Aktuelles

So

16

Dez

2018

Grenzübertritt nach Argentinien

Wir sind gespannt wie wir unseren ersten Grenzübertritt in Südamerika, der uns von Salto nach Concordia in Argentinien führt, bewältigen.

 

Kurz vor der Grenze machen wir Rast um einen Teil der verderblichen Lebensmittel zu verspeisen, Kartoffeln und Gemüse wird gekocht und im Gefrierfach, bei den gefrorenen Steaks verstaut, und der Rest ziemlich gut versteckt.

 

Wir denken schon, dass da irgendwas nicht stimmen kann, nachdem wir den Rio Uruguay passiert haben, sind bereits drauf und dran, mangels fehlender Stempel und dem Papier für die Ausfuhr und Einfuhr unseres Womos, wieder umzukehren, da taucht der schwach besuchte, zusammengelegte Grenzposten vor uns auf.

 

Freundlich werden wir an die für uns zuständigen Schalter geschickt, die Papiere werden kontrolliert, die Uruguayer stempeln uns aus und die Argentinier ein. Für das Innenleben unseres Campers interessiert sich niemand.

 

Nach einer Viertelstunde sind wir in Argentinien. An der Tankstelle bekommen wir Diesel, aber keine Luft in unsere Pneus, da die Anlage nicht funktioniert, fahren in Concordia runter an den Fluss zum kleinen Camping und schon bin ich bei 35 Grad Lufttemperatur im erfrischenden Wasser des Rio Uruguay.

 

Es finden gerade die letzten Runden der Schnellbootrennen statt. Alle Boote kommen nach und nach raus aus dem Wasser und nach der Rangverkündigung mit Pokalen leert sich in der Dämmerung der Platz recht schnell und es kehrt Ruhe ein.

 

Da wir ja in Uruguay bereits vorgekocht haben, steht das Essen heute schnell auf dem Tisch.

 

In der Dunkelheit dringt Sambamusik, Getrommel, Trillergepfeife und eine Megaphonstimme zu uns, vielleicht ein Uebungslauf für den Karneval, wir werden es wohl nie erfahren, da wir zu müde sind der Musik nachzuspüren.

 

 

Gegen 23.00 Uhr kommen zwei Familien, die bis um 03.00 Uhr morgens grillen. Es ist heiss, die Temperaturen fallen nicht unter 30 Grad und die Mücken lassen uns auch nicht Ruhe, dementsprechend ist an guten Schlaf nicht zu denken.

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Sa

15

Dez

2018

Putztag in den Termas del Arapey

Alois macht AD oder besser gesagt UD und ich ID. Wie bereits mal erwähnt hat es der Camper wirklich nötig. Man könnte denken, dass wir die letzten Tage in der Sahara verbracht haben. Wie lange unser rollendes Heim sandfrei sein wird, wagen wir nicht zu prognostizieren, aber wenigstens hat es jetzt wieder Platz für neuen Sand.

 

Alois:" Hier gefällt es mir, da hängen wir noch einen oder zwei Tage an."

 

Auf dem nun mit Wochenendcampern besser gefüllten Platz haben wir interessante Gespräche mit den "Einheimischen".

 

Ein Argentinier erklärt uns, dass so ein Wohnmobil wie wir es haben bei ihnen um die 150'000.- Euro kosten würde. An seinen Camper hat der Händler, mangels passendem Material eine viel zu schwere Terrassenmarkise montiert und ist diese eingezogen, kann er die Schiebetür nicht mehr öffnen. Auf seinen Einwand:" So gehe das doch nicht." Meinte dieser nur:" Sie können ja vorne aussteigen." So sei das eben in Argentinien.

 

Ein Urugayi erklärt uns, dass wir nicht nach Feuerland fahren sollen, denn dort gäbe es nur Wind und sonst gar nichts, aber wirklich gar nichts. Höchstens noch fliegende Steine, die das Auto kaputt machen. Er fahre deshalb immer in den Norden, dort sei es schön und warm. Na gut, wir werden wohl trotzdem runterfahren. Von ihm bekommen wir einige Tipps, was wir uns ansonsten unbedingt ansehen sollen. 

 

Und das alles in Spanisch. Alles verstehen wir wirklich nicht, aber die Unterhaltungen machen Spass. 

 

Das Baden kommt natürlich auch nicht zu kurz und die Wege eignen sich hervorragend zum Tretrollern.

 

Gute Musik gibt es bereits am Nachmittag von allen Seiten und dazu wird auch getanzt. Auch raucht es auf verschiedenen Feuerstellen und die Stimmung ist ausgelassen.

 

Da wir jetzt das richtige Antimückenmittel haben, können wir auch nach Einbruch der Dämmerung draussen sitzen.

 

Nach 23 Uhr kehrt nach und nach Ruhe ein, wir sind erstaunt, haben wir doch ganz was anderes erwartet. Die Musik war wirklich gut und die Texte nur so gespickt von "Corazon"s.

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Fr

14

Dez

2018

Badetag in den Termas del Arapey

Nach der gestrigen Hitze, wo es mir abends noch speiübel wurde, vertrage wohl die Hitze und das heisse Wasser nicht so gut, kommen in der Nacht der Sturm, das Gewitter und am morgen die Regenschauer.

 

Die Schauer lassen im Laufe des Vormittags nach und die Temperaturen, nur noch 24 Grad, sind genau richtig zum baden und zum Vögel beobachten.

 

Die Grossen haben ihre Nester zuoberst in den Palmen und wie das so ist, interessieren mich diese am meisten. Alois versucht mit seiner App, die einzelnen zu "benamseln", was aber nicht so einfach ist. Als ich versuche einen am Boden sitzenden Vogel zum fliegen zu bewegen, da er im Flug ein wunderschönes Federkleid hat und dabei in die sumpfige Wiese laufe, greifen mich kleine Ameisen an und ich mache ziemlich schnell ein Rückzieher auf den Gehweg.

 

Abends geht die Sonne wieder blutrot unter und die Mücken starten ihren Angriff, also rein ins Womo, Webseite bearbeiten und dann via W-Lan die verpassten Fernsehsendungen auf dem Laptop ansehen.

 

Nach und nach trudeln einige Wochenendgäste ein und es gibt von da und dort Musikbeschallung, aber absolut im verträglichen Rahmen. Alois stört es jedensfalls nicht beim "Sofaschlaf".

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Do

13

Dez

2018

Termas del Arapey

Auf der 4-stündigen gemächlichen Weiterfahrt zu den Termas del Arapey begegnen uns auf den nächsten 50 km genau zwei Fahrzeuge, unzählige Vögel, Rindviecher, Pferde, Schafe und sogar ein Hase, der ein rechtes Tempo vorlegt. " Das ist ja fast wie eine Safari."

 

200 m vor dem Eingang zum grossen Thermalgelände, mit Hotels, Motels, Camping, Restaurants und unzähligen kleinen Läden, ist die Strasse wieder Strasse. Wären wir nicht querfeld gefahren, wäre das immer so gewesen, aber dann hätten wir nicht soviel gesehen und wohl auch nicht so eine ruhige Nacht verbracht.

 

Wir bezahlen 32 Euro für zwei Uebernachtungen mit Strom, Wasser, Grillstelle und W- Lan, inkl. Baden in allen Pool's, stellen uns auf's Campinggelände, packen unser Badezeug und tauchen ins nicht gerade erfrischende, aber sicher gesunde Thermalwasser ein. Lufttemperatur 33 Grad, Wassertemperatur in etwa gleich.

 

Bei unserer Rückkehr vom Rundgang liegt bereits "Lassie" unter unserem Womo und begrüsst uns liegenderweise. Ist wohl auch ihm etwas zu heiss.

 

Die Anlage ist sehr schön gestaltet, nur wenige Urlauber sind da, Europäer sehen wir überhaupt keine, die sind wohl alle bereits im kalten Süden Argentinien's.

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Mi

12

Dez

2018

Gauchos

Das Wetter hält sich gut. Nach dem Besuch des kleinen Indio-, und Gauchosmuseums in Tacaurembo wollen wir sie nun bei Arbeit sehen.

 

Die Estancia Panagea, die wir dafür auserkoren haben, liegt 10 km abseits der Strasse. Nach der abenteuerlichen Fahrt und ein paar mal nachfragen finden wir sie tatsächlich. Schade Juan und seine Schweizer Frau Susanne sind nicht vor Ort. Das Angebot vom Gaucho Billinga, diese telefonisch zu erreichen lehnen wir ab und fahren weiter.

 

Später sehen wir dann doch noch Gauchos bei der Arbeit. 

 

Wieder ziemlich abseits und nachdem wir etwas Luft aus unseren Pneus abgelassen haben, in der Hoffnung an der nächsten Tankstelle diese wieder ersetzen zu können, stellen wir uns kurz vor Sonnenuntergang neben die Erdpiste ca. 50km vor der nächsten Ortschaft, irgendwo ins Nirgendwo im Hinterland von Urugay, um zu übernachten.

 

In der völligen Dunkelheit leuchten die Sterne am Himmel und fast ebensoviele Glühwürmchen in Bodennähe. Nebst den Geräuschen von nachtaktiven Vögeln und dem weit entfernten Ruf eines Esels ist es absolut ruhig.Wir schlafen herrlich. 

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Di

11

Dez

2018

Tacuarembo

Heute das totale Kontrastprogramm.

 

Der Himmel zieht sich zu, der Wind nimmt zu, die Temperaturen sinken auf 20 Grad.

 

Wir verlassen fluchtartig den Ort und sind erstaunt, dass die Strasse von A - Z geteert ist, wenn auch auf den ersten 40 km schon etwas verbraucht.

 

Aber es nützt alles nichts, wir fahren voll in die Gewitterfront rein und stellen uns schliesslich auf die Seite um das Ganze über uns ergehen zu lassen.

 

In Tacuarembo, der Gauchohochburg Urugays suchen wir mittels google maps einen Optiker, der Alois defektes Brillengestell durch ein neues ersetzt. In der Zwischenzeit lassen wir uns nebenan die Haare schneiden.

 

Während wir im Supermarkt einen Toaster erstehen, da es oftmals in den kleinen Läden lediglich Toastbrot zu kaufen gibt, braut sich das nächste Gewitter zusammen. Der Aufpasser im Laden sieht sich gezwungen die Eingangstüre zu verschliessen, damit der peitschende Regen nicht ins Geschäft dringt. Wir warten eine halbe Stunde, wagen uns dann raus und müssen heute abend unsere Füsse nicht mehr waschen. Crocks sei Dank werden nämlich nur die nackten Füsse nass.

 

Schliesslich stellen wir uns 5 km ausserhalb der Stadt neben einen See und schauen uns das Spektakel der immer von neuem aufziehenden Gewitter gut geschützt aus dem Inneren unser rollenden Heims an.

 

Das Womo ist nun von oben, den Seiten und von unten wieder sauber. Für das Innere werden wir wohl mehr Zeit aufwenden müssen um den ganzen Sand und Staub wieder raus zu bringen.

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Mo

10

Dez

2018

Im Landesinneren von Urugay

Genug vom Meer, nun geht es rein ins Zentrum von Urugay. Schliesslich möchten wir die echten Gauchos bei der Arbeit erleben.

 

Zuerst sieht alles noch gut aus. Die Strasse ist gut ausgebaut. Aber die Freude währt nur kurz. Die gelben Linien auf der Landkarte sind nämlich Pisten, wie wir schnell merken. So holpern wir zumeist auf Wellblech die nächsten 100 km dahin. Die höchste Erhebung Urugays ist 300 m, nichtsdestotrotz ist das Land nicht eben. Immer wieder geht es „hügeliauf und hügeliab“.

 

Die Palmenfelder verschwinden mehr und mehr und machen Laubwäldern Platz. Ein feiner Duft von Eukalyptus dringt ins Womo. Links und rechts der Strasse Zäune. Viele Möglichkeiten anzuhalten gibt es nicht, zumal die Bäume nicht bis an die Piste reichen und es bei über 30 Grad, so leider keine Schattenplätzchen gibt. Anhalten ist fast nur in den weit auseinander liegenden Ortschaften oder in den Einfahrten der ebenfalls ziemlich weit auseinanderliegenden Estancias möglich. Ich: „ Hier kannst du deine Kinder nicht mal schnell zum Nachbarn schicken um etwas Salz zu holen.“ Alois: „ Kannst du schon, wenn du das Salz erst abends brauchst.“

 

Dafür gibt es umsomehr zu sehen. Vögel aller Arten, Grössen und Farben. Leider erheben sich die richtig Grossen, die gerade mal 5m vor uns auf den Zäunen sitzen, fast jedesmal in die Lüfte, bevor meine Kamera startklar ist, um sie sitzend auf den Zaunpfählen festzuhalten. Die kleineren Exemplare oftmals in Gruppen, sitzen auf der Strasse oder auf den Telefonleitungen, fliegen auf, begleiten uns ein Stück, fliegen knapp vor unserem Womo durch und scheinen sich prächtig zu amüsieren. Wir wähnen uns in einer riesigen Voliere.

 

Immer wieder Rinderherden, Pferde, Schafe und auch anderes Getier. Bäche, Teiche und grössere Seen vervollständigen die Kulisse.

 

Eher als geplant, was dem Umstand der Pistenfahrt zuzuschreiben ist, stellen wir uns in Jose Battle y Ordonez auf den Municipal Park für die Nacht hin. Er ist total mit Büchsen und Flaschen zugemüllt. Gestern und heute gab es hier ein Fest und die Besucher haben sich wohl nicht an die gute Urugayer Sitte, der Ordnung gehalten. Jedoch bereits am anderen Morgen um 07.00 Uhr sind fleissige Frauen am Werk und der Park sieht wieder tiptop aus.

 

Nachdem wir den Aufräumarbeiten genug zugesehen haben, nehmen wir die nächsten 100 km Piste unter die Räder und schlucken von den selten auftauchenden Lastwagen und PW‘s noch mehr Staub als sonst schon. Alois bleibt die ganze Zeit erstaunlich ruhig und meint nur lakonisch:“ Unser Womo wird wohl, bei unserer Rückkehr nach Europa, nicht mehr so sein wie jetzt.“ „ Ja und das ist ja erst der Anfang.“

 

Die Tierwelt ist jedoch genauso faszinierend wie am gestrigen Tag.

 

Am Lago Rincon del Bonete erreichen wir den Rio Negro, der hier nur per Fähre überquert werden kann. Alois:“ Ich würde für die Ueberfahrt 50 Dollar verlangen, denn wer bereits hier ist, kehrt sicher nicht mehr um.“ Es kostet dann erstaunlicherweise gar nichts. Die Rückwärtsabfahrt von der Fähre geht wohl nur dank Luftfederung ohne Beschädigung vonstatten.

 

 

Auf der anderen Seite des Flusses stellen wir uns in San Gregorio de Polanco auf den Camping direkt am See und auch hier will niemand Geld von uns. Ich stürze mich ins warme Wasser und danach ist Erholung angesagt.

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Sa

08

Dez

2018

Barra de Valizas

Von der netten Dame an der Information für Bootstouren bekommen wir Wasser um unseren Tank zu füllen. Waschen steht auf dem Programm, der Wind ersetzt den Tumbler.

 

Am Nachmittag sind die anderen Camper weg und wir stehn am Abend ganz alleine auf dem Platz. 

 

Unser Camper ist auch heute wieder ein gerngesehenes Fotomotiv. Liegt es am Gruss an die Südamerikaner oder an unserem Marokkogemälde. Wer kann es sagen?

 

Ein paar Gedanken zu Urugay:

 

  • In Urugay ist es sehr sauber, nicht im wörtlichen Sinn, denn es staubt ja ganz schön, bei dem Wind. Aber es stehen überall Container und auf den Strassen und Wiesen liegt kein Müll rum. 
  • Urugay ist zwar teuer, aber lediglich in den grossen Städten und Touristenorten. Seit wir weg von den Zentren sind, ist alles erheblich günstiger.
  • Die Menschen sind entspannt, freundlich, hilfsbereit und interessiert an uns Reisenden.
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Fr

07

Dez

2018

Cabo Polonio

Heute steht der Nationalpark Cabo Polonio auf unserem Programm. Mit dem Womo um die grosse Lagune rum und schon stehen wir vor dem Eingang.

 

Ab hier geht es per Lastwagenbussen 7 km über die Dünen, runter zum geschichtsträchtigen Fischerdörfchen. " Oben will ich nicht sitzen." " Musst du auch nicht, sieht auch so gefährlich aus." Wir sitzen unten und lassen uns mächtig durchschütteln bis an die Küste, wo es dann rasant aber ruhig dem Strand entlang bis zum Cabo Polinio geht.

 

Cabo Polonio muss man einfach gesehen haben. Erinnerungen an frühere Zeiten kommen hoch. Viele kleine Hostels und Restaurants wurden von den ehemaligen Aussteigern errichtet. In der Hochsaison die jetzt dann bald beginnt, muss hier die Hölle los sein.

 

Nun aber auf zum Leuchtturm, wo sich eine der grössten Seelöwenkolonien befindet. Auf den zwei vorgelagerten Inseln gibt es noch mehr. Es sollen mehr als 200'000 sein. Einfach nur genial den schwerfällig wirkenden Tieren zuzusehen, wie sie aus dem tosenden Atlantik, die Felsen hoch an die Sonne kommen. Riechen tut es zwar etwas streng, weshalb wir für einmal froh um den Wind sind, der nach wie vor bläst.

 

Wieder zurück im Dörfchen treffen wir im Kaffee auf einige unserer Frachtermitreisenden und setzen uns natürlich sofort zu ihnen. " Urugay ist ja wirklich ein kleines Land, dass man sich so oft über den Weg läuft."

 

Gemeinsam geht es dann mit einem der Busse zurück, nur leider gibt es unten keinen Platz mehr und so sitzen wir oben und erst noch zuvorderst. " Auch nicht schlecht, so sehen wir was auf uns zukommt und zum fotografieren natürlich noch viel besser."

 

Zum kleinen Oertchen Barra de Valizas, fahren wir zusammen mit unseren französischen Freunden und stellen uns windgeschützt auf den Parkplatz hinter die Dünen. Nach dem überqueren derselben staunen wir nicht schlecht über die Aussicht, die sich uns da bietet.

 

Nach einem Kurztrip mit unseren Tretrollern in's Zentrum, lassen wir den Abend bei Sekt ausklingen. So ein schöner Tag muss einfach gebührend gefeiert werden.

 

Fotos aussuchen ist heute eine echte Herausforderung, das verschiebe ich auf morgen.

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Do

06

Dez

2018

Punta del Este

So jetzt aber zusammenpacken und losfahren. Zwar geht Alois Brillengestell noch kurz vor der Abfahrt kaputt, aber die Ersatzbrille ist schnell zur Hand und nach der Verabschiedung von den anderen Reisenden sind wir nun endlich bereit für unser grosses Abenteuer.

 

Der Wind aus Süden ist ja bereits da, uns gelüstet es im Moment nicht, diesem entgegenzufahen, also fahren wir stattdessen der Küste entlang nach Norden, natürlich immer in Begleitung des frischen Windes.

 

Erster Halt in Punta Ballena, Besuch des Museums Casapueblo, erbaut vom berühmtesten Künstler Urugays, dessen Sohn einer der 16 Ueberlebenden des Flugzeugabsturzes in den Anden war. Wir sind beeindruckt. Nach dem Besuch des Museums geht es mit dem altertümlichen Gitterlift 9 Stockwerke in die Tiefe zum Restaurant das fast auf Meereshöhe liegt. 

 

Nur kurz ist die nächste Etappe, denn die Hand am Strand von Punta del Este lassen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Alois:" Da stelle man ein paar Betonpfeiler in den Sand und schon strömen die Touristen." " Schon, aber trotzdem möchte ich es bildlich festgehalten haben." Was somit geschehen ist.

 

Auf der Weiterfahrt staunen wir ob der langen Kolonnen vor den Tankstellen. " Was das wohl zu bedeuten hat?" " Keine Ahnung, aber wir haben noch genügend Diesel im Tank." " Vielleicht ist das immer so am Donnerstag oder es gibt am heutigen Klaustag eine besondere Bescherung." 

 

Beim Faro Julio Ignacio mit guter Sicht auf den Leuchtturm richten wir den Camper für die Nacht so aus, dass unsere Gasanlage nicht dem Wind ausgesetzt ist, dafür zieht es unten durch den Türschlitz rein.

 

Wir schauen den Wellen zu, die sich an der Küste brechen. Das Wasser scheint zu kochen, ein echtes Spektakel.

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