Aktuelles

Sa

19

Jan

2019

Gipfeltreffen in Gobernador Gregores

Barbara und Andre sind im Moment noch 600 km nördlich und fahren die Ruta 40 gegen Süden. Wir vereinbaren, dass wir uns ungefähr in der Mitte bei Gobernador Gregores treffen werden.

 

Die ersten 100 km auf guter Strasse, jedoch gegen viel Wind ankämpfend, dann 70 km Piste, die Alois furchtbar und ich gar nicht mal so schlimm finde, immer durch die Pampa halt. Die letzten 50 km wieder auf Asphalt, rundherum Pampa und mitten drin in einem Flecken grün die kleine, überschaubare und liebevoll gestaltete Ortschaft Gobernador Gregores am Flüsschen.

 

Herzliche Begrüssung und erstmal ein Bier. Es gibt viel zu erzählen und zu lachen, wie immer wenn Barbara in der Nähe ist.

 

Alois ist bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach einem neuen Garmin Camper Gerät, beim alten lässt sich der Akku nicht mehr laden, ist wohl total im Eimer, scheint jedoch in Südamerika nicht erhältlich zu sein., wäre aber noch wichtig, da die Rückfahrkamera via Bluetooth mit diesem Navigationsgerät verbunden ist. Andre hat zufällig genau dieses Modell als Ersatz dabei, wird es aber nicht brauchen. Alois meint:"Was für ein Glückstag, da haben sich die zwei doch glatt ein Abendessen verdient."

 

Beim Abendessen erreicht uns eine Mitteilung von Michael, er sei mit dem Motorrad von Osten kommend in Gobernador Gregores eingetroffen, wähnt jedoch Barbara und Andre im Norden und uns im Süden. Hier am Verkehrsknotenpunkt sitzen wir schliesslich zu fünft am runden Tisch wie vor 2 Monaten auf dem Frachtschiff, und können es fast nicht fassen, auch wenn es im Süden von Argentinien nicht viele Möglichkeiten gibt sich strassenmässig fort zu bewegen.

 

Wir verbringen noch einen weiteren gemeinsamen Tag im Ort, während sich Michael trotz kräftigem Wind mit seinem Motorrad nach Norden wendet.

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Do

17

Jan

2019

Fitz Roy

Tagwacht vor 06.00 Uhr in der Frühe.

 

Grosser Worte bedarf es nicht, denn das Fitz Roy Massiv spricht für sich selbst.

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Mi

16

Jan

2019

Perito Moreno und El Chalten

 

Wüsste man nicht, dass irgendwo da hinten der weltberühmte Perito Moreno Gletscher liegt, der wohl einzige auf der Welt der immer noch wächst, müsste man nur den unzähligen Autos, Bussen und sonstigen Fahrzeugen folgen.

 

Wir übernachten, da drinnen nicht erlaubt, 5 km vor dem Eingang zum Nationalpark, denn die Wetterprognose für den nächsten Tag ist hervorragend.

 

Um 8.00 Uhr in der Frühe passieren wir das Tor, zahlen 17 Euro pro Person Eintritt, fahren die 30 Km auf kurviger Strasse dem Lago Argentino entlang bis weit nach hinten und stehen und staunen.

 

„Stägeli uf Stägeli ab“ und man weiss nicht wohin man den Blick wenden soll. Der 70 m hohe und über einen Kilometer breite Gletscher ist eine Wucht. Es knistert, knackt, kracht und donnert, schon löst sich wieder irgendwo ein Stück des Eises und fällt in den See. Eine Gischtwolke und Wellen breiten sich aus. Die Eisststücke treiben auf dem Eis. Zum Teil so blau, wie angemalt.

Drei Stunden und einen Kaffee später, fahren wir bei sehr viel Gegenverkehr nach Calafate zurück, tanken kurz und nehmen die 250 km bis nach El Chalten unter die Räder. Links die Berge und Seen, rechts der Rio Leone, eine abwechslungsreiche Landschaft, zwar ohne Bäume, aber vielen Guanakos und Nandus und erstaunlich wenig Verkehr. Immer wieder sehen wir weit vorne in der Ferne den Fitz Roy.

 

El Chalten,  mit viel Jungvolk, das mit grossen Rucksäcken durch den gar nicht aufgeplusterten, kleinen Ort mit vielen Hostels und kleinen Restaurants pilgert gefällt uns sehr gut. Nicht nur wegen den moderaten Preise. Es gibt nur wenige grosse Reisebusse und ist angenehm ruhig, wohl wegen des fehlenden Windes.

 

Wanderfreudige machen bis zu fünf-tägige Trekkingtouren, zum Teil mit Lamas. Pferde sind im Nationalpark, wegen ihrer harten Hufe, nicht erlaubt. Auch wird geklettert was das Zeug hält.

 

Wir stehen mit anderen Campern am Dorfeingang, im Hintergrund das Fitz Roy Massiv und geniessen die warme Sonne. Alois:“ Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass hier der Sturm durch die Felsen pfeifen soll.“

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Mo

14

Jan

2019

Torres del Paine

Wir streifen durch Puerto Natales und lassen uns eine leckere Pizza zubereiten, bevor wir uns auf den Weg zum Nationalpark Torres del Paine machen. Natürlich nicht über die gute neue Strasse, nein wir wollen ja was sehen auf dem Weg. Sehen tun wir wohl jedoch nicht  mehr als die anderen, die ihr Ziel schnell erreicht haben.

 

Auf einem einsamen Platz mit guter Sicht auf die Torres übernachten wir wieder voll im Wind. Andernstags sieht es auf unserem nun windstillen, ruhigen Plätzchen ganz anders aus.

 

Wir fahren bis an den Parkeingang und gleich wieder zurück. Ziemliche viele Wolken und Wandervögel sind wir ja bekanntlich auch nicht. Kondore sehen wir zwei, aber für die Kamera zu weit weg in der Höhe und dutzende von Guanakos, die hier gar keine Scheu vor Autos und Menschen zeigen.

 

Der Grenzübertritt nach Argentinien geht rasch von statten. Piste bis zur Ruta 40, danach ein kurzes Stück auf guter Strasse, bevor wir die Abkürzung per Piste nach El Calafate nehmen.

 

Hätten wir wohl besser nicht tun sollen. 70 langwierige Kilometer Ripio, wenige Fahrzeuge, zwei Motorräder und drei Velofahrer kreuzen unseren Weg. Ansonsten ein paar Nandus, ein paar Flamingos, ein paar verstreute Estancias, recht viele Schafe, eines davon ganz alleine mit uns auf unserem Rastplatz. Sieht so aus als habe es seine Schur bereits mehrfach verweigert, Pampa halt.

 

Die restlichen 100 km auf Asphalt und El Calafate ist schnell erreicht. Sommer bei 25 Grad und viele Touristen.

 

 

Nach einem kurzen Rundgang durch's mondäne Städtchen, stellen wir uns bei immer noch absoluter Windstille an die Lagune direkt am Lago Argentino, dem grössten See Argentiniens und nehmen uns vor, beim nächsten Mal, wenn möglich die normale Strasse zu fahren.

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Sa

12

Jan

2019

Punta Arenas / Puerto Natales

Alles geklappt, nach zwei Stunden erreichen wir mit der Fähre Punta Arenas.

 

Dort kreuzen wir Michael vom Frachter, der mit seinem Motorrad nach Ushuaia unterwegs ist. Es gibt viel zu bequatschen, über Strassenverhältnisse, Wind, und natürlich gegenseitige Tipps für die Weiterreise. Er übernachtet in seinem Zelt im Hostelgarten und wir mit dem Camper an der Strasse davor.

 

Die Weiterfahrt nach Norden gibt landschaftlich nicht viel her, Pampa halt. Starker Gegenwind erfordert die volle Konzentration und bei entgegenkommenden Lastwagen und Reisebussen auch die ganze Kraft von Alois. Nach einem kurzen Halt, damit er seine verkrampften Armmuskeln lockern kann, können wir vom Seitenstreifen nicht mehr losfahren. „ Sind wir jetzt eingesoffen?“ Alois umrundet das Fahrzeug. Sind wir nicht, es ist der Gegenwind, der uns nicht losfahren lässt. Also Vollgas geben. Wir verbrauchen ungefähr 20 l Diesel, anstatt 12l wie sonst auf 100 km.

 

In Villa Tehuelches machen wir windgeschützt zwischen den Häusern Pause. Schade, wir sind eine Woche zu früh dran. Am nächsten Wochenende gibt es Rodeo und Schafschurwettbewerb. Aber warten bei diesem Wind und der Kälte, liegt für uns gerade nicht drin.

 

Der Wind bleibt uns bis Puerto Natales erhalten und auch hier, bläst es munter weiter, es ist zum verleiden. Auch zeigt sich die Sonne nur jeweils kurz zwischen den Wolken und in den nächsten Tagen soll es nicht besser werden. Das sieht nach einem Schnelldurchlauf durch den Torres del Peine Nationalpark aus.

 

 

Wir stehen für die Nacht am See, zwar voll im Wind, können so jedoch ideal die Schwarzhalsschwäne und das Wolkenspiel beobachten.

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Do

10

Jan

2019

Mitten durch Feuerland

Morgens heisst es früh aus den Federn, denn wir möchten mitten ins Herz von Feuerland. In den nächsten zwei Tagen liegen 400 km Piste bis nach Porvenir vor uns.

 

Auf der Argentinischen Seite, fast kein Baum, dafür treffen wir auf einen modernen Gaucho mit seinen Hunden und seinen Schafen. Auch da geht es mittendurch.

 

Wir machen uns ein bisschen Sorgen, ob wir wohl an der Argentinischen Grenze, den Rio Rasmussen überqueren können, ohne 4x4. Wir lesen und hören Widersprüchliches, von einer Furt die durchquert werden muss, bis zu einer Brücke, über die nur 3.5 t dürfen. Dann hiesse es umdrehen, was uns nicht sehr erfreuen würde.

 

Kein Problem an der Grenze, wir überqueren den wohl relativ neu erbauten Damm. Beim 1km entfernten Chilenischen Zoll Bella Vista, fragen sie uns, ob wir über die Piste von Argentinien her gekommen sind. Von wo denn sonst? Und ob es keine Probleme gegeben habe mit unserem Wohnmobil. Die wissen anscheinend noch nicht, dass die Argentinier den Rio   „entschärft“ haben. Beim Durchstöbern unserer Lebensmittel, stossen sie nicht nur auf unsere kurz vorher vorschriftsgemäss gekochten Kartoffeln, Karotten, Eier und Fleisch, nein sie finden auch noch zwei vergessene Mandarinen, die wir an Ort und Stelle vertilgen. Unseren Abfall nehmen sie auch noch mit, sie sind sehr freundlich.

 

 

Auf der Chilenischen Seite ist die Piste recht gut. Schon bald beherrscht Wald die Landschaft. Wir fahren runter zum Lago Blanco. Ziemlich starker Wind und einige Arbeiter mit Trax, die die Piste bearbeiten, veranlassen uns ein paar Kilometer zurück im Wald unser „Nachtlager“ aufzuschlagen. Wir erwarten viele Tiere hier am Flüsschen, werden aber enttäuscht, absolute Ruhe umgibt uns.

 

Der Wimd begleitet uns heute den ganzen Tag, dafür nieselt es immer mal wieder, was den Staub auf der Piste bindet, sehr gut. Leider wird die Piste dafür wieder schlechter.

 

Goldgräberstimmung kommt bei Alois nicht auf, auch wenn wir am Rio d'Oro vorbeifahren. Es ist einfach zu kalt für ihn, um sich in den Fluss zu stellen und ein richtiges Sieb haben wir auch nicht dabei. Ein paar Unentwegte suchen hier aber immer noch nach dem Edelmetall.

 

In Camerone treffen wir auf die Bahia inutil, der Namensgeber war Magellan, als er auf der Suche nach dem Durchgang zum Pazifik in dieser "Sackgasse" landete.

 

Auf Touristen treffen wir erst wieder beim Königspinguin Park. Diese sollen sich einzig hier ausserhalb der Antarktis angesiedelt haben. Alois meint zwar:" Die wurden doch hier zu touristischen Zwecken angesiedelt." Aber da man schon mal hier ist, muss man ja fast gucken, ist fast wie im Zoo, nur teurer.

 

Angekommen in Porvenir, das man nicht unbedingt gesehen haben muss, fahren wir zuerst zum Fährhafen um uns nach den Ueberfahrten zu erkundigen. Alles bereits geschlossen und Tickets gibt es in Porvenir. So stellen wir uns am Rande von Porvenir, windungeschützt, aber dafür mit schöner Aussicht, für die Nacht hin.

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Di

08

Jan

2019

Natur pur auf der Piste nach Moat

Wir wollen auch noch das andere Ende der Strasse entlang des Beagle-Kanals sehen.

 

90 km Piste, so gut wie wir sie bis anhin noch nie hatten. Alois:“ Ich sag’s ja, man muss sie nur glätten.“ „ Machen die aber nur, weil Touristenscharen zur Estancia Haberton gekarrt werden.“ Thomas Bridges war der erste weisse Siedler (1886) in dieser Region und seine Nachfahren bewirtschaften die Farm nach wie vor, machen aber unterdessen mehr auf Tourismus.

 

Wir fahren daran vorbei bis nach Moat zum Marinestützpunkt. Hier ist die Strasse endgültig zu Ende. Kurz guten Tag sagen und es geht ein Stück zurück.

 

Natur pur, auf der einen Seite das spiegelglatte Meer mit den Buchten, auf der anderen Seite Wälder, umgefallene oder mit Sturmfrisur versehene Bäume, Flüsschen, Seen, Hügel und im Hintergrund die schneebedeckten Berge. Einfach nur Stille, das von Zeit zu Zeit vom Krächzen oder Zwitschern eines Vogels unterbrochen wird.

 

Kaum stehen wir für die Nacht, kommt ein Biber angeschwommen. Ich:“ Die sind ja hier, wie ich gelesen habe, eine echte Plage, es gibt einfach zu viele davon und natürliche Feinde haben sie auch nicht.“  Alois:“ Schon, aber es ist doch ein Zufall, wenn du einen vor die Linse kriegst, denn sie leben vorwiegend unsichtbar in ihren Bauten.“  „ Dann haben wir ja echt Glück.“

 

Wir dachten, dass wir in Ushuaia nur kurz Halt machen, um am "Ende der Welt" gewesen zu sein. Aber oha lätz 5 Gründe sprachen für ein längeres Verweilen. 

  1. Es ist einfach nur wunderschön hier
  2. Es ist windstill
  3. Es ist windstill
  4. Es ist windstill
  5. Es ist windstill

Wäre es ein paar Grad wärmer, wären wir jetzt noch unten. Am Tag knapp über 10 Grad und in der Nacht so gegen 4 Grad. Draussen "höckle" ist nicht wirklich angesagt. Wir bewunderten jeweils die Zeltler, wenn wir uns in die gut geheizte Stube zurückzogen.

 

Wieder zurück in Rio Grande, bei bereits wieder 15 Grad, machen wir grosse Wäsche in der einzigen fast Selfwäscherei, die wir bis jetzt in Südamerika gesehen haben und geniessen das für einmal superschnelle W-Lan.

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Mo

07

Jan

2019

Noch eine kleine Campergeschichte am Rande

Um 19.30 Uhr trudelt eine Mutter mit ihren vier Kids und einer Grossmutter neben uns ein. Sie packen ein in grosse Schachteln verpacktes Zelt aus. 

 

Eine Stunde lang beobachten wir, wie sie sich vergeblich mit dem Gestänge abmühen.

 

" Das geht ja gar nicht, da muss man helfen."  Mit vereinten Kräften steht das Zelt um 21.00 Uhr. Grosse Dankbarkeit ihrerseits, aber der Arbeitseifer lässt merklich nach, als wir mit unserem Hammer die Heringe reinschlagen und das Zelt fest am Boden verzurren.  

 

Eine Stunde lang harren sie im Zelt aus, wollen wohl die Helfer nicht zu sehr frustrieren.

 

Um 23.00 Uhr, sind die gut eingeschlagenen Heringe wieder draussen, das Zelt ist abgebaut und im Auto verstaut. Winke, winke und tschüss. 

 

" Die haben wohl das Weihnachtsgeschenk von der Grossmutter getestet."

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So

06

Jan

2019

Nationalpark Tierra del Fuego

Wir verbringen zwei Tage im wunderschönen Park gleich neben Ushuaia.

 

Mit dem historischen Zug am „Ende der Welt“ fahren wir die noch vorhandenen 7.5 km Gleis in den Nationalpark Tierra del Fuego, vorbei am Wasserfall, der für die Befüllung des Wasserkessels so wichtig war, an Bächen, Baumstümpfen, Sümpfen bis tief in den noch vorhandenen Wald hinein. Die Lok wird ans andere Ende gesetzt und zurück geht die Fahrt.

 

Mit dem Camper rein in den Nationalpark zur südlichsten Poststelle der Welt, (noch in Betrieb), vorbei an den Lagunen bis zum Ende der Ruta 3 in Lapataia und stellen uns auf einen der angegebenen Campingplätze. Es sind viele junge Leute mit Zelten unterwegs, sie machen Gitarrenmusik, spielen Fussball, quatschen und lachen. Die Parkpolizei dreht regelmässig ihre Runden, alles entspannt und friedlich. Erst kurz vor Mitternacht wird es dunkel und eine knappe Stunde später färbt sich der Himmel bereits wieder rot.

 

Die nächste Nacht wird vermutlich echt kalt. Bereits um 19.00 Uhr nur noch 6 Grad.

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Fr

04

Jan

2019

Ushuaia

Mal links an's Ende der Ruta 3  und mal rechts bis ans Ende in Moat
Mal links an's Ende der Ruta 3 und mal rechts bis ans Ende in Moat

Am Vormittag noch windstill und sonnig. Bis wir unsere Einkäufe getätigt und in der Panaderia Union den Blog bearbeitet ( Bilder hochgeladen!!!) haben, legt der Wind wieder zu und am Garibaldipass 428 m.ü.M angekommen, (die höchste Erhebung seit wir in Montevideo gestartet sind) zieht sich auch noch der Himmel zu.

 

Nun sind wir in Ushuaia, am Ende der Welt. Im Hintergrund die vom Schnee gezuckerten Berge und einige Gletscher, vor uns der Beagle-Kanal und einige Inseln.

 

Inzwischen leben über 57‘000 Menschen, wo einst bis zu 600 Häftlinge, mehr als Einwohner, ihr Dasein fristeten. Die Uebeltäter haben ihr Gefängnis im Jahre 1902 selber gebaut. Das sternförmige Gebäude verfügt über keine Aussenmauer, wohin sollte man von hier aus auch flüchten? Jetzt ist aus dem Gefängnis ein Museum geworden.

 

Ushuaia selber wirkt recht unattraktiv, sieht man einmal von der einzigen Ladenstrasse, die wirklich jedes Geschäft mit den dazugehörigen Weltmarken und unzähligen Restaurants beherbergt, ab. In verschiedenen Agenturen werden Schifffahrten in die Antarktis angeboten. Wir verzichten, waren wir doch noch vor kurzem lange genug auf dem Meer.

 

Es wimmelt nur so von Touristen aus aller Herren Länder, die per Kreuzfahrtschiff, per Flugzeug, per Reisebus, per Autostopp oder wie wir mit eigenem Gefährt Ushuaia besuchen.

 

Nach der Städtchenbesichtigung und dem Besuch des Museums stellen wir uns beim Flughafen auf einen Platz mit bester Aussicht auf Ushuaia und den Beagle-Kanal.

Ab 19 Uhr herrscht wieder absolute Windstille.

 

Unsere Ankunft am Ende der Welt feiern wir mit einem Fondue von Daheim ( es fehlt nur Henning) und dem argentinischen Champagner, den wir an Silvester nicht getrunken haben.

 

Ich würde am liebsten nur noch ein Bild pro Artikel reinstellen, denn das Hochladen dauert jeweils Ewigkeiten und ein Tag und manchmal geht es gar nicht oder der Akku ist gerade leer, wenn die Bilder fast fertig hochgeladen sind. Die Zeit vor dem Internet war einfach nur schön, man hatte Zeit für Sinnvolles.

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