Aktuelles

Mi

06

Jan

2021

Meine Wünsche für das neue Jahr

Ich tue mich echt schwer mit dem formulieren meiner Wünsche. Es sind so viele und dann doch nur wenige. Alle seid ihr so artig gewesen im letzten Jahr und was hat es euch gebracht?

 

Es kommt mir so vor wie der Frosch, der ins kalte Wasser gesetzt wird und langsam gekocht wird, ohne dass er es merkt.

 

Jemand sagte zu mir: lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen! Ich lächelte, war froh und es kam schlimmer.

 

Schaue ich mir meine „ Liste“ an, sind es Dinge die wir in unseren Breitengraden bis vor einem Jahr für eine Selbstverständlichkeit gehalten haben.

 

Die Bewegungsfreiheit, die Berufsausübungsfreiheit, die Bildungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, das Ausüben von kulturellen, sportlichen und religiösen Anlässen, Festen und Bräuchen, ganz zu schweigen vom uneingeschränkten Pflegen unserer sozialen Kontakte.

 

Die Grundrechte werden immer mehr beschnitten, die Menschenwürde, wo ist die geblieben? Kritiker der Massnahmen werden diffamiert, in irgendwelche Ecken geschoben, aus der Gesellschaft ausgegrenzt, entlassen, sogar Konten werden aufgelöst. Ganz zu schweigen von den Menschen in der so genannten 3. Welt die vor die Hunde gehen. Ist das die Solidarität von der unsere Regierungen reden?

 

Mir wird vorgeworfen, dass ich belehren will. Das will ich echt nicht, möchte doch nur, dass mein kleiner Leserkreis auf gewisse Ungereimtheiten aufmerksam wird, sich dann selber informiert, recherchiert, das was eigentlich die Aufgabe der Journalisten wäre, und sich dann ihre eigene faktenbasierte Meinung bildet. Natürlich schon in der fast sicheren Gewissheit und Hoffnung, dass wer einmal beginnt zu hinterfragen, nicht mehr zu den Pandemiegläubigen zurückkehrt. Es ist zwar nicht schön, wenn das ganze Weltbild zusammenkracht, wie es bei mir der Fall war, Alois hat vor einem dreiviertel Jahr nur gelacht und gemeint,:“ ich sage es doch schon lange „Folge dem Geld“ und dann weisst du was abgeht.“

 

Augen zu und wegducken wird vermutlich nicht funktionieren, denn anscheinend wissen unsere Regierungen nicht was sie tun und müssen dringend an ihre ursprüngliche Aufgabe, nämlich dem Volk zu dienen erinnert werden.

 

 

„Teile und herrsche“ funktioniert bis zum jetzigen Zeitpunkt noch immer sehr gut. Lassen wir das nicht länger zu.

 

Eine ganz liebe Freundin von mir hat für mich eine Zeichnung angefertigt, die meine jetzige Gefühlslage 100% wiederspiegelt.

 

GEBT UNS UNSEREN FRIEDEN UND UNSERE FREIHEIT ZURÜCK!!

 

Bis zu diesem Zeitpunkt werden meine Reiseberichte ruhen.

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Sa

02

Jan

2021

Neujahrsbrunch

Jeder von uns trägt seinen Teil zum Sonntagsbrunch bei.

 

Das gemütliche Zusammensein geniessen wir in vollen Zügen.

 

Meine Wünsche für das neue Jahr schaffte ich noch nicht zu formulieren. Vielleicht folgen sie später.

 

 

 

 

 

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Di

29

Dez

2020

Wieder in Santa Elena

Ich habe seit einer Woche Zahnweh, da wo schon einige Male drum herum geflickt wurde.

So melden wir uns bei Charly an. Er vereinbart direkt für den kommenden Montag einen Termin beim Zahnarzt.

 

Wir machen uns auf den Weg die 450 Kilometer durch eine abwechslungreiche Region mit vielen Stauseen. Einmal übernachten wir wie sollte es anders sein auf einer Tankstelle mit einem hervorragenden Kaffee. In der Nacht wird es dann, nun sind wir ja wieder über 2000 m Höhe, unter 10 Grad kühl und unsere Heizung springt an, das hatten wir schon lange nicht mehr. Kommen durch Wälder, die sich bis auf die Wipfel der Berge hochziehen, durch kleinere und grössere Ortschaften, wo die Menschen festlich gekleidet sind. Masken tragen höchsten Leute, die auf den Bus warten. Ansonsten geht das Leben seinen gewohnten Gang. Es wird Fussball gespielt, Feste werden gefeiert und die Läden sind auch Sonntags geöffnet. Wir passieren etliche Polizeikontrollen, aber wie immer werden wir absolut nicht behelligt.

 

Während eines Staus vor Uruapan, bedeutet uns ein Fahrer, der sich neben uns gesetzt hat, die Scheibe runter zu drehen. Alois:" Der wird jetzt wohl mit uns schimpfen, aber warum nur?"  Der Fahrer strahlt uns an:" Bienvenido a Mexico," und reicht uns zwei Advocados hinüber. " Muchas grazias," und schon sind wir wieder getrennt.

 

So erreichen wir guter Dinge und mit Schmerzmedi Charly`s Restaurant, stellen uns auf " unseren" Platz, geniessen die von Jesus aus Katalanien, der 5 Monate für die Firma Bühler die Fertigstellung einer neuen Mühle überwacht und glücklich ist im Moment nicht in Spanien zu sein, eine wirklich leckere Paella, die er gemeinsam mit Charly gekocht hat.

 

Am Montag bekomme ich dann die erste Wurzelbandlung meines Lebens, mit viel Angst, aber dann doch fast ohne Schmerzen zu haben, verlasse ich nach einer Stunde rumgrübeln und mehreren Röntgenbildern, mit starken Schmerzmedi für die nächsten 5 Tage und um 80 Euro leichter, den flotten Zahnarzt wieder.

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Mi

23

Dez

2020

Gesegnete Weihnachtszeit

Unser Gas ist alle. Wir müssen uns auf den Weg machen um eben dieses zu suchen.

In 200 km entfernt liegt die nächste Stadt im Süden." Da wird uns sicher vorher ein Gaswagen begegnen, der uns hilft". 

 

Die Strasse ist kurvig und hügelig und auf diesem Teil der Strecke sehen wir immer wieder schöne Buchten. Aber ein Gaswagen steht nirgends und kommt uns auch nicht entgegen. Es sind kleine Dörfer und schöne Strände und Buchten die wir passieren und alle rechts liegen lassen, schade aber was soll's?

 

In Lazaro Cardenas werden wir fündig, füllen unsere Gasflaschen und fühlen uns sofort wieder handlungsfähig. Eine Uebernachtung in einer kleinen Bucht, bevor wir uns noch weiter südlich in Zihuatanejo beim Restaurant El Manglar auf dem Campingplatz für die nächsten Tage niederlassen.

 

Wir sind die einzigen Campinggäste, wie schon mehrfach erwähnt bleiben die Wohnmobilisten aus Kanada und den USA aus. Es gibt eingeflogene Nordländer, wovon viele mit Masken rumrennen und viele Einheimischen tragen aus Rücksicht auf dieselben ebenfalls Masken. Wieso kommen diese Aengstlichen überhaupt ins Ausland? Irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen, aber ich verstehe ja sowieso vieles nicht in der heutigen Zeit.

 

Wir stehen mitten in den Mangroven mit direktem Zugang zum Meer. Herrlich diese Fauna, so viele verschiedene Tiere haben wir seit Ewigkeiten nicht gesehen. Auch das Essen ist hervorragend, fast so gut wie bei Charly.

 

Am Strand gibt es verschiedene Restaurants, überall wird englisch gesprochen. Es werden Feste gefeiert und Live Musik wird gespielt.

 

Am Mittwoch ist das Restaurant geschlossen, wir bekommen einen Schlüssel, damit wir sowohl an den Strand und auf die Strasse geraten können und haben ansonsten den Platz mit den Leguanen, Vögel und Krokodilen für uns ganz allein.

 

Nun wünschen wir allen unseren Freunden, Verwandten und unbekannten Lesern eine gesegnete Weihnachtszeit und bleibt fröhlich.

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So

20

Dez

2020

Internetfreie Zeit

Es grenzt für unser immer an ein Wunder, dass wir dem für mich mystischen Pazifik( kommt sicher von den vielen Büchern und Filmen die ich gelesen und gesehen habe) entlang fahren dürfen, durch eine paradiesische Vegetation mit für uns exotischen Pflanzen, wie Bananen, Kokos, Mangos und vielem mehr.

 

In Richtung Süden, durch hügelige Landschaft, erblicken wir die Küste nur selten. Stichstrassen führen runter ans Meer zu Buchten mit glasklarem und warmem Wasser. Wir bekommen nur sehr wenige ausländische Touristen zu Gesicht. Einige Campingplätze sind geschlossen, in Ermangelung an Kanadischen Touristen.

 

Wir, die wir ansonsten vorwiegend frei stehen, berücksichtigen nun die Campingplätze und Restaurants um wenigstens ein klein wenig und unseren Möglichkeiten entsprechend zu tun, die hiesige Bevölkerung zu unterstützen, ist doch einer der grössten Einnahmequellen, der Tourismus, der fast völlig weggebrochen ist.

 

In Tecoman einer Küstenstadt, ist der Hauptplatz abgesperrt, doch drum herum findet das Leben statt, wie eh und je. Alois kauft von einer Strassenverkäuferin am Rotlicht ein paar Mandarinen für 10 Peso. Statt seine 50 Peso Note zu wechseln, meint sie:“ Todo ,“ und wirft uns noch 4 Säcklein durch’s Fenster rein. Alois perplex, sammelt die Mandarinen ein und schon wird es grün. „ Die hat für heute ihr Tagesgeschäft gemacht.“ Und wir essen Mandarinen wie verrückt, denn die reifen und saftigen Früchte halten sich ja nicht allzu lange.

 

 

Zusammen mit vorwiegend sehr jungen einheimischen Surfern mit ihren zahlreichen Hunden, die sich hier tummeln, verbringen wir ein paar fast internetfreie Tage in Ticla, einem winzigen Dorf, wo ein Fluss ins Meer mündet. Wir bekommen nicht nur Tipps wo es südwärts an der Küste noch weitere schöne Flecken gäbe, auch von ihren selbst zubereiteten Mahlzeiten bekommen wir Kostproben. 

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Mo

14

Dez

2020

Die Tage plätschern so dahin........

Am Wochenende kommen Gäste aus Guadalajara an den Strand, die häufiger eine Maske tragen.

 

Die Brandung ist zwar nicht so stark, aber trotzdem reisst es einem den Boden unter den Füssen weg und die Latschen von denselben. Es wäre auch nicht nötig solche im Wasser zu tragen, denn der Sand ist fein und es gibt auch keine Steinchen oder gar Verunreinigungen. Aber ich denke an Petermännchen und oder Stachelrochen, lass das dann aber bleiben, möchte ich doch nicht jedesmal meine Latschen am Sandstrand einsammeln.

 

Auch das Nachleben im Städtchen ist beschaulich und gemütlich, uns gefällt's.

 

In Mexiko bekam jetzt der Coronaimpfstoff von Biontech die Notfallzulassung. 

 

Morgen werden wir vermutlich der Küste entlang nach Süden fahren, so wir uns aufraffen können.

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Di

08

Dez

2020

Punta Perula

Wir laufen strandaufwärts zu den Fischern. 

 

Es wird gebaut, geflickt, gefischt, gekocht, verkauft , gebadet, zusammen gegessen und viel gelacht.

 

Als Ausländer fallen wir echt auf. Sind es doch vorallem Einheimische die hier leben oder auch ihre Freitage verbringen. Vor Corona verbrachten viele Kanadier hier den Winter, was jetzt natürlich wegfällt.

 Wundert ihr euch nicht, dass

 

-       4 Spitäler in der Ostschweiz geschlossen werden sollen, weil sie nicht rentieren, in einer ach so schlimmen Gesundheitskrise, mit überall überfüllten Kliniken.

-       Geld gedruckt wird ohne Ende, aber nichts in die Gesundheitssysteme fliesst.

-       Viele der Pharmakonzerne von einer Haftung, bezüglich Impfschäden entbunden sind.

-       Impfzentren entstehen die den Job machen sollen, den bis anhin die Hausärzte gemacht haben.

-       die Grippe ausgestorben scheint.

-       Vor allem hochbetagte Menschen in Pflegeheimen sterben, am Ende eines erfüllten Lebens, so wie es die Natur vorsieht.

-       Die WHO nach einer Metastudie verkündet hat, Covid-19 entspräche in etwa einer milden Grippe und die Politiker dies nicht zur Kenntnis nehmen.

-       Herr Kurz aus Oesterreich eine Prämie zahlen will für PCR-Test Willige.

-       In Bern ein Schweigemarsch verboten wird.

-       Schlittelnde Familen am Horben an den Pranger gestellt werden.

-       Die Weltbevölkerung immer noch wächst, obschon Herr Gates bereits vor Jahren verkündet hat, dass die Menschheit unbedingt dezimiert werden müsse, denn so ginge es nicht weiter.

-       Sich die Herren Drosten, Wyler, Spahn, Söder, Berset und Konsorten in den öffentlich rechtlichen Medien, nicht der Diskussion stellen mit angesehen und kritischen Professoren. Hätten ihre Argumente Hand und Fuss könnten sie doch problemlos die Covidioten entlarven.   

-       Politiker nur Angst, Panik und Schrecken verbreiten, in dieser ach so schrecklichen Gesundheits-Krisenzeit.

-       Schweden und Weissrussland nicht ausgestorben sind.

 

 

Es gäbe noch so vieles, über das wir uns wundern könnten und das wir hinterfragen könnten, wenn wir denn dürften.

 

 

 

 

 

 

Ufpasse!!!!!!!!

 

 

aber bleibt dabei fröhlich

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So

06

Dez

2020

Am Pazifik

Genug rumgetrödelt, es geht los an den Pazifik. Durch Jalisco, den Bundesstaat, der in etwa doppelt so gross ist wie die Schweiz und gleich viele Einwohner hat wie wir. Davon leben ca. 5 Mio in und um Guadalajara herum, der Hauptstadt von Jalisco. Der kleine Rest verteilt sich in diesem riesigen " Kanton". 

 

Diesmal fahren wir an der Südseite des Lago de Chapala, dem grössten See Mexikos entlang, 

 

Dann geht es in die Berge über 2000m. Uebernachten tun wir an einer Pemex Tankstelle in Tonya, denn die über 500 km bis an den Pazifik schaffen wir nicht in einem Tag, zumal die Strasse ziemlich kurvig verläuft.

 

Auch am Sonntag haben wir einen kurvigen Tag vor uns. Manch einer schafft die Kurven nicht, wovon die zahllosen Kreuze am Wegesrand zeugen. Zum Glück fährt Alois sehr umsichtig, so wird mir nicht mal schlecht.

 

Auch manch ein Städtchen ist mit engen Strassen versehen und erfordert die ganze Konzentration von meinem Chauffeur.

 

Die Zuckerrohrernte ist in vollem Gange und die Kamine der Fabrik rauchen ganz gewaltig.

 

Ueberall geht das Leben seinen gewohnten Gang. Maskenträger sind eine Seltenheit, was mir natürlich super gefällt, sieht man so doch die lachenden Gesichter der Menschen, die uns laut grüssen und winken. 

 

Auf dem letzten Abschnitt bis zum Meer, soll es gemäss den zahlreich aufgestellten Schildern, Pumas geben. Natürlich bekommen wir keinen zu Gesicht.

 

Dann endlich liegt der Pazifik vor uns und der Camping von Jolanda in Punta Perula ist schnell erreicht.

 

Oh wie schön, zuerst ein Sprung ins warme Wasser, bevor wir das Städtchen besichtigen und Meeresfrüchte geniessen. 

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Di

01

Dez

2020

Alles geht seinen gewohnten Gang

Hier in Santa Elena und auch in Margeritas einem Nachbardorf geht alles seinen gewohnten Gang. Das Leben ist beschaulich und nur wenige, vorallem die Ladenbesitzer und einige verschreckte Bewohner tragen eine Maske. Es wird von den Leuten auch nicht verlangt, dass sie eine solche tragen sollen.

 

Die Schulen sind immer noch geschlossen, seit März. Sie werden es bestimmt bis Ende Dezember bleiben. Ob das gut ist für die Kinder?  

 

Das Taubenpärchen freut sich über das frische Wasser und das Erdhörnchen, das ziemlich riesig ist, am Getreide.

 

 

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So

29

Nov

2020

Und sie sind doch da

Die Kolibris zeigen sich doch und freuen sich über die wenigen Blüten. Da wollen wir doch direkt mal eine Kolibritränke konstruieren um ihnen Gutes zu Tun und uns eine Freude zu machen. Gesagt getan.

 

Leider interessieren sich die kleinen Schnellflügler nicht für unser Konstrukt. Haben wir etwa die falsche Form gewählt? Ist das Gebilde zu nahe bei uns aufgehängt? Die Mixtur des Zuckerwassers kann es nicht sein, haben wir uns doch im Internet schlau gemacht. Mal abwarten, vielleicht entdecken sie die neue Nahrungsquelle doch noch.

 

Aber es gibt ja auch noch anderes zum Beobachten. Kaum ist die Vogeltränke mit frischem Wasser gefüllt zeigt sich der erste Besucher. Die schwarzen Bienen, die gleich neben unserem Sitzplatz emsig ihrer Arbeit nachgehen, seien überhaupt nicht agressiv, meint Charly.

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