Aktuelles

Do

29

Feb

2024

Valle Guadeloupe

Nach ein paar ruhigen Tagen blicken wir ein letztes Mal auf den Pazifik und wenden uns  ins hügelige Landesinnere.

 

Wir sind wieder auf der Weinroute und peilen Valle Guadeloupe. Wir wollen keines der verschiedenen Weingüter besuchen, im Gegenteil wir stellen uns zu einer Bierbrauerei. Ich freue mich über die kulturelle Aneignung, nebst 6 verschiedenen Biersorten gibt es auch feine Bretzel mit Wurst und Senf.

 

Schade nur, der Himmel ist bedeckt und es ist kühl und windig.

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Mi

28

Feb

2024

Ensenada

Rein in die Stadt. Viel Verkehr und auch hier viel Sand. 300 Tausend Einwohner leben rund um den Hafen. Kreuzfahrschiffe legen auch hier an.

 

Wir finden ein herrliches Plätzchen an einem kleinen Naturschutzgebiet am Rande von Ensenada. Hinter den Dünen erstreckt sich ein viele Kilometer langer Strand auf dem sich in den Morgenstunden die Strandläufer tummeln. Das gar nicht scheue Erdhörnchen, das in einer Riesenhöhle lebt ist in den nächsten Tagen unser Nachbar. 

 

Leider zeigt sich 3 Tage lang  die Sonne nicht gross und es ist kühl. Wir sind froh um unsere Jacken.

 

Die Polizei, die von Zeit zu Zeit ihre Runde dreht, winkt uns jeweils freundlich zu und der Hubschrauber fliegt in regelmässigen Abständen die Küste ab. Schulklassen bekommen  Naturkundeunterricht. 

 

Das Zentrum ist sehr amerikanisch angehaucht.  Wir lassen das Oel wechseln, besuchen den " Hörlidieb" um uns auf die Sommermonate vorzubereiten und lassen ansonsten die Seele baumeln.

 

Einer der interessanten Dinge auf der Baja sind die Verkehrskreuzungen. Auf allen 4 Seiten Stopschilder und wer zuerst kommt, hat Vorfahrt. Funktioniert erstaunlich gut und ist günstiger und besser als Kreisverkehre, sogar bei grossem Verkehrsaufkommen. Ueberhaupt wird in Mexiko auf den Strassen auf jeglichen Teilnehmer, ob Auto, Fussgänger, 2 Radfahrer, viel Rücksicht genommen, leicht gehupt wird höchstens wenn einer bei Grün schläft.

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Sa

24

Feb

2024

Weinregion Mexikos

Am Morgen besucht mich für einmal nicht ein Hund.

 

Später versucht ein Gruppe Jugendlicher erfolglos, jedoch gut gelaunt Fische zu fangen.

 

Wir packen zusammen und queren das staubige Lazaro Cardenas. Der Verkehr nimmt zu, denn das Land ist nicht nur grüner sondern auch dichter besiedelt und in den Ortschaften ist die Luft jeweils sandgeschwängert.

 

Das grösste Weinanbaugebiet Mexikos liegt vor uns. Es ist gleichzeitig die älteste Weinregion Amerikas, haben doch die Spanier bereits im 17.Jhd. die Reben gebracht. Anscheinend kann der Wein problemlos mit dem Kalifornischen mithalten, ist ja auch nicht weit weg.

 

Nach dem passieren einer weiteren Militärkontrolle, wenden wir uns vor Ensenada auf die Halbinsel und richten uns oberhalb der Klippen für die Nacht ein.

 

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Fr

23

Feb

2024

San Quintin

Am Morgen kommen Leute an den Strand, die zwischen den nach der Flut angeschwemmten Steinen Dinge suchen. Was wohl? Sie füllen grosse Säcke damit. Ach so schwarze geschliffene Steine sammeln sie ein. Ich interessiere mich mehr für die Meeresschnecken.

 

Schliesslich fahren wir wieder über die nicht so geniale Piste rauf auf die Strasse.

Die Landschaft ist nun richtig grün. Bäume säumen die Strasse und Felder links und rechts. Kurz vor Lazaro Cardenas biegen wir ab nach San Quintin.

 

Bei der alten Mühle stellen wir uns auf den grossen fast leeren Parkplatz. Auch hier wieder ein Vogelparadies und ein Winterkurort  für Alaska Wildenten. Scheint ein Ausflugsort zu sein, so schön wie alles gestaltet ist.

 

Immer noch geht eine steife Brise und wir sind froh, dass im Restaurant geheizt wird. Der Kellner erklärt uns, das neben Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, verschiedenen Gemüsen, das wichtigste Exportgut die fleischigen Tomaten sind. Es seien die besten von ganz Mexiko, erklärt er stolz. 

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Mi

21

Feb

2024

Minen oder doch nicht.

Das Wetter wird schlechter. Wir möchten uns aber doch noch die Turquise Minen anschauen, die im IOverlander so schön beschrieben werden.

 

Da stehen wir nun beim Cafe und schauen in die Tiefe. Wo sind sie denn? Der Chef vom Cafe kommt daher und fragt zuerst und erklärt dann, dass die Leute immer wieder Steine gestohlen hätten und so blieben die Minen nun geheim. Schade, wir wollen nichts stehlen nur schauen. In Marokko, hätten wir schnell eine Tour angeboten bekommen, hier nicht.

 

Wir gehen ins Cafe, der Chef erklärt uns verschiedene Steine und zeigt uns Fossilien. Wir werden dann auch noch mit 2 Steinen beschenkt. Nach einer Stunde und feinen Rühreiern fahren wir weiter.

Die Landschaft hat sich unterdessen auch wieder verändert. Die grossen Felsen sind weg.

 

In Rosaria, einer staubigen Ortschaft bekommen wir alles was wir brauchen, Gas, Wasser, Diesel und können unsere Wäsche erledigen. Nach 2 Stunden geht die Reise weiter.

 

Die Sonne strahlt wieder vom Himmel. Nach 30 Kilometern nehmen wir eine Piste und plagen unser Womo ein weiteres Mal, aber da es trocken ist, haben wir ausser dem Gerumpel keine Schwierigkeiten runter an die Küste zu kommen.

 

Wir essen die vom Wäscherei Chef geschenkten Guayaba, die wie säuerliche Aepfel schmecken. Ich mag sie, Alois nicht.

 

Dann hören wir nur noch das Meer rauschen und die Dunkelheit hüllt uns ein.

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Di

20

Feb

2024

Wandmalereien

Nach dem wunderschönen Sonnenaufgang zieht es uns weiter. Dieses Mal haben wir keine Delfine gesehen, im Gegensatz zu vor 4 Jahren.

 

Zurück auf der Ruta 1 fahren wir gegen Norden.  Die Landschaft verändert sich dahingehend, dass riesige Steinblöcke zwischen den Kakteen liegen. Wir legen einen Zwischenstopp bei einem Truckstop ein. Bereits das Gebäude ist sehenswert.

 

Wir sind nicht die Einzigen die einen Halt einlegen. Eine Gruppe Motorradfahrer, Schweizer, Deutsche, Oesterreicher und Belgier tun es auch. Sie sind in Los Angeles gestartet, fahren runter bis an die Südspitze und werden nach 17 Tagen wieder an ihrem Ausgangspunkt sein. Alois:" Manchmal vermisse ich das Töfffahren schon."

 

Bei den Höhlenmalereien der Cochimies machen wir den nächsten Halt und erklimmen den felsigen Berg. Alois:" Du hast doch gesagt, es sei kalt." Hier zwischen den Steinen ist nichts davon zu spüren. Doch in der kleinen Höhle herrscht ein tolles Klima.

 

Einige Kilometer weiter suchen wir uns ein Plätzchen für die Nacht. Ups, es ist weich, wir sinken ein, bloss weg von hier. Näher an der Strasse stehen wir dann auf festem Boden und richten uns für die Nacht ein.

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Mo

19

Feb

2024

Bahia de los Angeles

Weiter geht die Fahrt durch den Kakteenwald. Nach 10 Kilometern wenden wir uns nach Osten. Die Strasse ist erstaunlich gut und wir staunen über die blühende Wüste.

 

Nach 65 Kilometern erreichen wir die Küste. Die letzten 10 Kilometer sind dann nicht mehr so gut. In der Bucht stellen wir uns mit den anderen Womos auf das schmale befestigte Band. 

 

Das Wasser ist absolut klar, aber für uns etwas zu kalt.

Wir haben mal wieder den Grill in Gebrauch genommen und dafür einiges aus der Garage genommen.

 

Am Morgen staunen wir nicht schlecht, unser Karton mit den 6 Litern Milch, der unter dem Wagen lag, ist weg. Alois:" Jetzt habe ich doch gedacht, hier unter den Campern wird nichts geklaut." Ich:" Zum Glück konnten sie all das andere nicht brauchen, da wäre der Verlust ungleich grösser gewesen." 

 

Nun gut, wir fahren etwas zurück und stellen uns ganz alleine zwischen die Büsche.

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Sa

17

Feb

2024

Im Kakteenwald

In der Nacht habe ich vergessen den Wechselrichter für den Starlink abzuschalten. Am Morgen sind zwar die Batterien bei weitem nicht leer, aber die Spannung ist mal wieder auf 13 abgefallen, also geht gar nichts mehr.

 

Da wir auch den Wassertank füllen müssen fahren wir schweren Herzens weiter. Wieder geht es rüber an die andere Küste. 

 

In der Mitte der Baja stellen wir uns in den Kakteenwald um zu übernachten. Es ist absolut ruhig. Lediglich wenn ein Lastwagen, was selten vorkommt, vorbeifährt wird die Stille gestört.

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Fr

16

Feb

2024

Beim alten Leuchtturm

Um 06. 00 Uhr werde ich wach. Gestern wäre es eine Stunde später gewesen. Mit der Ueberquerung auf die Baja Norte haben wir in eine neue Zeitzone gewechselt.

 

Die ersten Fischer wassern ihre Boote. Die Muschelsucher stehen auch im seichten Wasser. Auch ein Traktor fährt raus. Der Himmel ist wolkenverhangen, nix mit schönem Sonnenaufgang. Dafür ist es bei 13 Grad absolut windstill.

 

Zwei Stunden später strahlt wieder die Sonne vom Himmel. Wir unterhalten uns mit unseren " Nachbarn" Karl und seiner Frau. Er spricht ein wenig Deutsch. Sie kommen aus Georgia und sind auf dem Weg nach Süden. 

 

Die Schnepfen setzen sich an den reich gedeckten Tisch und die Fischer kehren um 13.00 Uhr zurück, ebenso wie der Traktor. Danach herrscht wieder Stille , dafür frischt der Wind etwas auf.

Um 16.00 Uhr ist es vorbei mit der Ruhe. 2 Gruppen sind angekommen. Die Asiaten lieben das Kuscheln, wir eher nicht. Vielleicht werde ich dann am Morgen nicht von den Fischern geweckt und dieselben haben genügend Parkplätze.

 

Wir fahren 300 m weiter auf die andere Seite des Leuchtturms und es kehrt wieder Ruhe ein. 

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Do

15

Feb

2024

Guerrero Negro

Es ist immer noch kühl im Norden der Baja. Wir verbringen also noch mal 2 Tage in der Oase.

 

Aber dann drängt es uns doch nach Norden, brauchen wir doch wieder Gas und in San Ignacio gibt es anscheinend keines.

 

Sofort sind wir wieder von Kakteen umgeben. Wir passieren die obligate Militärkontrolle. Die Strasse ist zum Teil recht schmal und die LKW's donnern an uns vorbei, irgendwie unheimlich. Neben der Strasse ist alles sandig. Es ist nicht empfehlenswert nach rechts auszuweichen. Die Landschaft ist flach. Praktisch keine Häuser, bis auf die Ortschaft Villa Alberto, wo wir das Gas füllen und unsere Vorräte aufstocken.

 

Weiter geht es  durch die Ebene. Nach 160 km erreichen wir Guerrro Negro. 

Wir wenden uns nach Westen und unser Womo quält sich einmal mehr über eine 10km lange Wellblechpiste, diesmal durch Marschland. Ein weiteres Vogelparadies.

 

Wir stehen schliesslich beim alten Leuchtturm und richten uns ein.

 

Unter uns wimmelt es von Schnepfen, die sich am Abend auf dem schmalen trockenen Strandabschnitt für die Nacht niedergelassen haben.

 

Die Dünen auf der anderen Seite des Wassers sind für uns leider unerreichbar.

 

Ein anderes Womo findet sich ein, der Wind lässt nach und bald ist es stockdunkel und absolut ruhig. Wir schlafen herrlich.

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Di

13

Feb

2024

Lagune San Ignacio

Auch am Montag hat es für uns noch zu viel Wind. Wir warten einen weiteren Tag. Andere fahren raus.

 

Am Dienstag Morgen um 8.30 Uhr wagen wir es auch auf's Boot. Doch zuerst bekommen wir eine kleine Theoriestunde. Paula erklärt uns, dass diese Lagune und der Ojo de Liebre zusammen die grösste Kinderstube der Grauwale bilden. Es dürften jeweils maximal 16 Boote raus zu den Walen fahren. Kommen die Wale ans Boot dürfen lediglich 2 Boote drum herum tümpeln.

 

Zuerst geht es in rasantem Tempo 20 Minuten raus zum Eingang der Lagune.  Dort stehen bereits 2 Boote, die von den Walen umgeben sind. Wir warten in einiger Entfernung. Dann sind wir dran. Mit Lärm und Wassergeplantscher machen wir die Riesentiere auf uns aufmerksam. Sie kommen ran und bringen ihre Baby's zu uns ans Boot, ergreifend. Einer der riesigen Grauwale schiebt unser Boot an, wenn das nur gut geht. Es geht gut. Nach Eineinhalb Stunden geht es in eben so rasanter Fahrt zurück auf den Ecocamping Antonio.

Nach diesem eindrücklichen Erlebnis packen wir zusammen und machen uns auf den Rückweg. Diesmal testen wir auch die Pisten neben der Hauptpiste. Alois:" Wenn die die Piste abstossen würden, wäre die Strecke wunderbar zu bewältigen. Nach einer Stunde haben wir die 17 km Piste geschafft.

 

Auf der Teerstrasse ohne Topes, erreichen wir die Oase von San Ignacio, verköstigen uns im Dorf und stellen uns auf " unseren" kleinen Camping am Wasser. Dieser ist jetzt besser besetzt, doch unser Plätzchen ist frei.

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So

11

Feb

2024

Kontrastprogramm

Am Sonntag wagen wir es wieder an die Küste, diesmal an den Pazifik.

 

Sofort sind wir in der Wüste. Es gibt immer wieder kleine Weiler und Ranchos. Aber hauptsächlich Kakteen. Die ersten 40 Kilometer fahren wir auf der Teerstrasse.

 

Dann sind wir auf der Piste. Alois:" Hier ist ihnen wohl der Teer ausgegangen." Ich:" Meine Idee war wohl nur halb so gut." Es knackt unter dem Auto je länger je mehr. " Irgendwas ist wohl nicht mehr in Ordnung." " Sollen wir umdrehen?" Alois:" Nee, jetzt sind wir schon mal hier und fahren auch weiter."

 

Das Farbenspiel der " Tümpel" links und rechts der Piste ist unglaublich. Dann erwischen wir noch die falsche Piste und machen einen Umweg durch das Wüstendorf.

 

Aber schliesslich stehen wir nach 22 km Pistengerüttel auf dem Ecocamping Antonio an der Lagune von San Ignacio.

 

Der Sturm ist gewaltig und nirgendwo gibt es ein windstilles Plätzchen rund ums Womo. Uns und den anderen zwei Campern bleibt nichts anderes als sich ins Innere zu retten.

 

Alois:" Vielleicht hätten wir doch besser noch einen Tag in der Oase ausgeharrt."

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Sa

10

Feb

2024

Oasenfeeling

Weitere 2 Nächte verbringen wir auf diesem gemütlichen, ruhigen Campingplatz.

 

Am Freitag kommt zuerst der Metzger, ein Kanadier der bereits seit 5 Jahren hier eine Fleischerei betreibt und danach der Mann mit den Früchten, einfach super. Eigentlich fehlt jetzt nur noch der Bäcker, aber der kommt leider nicht.

 

Uns fällt ein Mal mehr auf, dass sicher 90% der Reisenden mindestens einen Hund mit sich führen. Die jedoch eigentlich immer friedlich sind. Der Gärtner ist dann damit beschäftigt, jeweils die Häufchen ein zu sammeln.

 

Ein Fischer mit Familie hat innerhalb einer halben Stunde gute Beute gemacht.

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Do

08

Feb

2024

Zu Fuss ins Dorf San Ignacio

In Ermangelung eines fahrbaren Untersatzes nehmen wir die 3 km nach San Ignacio per pedes in Angriff. Zum Glück ist es nicht heiss. 

 

Ausser Vögeln sehen wir auf dem Weg lediglich ein paar Pferde. Der Fussweg ist teilweise abgebrochen. Man kann sich gut vorstellen was die Regenfälle anstellen. Die Feuerwehr sieht nicht gerade vertrauenserweckend aus.

 

Wir treffen im Dorf die Deutschen, die wir bereits am Playa Ligüi zum ersten Mal gesehen haben. Der Mann lacht:" Wir sind auf dem Campingplatz Paraiso stationiert, ist nur 5 Minuten vom Zentrum entfernt." Na ja, dafür stehen sie nicht so schön am Wasser.

 

Wieder zurück legen die wir Füsse hoch und geniessen die untergehende Sonne.

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Mi

07

Feb

2024

Seele baumeln lassen

Ein guter Ort die Seele baumeln zu lassen. Es ist zwar kühl, nachts fallen die Temperaturen auf 10 Grad und tagsüber gehen sie nicht über 18 Grad. Doch der Regen ist vorbei und die Sonne ist auch wieder da.

 

Wir mögen den Dattelkuchen und sind nicht die einzigen. Auch die Taucherli kommen immer wieder an Land um sich die runtergefallenen Datteln einzuverleiben.

 

Andere Reisende kommen an und sind wohl mehr als wir kältebeständig. Einer springt mit seinem Hund ins Wasser, brrrr...Sogar eine Katze haben sie dabei. Wir denken es müssen Blogger sein, die Videos machen.

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Di

06

Feb

2024

San Ignacio oder doch Marokko?

Es stürmt, sandstürmt sogar und ist kalt. Die Kaltfront aus Kalifornien ist jetzt tatsächlich angekommen. Am Nachmittag soll es regnen. Wir machen uns vom Acker, weg von der Küste.

 

Wir kommen auf 500m ü.M durch die Wüste, vorbei am Vulkan Tres Virgenas. Bald schon sehen wir im Inland die Oase vor uns, die von einer unterirdischen Quelle gespeist wird.

 

Nach dem Besuch von San Ignacio, fahren wir zurück und stellen uns auf den Campingplatz Kadakamaang. Wir wähnen uns in Marokko.

 

Dann regnet es in Strömen und wir flüchten ins Innere unseres Häusschens. Hier möchten wir die Kälte und den Sturm, der an der Küste tobt, abwarten.

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Mo

05

Feb

2024

Snow Birds und Santa Rosalia

Schade, wir brauchen Wasser und Gas, also verlassen wir den ruhigen Strand.

 

Wir freuen uns auf den nächsten Streckenabschnitt. Snowbirds die sich den Winter in Kanada und den USA ersparen. Herrlich die Ausblicke, einfach nur toll. Um jede Kurve eine neue wunderschöne Bucht mit glasklarem Wasser.

Vorbei an der Oasenstadt Mulege, erreichen wir Santa Rosalia.

 

Woher kommt den plötzlich der viele Verkehr? Die Bergbaustadt einstmals von den Franzosen gegründet, "gehört" jetzt zu über 90% den Koreanern und ein bisschen den Kanadiern. Vor allem Kupfer und Zinn wird abgebaut.

 

Eines der bekanntesten Bauwerke ist die metallene Kirche gestaltet von Eiffel, die nach der Weltausstellung in Paris nach hierher verfrachtet wurde.

 

Nach dem Erkunden des Pueblo Magico, stellen wir uns etwas ausserhalb auf den grossen Parkplatz am Meer, wo auf der anderen Seite der Strasse Tag und Nacht gearbeitet wird.

 

In der Nacht frischt der Wind auf und entwickelt sich zu einem veritablen Sturm. Gar nicht angenehm.

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So

04

Feb

2024

Nach Norden an die Bahia de Concepcion

An Loreto vorbei geht es in die Berge. Aber zuerst gibt es eine Militärkontrolle. " De donde vienen?" " Loreto" "a donde van?" " Rosalia" " Adelante". Alois:" Was soll das nützen?" Ich: " Richtig Marrokanisch" 

 

Die Landschaft ist durchaus interessant und reizvoll, einige lange Geraden und viele Kurven erwarten uns. Dann sind wir an der langen Lagune, wohl eine der reizvollsten Strecken auf der Bahia erwartet uns.

 

Eine kurze Piste und wir stehen direkt am Wasser, wo wir den Abend geniessen und eine ruhige Nacht verbringen.

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Sa

03

Feb

2024

Nochmal Playa Ligüi

Am Morgen sieht es in Loreto so aus. Ist jetzt das Unwetter aus Kalifornien bereits angekommen? Sind das die Vorboten?

 

Nach 2 Stunden sieht der Himmel dann wieder so aus. Ein paar Wale ziehen draussen vorbei und wir packen zusammen. 

 

Fahren nochmals an die hübsche Bucht in Ligüi und finden unser Plätzchen unbesetzt.

 

Am Samstag gesellt sich noch ein Deutsches Pärchen an den Strand.

 

Interessanterweise fällt der Strom bei einem Spannungsabfall auf 13 einfach aus, obwohl die Akkus noch zu 60% geladen sind und in der Beschreibung steht, dass es einen Alarm bei 10 gibt. Ist was mit unseren Batterien nicht in Ordnung? Wechselrichter also aus und warten bis die Spannung wieder steigt. 

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Do

01

Feb

2024

Wieder Online

Wir stehen nun am südlichen Rand von Loreto und schauen wieder raus auf's Meer.

 

Am Donnerstag holen wir uns das Paket beim Elektriker ab.

 

Im Waschsalon erledigen wir die Wäsche.

 

Dann steigt die Spannung. Der Adapter passt und der Starlink tut seinen Dienst. Vielleicht funktioniert er für die nächsten 3 Monate. Wir sind auf jeden Fall wieder online.  

 

Unsere Deutschen Reisefreunde sind in Ensenada, ganz im Norden der Baja. Eine neue Kaltfront mit Regen und Sturm nähert sich aus Kalifornien. Sie werden nach Arizona rüber fahren und wir werden noch ein paar Tage im südlichen Teil der Baja bleiben, in der Hoffnung, dass das Tief nicht bis zu uns runter kommt.

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Di

30

Jan

2024

Adaptersuche

Am Morgen, die 4 Womos stehen hinter uns, ist den 4 Besitzerinnen wohl sehr klar, warum die Polizei sie weggeschickt hat.

 

Wir haben ja noch das Originalmudul für den Starlink. Laut Stefan können wir den ganz einfach einstecken und über den Wechselrichter in Betrieb nehmen. Nur haben wir ein anderes Problem, wir verfügen nicht über einen 3-poligen Deutsch-Mexikanischen Adapter.

 

Wir machen uns auf die Suche. Bei Coppel gibt es sowas nicht. Bei Romero, dem Elektriker gibt es lediglich 2-polige, doch könnten wir einen anderen Anschluss machen lassen, wäre aber mit grossen Umbauarbeiten verbunden. Bei Amazon gibt es den Converter, aber die Lieferung dauert 10 Tage.

 

Doch zuerst möchten wir testen, ob der Starlink mit dem Originalmodul tatsächlich funktioniert. Also stellen wir uns im Zentrum auf den kleinen Campingplatz und testen. Wow, er funktioniert tatsächlich.

 

Alois findet raus, dass der Stecker auch bei Mercado libre geordert werden kann. Wir haben jedoch kein Konto bei diesem Online Geschäft. Vielleicht hat der Elektriker ein Konto. Also laufen wir durch die Stadt zu Romero.

 

Sie haben kein Konto dort. Der junge Mann hilft uns jedoch ein Konto zu eröffnen, was eine halbe Stunde dauert. Wir können bestellen, bezahlen und das Teil sollte am Donnerstag hier im Geschäft eintreffen.

 

Wir haben uns einen Kaffee und Kuchen nun redlich verdient. 2 Nächte bleiben wir auf dem Campingplatz.

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