Aktuelles

Fr

26

Nov

2021

Panajachel

Uns gefällt es so gut dass wir noch etwas länger hier verweilen.

Von der Terrasse eines Restaurants, wo wir hervorragend speisen, haben wir eine gute Uebersicht um das Geschehen zu betrachten.

 

Ein Ladenbesitzer bestätigt uns, dass die Preise in Guatemala wohl etwas höher sind als in Mexiko. Auf jeden Fall ist hier nichts bepreist, was allerhand Spekulationen zulässt.

 

Nochmal  einige Impressionen von der bunten Vielfalt am See. 

 

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Do

25

Nov

2021

Am Lago di Atitlan

Der Lago Atitlan ist eingerahmt von drei Vulkanen und wohl selber ein Vulkansee. Ein erhebender Anblick. Aldous Huxley der Schriftsteller meinte:" Dies ist der schönste See der Welt. Ich liebe ihn."

 

Hier beim Hotel ist gar nichts los. Nicht mal das Restaurant ist geöffnet und Wasser bunkern können wir auch nicht. Wir fahren die  Hundert Meter nach Panajachel rein, wo wir uns auf einen grossen, freien Parkplatz stellen.

 

Ein Touristenort wie aus dem Bilderbuch. Verkaufsstände, Restaurants, Hotelanlagen, Hostels, Kaffee's, kleine Läden, Tourismusbüros, rumlaufende Händler, Bootstourenvermittler, Mototaxis, aber wenige Touristen, die zwar sofort rausstechen, mit den nicht so schwarzen Haaren. Davon viele junge Leute. Wir kommen ins Gespräch mit drei jungen Schweizern, die sich ein Spitalprojekt in einem Nachbarort ansehen, das von der Schweiz aus finanziert wird. 

 

Um 18.00 Uhr ist es dunkel, die Leute sind weg, wir allein auf dem Riesenparkplatz vor den Hotels. Hier sei es ruhig und absolut sicher meint der dortige Rezeptionist. In der Nacht kühlen die tagsüber um die 25 Grad wieder auf gegen 10 Grad ab.

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Di

23

Nov

2021

Durch die Berge

Die Nacht war sehr ruhig, gibt es doch praktisch keinen Verkehr während dieser Zeit. Die Tankstelle wird geschlossen und erst wieder beim Morgengrauen geöffnet.

 

Wir fahren durch eine wunderschöne Landschaft, auf der erstmal ein kleiner Obulus, gegen Quittung bezahlt werden muss, auf einer sehr guten Strasse. Es geht rauf und runter,  zwei Mal auf 3000 m Höhe. Mal Sonne, mal Nebel. Die Lastwagen und Busse quälen sich nach oben und lassen es runter zumeist " tschätteren". Kaffee, Mais, Kartoffeln und vieles mehr werden angebaut. Wir durchqueren mehrere Ortschaften, auch eine sehr grosse sehr moderne Stadt ( Quetzaltenango 2500 m.ü. M) , die wir zum Glück umfahren können. Ansonsten wird es durch die Ortschaften oftmals recht eng für uns. Wir bewundern die bunten Ueberlandbusse, Häuser und Trachten der Frauen. Genauso haben wir uns Guatemala vorgestellt.

 

In den Bergen ist es kühl, so um die 12 Grad, die Menschen tragen warme Kleidung. Auch unsere Baumwolljacken kommen mal wieder zum Zuge, Alois meint:" Ich brauche tatsächlich Socken."

 

Nach ein paar Stunden guter Fahrt, geht es die letzten 10 km um 1000 Höhenmeter steil nach unten. Irgendwie bekommt das unseren Bremsen nicht so gut. Bei unserer Ankunft auf 1600m am Lago di Atitlan sind sie heiss und riechen auch nicht so gut. Alois meint:" Unser Fahrzeug ist wohl nicht Guatemaltauglich."Wir stellen uns erstmal zu einem Hotel, wo wir für's Stehen 300 Quetzal, also 33 Euro, ohne irgendwas bezahlen. Alois meint:" Guatemala ist wohl um einiges teurer als Mexiko." " Entspricht auch in keiner Weise den Angaben im IOverlander." 

 

Wir hören und sehen die Lichter der Lastwagen und Busse auf der nahen Strasse, die einfach hupen und sehr schnell die steile Strasse runter rasen. Die schonen sicher ihre Bremsen. Später legt sich der Verkehr, es scheint tatsächlich so, dass die Autos während der Nacht nicht fahren.

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Mo

22

Nov

2021

Grenzübertritt Guatemala

Nun wir haben genug gesehen und wollen mal rüber nach Guatemala. Im Dorf entdeckt Alois ein Medizinisches Zentrum mit Labor. "Ja wir können gerne einen Antigentest machen." Nach einer halben Stunde haben wir den schriftlichen Beweis, dass wir nicht ansteckend sind und machen uns auf zur Grenze Talisman. Seltsam wo kommen denn die vielen Schwarzen her, die die Strasse nach Tapachula und den Platz vor dem Olympia Stadion bevölkern, die waren doch am Freitag noch nicht da?

 

In Talisman stehen hunderte von alten Autos, die wohl über die Grenze gebracht werden sollen. Wir kämpfen uns nach vorne, unser Papier für das Womo wird kontrolliert und dann werden wir doch noch von einem " Helfer", wir kommen uns vor wie vor dem Uebergang nach Marokko , auf den verschrankten Parkplatz gelotst und danach zu den verschiedenen Anlaufstellen begleitet, würden wir ja sonst nie finden, da wir weder lesen noch sprechen können, Satire. Ausstempeln Mexiko, einstempeln Guatemala mit Kontrolle des Antigentest. Kopien von den Fahrzeugpapieren und dann käme eigentlich der Guatemalazoll. Aber nein, irgendwelche " Zöllner" inspizieren das Fahrzeug auf dem Parkplatz, verlangen viel Geld, die Begleiter natürlich auch, nicht zu vergessen der Parkplatzwächter, wir werden das Geld so schnell los, wie wir es laufend in Guatemaltekisches umwechseln, bevor wir endlich an den Zoll fahren können. " Warum wollen sie das Fahrzeug nochmals inspizieren?" " Wieso nochmals?"  Kam uns das Gebaren bereits vorher spanisch vor, ist es uns nun ganz klar, wir sind über's Ohr gehauen worden. Wieder mal Lehrgeld bezahlt, aber schliesslich ist ja bald Weihnachten.

 

Nun gut der Tip für's Auto kostet einen Bruchteil und wird an die Windschutzscheibe geklebt. Wir sind nun nassgeschwitzt nach gefühlten Stunden in Guatemala.

 

Wir fahren in die nächste Ortschaft stellen uns für die Nacht zu einer Tankstelle. Kaum stehen wir öffnen sich die Himmelsschleusen. Wir geniessen im fast Trockenen eine feine Torta ( Sandwich), bevor wir uns nach dem überqueren der Strasse pflotschnass im Womo erstmal umziehen. Die Dusche können wir uns heute sparen und die Klima läuft auf Hochtouren, damit wir überhaupt einen Blick durch die Scheiben werfen können. Ueber eine Stunde lang prasselt der Tropenregen auf uns nieder, Blitz und Donner in schneller Abfolge lassen den Strom, sprich die Lichter um uns herum erlöschen. Die Temperatur sinkt um 10 Grad. Guatemala heisst uns gebührend Willkommen. 

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So

21

Nov

2021

Puerto Madero

Eigentlich mag man sich gar nicht bewegen, nur am Schatten sitzen und die Umgebung beobachten. Leider gibt es hier auf dem Camping nicht so viel zu sehen und so machen wir uns auf ins Dorf. Kaum draussen, werden wir von einem netten Lastwagenfahrer zum Mitfahren aufgefordert. Danke vielmals.

 

Im Städtchen, nach einem leckeren Fisch in einem der zahlreichen Strandrestaurants, sind wir dann tatsächlich die einzigen die sich zu Fuss, alles fährt irgendwie, den Kilometer an den Malecon schleppen.

 

Zurück fahren wir dann in zwei Etappen, dazwischen brauchen wir eine Drinkpause, mit Mototaxis. Rumpel die rumpel über Löcher und Topes, aber weniger verschwitzt.

 

Jeweils am Abend kündigt sich ein Gewitter an, es wetterleuchtet und donnerhallt in der Ferne, aber der Regen kommt nicht.

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Fr

19

Nov

2021

Tapachula

Nach einer ruhigen Nacht, fahren wir wie versprochen über die Brücke, bestaunen das Dorf und machen uns dann auf nach Tapachula, haben wir doch immer noch den Zahnriemen im Hinterkopf

 

Wieder auf der Schnellstrasse, übrigens seit wir die Stadt Oaxaca verlassen haben, ganz ohne Maut, legen wir die Hundert Kilometer in die Grenzstadt schnell zurück.

 

Kaum in der Grossstadt angekommen, rennen die Menschen wieder in Masken rum. Die ganze Maskerade ist wohl wirklich ein Problem der Grossstädte, vielleicht greift der dadurch fehlende Sauerstoff wirklich das Hirn an. Ist es doch nun hinlänglich bewiesen und mittels zahlreichen Studien belegt, dass diese Massnahme absolut nichts bringt, sondern im Gegenteil nur schadet. Nebst den Keimen, Pilzen und sonstigem Geschmäus das dadurch in die Lunge gelangt, sinkt die Sauerstoffsättigung auf ein ungesundes Mass. Vielleicht wissen die Menschen auch nicht mehr, warum sie die cubra bocas tragen. Es ist halt einfach so. Und das in diesem feuchtwarmen, tropischen Klima. Wie Frau Mauch aus Zürich letztes Jahr mal gesagt hat:" Nützt sie auch praktisch nichts, so hat sie doch einen grossen symbolischen Wert." Genau, vergiss nie, dein Gegenüber ist gefährlich.

 

Die Fiat Garage ist schnell gefunden, nach dem Fiebermessen, wir haben beide 27.6 Grad!, und nach einer Stunde ist der Zahnriemen bestellt und bezahlt. Es wird ca. 30 Tage dauern, bis er eintrifft.

 

Wir fahren die paar Kilometer nach Puerto Madero, wo wir die hier wieder maskenlosen Gesichter geniessen und schnell vergessen, dass es eine ach so tödliche " Pandemie" gibt.

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Do

18

Nov

2021

El Palmercito

Was für eine Wohltat. Ab Chiapas wird die Strasse nicht nur 2-spurig, nein auch einfach gut, eine richtige Wohltat. Die nächsten 100 km gehen also flott von den Rädern. Dann biegen wir wiederum ab an den Ozean und die nächsten 40km sind nicht nur voll von Topes, auch Löcher pflastern den Weg. Viehzucht ist hier angesagt.

 

Die letzten Kilometer sind dann Piste. Zwischen Lagune und Pazifik sind wir am Ziel. Die Gemeinde hat für die Dorfbewohner von El Palmercito Palapas hingestellt, einzig Tische und Stühle müssen sie für ihr Picknick selber mitbringen. Sogar eine Toilette gibt es, die auch fleissig benutzt wird und vom Wächter überwacht wird.

 

Freundliche, liebenswerte Menschen leben hier. Der Wächter meint, sie seien 10 Geschwister und alle wohnen hier und leben vorwiegend von den Erträgen aus dem Meer. 

 

Natürlich wird auch unser Womo von innen inspiziert und für einmal werden wir mehr fotografiert, als umgekehrt.

 

Die Kinder baden und planschen in der Lagune und so traue ich mich auch ins Wasser. Krokodile gäbe es keine, meint der Wächter lachend.

 

Später kommt eine Händlerin vorbei die leckere, selbstgemachte Süssigkeiten anbietet, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen..

 

"Können wir hier über Nacht stehen bleiben?" " Natürlich, es ist hier ruhig und sicher, einzig Fischer kommen in der Nacht und passt auf, die Mücken werden kommen. Aber besucht uns doch auch in unserer Kolonie, die Brücke ist neu und wir haben ein schönes Dorf." "Machen wir dann morgen."

 

Als alle weg sind, und es dämmert, kommen die Mücken, aber wir sind ja gut ausgerüstet mit Spray. 

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Do

18

Nov

2021

Puerto Sol

Wir fahren vorbei an den Tausenden von Windrädern. Wohl einer der besten Regionen um Windkraft zu erzeugen.

 

Endlich sind wir durch und erreichen die Gegend von den Mangobäumen. Jetzt ist jedoch keine Erntezeit.

 

In Chiapas fahren wir an den Pazifik und merken bald, dass wir am gleichen Ort bereits einmal waren. Der Campingplatz liegt zurückversetzt, was wir nicht mehr auf dem Schirm hatten und wo es uns nicht so gefiel. So stellen wir uns zu einem Hotel direkt am Strand.

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Di

16

Nov

2021

Salina Cruz

Nach 200 km nicht so toller Strasse treffen wir im wie immer sehr windigen Salina Cruz ein. Die Fiatgarage ist schnell gefunden, aber heute da hier der Tag der Revolution gefeiert wird geschlossen.

 

Nun gut so fahren wir an den Strand, der gut mit Bändern abgesperrt ist. Der Polizist den wir nach dem Warum fragen, meint das sei eine Verordnung und halt so. Ok.

 

Uwe lädt uns ins Restaurant zu einem feinen Fischessen ein und verbringt danach einige Stunden mit uns vor unserem Womo, das einigermassen windgeschützt vor der geschlossenen Universität steht. Sein Bus nach San Cristobal, verlässt Salina Cruz um Mitternacht. Uwes Reise geht von 0 auf über 2000 m, was er sich fahrradtechnisch nicht antun will.

 

Wir stehen am Dienstag wieder bei der Fiatgarage. Der Zahnriemen würde wohl in 20 Tagen geliefert, ups ist uns zu lange, resp. nicht so einer schöner Ort hier um die Zeit abzusitzen.

 

Dann wollen wir die Pneus, bei Goodyear von hinten nach vorne wechseln. Doch die Monteure stellen fest, dass unsere Gummilager durch sind. Sie können das nicht machen und schicken uns zu einem Lastwagen Mechaniker.

 

Diese meinen wir ersetzen die und machen sich sogleich ans Werk. Es werden gleich noch die Blattfedern gewechselt.

 

Ein paar Stunden später und um 80 Euro leichter, fahren wir 30 km weiter, wo wir uns für die Nacht an eine Tankstelle stellen.

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So

14

Nov

2021

Zipolite

Nur wenige Kilometer unterhalb von Puerto Angel, in Zipolite fühlen wir uns in die 70er Jahre zurückversetzt. Ursprünglich wohl ein Aussteigerdorf, hat es seinen Charme behalten. Was wir noch nie gesehen haben in Mexiko, es tummeln sich Angekleidete neben Nackten. Gesichtswindeln sehen wir jedoch keine.

 

Die Dame an der Rezeption warnt uns vor, am Wochenende kämen viele junge Leute zum Feiern. Wir staunen dann nicht schlecht, als 4 grosse Reisebusse in die Anlage reinfahren und die Campingwiesen mit sicher über 100 Zelten bestückt werden. Wir bereiten uns auf eine unruhige Nacht vor.

 

Gefeiert wird tatsächlich am Pool, mit zwar lauter, aber guter Musik, Gesang, Getanze, Geplansche und Gelächter, einfach nur toll und überhaupt nicht störend.

 

Nach 4 schönen Tagen machen wir uns morgen auf den Weg nach Salina Cruz, wo wir Uwe treffen, um ihm seine vergessenen T-Shirts zu überbringen.

 

Dort möchten wir auch in einer Fiat Garage unseren Zahnriemen austauschen.

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Do

11

Nov

2021

Abenteuerliche Reise an den Pazifik

Es sind lediglich 300km bis ans Meer. Maut können wir uns sparen, denn eine solche Strasse gibt es nicht " runter". Zuerst lange auf der Hochebene bis an die Berge. Doch dann braucht Alois seine ganze Konzentration. Es ist spannend, da wir nie wissen was uns um die nächste Ecke erwartet. Schon zu Beginn sind wir froh, vorher eine Lunchpause eingelegt zu haben, denn wer weiss, wann der Baum runtergekommen ist. Schnell ist er vom Trax beiseite geschafft und die vorsichtige Fahrt rauf und runter, bei den sich ständig bewegenden Hängen geht weiter. Allerlei Tiere auf und neben der Strasse sorgen zusätzlich für Abwechslung. Nach der letzten Ueberquerung von 2000 m Höhe ändert sich die Fauna kolossal. Dschungel erstreckt sich vor unseren Augen. Drei mal werden wir von " fleissigen Arbeitern", die Löcher notdürftig mit Dreck füllen per Schnur aufgehalten. Für einen kleinen Obulus legen sie die Schnur zu Boden und wir können passieren.

 

Es ist bereits dunkel als wir die Küste erreichen und uns in Puerto Escondida ziemlich erschöpft auf einen Parkplatz ans Meer stellen.

Meiner Meinung nach stehen wir in der Schweiz vor einer der wichtigsten Abstimmungen überhaupt. Erteilen wir der Regierung ein klares Stoppsignal, damit wir zur Ruhe kommen und gemeinsam überlegen können, wie wir aus dieser vertrackten Situation wieder raus kommen.

 

Lassen wir uns nicht mehr spalten ob geimpft oder nicht, denken wir an unsere Kinder und holen wir uns unsere Demokratie zurück. Wer in der Schweiz möchte denn schon eine etatistisch totalitäre Regierung, die bis ins Jahr 2031 schalten und walten kann wie sie will? Unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben von ein paar wenigen Köpfen bestimmen lassen, die ihre gemachten Versprechungen nicht hält?

 

Zum Glück sind wir Schweizer nicht bereit, alles was unsere Eltern und Grosseltern erreicht und geschaffen haben auf's Spiel zu setzen, sind wir doch alle kleine Tells und Winkelrieds. Mein Vater hat immer gesagt wir haben in der Schweiz das Champignon- System: Streckt einer den Kopf zu weit raus wird er zurück gestutzt. Wir wollten und brauchten nie Häuptlinge.

 

Wir sind mündige Bürger und keine Untertanen. Unsere Politiker sind unsere Angestellten und das sollen sie auch bleiben. Ein klares Nein ( Bitte ohne Ausrufezeichen, sonst ungültig) am 28. November ist für mich die einzig richtige  Antwort. 

 

Hab noch einen Gedankenanstoss gefunden:

 

Die Regierung hat es echt nicht leicht im Moment!

Sie muss die Nichtgeimpften davon überzeugen, dass die Impfung wirkt, damit sie sich impfen lassen.

Und die Geimpften davon überzeugen, dass die Impfung nicht wirkt, damit sie sich boostern lassen.

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Di

09

Nov

2021

Stefan macht uns glücklich

Stefan macht sich an die Arbeit. Erst mal ist der lecke Wassertank an der Reihe. Gar nicht so einfach diesen auszubauen, aber Stefan und seine Geduld kommen ans Ziel. Verschweisst ist das Loch dann schnell. Schliesslich ist der Tank wieder drin und diesmal auch festgezurrt, vorher flotierte er frei im Zwischenboden, was ihm bei diesen Strassenverhältnissen und den Topes gar nicht gut bekam, oder besser gesagt kein Wunder hat er ein Loch bekommen.

 

Am Mittwoch Abend werden die Lithiumbattererien, wie versprochen geliefert und so macht  sich Stefan am Donnerstag mit der nötigen Sorgfalt ans Werk. Super alles drin und sie funktionieren einwandfrei. Stefan findet auch den Stromfresser. Obwohl wir die -Batterien aus der Fernbedienung für die Hubstützen jeweils entfernt haben, haben diese immer noch etwas Strom gefressen, was unseren Batterien während unserer viermonatigen Abwesenheit den Rest gegeben hat. Er montiert einen Schalter, damit diese wirklich vom Netz getrennt sind und nur bei Bedarf in Betrieb genommen werden können. Aber sowieso spinnen diese ganz gewaltig und wer braucht schon Hubstützen, nachdem Stefan unten dem Womo fertig ist?

 

Auch macht er hinten unten dem Womo alles so dicht, so dass wir beim Fahren von da keinen Staub mehr ins Womo reinbekommen sollten.

 

Stefan hat sich sehr gut um unser Womo gekümmert, wir sind wieder autark und ihm sehr dankbar, haben uns doch die defekten Batterien, seit unserer Ankunft in Südamerika Sorgen bereitet und oftmals geärgert. Wir haben jetzt sogar stärkere Batterien, sprich 2x 160 Ah, anstatt 2x100 Ah.

 

Eigentlich möchten wir uns noch die Altstadt von Oaxaca ansehen, doch die Lust auf Maskenball ist uns echt vergangen. Es reicht uns, dass so viele Leute sogar draussen in El Tule mit Masken rumrennen und wir daher sehr selten ein Lächeln erblicken Wenigstens werden wir nicht aufgefordert, eine solche zu Tragen.

 

In der Nacht fallen die Temperaturen unter 10 Grad, echt kalt. Der Gärtner des Campingplatzes meint:» Ja kalt wie Ende Dezember.»

 

Uwe der Radfahrer hat 2 T- Shirts liegengelassen, die werden wir ihm bringen, sobald wir wieder in seiner Nähe sind, haben wir doch das gleiche Ziel, den Pazifik, wo es warm, sprich heiss ist.

 

 

Noch was in eigener Sache. Auf meinem Smartphone habe ich die ganzen  Kontakte verloren, einige konnte ich wieder herstellen, jedoch viele fehlen mir. Wenn sich jemand wieder mit mir per Whatsapp verbinden möchte, soll er des doch gerne tun, jedoch unbedingt den Namen angeben, ansonsten weiss ich nicht wer du bist.

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Di

02

Nov

2021

Puebla, Dia de los muertos

Auch hier in Mexiko wurde die Uhr auf Winterzeit umgestellt. Also sind wir immer noch genau 7 Stunden im Rückstand zur Schweiz.

 

Fast 600 km Autobahn haben wir an einem Tag unter die Räder genommen, Mexiko City grossräumig umfahren um uns schliesslich im Zentrum von Puebla auf dem bewachten Parkplatz für die Nacht einzurichten.

 

Puebla die wohl spanischste Stadt Mexikos ist alleweil ein Halt wert. Da es bereits Nacht ist bis wir uns auf die Pirsch machen, können wir die gekachelten Häuser und die vielen Kirchen leider nicht fotografisch festhalten. 

 

Die Stadt ist voll von wunderbaren Altären mit feinen Esswaren und Getränken zu Ehren der Verstorbenen. Diese wohl einmalige Tradition gefällt uns sehr gut. Kommen doch die Verstorbenen an diesem Tag zu den Lebenden um den Tag gemeinsam zu begehen. Wollt ihr diesen Kult besser verstehen, schaut euch den Disney Film " Coco" an. Ich habe ihn mit meinen Enkeln gemeinsam angeschaut, sehr ergreifend und wirklich schön.

Morgens um 6 Uhr geht die Reise weiter. Auch auf der Autobahn geht es rauf und runter, durch Kakteen bedeckte Berge. Schliesslich zahlen wir für die insgesamt knapp 1000 km bis Oaxaca 62 Euro Maut. Die Alternative auf der " normalen" Strasse durch Dörfer und über Topes und mit noch mehr rauf und runter, ist nichts für uns, würde sie doch auch viele Stunden mehr Fahrt bedeuten.

 

Wir durchqueren Oaxaca, fahren rein nach El Tule und staunen nicht schlecht. Hier sind der berühmte Baum und die grosse Kirche immer noch grossräumig abgesperrt. Es darf nicht gefeiert werden. Die Friedhöfe sind an diesen ganz wichtigen Feiertagen ab 14.00 Uhr geschlossen, Alkohol trinken verboten.

 

Oaxaca war letztes Jahr ganz geschlossen, keiner durfte sich bewegen, keiner rein, keiner raus. Unsere französischen Freunde waren hier eingesperrt, während ich weiss nicht genau 3 oder noch mehr Monaten. Als sie dann endlich raus durften sind sie auf direktem Weg nach Veracruz geflohen, von wo aus sie ihr Auto nach Europa verschifften. Nun sitzen sie im streng überwachten Frankreich mit dem Präsidenten, der sich im Krieg mit einem Virus wähnt, jedoch immer mehr eher im Kriegszustand mit seiner eigenen Bevölkerung befindet, auch wenn die riesigen Demonstrationen, die im Mainstream nicht gezeigt werden, nach wie vor, wenigstens von Seiten der Massnahmegegner, friedlich verlaufen.

 

Nun gut wir stellen uns auf den sehr schönen Campingplatz, wo sich nebst Stefan, der bereits seit einem Jahr hier weilt, welch freudige Ueberraschung auch Anke und Wolfgang, die wir bereits in Paraguay kennen lernen durften und bei Charly wieder getroffen haben, ein Deutscher mit dem Fahrrad unterwegs, ein Schweizer Pärchen, Brasilianer,  Amerikaner und Kanadier aufhalten. 

 

Morgen wird sich Stefan an die Arbeit machen um unser Womo wieder in Schuss zu bringen.

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So

31

Okt

2021

Die letzten 10 Tage in Santa Elena

Die Ausläufer des Hurrikans haben uns hier 400 km von der Küste entfernt, wo er ziemliche Schäden angerichtet hat, ebenfalls gestreift. Nicht mit Sturm, aber mit 2 Tagen echt kalter Luft und einem Tag Dauerregen. 

 

Mit Alejandro unserem Reiseführer haben wir einen tollen Tag in Guadalajara verbracht, der zweitgrössten Stadt Mexikos mit 8 Mio Einwohnern. Der 2 km lange Strassenmarkt,  das Zentrum mit dem grossen Platz und der Kathedrale sind eindrücklich. In Tlaquepaque, einem Stadtteil von Guadalajara, verbrachten wir danach eine schöne Zeit mit all den anderen mexikanischen Touristen, die sich dieses Pueblo Magico ebenfalls gerne ansehen. Einzig die vielen Menschen die in den Städten auch auf der Strasse mit Masken rumrennen, machen mir zu schaffen. Sieht man doch beinahe kein Lächeln. 

 

Meine Mutter ist am Samstag im Alter von 88 Jahren friedlich eingeschlafen. Ich bin sehr froh und glücklich dass ich während unseres Heimaturlaubes viele Stunden mit ihr zusammen verbringen durfte. Jetzt Nachhause fliegen nützt nichts, da ich wiederum 10 Tage in die Quarantäne müsste.

 

Morgen reisen wir weiter nach Oaxaca, die neuen Lithiumbatterien sollen nächste Woche dort eintreffen, wo Stefan uns diese austauschen wird.

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Mi

20

Okt

2021

Wir sitzen fest

Ja wir sind immer noch bei Charly, was nicht der schlechteste Ort zum Ausharren ist.

 

Bei unserer Ankunft merken wir schnell, dass unsere bereits von Anfang unserer Amerikareise angeschlagenen Lithiumbatterien endgültig den Geist aufgegeben haben. Nun wäre guter Rat teuer, wenn nicht zufällig ein paar Tage später Ursi und Markus bei Charly eingetroffen wären. " Wir kennen einen Deutschen, der seit über einem Jahr in Oaxaca auf dem Camping weilt, der Lithium Batterien in Womos einbaut, denn ihr seid nicht die einzigen mit einem solchen Problem." Wow, sofort telefonisch mit Stefan Kontakt aufgenommen, die Sachlage erläutert, Geld überwiesen und nun warten wir hier, bis die Batterien bei ihm eintreffen und wir sie dann von ihm einbauen lassen können. So sind wir guter Hoffnung, dass es klappen wird, über das Privileg von genügend Zeit verfügen wir ja und wie gesagt, bei Charly auszuharren fällt nicht schwer.

 

Hans aus der Schweiz ist seit Mai bei Charly sesshaft geworden. Er meint:" Nach meiner Pensionierung kann ich es nirgends auf der Welt besser haben."

 

Ein Labortest bestätigt, wen wundert's, dass unser Cholesterin ungeahnte Höhen erklommen hat. Ein Monat Medikamente und dann soll der Wert wieder in Ordnung sein.

 

Die Regenzeit ist vorbei und war so gut wie schon viele Jahre nicht mehr. Die Ernte ist und wird fantastisch sein, der Lago de Chapala, der ganz Guadalajara mit seinen 8 Mio Einwohnern versorgt ist prall gefüllt und es blüht und grünt in der Region.

 

Hier in Santa Elena fand das 7-tägige Fest der heiligen Elena statt, dieses Mal unter Corona Bedingungen. Eigentlich ist es das grösste Fest in der Region mit tausenden von Besuchern. Dieses Jahr wollten sie nicht zu viele Menschen anziehen und daher wurde es gestutzt. Was aber jeden Tag um 6 Uhr früh stattfand, war das Geböller, damit die Leute aufwachen um in die Kirche zu eilen. Wir mussten zwar nicht eilen, standen aber trotzdem eine Woche lang in der Frühe im Bett. Auch am Mittag und am Abend gab es Geknalle. 

Die jungen Leute sollten auch nicht feiern. Sie haben dann doch an einem Abend ein Tanzfest organisiert und sich um die Anordnungen "der Dorfältesten" geschert. Misstrauisch von diesen beäugt, haben sie sich eine Nacht lang bestens amüsiert.

Ebenfalls wurden die Karussels für die Kinder während der Festtage nicht aufgebaut, aber halt eine Woche später, die Kinder freuts.

 

Neu sind Simon und Steffi, zwei junge Deutsche von den USA eingetroffen. 3 Monate durch die USA ohne irgendwelche Massnahmen, tatsächlich sogar noch weniger als hier in Mexiko. " Wir haben überhaupt nichts von Corona gemerkt. Einzig dass wir keine anderen ausländischen Camper angetroffen haben, war sehr schade." Auch sie haben ein Problem mit ihren Lithium Batterien, oder mit dem BMS, und daher keinen Saft, hoffen jedoch mit Amazon und ihren Fähigkeiten, das Problem alleine beheben zu können.

Ich muss Corona gar nicht mehr erwähnen. Grossflächige Stromausfälle( Kauft weiter E-Autos) und digitale Ausfälle ( Ein gespieltes Szenario von den grossen dieser Welt hat diesen Sommer stattgefunden), die bereits übungshalber stattfinden und vor denen Politiker und Medien warnen, wahrscheinlich alles nur Angstmache. Lieferengpässe, Preise die sich rasant nach oben entwickeln, sind ja bereits da.

 

Aber Klaus Schwab und Konsorten werden uns sicher retten. Zitate desselben: " Die Coronakrise ist nur ein kleines Vorgeplänkel für das was uns in Zukunft erwarten wird." " Kurz, es braucht einen grossen Neustart." " Ihr werdet nichts mehr besitzen und glücklich sein."

 

Also weisse Schafe geniesst weiter euren gerechten Schlaf, holt euch in Bälde euren Booster, glaubt weiter daran, dass all die Massnahmen was mit Gesundheit zu tun haben und dass es euch nicht betreffen wird, ja ihr ungeschoren davon kommt.

 

Uebrigens bin ich jetzt soweit, dass ich meinen Blog mit Geschwafel fülle, damit vielleicht irgendwann meine Enkelkinder nachlesen können, dass ich diesem Wahn nicht auf den Leim gegangen bin und diesen nicht unterstützt habe. Ihr müsst das echt nicht lesen.

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So

26

Sep

2021

Hallo Mexiko

Lasst euch nicht kirre machen. Das Referendum über das Covid Gesetz über das im November abgestimmt wird, braucht es wirklich nicht. Wollt ihr reisen, könnt ihr wenn nötig testen oder halt impfen, je nach dem was die Länder verlangen. Innerhalb der Schweiz dient das Zertifikat nur zur Gängelung und Drangsalierung der Bevölkerung. Herr Berset machte uns im Frühling ja folgendes Versprechen:" Sind alle die das wollen geimpft, fallen die Massnahmen." Das Gegenteil ist passiert. In Kroatien hat das der Präsi gemacht. 50% sind geimpft, nämlich alle die das wollten und damit sind alle Massnahmen beendet. Es gibt sie also doch noch die ehrlichen Politiker auf der Welt.

 

Nun zu unserem Rückflug nach Mexiko.

Ich habe eine Woche vor der Reise bei Edelweiss angefragt, ob wir auf der Passagierliste seien, wegen den gemachten Erfahrungen beim letzten Mal (nicht mit Edelweiss). Ja waren wir und da ich ihn gerade am Telefon hatte, fragte ich nach wie lange das Zertifikat Gültigkeit habe. Seine Antwort:" Wir bei Edelweiss richten uns immer nach dem Zielland." " Aha, Mexiko verlangt keinen Test, was bedeutet das nun für uns?" " Dann braucht ihr auch keinen." " Supi, hatte doch Alois nach dem Testen für den Flug in die Schweiz echte Probleme mit der Nase." 

 

Nun gut etwas nervös waren wir dann doch beim einchecken, man weiss ja nie, ändern doch die Anordnungen von Stunde zu Stunde. Wir haben dann noch upgegradet, zum ersten Mal in unserem Leben. Tatsächlich kein Test, " nur" Maske für alle, auch für die Geschlumpften. Also hat immer noch kein Steuerzahler für uns einen Test bezahlt.

 

Wir haben den Luxus-Flug echt genossen, bei delikatem Essen und Getränken und Füssen hoch, sogar liegen und und und...... Ich will nie mehr einen Langstreckenflug in der Holzklasse erleben, mal schauen.

 

Kurze Uebernachtung im feuchtwarmen Cancun und anderntags Weiterflug nach Guadalajara, wo uns Charly am Flughafen in Empfang genommen und nach Santa Elena mitgenommen hat.

 

Wir sind wieder in der Freiheit, wo ca. ein Drittel der Menschen mit Maske rumläuft, aber die Unmaskierten nicht angemacht werden. Und die die müssen recht kreativ im Tragen derselben sind.

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