dem Parkplatz Strom produziert und die Stille stört.

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Mo

12

Mär

2018

Xlendi Bay

Blau unten, blau oben. Mit der Fähre sind wir, vorbei an der kleinen Insel Comino nach einer kurzen halben Stunde auf Gozo. Bezahlen müssen wir die Ueberfahrt nicht. Das Entgelt ist erst auf der Rückfahrt fällig. So wissen wir noch nicht was wir dann löhnen müssen und lassen uns überraschen.

 

Obwohl wir wissen, dass Gozo wirklich klein ist und wir uns mal wieder kurz verfahren, sind wir dann doch überrascht, wie schnell wir in Xlendi ankommen. Das kleine Dörfchen in der idyllischen Bucht ist einfach zum Verlieben.

 

Wir stellen uns vorerst mal zuvorderst an die Bucht und schauen uns um. Ein Restaurant reiht sich ans andere und die Qual der Wahl ist gar nicht einfach.

 

Danach suchen wir uns per pedes, man lernt, ein Plätzchen für die Nacht und werden oberhalb von Xlendi auf einem grösseren Platz am Ende der Sackgasse, wird des nachts auch gerne von Liebespaaren heimgesucht, fündig. Das stört uns jedoch nicht weiter, kennen wir bereits bestens von Italien.

 

 

Gps   lat.36.02646    long  014.21803   keine Ver-, und Entsorgung

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So

11

Mär

2018

Mellieha Bay

Heute bläst ein kräftiger aber heisser Wind. Wir verlassen das Plateau oberhalb der St.Paul Bay und sind nach einer knappen Viertelstunde in der Landenge an der Mellieha Bay.

 

Da gibt es doch tatsächlich einen Parkplatz nur für Womos und da sind sie ja auch, die Maltesischen Camper. Wir stellen uns dazu.

 

Gps. lat. 35.95915   long  014.38086  öffentliche Toilette in der Nähe.  Kostenlos

 

Eine wunderschöne Bucht mit kristallklarem Wasser.

 

Am Strand tummeln sich die Sonntags Ausflügler. Sogar ins für mich zu kalte Wasser wagen sich einige. Nachdem ich die Quallentafel mit den entsprechenden Behandlungsmethoden gesehen habe, ist meine Lust auf Meerwasser sowieso nur noch minim.

 

Laut Maltesischem Gesetz, Artikel sowieso, ist " oben ohne" am Strand verboten. Ist sogar in Deutsch angeschlagen.

 

Am Abend sind wir dann auf dem Parkplatz nur noch zu dritt. Die anderen Wohnmobilisten müssen wohl morgen wieder an die Arbeit. Auch die restlichen Ausflügler verschwinden nach und nach, genauso wie der Wind und Ruhe kehrt ein.

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Sa

10

Mär

2018

Selmun Palace

Heute haben wir einiges zu tun.

Dank Google machen wir in Premboke eine LPG Tankstelle aus, die auf unserem Weg liegt. 

Ebenso Dank Google peilen wir danach in Buggiba eine Wäscherei an.

In Mosta finden wir den Lidl,ebenfalls Dank Google. So alles erledigt. Internet ist wirklich eine gute Sache.

 

Die Parkplatzfinde in Mosta ist nicht ganz einfach. Schliesslich stehen wir am Rande der Stadt und laufen rein ins Zentrum zur Kirche Rotunde, die wir uns unbedingt ansehen wollen. Bekannheit erlangte sie im zweiten Weltkrieg, als sie von einer Fliegerbombe getroffen wurde, die jedoch nicht explodierte. Niemand wurde damals ernsthaft verletzt. 

 

Wieder an der Küste finden wir oberhalb von der St. Paul's Bay beim Selmun Palace unseren idealen Uebernachtungsplatz mit Blick auf das Bauwerk.

 

Gps. lat. 35.95915   long  014.38086    keine Ver-, und Entsorgung

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Fr

09

Mär

2018

Vittoriosa

Die Mauern hinter uns,interessieren uns nun doch sehr. Vor allem der Inquisitor's Palace , eine der dunkelsten Seite der christlichen Religiosität. Sehr bedrückend.

 

Beim Mittagessen lassen wir die Eindrücke nochmals Revue passieren, das totale Kontrastprogramm zur gestrigen St.John's Kathedrale.

 

Marsch nach vorne zur Spitze der Landzunge bis zur Festung St. Angelo, die wir jedoch nicht besichtigen, danach laufen wir zwischen den Mauern runter zum Grand Harbour, wo wir die Riesenyachten der Gutbetuchten und Steueroptimierer bestaunen.

 

Wieder hoch, quer über die Landzunge, geht's runter in unsere Bucht.

 

Eigentlich möchten wir weiterziehen, stellen jedoch fest, dass wir für heute genug getan haben und legen die Beine hoch.

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Do

08

Mär

2018

Valletta

Wir nehmen den Bus Nr.3 rein nach Valletta. Auf dem Busterminal vor dem Eingang zur Altstadt steigen wir eine halbe Stunde später wieder aus. Ich:" ist doch super organisiert das Bussystem." 

 

Versehen mit einem Plänlein stürzen wir uns ins Getümmel. Die St.Johns Kathedrale müsen wir uns unbedingt von innen ansehen. Wir sind dann aber doch nicht so sicher ob uns dieser Prunk wirklich gefällt.

 

In den Seitengassen gibt es weniger Volk und ebenfalls vieles zu entdecken. Verhungern muss man nicht in Valletta. Auf allen Plätzen und Gassen Kaffees und Restaurants zu moderaten Preisen. 

 

Nach ein paar Stunden haben wir genug gesehen und stellen uns auf das richtige Gate im Busterminal. Die Zeit ist um, die Zeittafel schaltet um und wir stehen immer noch leicht belämmert da. Ein junger Schweizer meint:" Ich bin sogar in den falschen Bus eingestiegen und jetzt wieder zurück in Valletta. Ihr müsst die ganzen Gates ablaufen, denn die Busse halten nicht an den vorgegeben Stellen." Ich: " Na super." Alois " Jetzt weiss ich wieder, wieso ich öffentliche Verkehrsmittel nicht mag."  Mit viel Fragen erwischen wir nach einer weiteren halben Stunde den richtigen Bus und sind froh wieder im beschaulichen Kalkara zu sein.

 

Der Ausflug in die Kulturhauptstadt hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Die Stadt ist überschaubar, gepflegt, interessant und liegt sehr schön auf der Landzunge.

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Mi

07

Mär

2018

Kalkara

In Marsakala suchen wir die alten Salinen, entdecken jedoch nur noch kleine Teile davon. 

 

In wenigen Minuten erreichen wir danach Kalkara, wo wir einen für uns tollen Uebernachtungsplatz finden. Seit wir wissen, dass wir uns überall hinstellen dürfen, macht das Finden derselben noch viel mehr Spass.

 

Wir stehen im Schutze der riesigen Mauer. 

Gps.  lat. 35.88847   long. 014.52513    Wasser am Hafen, öffentliche Toilette in der Nähe 

 

Wir machen uns auf das Städtchen zu erobern. "Hügeli uf, Hügeli ab" und Festungen wo hin sich der Blick wendet. 

 

Von der Strandpromenade aus fährt der Bus Nr 3 rein nach Valletta. Mit diesem werden wir wahrscheinlich morgen die Hauptstadt Maltas anfahren und unseren Camper hier stehen lassen.

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Di

06

Mär

2018

St.Thomas Bay

Damit wir den St.Peters Pool erreichen, müssen wir mal wieder die "Busstrecke" verlassen. Stehen kurz darauf beim Fort Delimare, wo es ebenfalls schöne Uebernachtungsplätze gäbe. Wir machen uns zu Fuss in Richtung Ziel auf. Ankommen tun wir nicht, kläffende Hunde raten uns zur Umkehr. Da wo der offizielle Wanderweg ist, haben wir jedoch keine Parkmöglichkeit.

 

Also fahren wir weiter nach Marsascala, wo wir uns einmal mehr in den engen Strässchen im Zentrum wiederfinden. Endlich raus aus der Stadt und runter zum St.Thomas Bay. Alois:" Entspanntes Fahren ist anders."  

 

Die Bucht ist wunderschön und es gibt enorm viel Platz für unser Womo. Ein Malteser ist ebenfalls mit seinem Camper hier. Im Gespräch erfahren wir einiges über Malta. " Ihr könnt euch hinstellen, wo es euch gefällt, es ist generell erlaubt." Wir wollen wissen, wie es denn auf Gozo sei mit dem Camper. " Kein Problem, ich fahre auch rüber und es ist wesentlich entspannter, viel weniger Verkehr," und lachend setzt er hinzu: "Ausser am Sonntag."  Wir bekommen noch weitere wertvolle Tipps für unseren Aufenthalt in Malta und Gozo. 

 

Gps: lat. 35.85109   long  014.56365  keine Ver-, und Entsorgung

 

Im Städtchen selber ist nicht viel los. Im Sommer ist das sicher ganz anders.

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Mo

05

Mär

2018

Spannend, spannend

Am Vormittag scheint Marsaxlokk wirklich beschaulich. Die Promenade ist leer, keine Marktstände, wenige Touristen, wenige Autos. Einige leere Tischchen und Kellner, die versuchen uns in ihr Restaurant zu locken.

 

Eine Stunde später ein ganz anderes Bild. Reisebus um Reisebus fährt zur Promenade, entlädt ihre Fracht und die Wirte buhlen um die neuen Gäste. In allen möglichen Sprachen, wird unter Mithilfe der Reiseführerin, das Essen geordert. 

 

Zum Glück haben wir unseren Mittagsfisch bereits bestellt. 

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So

04

Mär

2018

Marsaxlokk

Heute bräuchten wir unbedingt Wasser. Kein Tropfen mehr im Tank. Seit unserer Ankunft in Malta nirgendwo einen Brunnen oder sonst eine Möglichkeit des Tankfüllens entdeckt. 

 

Ansonsten haben wir gelernt. Suchen uns auf Google maps die Strassen mit Busstationen aus, denn wo die durchkommen, sollte es für uns auch kein Problem sein.

 

Im Hafen von Birzebuggia versuchen wir unser Wasserglück zuerst. Wir staunen über einen  Riesencamper, aber einen funktionierenden Wasserhahn gibt es nicht. 

 

Dann schauen wir uns halt mal die Ghar Dalam Cave an. Hätten wir uns schenken können. Viele,viele Knochen im Museum und eine ganz kleine Höhle die begangen werden kann. Parkplätze gibt es genug, Wasser keines.

 

Schnell sind wir im "beschaulichen" Fischerort  Marsaxlokk und ohne es zu wollen mit dem Womo mitten im Sonntagsmarkt an der Promenade, ohjee, ohjeee und so viele Menschen.

 

Wieder zurück beim Städtchenanfang finden wir dann doch noch einen Parkpkatz und schmeissen uns ins Getümmel. Nicht viel Fischmarkt, eher viel Ramsch, wie überall auf der Welt.

 

Ein Restaurant reiht sich ans nächste. Ueberall werden Fischmenues angeboten, aber alle sind proppevoll. Entdecken wir einen leeren Tisch und sind gewillt diesen zu besetzen, werden wir nach unserer Reservation gefragt. Dann halt nicht, wir kehren beim Chinesen ein, der uns herzlich Willkommen heisst und haben Dank Bags sogar noch genug für das Nachtessen.

 

Im Hafengelände gibt es Wasserhähne die funktionieren. Wir warten bis sich der Trubel und die Marktstände auflösen, fahren nochmal  quer durch das Städtchen, füllen endlich den Tank und stellen uns dann vorne an den Hafen.

 

Gps. lat.  35.83931    long  014.54827    Wasser am Hafen vorhanden. 

 

Morgen werden wir uns das dann hoffentlich tatsächlich beschauliche Städtchen, nochmals in Ruhe ansehen.

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Sa

03

Mär

2018

Prähistorische Tempelanlage und blaue Grotte

Heute wird der Himmel nicht blau. Es scheint, dass der Saharasand über der Insel liegt. Es ist entsprechend diesig.

 

Wir fahren zu den  prähistorischen Hagar Qim Tempeln. Lange Parkplätze für Busse direkt vor dem Eingang. Im Winter also kein Problem mit dem Womo. 

 

Eine sich selbsterklärende Einführung mittels 3D - Film ist im Preis inbegriffen. Die Besichtigung der zum Teil rekonstruierten Anlage und zum Schutz vor Wind und Wetter überdachten Anlage lohnt sich allemal.

 

Ein paar Kilometer weiter befindet sich die blaue Grotte. Von der Strasse oben haben wir einen spektakulären Blick in die Tiefe.

 

Mit der guten Erfahrung bezüglich Parkplätzen fahren wir danach zuversichtlich runter zum kleinen Dörfchen. Aber hier ist das Parken nicht so einfach, alles voll. Zum Glück fährt ein Kleinbus weg, dessen Platz wir übernehmen können.

 

Die diversen Restaurants und Kaffees sind gut besucht, auch fahren einige kleine Boote zu der blauen Grotte. Wir verzichten darauf, trinken Kaffee und fahren weiter.

 

Zufälligerweise treffen wir auf einen der 5 Lidl, die es auf der Insel gibt und decken uns mit frischen Lebensmitteln ein.

 

Eigentlich ist unser Ziel der Campingplatz in Zurrieq, kommen aber wegen der engen Strassen im Städtchen, nicht durch und stellen uns schliesslich ziemlich entnervt in eine ruhige Sackgasse in der Nähe des Meeres.

 

Gps  lat. 35.82223   long  014.46312    keine Ver-, und Entsorgung

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Fr

02

Mär

2018

Malta wir kommen

Mit dem Wecker sind wir heute früh auf. Um 08.00 Uhr stehen wir vor der Fähre und können alsbald reinfahren.

 

Pünktlich um 09.Uhr legt der Katamaran ab und scheint mit seinen 30 Knoten nur so über die Wellen zu fliegen. Ich hätte mir das Reisekaugummi kauen sparen können. Nach nur 90 Minuten legen wir in Valletta an. Das Reinfahren in den Hafen mitten in der Stadt ist echt beeindruckend.

 

Vom Schiff runter werden wir gefragt, ob wir Haustiere mitführen. Tun wir nicht und so dürfen wir raus aus dem Hafengelände.

 

Wir halten uns links nach Mdina. Schnell sind wir auf der zweispurigen, richtungsgetrennten Strasse raus aus der Stadt, gut um sich an den Linksverkehr zu gewöhnen. Bei den anschliessenden Kreiseln, hätte ich wohl bereits meinen ersten Crash verursacht, Alois fährt sehr konzentriert und meistert das " Falschfahren" problemlos.

 

Gut vorbereitet wie wir wieder mal sind, wissen wir nicht so recht wohin wir uns denn nun wenden sollen und landen da wir uns in Mdina wiederum links gehalten haben in Dingli. Das Städtchen wirkt etwas ausgestorben. Ein Kaffee finden wir nicht, also decken wir uns im Lebensmittelgeschäft mit einem Laib Brot ein.

 

" Schau, da geht es zum Cliff Dingli, das tönt gut."  " Ja da können wir vespern."  Jetzt kommt es nicht mehr aufs Linksfahren an, denn die Strasse ist zum Teil so schmal, dass sie zur Gänze von einem Auto ausgenutzt wird.

 

Tatsächlich sind die Klippen atemberaubend, weshalb wir uns den tollen Ausblick mit vielen anderen teilen. Soviele Touristen in Bussen und Mietautos haben wir schon lange nicht mehr gesehen.

 

Ein Stück weiter, stellen wir uns, nachdem wir an zwei schönen Plätzchen mit den am Boden liegenden Tafeln "privat no parking", erst nach dem Aussteigen konfrontiert wurden, schlussendlich doch direkt an die Klippen, ganz ohne Tafel und geniessen die Blicke in die Tiefe und die Weite. Gegen Abend sind wir dann alleine und haben Musse die heutigen Eindrücke zu verdauen.

 

Gps lat. 35.84516    long 014.39686     246m ü.M.  keine Ver-, und Entsorgung.  

 

Jetzt habe ich fast vergessen zu schreiben, dass wir heute bei 23 Grad zum ersten Mal wieder geschwitzt haben beim Wandern, trotz mässigem Wind.

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Do

01

Mär

2018

Genug ist genug

Mit uns geht es langsam wieder aufwärts. Ob wegen des Artemesia, dem konventionellen Grippemittel oder einfach weil der Infekt sowieso vorbei ist, ist uns egal, Hauptsache es geht uns besser.

 

Ansonsten fängt der März genauso an wie der verregnete Februar aufgehört hat. Wir haben die Schnauze voll. Laut Wetterprognosen, soll es noch einige Tage so weitergehen und in Malta sind die Aussichten gut.

 

Wir packen zusammen und machen uns auf den Weg nach Pozzallo. Bereits nach einer halben Stunde Autobahnfahrt, lässt der Regen nach, die Sonne zeigt sich und die Temperaturen steigen auf 20 Grad.

 

Veräppeln lassen wir uns jedoch nicht, wer weiss wie es die nächsten Tage aussieht und überhaupt sind wir wohl nicht so schnell wieder in der Nähe von Valletta der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas. Also erstehen wir für 416 Euro Fährtickets für die Hin- und Rückfahrt und stellen uns auf den Platz auf dem wir im Januar bereits einmal standen.

 

Gps.  lat. 36.72407      long   14.84344      keine Ver-, und Entsorgung , Dusche am Strand

 

Morgen früh soll es dann per Fähre nach Malta gehen, so es denn nicht zu stark schaukelt.

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Mi

28

Feb

2018

Freundlicher Besuch

Die Polizisten grüssen freundlich, wollen aber sonst nichts weiter von uns wissen.

Nach der Zigarettenpause fahren sie uns zuwinkend wieder weg.

 

Wir behandeln unsere Infekte jetzt nebst Artmesia zusätzlich mit konventionellen Grippemitteln.

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Di

27

Feb

2018

Noch nicht besser

Besser geht es Alois noch nicht wirklich und mich hat es jetzt auch erwischt.

 

Nachdem wir an der Tankstelle ver-, und entsorgt haben, uns mit neuem Gas eingedeckt und einige Einkäufe getätigt haben, ziehen wir uns wieder zurück in die Einsamkeit.

 

Ich: "Ups, da drüben ist die Polizei, ob die uns jetzt wohl wegschicken?" Alois:" Nö, schau nur, sie fahren vorbei und lassen uns in Ruhe."

 

Später spaziert ein Mann auf der Düne an uns vorbei und erkundigt sich, ob bei uns alles in Ordnung sei. " Ja, ja alles bestens." " Dann ist es gut, ich bin für die Sicherheit verantwortlich." Er wünscht uns noch einen schönen Abend und eilt von dannen. Ich:" Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich mich jetzt sicherer fühle." Alois:" Aber sicher, wir werden wie du siehst bestens bewacht." " Schon seltsam, als ich das Gefühl hatte, dass das nicht nötig ist, fühlte ich mich irgendwie besser."

 

In Sarmenstorf sind die Wasserleitungsarbeiten in vollem Gange. 

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Mo

26

Feb

2018

Tierischer Tag

Am Morgen werden wir von den Schafen geweckt, welche völlig unbeeindrucikt von uns ihrem Tagewerk nachgehen. 

 

Alois widmet sich mittels Artemesia und Tee seinen "Käfern", die ihm immer noch Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur, Husten und Schnupfen verursachen.

 

Mittags sind die Schafe wieder weg, lediglich die Vögel sind noch da und ennet der Dünen am Meer vergnügen sich die Möwen im Wind und in den Wellen.

 

Gegen Abend zeigt sich erstmals der tiefverschneite Aetna.

 

Telefon aus der Schweiz: Wasserrohrbruch vor dem Dreifamilienhaus, Wassereinbruch in die Waschküche und kein Wasser mehr aus der Leitung für unsere Mieter. Zum Glück kümmern sich Alois Sohn und unser Hausabwart prima um die Angelegenheit. Bereits der zweite Schaden seit unserer Abreise im Herbst. Was würden wir bloss ohne unsere Helfer vor Ort machen? Ganz herzlichen Dank.

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So

25

Feb

2018

Nass, nasser, am nassesten

Alois fühlt sich grippig, Zum Glück konnten wir gestern das bestellte Artemesia in der Apotheke abholen, er kann also sogleich mit der Kur beginnen. Wobei, vielleicht hätte er sich gar keine Viren eingefangen, wären wir nicht in der vollbesetzten Apotheke rumgestanden und hätten uns anhusten und anniessen lassen. 

 

Was macht man wenn der Himmel weint? Wir nehmen die letzten 20 km unserer Sizilienumrundung unter die Räder. Auf der SS114,  entlang der Küste erreichen wir Giardini- Naxos und der Kreis schliesst sich. Eigentlich eine sehr schöne Strecke, wenn es schön wäre. So ist es einfach nur nass.

 

Dort beehren wir eine der wenigen echten Express Lavanderien Italiens. Zwei Stunden später ist die Wäsche im Camper versorgt und die Betten sind frisch bezogen.

 

Auf den Campingplatz mögen wir uns nicht stellen. Alois:" Sonst bringe ich denen noch meine Viren."  Also beim Einkaufscenter von der Hauptstrasse runter und ans Meer. Diesen riesigen Platz haben wir bereits im Januar bei einer unserer diversen Fahrradtouren entdeckt. Bis auf einige wenige Liebespaare die ebenfalls die Einsamkeit suchen und neugierigen Jeepfahrern die uns begutachten sind wir mal wieder ganz für uns.

 

Gps. lat. 37.80928     long   015.2588    riesiger Platz am Meer. Keine Ver-, und Entsorgung. Im Moment sehr matschig, wen wundert's.

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Sa

24

Feb

2018

Wieder in der ersten Reihe

Nach einem Dauerregentag haben wir uns gestern Nachmittag mit viel Geduld, geparktes Auto um geparktes Auto nach vorne zu unseren " Stammplatz" in Nizza di Sicilia gearbeitet.

 

Heute geniessen wir die wieder erwachte Sonne samt Wärme, Duschen, machen Handwäsche und verbrauchen dabei zuviel Wasser. Schade, schade, also abends nochmals bei ARD vorbei, Wasser füllen.

 

Danach haben wir keine Lust uns auf dem Meerparkplatz nochmals nach vorne zu arbeiten. So stehen wir diese Nacht wieder hinter dem Gewerbegebiet, haben Platz ohne Ende und sind absolut ungestört.

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Do

22

Feb

2018

Grau in grau

Der Himmel lässt heute nichts Gutes erahnen und unser Strom geht langsam zur Neige. Auch ist bereits wieder eine unserer Gasflaschen leer. 

 

 

Beim Kaffee beobachten wir aber vorher noch die interessante gut organisierte Baumzurückschneidaktion. Dazu sind 3 Autos und 10 Personen nötig: 1 Hebebühnenauto mit Fahrer, ein Astabschneider und ein Chef der Kommandos gibt, 1 Kehrichtwagen mit Fahrer, ein Aestezerkleinerer plus Helfer, 1 Ortsgemeindeputzwägelchen mit Fahrer plus einem Restezusammenwischer und zwei Polizisten die den Verkehr regeln. Hinter dem letzten Fahrzeug sind der Gehsteig und die Strasse blitzsauber. 

 

Wir haben wie oben erwähnt einiges zu erledigen, also fahren wir erstmal zum ARD-Einkaufsladen, dort gibt es einen Wasserhahn und frisches Brot.  Alois meint: " Du könntest einen Wasserführer schreiben." Ich: " Genau, sowas gibt es meines Wissens noch nicht."

 

Danach wird an der Tankstelle beim Industriegebiet Gas nachgefüllt. 

 

Hinter dem Industriegebiet stehen wir alleine, lassen den Motor laufen und haben Dank Ladebooster, nach einer Stunde eine Batterie gefüllt. 

 

Diese Nacht bleiben wir hier stehen. Morgen geht es dann wieder nach vorne ans Meer.

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Mi

21

Feb

2018

Nizza di Sicilia

Wir möchten uns auf den Campingplatz in Sant Alessio Sicula, ein paar Kilometer weiter südlich stellen. Der Platz ist schön, aber 19 Euro plus Strom sind uns zuviel. Wir investieren das Geld lieber in neue Unterwäsche auf dem Wochenmarkt.

 

Fahren danach zurück nach Nizza di Sicilia und stellen uns auf einen Parkplatz am Meer.

Sofort werden wir angesprochen. Aurelio hat in der Schweiz gearbeitet und ist jetzt pensioniert. Es gesellen sich noch weitere " Schweizer" dazu, von denen jedoch nur einer Deutsch spricht. Dieser hat ein Zürcher Nummernschild und lebt seit 40 Jahren mit seiner Familie in der Schweiz. Seine Frau arbeitet noch, so ist er alleine auf Urlaub in seiner Heimat. Einmal mehr erfahren wir, dass es einfach keine Arbeit gibt auf Sizilien, obwohl Gentiloni dies, wie alle anderen auch, versprochen habe und die jungen Leute deshalb immer noch im Norden Arbeit suchen müssen.

 

Wir erfahren noch einiges mehr. Trump sei am G7 Gipfel im Mai 2017 in Taormina gewesen, (ist irgendwie an uns vorbeigegangen). Ruby die Marokkanerin, Berlusconis Bunga-Bunga Affäire lebe mit ihrer Familie ein Dorf weiter. Sie hätten viel Geld bekommen, seien aber ganz normal und freundlich geblieben.

 

Wir werden eingedeckt mit frischen, saftigen Früchten, einige unsere kleinen Schweizer Taschenmesserchen wechseln den Besitzer und Alois hat einen neuen Facebook Freund. So vergeht der Tag mit interessanten Begegnungen und Kaffees in der Bar. Wir finden, dass uns das Leben so viel besser gefällt, als es auf dem Campingplatz .

 

Gps. lat. 37.9938     long  015.4149    Keine Ver-, und Entsorgung

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Di

20

Feb

2018

"Räubergeschichte" und Nizza di Sizilia

Wir machen Mittagspause an einem ziemlich belebten Ort. Es rüttelt plötzlich bedenklich am Camper. " Will da jemand die Fahrräder klauen?" " Nein, nein, sonst würde uns der Mann dort auf der anderen Strassenseite sicher warnen." Ich springe aus dem Womo und sehe einen Burschen mit dem Velo enteilen. " Du Mistkerl, gib sofort das Fahrrad zurück." Natürlich steigert er das Tempo, ich komme ihm nicht nach, der " Warner"  ist auch weg. "Hast du dein Rad nicht abgeschlossen?" " Warum?" " Wenn ja, müsste der doch den Drahtesel hinten anheben und wäre nicht so schnell weg gewesen." Wieso ist eigentlich Alois Fahrrad weg, das war doch hinter meinem. Das macht mich stutzig und ich erwache aus meinem Albtraum.

 

Die Sonne scheint und die Räder sind unverändert hinten oben. Ein Herr mit Hund beobachtet verwundert mein Tun und fragt fürsorglich, ob er mir helfen könne. " Nein, nein, vielen Dank, alles gut."

 

Tatsächlich sind wir bereits seit Tagen auf der Suche nach einer Alarmanlage die sich laut bemerkbar macht, sollte sich jemand an den Rädern zu schaffen machen. Unseren Freunden wurden kürzlich in Rom, während sie schliefen, auf einem bewachten Stellplatz, beide Räder vom Camper runter geklaut.

 

In Nizza di Sizilia gleich ennet des Flusses werden wir fündig. " So jetzt bin ich zufrieden." Die Räder sind nun vierfach gesichert. Mit einer normalen Kette, einer schweren Motorradkette, einer Alarmanlage und natürlich abgeschlossen." Was machst du, wenn der Alarm losgeht?" " Ich gehe raus und vertreibe den Dieb." " Ich bin gar nicht sicher, ob ich das so gut finde."

 

In der nahen Apotheke bestellen wir Artemesia Kapseln, die aber erst Ende Woche angeliefert werden. Was nun in der Zwischenzeit? 

 

Wir stellen uns erstmal etwas zurück vom Meer auf einen grossen freien Platz und studieren die Wetterprognosen. " Eigentlich sollten wir das besser lassen und uns am momentan tatsächlich stattfindenen Wetter erfreuen."

 

Gps  lat.  37.98995    long  015.40907   keine Ver-, und Entsorgung

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Mo

19

Feb

2018

Ali Terme

Nach der ruhigen Nacht, sind wir noch nicht viel weiter mit unseren Gedanken über das wie Weiter. " Uns fehlen bis zur totalen Umrundung der Insel sowieso noch die paar Kilometer zwischen Messina und Giardini-Naxos."  Also ist es entschieden, wir bleiben vorerst auf Sizilien.

 

Zuerst queren wir Messina. Das wäre überhaupt kein Problem, die Strasse ist breit, wären da nicht die in zweiter und dritter Reihe geparkten Autos und hätten es die Fahrer nicht so eilig. Es wird mal wieder gedrängelt, gehupt und beidseitig überholt wo es passt oder auch nicht. Was soll's, wir kommen durch und füllen ein paar Kilometer weiter, im Lidl unsere Vorräte auf.

 

Der SS114 geht es dann der Küste entlang Richtung Süden. Rechts die Felsen, links die Küste, die Meerenge liegt hinter uns und Ali Terme vor uns. " Du das wollen wir uns ansehen." Am Ende des Lungomare beim Fluss, keine Verbotsschilder mehr und so stellen wir uns zu den Schiffen. 

 

Gps. lat. 38.00697    long 015.42689   keine Ent-, und Versorgung. Nicht auf die Felder Bus stellen, dort stellen sich über Nacht dieselben hin. Auf der anderen Strassenseite gibt es einen grossen Platz etwas oberhalb der SS114. Uns gefällt es jedoch hinter den Bussen. Nachts ruhig.

 

Das Städtchen ist langgezogen. Eigentlich gibt es nur zwei Strässchen. Eines am Meer und eines parallel zwischen den Häusern. Sogar eine Fussgängerzone gibt es, ganze 50 Meter lang. Eine Terme finden wir nicht, jedoch Ueberreste des gestrigen Karnevalumzugs. Schade, ein Tag zu spät angekommen.

 

Den ganzen Tag bedeckter Himmel, jeoch kein Wind, kein Tropfen Regen und warm.

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So

18

Feb

2018

Torre Faro

Der Himmel bedeckt, genug geruht, Drang nach Internet, Lust auf mehr Menschen, also auf zum tatsächlich nordöstlichsten Punkt Siziliens.

 

Abenteuerlich, " da machen wir mal wieder was Dummes, irgendwann sind wir wirklich schmaler und ein Cabriolet", erreichen wir nach einer Zitterpartie und einmal von einem netten Passanten in die andere Richtung geschickt, " zu schmal für euch", den Leuchtturm Torre Faro.

 

Das Festland zum Greifen nah, Delfine vor uns, laufen wir ins Zentrum zurück, wo wir uns eine Pizza verdient haben.

 

Zwischen den Salzwasserseen und dem Meer stellen wir uns später auf einen grossen ruhigen Parkplatz, ohne Aussicht, aber mit Superinternet, für die Nacht hin.

 

Gps: lat. 38.26226   long 015.63055   keine Ver-, und Entsorgung.  

 

Wir sind nun rum um die Insel und grübel, grübel und studier, was nun? Bleiben wir auf Sizilien, fahren wir rüber auf's Festland oder wie ich es mir wünsche rüber nach Malta, aber diese Variante wäre nicht mal so günstig.

 

Das Wetter zwar immer noch nicht so schlecht wie angesagt, noch kein Regen, soll aber in den nächsten Tagen überall schlecht und windig werden. Wir haben also ein echtes Luxusproblem. Kommt Zeit kommt Rat.

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Sa

17

Feb

2018

Acqualadroni affitti

Obwohl die Wetterprognose Sonne vorausgesagt hat, sind wir doch freudig erstaunt, dass diese so hell und warm am Himmel steht.

 

Der Anruf bei Rosmarie im Fundbüro von Palermo ergibt nichts. Das heisst, das Band erklärt mir, dass diese Nummer nicht vergeben ist. „ So was blödes, habe doch die Vorwahl von Italien eingegeben.“ Nach dreimaligem Versuch stelle ich die Uebung ein. „ Es wird sich ja eh nichts mehr gefunden haben, was soll‘s.“

 

Bei schönstem Wetter umfahren wir das Cap und nehmen danach die Autobahn Richtung Messina. Schliesslich sind wir gewillt, die Versorgungsstation auf der Raststätte zu konsultieren. Zwar sind die Hinweisschilder da, aber das Ent-, und Versorgen ist dennoch nicht möglich. Bei der zweiten Raststätte, ebenfalls ein Hinweisschild, aber keine Entsorgung vorhanden. Soviel zu der Aussage, an jeder Raststätte gibt es eine Ver-, und Entsorgungstation.

 

In Acqualadroni affitti, fast am nördöstlichsten Zipfel von Sizilien finden wir ein Plätzchen, wo wir uns hinstellen können. Die Hirten meinen:“ Kein Problem, hier könnt ihr gut stehen.“ „ Grazie.“

 

Gps: lat. 38.3000  long. 015.54950

Keine Entsorgung, Wasserhahn am Lungomare.

 

Im Fischerdörfchen hat es vor allem Ferienwohnungen, die zu 99% leer stehen. Einen Hafen gibt es nicht, jedes Boot hat einen eigenen Raupenbagger, der sein Boot, ins Wasser stösst und bei der Rückkehr wieder auf den Strand zieht.

 

Einige Spaziergänger mit Hunden, zwei Hirten, einige Männer die Netze und Bagger flicken, andere Männer die mit ihren Autos freundlich grüssend an uns vorbeifahren um die Fremdlinge zu begutachten, keine offene Bar. Grottenschlechtes Internet.

 

 

Also alles in allem sehr ruhig und beschaulich, die Vögel zwitschern, die Schmetterlinge flattern, die Insekten summen, das Meer ruhig, der Stromboli schemenhaft vor uns, jedoch nur mit vollem Kühlschrank und bei schönem Wetter zu empfehlen. Wir geniessen es in vollen Zügen, zumal für die nächsten Tage wieder schlechtes Wetter angesagt ist.

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Do

15

Feb

2018

Wunderheilung

Es ist interessant, können wir kein frisches Wasser nachfüllen, reicht unser 120 Liter Wassertank gut und gerne mal für 6 Tage, heute in der Nähe eines Wasserhahns füllen wir nach 2 Tagen 90 Liter nach. Die Nachfrage passt sich also dem Angebot an.

 

Wir folgen weiter der SS113 und erreichen Capo d'Orlando. Aber auch hier ist es gar nicht einfach an die Küste zu kommen, ich sag nur Bahngleise. Nach zwei Fehlversuchen, zurück auf die SS113. 

 

Die Strasse führt den Hügel hoch, dann links weg. Da die Bahn hier in einem Tunnel verschwindet gelangen wir doch noch an den Lungomare von Capo d'Orlando.

 

Direkt hinter der langen Strandpromenade stellen wir uns windgeschützt auf einen grossen, ruhigen ( abgesehen vom Meeresrauschen) Parkplatz. Zwar gibt es hier überall Schilder mit Womos drauf, aber wir denken im Winter interessiert das niemanden, zumal der Campingplatz am Ende der Strasse geschlossen ist.

 

Alois hat einen Gedankenblitz, behandelt unsere Treppe mit WD40 und siehe da, sie funktioniert wieder tadellos. Wunderheilung!

 

Da sich das Wetter hält wandern wir auf der Uferpromende bis ins Städtchen, trinken dort Kaffee und kehren gut durchlüftet mit kalten Ohren und Händen zurück in unseren warmen Camper.

 

Gps.  lat. 38.14457    long. 014.72617    keine Ver-, und Entsorgung

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Mi

14

Feb

2018

Der Schein trügt

Sonne und kein bisschen Wind. Die Berge im Hintergrund sind verschneit.

 

Nur kurz dauert das Vergnügen. Am Nachmittag ist der Regen wieder da. Ich mag das aber nicht mehr fotografisch festhalten, habe gestern genug solche Bilder gemacht.

 

Gps: lat. 38.09433  long. 014.67283

Wasser vorhanden. Entsorgen nicht möglich. Im Sommer vermutlich kein Platz, da Strand direkt daneben. 

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Di

13

Feb

2018

Stauseefüllwetter

Heute schliesse ich mich Alois Ansicht bezüglich des Wetters an. Es regnet nur einmal.

 

Vieles gibt es zu erledigen und so fahren wir der Küste entlang Richtung Messina. Auf der Strecke können wir bei einer Tankstelle Ver-, und Entsorgen.

 

Auch einen Supermarkt finden wir auf der Fahrt. Leider vergessen wir, wohl wegen des Regens, unsere Treppe einzufahren und irgendwer muss sie mit seinem Auto gestreift haben. Sie ist jetzt ein bisschen schräg und lässt sich nur noch mit Muskelkraft reinschieben. 

 

Die Batterien sind inzwischen Dank Ladebooster wieder voll und so suchen wir uns einen Platz für die Nacht. Die Bahn ist zwischen Strasse  und Küste, verschiedene Male müssen wir wenden. In Torrenova gibt es dann tatsächlich eine Brücke über die Trassee. Wir stellen uns jedoch nicht direkt ans Meer, Wind und Camperverbotstafeln, finden jedoch doch noch einen einigermassen geschützten Platz hinter einer Mauer.

 

Im Sommer ist es hier bestimmt sehr schön zum bädele und spielen. Heute blitzt und donnert es. Es schüttet dermassen, dass das Fernsehen nicht möglich ist. Zum Gück gibt es eine Vinothek in der wir herrlich feine Hamburger mit Pommes bekommen, nachdem wir die Wasserlachen auf dem Platz durchwatet haben.

 

Alois: " Das Leben ist eben nicht immer Schoggi."

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Mo

12

Feb

2018

Cefalu ist einfach nur schön

Wäre das was voll sein sollte nicht leer und das was leer sein leer sein sollte nicht voll, würden wir noch länger an diesem schönen Ort verweilen. So machen wir uns halt morgen notgedrungen wieder auf den Weg.

 

Uebrigens Alois findet das Wetter eher schlecht und ich finde es recht gut. So sind die Ansichten verschieden und wir haben was zu diskutieren, wenn wir uns nicht gerade über ein alternatives Toilettensystem unterhalten.

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Sa

10

Feb

2018

Cefalu

In der Nacht hat es geschüttet und gestürmt. Die Stauseen sind sicher um einen Meter gewachsen. Auch in den nächsten Tagen sollen die Seen laut Wetterprognose weiter gefüllt werden.

 

Wir wollen dem Sturm entfliehen, das heisst einen windgeschützten Platz in einem sehenswerten Städtchen finden. Den erhoffen wir uns in Cefalu. Da waren wir ja bereits mal im Dezember, aber haben damals keinen geeigneten, sprich kostengünstigen Stellplatz gefunden. Im Gegenteil, wir landeten in den schmalen Gassen, mussten an Ort wenden und sind danach entnervt weitergefahren.

 

Vor lauter Angst wieder in den engen Gassen zu landen, verfahren wir uns erstmal, können aber dadurch den Blick über Cefalu geniessen, schaffen es danach runter an den Hafen und stellen uns wingeschützt etwas zurück.

 

Gps:  lat. 38.03786   long 014.03124     kostenlos,  keine Ver-. und Entsorgung

 

Wir laufen hoch ins Städtchen und werden nicht enttäuscht. Die auf den Felsen gebaute Altstadt, wird vom tosenden Meer umspült. In den Gassen ist es windstill. Die Wolken rasen über den Himmel und immer wieder zeigt sich die Sonne.

 

Nach dem durchwandern von Cefalu, kehren wir trockenen Hauptes zum Camper zurück, wo sich bald darauf die Himmelsschleusen erneut öffnen. Die Stauseen sollen sich ja, wie berits erwähnt, unbedingt füllen.

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Fr

09

Feb

2018

Wechselhaftes Wetter

Es ist hier so richtig ruhig und gemütlich nach dem Rummel und Gehupe in Palermo.

 

Neben uns haben es sich zwei italienische Camper ebenfalls gemütlich gemacht.

 

Vormittags geniessen wir die Wärme und Sonne im und um den Hafen herum von San Nicola l'Arena. 

 

Am Nachmittag wird es schwarz über den Bergen und deutlich kühler. So ziehen wir uns in die Wärme unseres rollenden Heimes zurück.

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Do

08

Feb

2018

San Nicola l'Arena

Wir sind beizeiten beim Fundbüro, werden freundlich empfangen, ins richtige Büro geleitet und staunen bereits beim Eintritt.

 

Der Bürotisch ist übersät mit Geldbörsen. Der Beamte gibt Daten von den daraus entnommenen Ausweisen auf einem Computer ein. Geld ist nirgendwo mehr drin.Wir dürfen uns setzen. "Nein, da auf dem Tisch ist keine von uns." Der Beamte gibt unsere Daten vom Polizeirapport in den Computer ein, ohne Ergebnis. 

 

Die freundliche Rosemarie nimmt einen Karton vom Boden, voller Karten und lässt sie uns durchsehen. Auch da drin sind vorallem italienische Ausweise, Kreditkarten und sonstige Karten. Unsere sind nicht dabei.

 

Sie gibt uns gute Ratschläge für den Besuch Palermos:" Einfach gar nichts mitnehmen in die Stadt, da auf dem Tisch liege die Ausbeute von einem Tag, es werde ja soviel gestohlen." Auch gibt sie uns ihre direkte Telefonnummer. Wir sollen uns in einer Woche nochmals bei ihr erkundigen.

 

Sowieso hat Alois Führerschein schon lange irgendwie den Weg nach Hause gefunden. Der Rest? Alois meint nur lapidar:" Glaubst du mir jetzt, dass wir uns nach dem Diebstahl sofort hier hätten melden sollen?" " Wo du recht hast, hast du recht, hätte ich mir so nicht vorgestellt, echt spannend."

 

Wir vertrödeln die Zeit in Palermo und fahren danach in der Dunkelheit zum kleinen Hafen in San Nicola l'Arena, wo wir im Dezember schon mal standen.

 

Gps. lat. 38.0172   long. 013.6141    keine Ver-, und Entsorgung. Kostenlos

 

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Mi

07

Feb

2018

Suche nach dem Fundbüro in Palermo

Fahrradwetter. Also schwingen wir uns auf dieselben und machen uns auf die Suche nach dem Fundbüro. Alois hat nämlich noch nicht aufgegeben: "Es könnte ja sein, dass jemand die im Dezember von den Euronen erleichterte Geldbörse gefunden und liebenswerterweise beim Fundbüro abgegeben hat." " Glaube ich zwar nicht, aber na ja." " Weil die meisten so denken wie du, sind die Fundbüros übervoll. " OK, ist ja eh wurscht, wo wir uns rumtreiben und Palermo ist eine schöne Stadt."

 

Nach mehrmaligem Nachfragen werden wir zwar fündig, aber das Büro hat bereits geschlossen. " Morgen hat es wieder geöffnet." " Aha, dann kommen wir morgen wieder."

 

Auf dem Markt im arabischen Viertel, lassen wir uns vom Fischhändler frische Krabben zubereiten. 

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Di

06

Feb

2018

Palermo

Nach der regnerischen, windigen Nacht ist es am Morgen echt ungemütlich. Nebel, Kälte und Wind treiben uns runter an die Küste. Die Burg sparen wir uns.

 

Wir stellen uns in Palermo auf den bereits bekannten Stellplatz und verkriechen uns für den Rest des Tages im warmen und trockenen Camper.

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Mo

05

Feb

2018

Caccamo

Wir fahren 110 km durch sehr grüne Landschaft auf der Autobahn an die Küste. Alles auf Stützen und am Flicken. Richtig wohl fühlen wir uns nicht wirklich, da wir nicht wissen, wie wohl unsere Seite der Bahn aussieht. 

 

In Termi Imersee geht die Fahrt wieder über viele Tournanten 10 km hoch durch eine Schlucht, weit unterhalb sehen wir den wenig gefüllten Rosamarina Stausee.

 

Unser Navi führt uns wieder mal völlig irre durch die engen Gassen der Stadt und da wir einige " fahren sie scharf links" und so, ignorieren, sehen wir die Burg irgendwann von der anderen Seite, werden  über schmale steile Strässchen ins Gelände geleitet und sollen nun 40 Min bis zum Ziel haben. Nach dem Wenden sind wir schliesslich eine Viertelstunde später wieder neben dem Kloster auf dem grossen Parkplatz, wo wir bereits schon zweimal waren und stellen uns nun auf diesen grossen Parkplatz. Nachher sehen wir von oben, dass der für Womos ausgeschriebene Parkplatz  unterhalb der Burg liegt, wäre bei der Tankstelle einfach ca.100 m geradeaus Richtung Center gegangen, aber wir bleiben hier, stehen wir doch gut, für die Besichtigung des Städtchens und der Burg.

 

Viel gibt es nicht zu sehen. Das Spannendste ist wohl: "Die Schule ist aus." Die Strasse ist völlig verstopft und das Gehupe, kaum sind die eigenen Kinder verstaut, entbehrt jeglicher Vernunft. Für uns immer wieder amüsant. Nach einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei.

 

Das wohl einzig Interessante, die Burg, sparen wir uns für morgen auf.

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So

04

Feb

2018

Enna und Lago di Pergusa

Morgens um 10 Uhr in Enna, dem Nabel Siziliens, immer noch 2 Grad kalt, jedoch windstill und sonnig.

 

Wir erkunden das Castello, das kostenlos besucht werden kann und geniessen die Aussicht vom höchsten Turm. Der Blick in alle Himmelsrichtungen ist phantastisch.

 

Ein älterer Italiener spricht auf mich ein. Ich meine nur:" Ja, ja." Er fragt etwas und erklärt mir vermutlich auch einiges. Verstehen tue ich nichts, aber auch gar nichts. Alois: " Das ist wohl ein Appenzeller" " Muss so sein, schade, dass ich Dialekte nicht verstehe."

 

Wir laufen durch das Städtchen. An der Sonne wird es später richtig warm. Das archäologische Museum mit verschiedenen Fundstücken aus der Region kann umsonst besucht werden. Auf grossen Tafeln wird erklärt wo die Bronzestücke und Keramikteile gefunden wurden. Wir fotografieren eine der Tafeln die Höhlenwohnungen zeigt. Vielleicht finden wir ja den Ort.

 

"Wollen wir nochmals hier oben übernachten?" " Morgen soll es Niederschläge geben, dann werden sie wohl als Schnee runterkommen." 

 

Also runter an den einzigen natürlichen See Siziliens, den Lago di Pergusa auf nur noch 680 Meereshöhe.

 

Rund um den See gibt es ein Autodrom. Wie kommt man bloss auf so eine Idee? Der See ist nicht zugänglich, kann aber auf einem Strässchen neben der Piste umrundet werden. Die Menschen benutzen die Rennbahn zum radfahren, spazieren und joggen. Wir haben uns heute genug bewegt, stellen uns daher nach zweimaliger Umrundung für die Nacht auf den grossen Parkplatz.

 

Gps. lat. 37.52281      long. 014. 30943    kostenlos, keine Ver-, und Entsorgung. 

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Sa

03

Feb

2018

Villa del Casale und Enna

Nach der ruhigen Nacht, geht um 9.30 Uhr die Musik auf dem Parkplatz wieder los wir auch.

 

Wir fahren nach Piazza Armerina um die römische Villa del Casale zu besichtigen. Der Parkplatz kostet für Womos 1.50 Euro pro Stunde und der Eintrtt 10 Euro pro Person. Morgen am ersten Sonntag des  Monats wäre der Einlass umsonst, aber da wir nun schon einmal hier sind, wollen wir jetzt rein.

 

Im Sommer muss hier ein absoluter Rummel sein, jetzt ist es ruhig und die wenigen Besucher können entspannt in die Welt der Römer eintauchen. Die gut erhaltenen Mosaike sind sehenswert. So viele auf einmal haben wir noch nie gesehen.Das Leben wird in allen Facetten und bis ins kleinste Detail dargestellt. An dieser Stelle grüssen wir unsere Tessiner Freunde, die uns diese Sehenswürdigkeit ans Herz gelegt haben.

 

Nun aber doch nach Enna, ins Zentrum Siziliens. Ein paar Tournanten hoch auf 970 m .M und schon stehen wir beim Castello di Lombardia. Es ist neblig und kühl. Nach einem kurzen ersten Spaziergang durch die Altstadt, ziehen wir uns ins Warme zurück und vertagen den Besuch der Burg auf Morgen. 

 

Gps:  lat. 37.56754     long. 014.28742  keine Ver-, und Entsorgung

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Fr

02

Feb

2018

Kontrastprogramm

Nach der ruhigen und stockdunklen Nacht "besuchen" uns am Vormittag einige  italienische Touristen die Fotos von der Brücke machen.

 

Wir wollen zum grössten Stausee Siziliens, dem Lago Pozzillo. Die Strasse ist zum Teil mehr als kaputt und scheint ins Tal abzufallen, hält unser Gewicht aber dann doch aus.

 

An den See kommen wir nicht. Er ist nämlich fast leer, kein schöner Anblick. Hier müsste es vermutlich länger als nur ein paar Tage regnen, um diesen zu füllen.

 

Also fahren wir weiter an blühenden Mandelbäumen und grünen Wiesen vorbei. An der Tankstelle, wo wir unsere Gasflaschen befüllen können, machen wir uns im Internet kundig wie es wettermässig im auf fast 1000m hoch liegenden Enna aussieht. Sturm und Nebel. Da wir heute darauf keine Lust haben schauen wir uns auf dem Weg dorthin nach einem Nachtplatz um.

 

Irgendwo im Nirwana, neben der Autobahn entdecken wir einen grossen Parkplatz beim Sicilia Outlet Village.

Wir gehen davon aus, dass die Musikbeschallung in der Nacht irgendwann aufhört und meinen hier gut aufgehoben zu sein.

 

Natürlich flanieren wir durch das Ladenstädtchen und sind geflasht. Was es da alles zu kaufen gibt und wie schön die Anlage im Ganzen aussieht. 

 

Um 22 Uhr sind die Lautsprecher auf dem Parkplatz verstummt und nur noch wenige Autos befinden sich auf dem Parkplatz. 

 

Gps: lat. 37.57251  long. 014.47888  keine Ver-, und Entsorgung. Videoüberwacht und nachts ruhig. Für Zwischenstopp durchaus geeignet. 

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Do

01

Feb

2018

Sarazenenbrücke bei Adrano

Um den Aetna rum, das ist unser heutiges Tagesziel.

 

Also wieder hoch auf fast 1000 m. Die Temperatur fällt unter 10 Grad. Vormittags ist der Aetna stets links von uns gut sichtbar. Ein Foto machen wir nicht. Später ist er von Wolken vernüllt und so mögen wir ihn auch nicht mehr ablichten.

 

Unterwegs gibt es frisches Quellwasser von einem Brunnen. Wir sind nicht die einzigen, die hier ihre Flaschen füllen, also muss es sehr gut sein.

 

Vorbei an Ragnazzi und Bronte. Dies ist die Region der Pistazien. Es gibt im September ein Fest mit selbigem Namen. Jetzt sind die Bäume nackt.

 

Adrano durchqueren wir mal wieder mit zusammengekniffenen Hinterteil und die letzten Kilometer zur Sarazenenbrücke sind wohl auch nicht jedem Womofahrer zu empfehlen. Olivenbäumekratzer und die letzten paar Meter sehr steinig.

 

Nun wieder auf 350m Höhe bei 15 Grad sind wir jedoch sehr zufrieden mit unserem Plätzchen für die Nacht.

 

Gps: lat. 37.70072   long. 014.80011   keine  Ver-, und Entsorgung. Recht wenig Platz am Rande der Piste.

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Mi

31

Jan

2018

Alcantara Schluchten und Convente Cappuccini

So jetzt aber wirklich zusammenpacken und rein ins Hinterland. 

 

Nach 15 km sind wir bereits bei der Alcantara Schlucht. 7 Euro kostet der Eintritt, inkl. Lift runter zum Fluss. Wir haben den ganzen Geologiepark für uns alleine, im Sommer ist das wohl anders. Dann kann man die Schlucht auch im Fluss durchqueren, Gummistiefel können gemietet werden.

 

Es geht rauf und runter zu den verschiedensten Balkonen und Terrassen. Immer wieder beeindruckende  Blicke in die Tiefe. Grau ist nicht einfach grau. Es glänzt, glitzert, grünt und blüht. Die Vögel zwitschern und tirillieren. In der Höhe kreisen zwei Greifvögel. Wir sind geplättet, die Wanderung ist absolut lohnenswert.

Wir fahren 5 km weiter ins Tal hinein nach Francavilla di Sizilia, wo wir uns auf den grossen Parkplatz beim Friedhof und dem Kapuziner Kloster stellen.

Gps. lat. 37.90732  long. 015.14253  keine Ver-,und Entsorgung.

 

Das Kloster kann für 2.50 Euro besichtigt werden. Unser Führer möchte eigentlich Feierabend machen: " In der Winterzeit schliesse ich früher, aber kommt nur herein." 

 

Das Kloster aus dem Jahre 1570 wird noch von zwei Mönchen bewohnt, der Rest ist Museum, das einen guten Einblick in die ehemalige Zeit erlaubt. 

 

Danach laufen wir entlang des ausgetrockneten Flussbettes ins Städtchen und erreichen nach der Rundtour wieder unseren Camper. Der andere Wohnmobilist ist inzwischen weggefahren und so haben wir den ganzen Platz für uns. 

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Di

30

Jan

2018

Abendstimmung in Giardini- Naxos

Wir schaffen den Absprung nicht. Alois:" Haben wir einen Termin?" " Nö, eigentlich nicht und auf der Flucht sind wir auch nicht."  " Alois:" Gut so, vielleicht geht die Reise morgen weiter."

 

So geniessen wir einen weiteren ruhigen Tag in Giardini-Naxos.

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Mo

29

Jan

2018

Das Leben plätschert so dahin

Das Wetter ist seit Tagen schön, warm und windstill.

 

Wir haben das rollende Haus geputzt, den Kühlschrank enteist und eine paar Waschmaschinen gefüllt.

 

Was jetzt? Sollen wir noch etwas hierbleiben?  Einige Ueberwinterer sind monatelang hier. Das können wir uns dann doch nicht vorstellen.Wir haben alles erkundet. Eine neue Aussicht wäre schon nicht schlecht. 

 

Also werden wir voraussichtlich morgen ein paar Kilometer ins Landesinnere fahren. 

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Fr

26

Jan

2018

Immer noch Giardini-Naxos

Wir lungern immer noch in Giardini-Naxos rum. Fühlen uns wohl und haben im Moment keine grosse Lust zum Weitereisen.

 

Ein bisschen Velo fahren, durch's Städtchen flanieren, Menschen und Tiere beobachten, schauen wer ankommt wer abreist, essen und trinken, Fernseh gucken, internetlen und faulenzen.

 

Einfach abhängen und es uns gut gehen lassen.

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Mo

22

Jan

2018

Taormina

Die Sonne strahlt vom Himmel, wir wollen heute nach Taormina. Nicht mit dem Bus, nein, nein, sondern mit den Rädern.

 

Nach gefühlt überwundenen 600 Höhenmetern sind wir lediglich auf 350 m.ü.M.

 

Der Ausblick ist einfach unglaublich und allein schon für das griechische Theater lohnte sich die Anstrengung. Das Zentrum von Taormina wirkt sauber, gepflegt und ist so wie es aussieht für Sizilientouristen ein Muss. Unzählige Souvenir-, und sonstige Shops schmücken die Flaniermeile, auch an Restaurants und Kaffees mangelt es nicht.

 

Unten sind wir bedeutend schneller als oben. Zurück auf dem Campingplatz heisst es nur noch die müden, heissen Füsse hochlegen und ruhen.

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So

21

Jan

2018

Wetterkapriolen

Ein Tag  mit wenig Aktivität, aber viel Stimmung
Ein Tag mit wenig Aktivität, aber viel Stimmung
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Sa

20

Jan

2018

Isola Bella

Heute sind wir froh um das E bei den Bikes. Es geht ganz schön hoch, der Küste entlang rüber zur Isola Bella.

 

Dann sind die Knie gefragt. Ziemlich genau 130 Stufen lang, bis runter ans Meer und danach natürlich wieder rauf.

 

Ich kneipe rüber auf die schöne Insel. " Willst du nicht mit?" " Nö, einer muss ja Fotos machen." " So, so."  Das Wasser ist frisch und die Füsse danach leicht und ebenfalls frisch

 

Bei unserer Rückkehr auf den Campingplatz ist dieser fast voll besetzt. Später dann wirklich voll, die Italiener geniessen das Wochenende mit ihren Freunden in Giardini-Naxos. 

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Fr

19

Jan

2018

" Strandleben"

Die Fahrräder kommen in den Einsatz. Aber zuerst werden die verrosteten Ketten von Alois behandelt. " Danke schön." " Bitte gern geschehen."

 

Im grossen Einkaufscenter I Gabbiani in 2 km Entfernung, machen wir uns kundig, was es so alles gibt. Es gibt einfach alles und wir kaufen dann auch einige Esswaren ein.

 

Danach radeln wir an die Küste zurück und sehen uns das " Strandleben" an.

 

Im Sommer scheint so ziemlich alles bis ins kleinste Detail geregelt zu sein und kostet entsprechend.

 

Jetzt ist es ruhig, die Liegestühle sind gestapelt und die Strandbars geschlossen. Die wenigen Wassersportler haben Platz ohne Ende.

 

Beinahe alles Einbahnstrassen. Alois fährt ohne mit der Wimper zu zucken und freundlich grüssend in verbotener Fahrrichtung an zwei Polizisten vorbei. Ich hinterher. Entweder sind die Ordnungshüter zu perplex oder zu nett, auf jeden Fall lassen sie uns wortlos passieren.

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Do

18

Jan

2018

Giardini-Naxos

Nach der albtraumhaften Nacht, in der wir mehr als einmal aus dem Schlaf hochschrecken sieht am Morgen die Welt wieder friedlich und unschuldig aus.

 

Uns ist jedoch die Lust auf Vulkanologie vergangen und wir fahren möglichst schnell runter ans Meer, wo die Temperaturen wieder angenehme 18 Grad erreichen.

 

In Giardini-Naxos stellen wir uns, nach dem 3. Anlauf, schwierig die Einfahrt zu treffen, auf den Camping Eden. Klingt doch himmlisch und erholen uns von unserem Abenteuer.

 

Der Camping liegt mitten in der Stadt, Meersicht gibt es nicht, ca 200m zum Strand. Geschäfte und Restaurants sind vorhanden. Den Aetna haben wir im Blickfeld.

 

Gps. lat. 37.82251   long. 015. 26697

Ab 8 Nächten kostet es 7 Euro inkl. Strom, W-Lan, Ver,- und Entsorgung. Waschmaschine für 3 Euro. Warme Dusche für 1 Euro.

 

Hier möchten wir ein paar Tage Urlaub vom Reisen machen. Die Waschmaschine wird sofort gefüttert. Unser neuer Nachbar, auch ein Aargauer erzählt, dass es letzte Nacht gestürmt habe, wie noch nie. Alles sei rumgeflogen. Aha.

 

Interessanterweise treffen wir hier wieder auf ein Lavafeld, das es bis runter an die Küste geschafft hat.

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Mi

17

Jan

2018

Aetna

So jetzt aber hoch auf 2000 m zum Etna-Parkplatz. Die Strasse schlängelt sich über viele Tournanten über das Kraterfeld. Wirkt sehr unwirklich und unwirtlich. Erstaunlicherweise gibt es etliche ganze Häuser, nebst den bis zum Hals eingebackenen. Wir möchten auf jeden Fall hier nicht bauen.

 

Oben angekommen nimmt es uns fast aus den Socken, so bläst der kalte Wind. Die Bahn ist eingestellt, wobei wir auch nicht das Bedürfnis haben weiter nach oben zu kommen.

 

Einige Krater können vom Parkplatz aus bestiegen werden. Irgendwie unheimlich in die Tiefe zu blicken, zumal wir gelesen haben, dass es im März 2017 bei einer unerwarteten Eruption, etliche Verletzte gegeben hat und so verlassen wir die Gegend gerne wieder.

 

Auf der anderen Seite muss es in früheren Zeiten einen Ausbruch gegeben haben. Es grünt schon wieder. Wir sind bereits wieder auf 500m und gewillt ans Meer zu fahren, da hören wir einmal mehr nicht auf das Navi, das uns eine schmale Strasse runterschicken will und so geht es ungewollt wieder hoch ins Lavafeld.

 

Auf 1000 m Höhe finden wir einen für uns genehmen Stellplatz mitten im Lavagestein, mit guter Sicht auf den Etna. Eine Viertelstunde und einen kleinen Schaden an der Stossstange später, stehen wir endlich so, dass es uns, äh Alois passt.  

                           

Gps: lat.37.77150   long. 015.11332   Nur Abenteurern zu empfehlen, die sich über kleinere Schäden am Mobil nicht zu Tode ärgern. Natürlich weder Ver-, noch Entsorgung.

 

 

Bis kurz vor der Dunkelheit ist es absolut windstill. Danach rüttelt und schüttelt es uns gewaltig durch. Wo kommt denn nur plötzlich dieser Wind her?  Die Steinchen prasseln gegen das Womo. Wahrscheinlich haben wir Morgen einen neuen gesandstrahlten Look.

 

Selbstverständlich gibt es kein Internet. Fernsehschauen ist auch gestrichen, da wir den Satelliten nicht zwischen den Felsen suchen wollen.

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Di

16

Jan

2018

Waschtag zum Zweiten, in Ragalna

Nach einer kalten, klaren Nacht mit 6 Grad ist der Aetna da. Wir sind ihm schon recht nahe. Er macht Wolken, einmal mehr und einmal weniger.

 

Wir widmen uns der Wäsche, halt von Hand. Wasser ist ja genügend vorhanden. Dank Sonne und einer leichten Brise wird im Laufe des Tages alles trocken.

 

Ein Spaziergang durch’s Dorf mal rauf und dann wieder runter. Ziemlich ruhig ist es hier. Wir sind zur Zeit die einzigen Touristen. Im Sommer ist das wohl anders.

 

Auch tagsüber ist es recht frisch hier oben, über 14 Grad gehen die Temperaturen nicht. 

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Mo

15

Jan

2018

Waschtag zum Ersten, in Catania

Ich habe den Wunsch mal endlich wieder richtig Wäsche zu waschen. In Catania gibt es mehrere Self Lavanderien.

 

Also los nach Catania. Wir kommen wohl eine Stunde zu spät in der Grossstadt an. Verkehr ohne Ende und mal wieder enge Gassen. Alois:" Mir wird immer klarer, warum die anderen Wohnmobilisten Städte meiden." " Interessant ist nur, dass die obwohl kreuz und quer geparkt, die Autos so hinstellen, dass die Vorbeikommenden zentimeterweise immer noch irgendwie daran vorbei kommen." Alois:" Jahrelange Uebung."

 

Wir stehen vor der Lavenderie, tatsächlich self, aber parken unmöglich, da wie oben erwähnt eine Stunde zu spät dran. Siesta ist vorbei.

 

Also nächste Wäscherei im Navi eingeben. Nochmal durch enge Strassen und eine Viertelstunde später stehen wir tatsächlich vor der nächsten Self Lavanderie. Super, nur ist auch hier das Parken nicht möglich. Weiter weg mögen wir das Auto nicht hinstellen, wir lassen das Womo nur ungern aus den Augen. Was jetzt?

 

Genug von den verstopften Strassen, nur noch raus hier. Das Navi wird mit neuen Daten gefüttert. Wir kommen raus aus der Stadt und fahren bergwärts auf 850 m.ü.M. In Ragalna stellen wir uns auf den grossen Parkplatz.

 

grosser Gratisparkplatz

Gps: lat. 37.6348  long. 14.9511

Wasser vorhanden, Entsorgung nicht möglich

 

Da es natürlich bereits dunkel ist, sehen wir den Vulkan nicht, aber im Städtchen lassen wir uns mit feinen Häppchen, die zum Bier und Kaffee gereicht werden verwöhnen.

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So

14

Jan

2018

Sonntag in Brucoli

Wir stehen nun auch in der ersten Reihe und haben die ganze Aussicht vor uns. 

 

Um 10 Uhr, wir trauen unseren Augen nicht, erwacht das Städtchen. Eine Autokolonne zwängt sich durch die Strässchen, jeder Parkplatz oder eben auch nicht Parkplatz wird besetzt. Die Menschen flanieren, sitzen in den Kaffees, stehen zusammen und palavern.

Käse und sonstiges wird direkt aus den Autos verkauft. Leben pur.

 

Beim Vorbeispazieren ist unser auserwähltes Restaurant noch leer. Als wir um 13.00 Uhr reinwollen, heisst es anstehen und warten. Wir kommen eine Stunde später und warten dann nur noch 10 Minuten. Der Spuk auf den Strassen ist vorbei. Weder Menschen  noch Autos sind unterwegs.

 

Es gibt im Restaurant, "Chiosko" einige Plastiktischchen, Plastikstühle, Papiertischtücher und auf der Speisekarte stehen nur Meeresfrüchte. Prima Piatti: Mit Spaghetti, secondo Piatti: ohne Spaghetti. Ich esse also zuerst Spaghetti vongole und danach Gamberetti. Alois Spaghetti mit Gamberetti und danach Pulpesalat. Einfach aber lecker zubereitet. Zum Dessert gibt es noch einen spendierten Limoncello. Danach wird geruht.

 

Sonntag in Sizilien!

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So

14

Jan

2018

Brucoli

Morgens um 09  Uhr in Brucoli
Morgens um 09 Uhr in Brucoli

Was für ein herrlicher Ort. Blick auf Aetna und Catania. Einzig der Boden etwas felsig und kantig auf dem Platz.

Gratisparkplatz 

ohne Entsorgung, Wasser in 50m Entfernung.

Gps: lat. 37.2844  long. 15.1863

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Sa

13

Jan

2018

Siracusa zum Zweiten

Am Morgen ist noch alles gut. Die Netze flickenden Fischer freuen sich über meine Fotografiererei. Ich frage sie, was sie denn für eine Sprache sprechen. "Italienisch". Ich verstehe aber nur ein paar Brocken." Sie lachen: " Wir sprechen ja auch sizilianisch." 

 

Kurz darauf ist am heutigen Tag der Wurm drin. Wir wollen zum griechischen Theater mit dem Hop-on, hop-off Bus, erwischen jedoch den falschen Bus, löhnen 1 Euro nur um an einer anderen Haltestelle wieder auszusteigen und am richtigen Ort fast eine Stunde  zu warten. Für 5 Euro könnten wir den ganzen Tag ein-, aus-, und wieder zusteigen.

 

Schliesslich sind wir beim Archeologischen Park Neapolis. Für 10 Euro sind wir im weitläufigen Gelände. Die Besichtigung lohnt sich sehr und man sollte unbedingt genügend Zeit mitbringen.

 

Das haben wir und verpassen danach den Bus um ein paar Minuten. Kein offenes Kaffee oder Restaurant in Sicht, also laufen wir runter in die Stadt und warten an einer anderen Haltestelle. Zur richtigen Zeit stehen wir am richtigen Ort und ich winke heftig, damit der Bus hält. Der Fahrer starrt geradeaus und fährt an uns vorbei. " Was soll denn das?" " Hättest halt raus auf die Strasse stehen sollen," so Alois. " Denkst du ich will überfahren werden, das ist doch ganz einfach ein A.... und überhaupt möchte ich hier ein Polizist sein, so wie die Autos durch die Stadt rasen." " Dann würdest du vermutlich nicht lange leben."  Laufen ist gesund und wir sind bald einmal wieder auf der Halbinsel Ortigia. 

 

Beim Porta Marina gibt es endlich was in den Magen und bei unserer Rückkehr zum Camper verabschiedet sich bereits die Sonne. Antonio ein Sizilianer, der 24 Jahre in Basel gearbeitet hat, gesellt sich mit seinem Womo und Familie zu uns. Es vergehen keine 10 Minuten, da kommt ein Jüngling angetrabt, wohl kaum älter als 15 Jahre, behauptet von der Commune zu kommen und verlangt Geld für's Parken. Ich gehe ziemlich schnell in die Luft, bin ich doch noch etwas geladen wegen vorher. Antonio spricht ganz ruhig mit dem Kleinen, möchte gerne eine Quittung mit Stempel, was er natürlich nicht bekommt,  meint aber schliesslich:" Dann geb ich ihm halt 5 Euro."  Wir haben absolut keine Lust Schutzgeld zu zahlen, verabschieden uns von Antonio und suchen das Weite, zumal das freche Gör droht, was doch so alles in der Nacht passieren könnte. Für Nachwuchs ist augenscheinlich gesorgt.

 

In der Dunkelheit fahren wir nach Brucoli und stehen so scheint es an einem schönen Platz, sind doch bereits 6 andere Camper hier. Aber richtig werden wir das wohl erst Morgen bei Tagslicht beurteilen können. 

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Fr

12

Jan

2018

Siracusa

Es donnert in der Ferne und sieht richtig schwarz aus, also fahren wir nach Siracusa. Wähend der Fahrt erhaschen wir einen kurzen Blick auf den Aetna. Wird wohl nicht der letzte gewesen sein.

 

Auf der Halbinsel Ortigia/ Siracusa stellen wir uns in die Ecke des Parkplatzes beim Fischerhafen. Im Wnter sind die Parkuhren zugedeckt, wie schon so oft unserer Reise. 

 

Direkt neben uns sind die Fischer am Arbeiten. Sie bieten uns frischen Fisch an, doch ungeputzt mag ich ihn nicht und so lassen wir es und kochen uns Tortellini. 

 

Kein Wunder habe ich mich so auf das geschichtsträchtige Siracusa gefreut. Mal wieder ein Fotomotiv nach dem anderen. Viele kleine schmale Gässchen, grosse Plätze, schöne barocke Gebäude, eine grosse Festung, leider nicht besuchbar, klares Wasser um die Halbinsel herum und alles sauber und gepflegt. 

 

Archimedes einem Sohn von Siracusa wurde zusammen mit Leonarda da Vinci ein Museum gewidmet, in dem all die Erfindungen der beiden nachgebildet wurden. Die meisten Apparaturen dürfen ausprobiert und in Gang gesetzt werden, Einfach spannend. Schade nur ist das Fotografieren im Innern strikte verboten.

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Do

11

Jan

2018

Natur pur

Bevor wir noch von den freundlichen Avolanern adoptiert werden, verlassen wir den für uns attraktiven Ort und fahren zurück in's Naturreservat Oasis di Vendicari.

 

Nicht ganz einfach die Anfahrt. Die letzten 2 km Piste zum Stellplatz sind schmal, bei Gegenverkehr kreuzen nicht möglich. Schliesslich stehen wir auf dem ausgewiesenen Stellplatz, haben aber das Gefühl nicht am richtigen Ort zu sein. Google kontaktieren und tatsächlich ist unser Wunschplatz 7 km südwestlich. Also wieder zurück und nach einer Viertelstunde stehen wir auf einem Platz, ziemlich direkt vor dem Eingang zum Naturreservat.

 

In diesem Sumpfgebiet sollte ursprünglich eine Raffinerie gebaut werden. Umweltschützer haben das verhindert und so entstand 1984 dieses Vogelparadies.

 

Vom Rancher am Schlagbaum werden wir freundlich eingeladen, das riesige eingezäunte Areal zu besuchen. Kosten tut das nichts.

 

Auf schön angelegten Pfaden erkunden wir die Seen, die Ueberreste der ehemaligen Thunfischfabrik und den mittelalterlichen Turm. Das Museum ist geschlossen.

 

Die unzähligen Bewohner, unter anderem Flamingos, Marabuts, Kormorane, Enten usw. lassen sich von den wenigen Wanderern überhaupt nicht stören. Stundenlang könnte man hier die Gegend erkunden. 

 

Wir kehren nach 2 Stunden zurück zum Camper, zumal der Himmel nichts Gutes erahnen lässt. Regnen tut es dann aber erst um 19.00 und das auch nur einige wenige Tropfen.

 

Absolute Stille und Dunkelheit umgeben uns.

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Mi

10

Jan

2018

Immer noch in Avola

Beim Aufwachen töggelet es auf's Dach und der Sturm fordert uns auf, etwas näher an die Mauer zu rücken. Eine gute Entscheidung. Obwohl der Regen bald nachlässt und der Sturm es ihm später gleich tut. Die Lust zum Weiterfahren ist immer noch nicht da.

 

Jedoch Lust auf Fisch, die Pizzareste sparen wir für abends auf. Beim Fischhändler lassen wir die Fische putzen und ausnehmen. Unsere Bratpfanne ist fast zu klein. Ich:" Aber sag jetzt bloss nicht, wir brauchen eine längliche Pfanne." Alois:" Ich sag ja gar nichts, obwohl...."

Den Schwanz essen wir ja sowieso nicht und der Rest ist richtig fein.

 

Am Nachmittag gibt es für Alois Anschauungsunterricht im SUP. Nicht jede Welle wird stehend überstanden und sie halten es bewundernswert lang im Wasser aus. " Sie sind ja auch gut angezogen," so Alois.

 

Abends zeigt sich sogar noch die Sonne. Einfach schön hier.

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Di

09

Jan

2018

Gemütlicher Tag

Heute zeigt sich die Sonne nicht und der Wind hat ein wenig zugelegt.

 

Wir verbringen den Tag plauernd mit den Leuten, die uns besuchen. Ein Junge von 10 Jahren, erzählt uns, dass das verfallende Gebäude neben uns eine Thunfischfabrik war und noch vieles mehr über seine Heimatstadt. Auch gibt es wieder vieles zu beobachten und staunen.

 

Im Fischgeschäft erstehen wir Meeresgetier. Alois kocht sie am Mittag mit Spaghetti. Das ist unser leckeres prima piatti.

 

Den Abend verbringen wir in der romantischen Taverne und staunen , was die Italiener so alles pro Mahlzeit verdrücken können. Wir essen Pizza. Das ist unser secondo piatti. Den Rest bekommen wir sauber vepackt in einer Pizzaschachtel. Werden wir morgen im Omni Backofen aufwärmen.

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Mo

08

Jan

2018

Avola

Der Weg zum südlichsten Punkt Siziliens, gegnüber der Isola delle Correnti will verdient sein. Wir kämpfen uns durch Plastikplantagen und an tiefgrünen Aeckern vorbei. Irgendwann stehen wir dort, wo es nicht mehr weitergeht. Schade gibt es eine Tafel mitten im Strässchen, wären schöne Stellplätze hier.

 

So kämpfen wir uns halt wieder zurück durch das landwirtschaftliche Gebiet, nehmen einige neue Kratzer in Kauf, aber schaffen es danach weder in Portopalo noch in Pachino einen uns genehmen Parkplatz zu finden. im Gegenteil wir sind froh, dass wir die engen Strässchen schadlos hinter uns bringen.

 

Was nun? Im Landesinnern sieht es neblig und schwärzlich aus. Also entscheiden wir uns Avola anzupeilen. Zumal es da einen Lidl und gleich daneben einen Chinesen mit Mittagsbuffet gibt. Gleichwohl werden wir per Navi über Note, das wir wegen siehe oben nicht anfahren möchten, zu unserem eingegeben Ziel geleitet.

 

Der Chinese ist nicht so gut wie in Deutschland, aber wir werden satt und füllen danach im Lidl unsere Vorräte auf.

 

In Avola stellen wir uns neben den verfallenden Torre. Es ist diesig, 20 Grad warm und absolut windstill, trotzdem schlagen die Wellen über die Kaimauer. 

 

Gegenüber gibt es einen Fischhändler. Wir wollen dass er uns zwei wie Forellen aussehende Fische ausnimmt. Er lacht und meint:" Kann ich schon, aber gleich nebenan gibt es ein Restaurant." " Wann öffnet es?" " Um 20.00 Uhr könnt ihr ganz bequem eure Fische hier essen." Sehr gut, dann kommen wir um 20.00 Uhr wieder." Nach dem Preis haben wir nicht gefragt, ob das wohl ein Fehler ist?

 

Nachtrag: War kein Fehler. Der leckere gegrillte Fisch mit Kartoffeln und Gemüse hat uns 10 Euro gekostet.

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