Aktuelles

Do

15

Feb

2018

Wunderheilung

Es ist interessant, können wir kein frisches Wasser nachfüllen, reicht unser 120 Liter Wassertank gut und gerne mal für 6 Tage, heute in der Nähe eines Wasserhahns füllen wir nach 2 Tagen 90 Liter nach. Die Nachfrage passt sich also dem Angebot an.

 

Wir folgen weiter der SS113 und erreichen Capo d'Orlando. Aber auch hier ist es gar nicht einfach an die Küste zu kommen, ich sag nur Bahngleise. Nach zwei Fehlversuchen, zurück auf die SS113. 

 

Die Strasse führt den Hügel hoch, dann links weg. Da die Bahn hier in einem Tunnel verschwindet gelangen wir doch noch an den Lungomare von Capo d'Orlando.

 

Direkt hinter der langen Strandpromenade stellen wir uns windgeschützt auf einen grossen, ruhigen ( abgesehen vom Meeresrauschen) Parkplatz. Zwar gibt es hier überall Schilder mit Womos drauf, aber wir denken im Winter interessiert das niemanden, zumal der Campingplatz am Ende der Strasse geschlossen ist.

 

Alois hat einen Gedankenblitz, behandelt unsere Treppe mit WD40 und siehe da, sie funktioniert wieder tadellos. Wunderheilung!

 

Da sich das Wetter hält wandern wir auf der Uferpromende bis ins Städtchen, trinken dort Kaffee und kehren gut durchlüftet mit kalten Ohren und Händen zurück in unseren warmen Camper.

 

Gps.  lat. 38.14457    long. 014.72617    keine Ver-, und Entsorgung

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Mi

14

Feb

2018

Der Schein trügt

Sonne und kein bisschen Wind. Die Berge im Hintergrund sind verschneit.

 

Nur kurz dauert das Vergnügen. Am Nachmittag ist der Regen wieder da. Ich mag das aber nicht mehr fotografisch festhalten, habe gestern genug solche Bilder gemacht.

 

Gps: lat. 38.09433  long. 014.67283

Wasser vorhanden. Entsorgen nicht möglich. Im Sommer vermutlich kein Platz, da Strand direkt daneben. 

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Di

13

Feb

2018

Stauseefüllwetter

Heute schliesse ich mich Alois Ansicht bezüglich des Wetters an. Es regnet nur einmal.

 

Vieles gibt es zu erledigen und so fahren wir der Küste entlang Richtung Messina. Auf der Strecke können wir bei einer Tankstelle Ver-, und Entsorgen.

 

Auch einen Supermarkt finden wir auf der Fahrt. Leider vergessen wir, wohl wegen des Regens, unsere Treppe einzufahren und irgendwer muss sie mit seinem Auto gestreift haben. Sie ist jetzt ein bisschen schräg und lässt sich nur noch mit Muskelkraft reinschieben. 

 

Die Batterien sind inzwischen Dank Ladebooster wieder voll und so suchen wir uns einen Platz für die Nacht. Die Bahn ist zwischen Strasse  und Küste, verschiedene Male müssen wir wenden. In Torrenova gibt es dann tatsächlich eine Brücke über die Trassee. Wir stellen uns jedoch nicht direkt ans Meer, Wind und Camperverbotstafeln, finden jedoch doch noch einen einigermassen geschützten Platz hinter einer Mauer.

 

Im Sommer ist es hier bestimmt sehr schön zum bädele und spielen. Heute blitzt und donnert es. Es schüttet dermassen, dass das Fernsehen nicht möglich ist. Zum Gück gibt es eine Vinothek in der wir herrlich feine Hamburger mit Pommes bekommen, nachdem wir die Wasserlachen auf dem Platz durchwatet haben.

 

Alois: " Das Leben ist eben nicht immer Schoggi."

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Mo

12

Feb

2018

Cefalu ist einfach nur schön

Wäre das was voll sein sollte nicht leer und das was leer sein leer sein sollte nicht voll, würden wir noch länger an diesem schönen Ort verweilen. So machen wir uns halt morgen notgedrungen wieder auf den Weg.

 

Uebrigens Alois findet das Wetter eher schlecht und ich finde es recht gut. So sind die Ansichten verschieden und wir haben was zu diskutieren, wenn wir uns nicht gerade über ein alternatives Toilettensystem unterhalten.

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Sa

10

Feb

2018

Cefalu

In der Nacht hat es geschüttet und gestürmt. Die Stauseen sind sicher um einen Meter gewachsen. Auch in den nächsten Tagen sollen die Seen laut Wetterprognose weiter gefüllt werden.

 

Wir wollen dem Sturm entfliehen, das heisst einen windgeschützten Platz in einem sehenswerten Städtchen finden. Den erhoffen wir uns in Cefalu. Da waren wir ja bereits mal im Dezember, aber haben damals keinen geeigneten, sprich kostengünstigen Stellplatz gefunden. Im Gegenteil, wir landeten in den schmalen Gassen, mussten an Ort wenden und sind danach entnervt weitergefahren.

 

Vor lauter Angst wieder in den engen Gassen zu landen, verfahren wir uns erstmal, können aber dadurch den Blick über Cefalu geniessen, schaffen es danach runter an den Hafen und stellen uns wingeschützt etwas zurück.

 

Gps:  lat. 38.03786   long 014.03124     kostenlos,  keine Ver-. und Entsorgung

 

Wir laufen hoch ins Städtchen und werden nicht enttäuscht. Die auf den Felsen gebaute Altstadt, wird vom tosenden Meer umspült. In den Gassen ist es windstill. Die Wolken rasen über den Himmel und immer wieder zeigt sich die Sonne.

 

Nach dem durchwandern von Cefalu, kehren wir trockenen Hauptes zum Camper zurück, wo sich bald darauf die Himmelsschleusen erneut öffnen. Die Stauseen sollen sich ja, wie berits erwähnt, unbedingt füllen.

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Fr

09

Feb

2018

Wechselhaftes Wetter

Es ist hier so richtig ruhig und gemütlich nach dem Rummel und Gehupe in Palermo.

 

Neben uns haben es sich zwei italienische Camper ebenfalls gemütlich gemacht.

 

Vormittags geniessen wir die Wärme und Sonne im und um den Hafen herum von San Nicola l'Arena. 

 

Am Nachmittag wird es schwarz über den Bergen und deutlich kühler. So ziehen wir uns in die Wärme unseres rollenden Heimes zurück.

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Do

08

Feb

2018

San Nicola l'Arena

Wir sind beizeiten beim Fundbüro, werden freundlich empfangen, ins richtige Büro geleitet und staunen bereits beim Eintritt.

 

Der Bürotisch ist übersät mit Geldbörsen. Der Beamte gibt Daten von den daraus entnommenen Ausweisen auf einem Computer ein. Geld ist nirgendwo mehr drin.Wir dürfen uns setzen. "Nein, da auf dem Tisch ist keine von uns." Der Beamte gibt unsere Daten vom Polizeirapport in den Computer ein, ohne Ergebnis. 

 

Die freundliche Rosemarie nimmt einen Karton vom Boden, voller Karten und lässt sie uns durchsehen. Auch da drin sind vorallem italienische Ausweise, Kreditkarten und sonstige Karten. Unsere sind nicht dabei.

 

Sie gibt uns gute Ratschläge für den Besuch Palermos:" Einfach gar nichts mitnehmen in die Stadt, da auf dem Tisch liege die Ausbeute von einem Tag, es werde ja soviel gestohlen." Auch gibt sie uns ihre direkte Telefonnummer. Wir sollen uns in einer Woche nochmals bei ihr erkundigen.

 

Sowieso hat Alois Führerschein schon lange irgendwie den Weg nach Hause gefunden. Der Rest? Alois meint nur lapidar:" Glaubst du mir jetzt, dass wir uns nach dem Diebstahl sofort hier hätten melden sollen?" " Wo du recht hast, hast du recht, hätte ich mir so nicht vorgestellt, echt spannend."

 

Wir vertrödeln die Zeit in Palermo und fahren danach in der Dunkelheit zum kleinen Hafen in San Nicola l'Arena, wo wir im Dezember schon mal standen.

 

Gps. lat. 38.0172   long. 013.6141    keine Ver-, und Entsorgung. Kostenlos

 

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Mi

07

Feb

2018

Suche nach dem Fundbüro in Palermo

Fahrradwetter. Also schwingen wir uns auf dieselben und machen uns auf die Suche nach dem Fundbüro. Alois hat nämlich noch nicht aufgegeben: "Es könnte ja sein, dass jemand die im Dezember von den Euronen erleichterte Geldbörse gefunden und liebenswerterweise beim Fundbüro abgegeben hat." " Glaube ich zwar nicht, aber na ja." " Weil die meisten so denken wie du, sind die Fundbüros übervoll. " OK, ist ja eh wurscht, wo wir uns rumtreiben und Palermo ist eine schöne Stadt."

 

Nach mehrmaligem Nachfragen werden wir zwar fündig, aber das Büro hat bereits geschlossen. " Morgen hat es wieder geöffnet." " Aha, dann kommen wir morgen wieder."

 

Auf dem Markt im arabischen Viertel, lassen wir uns vom Fischhändler frische Krabben zubereiten. 

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Di

06

Feb

2018

Palermo

Nach der regnerischen, windigen Nacht ist es am Morgen echt ungemütlich. Nebel, Kälte und Wind treiben uns runter an die Küste. Die Burg sparen wir uns.

 

Wir stellen uns in Palermo auf den bereits bekannten Stellplatz und verkriechen uns für den Rest des Tages im warmen und trockenen Camper.

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Mo

05

Feb

2018

Caccamo

Wir fahren 110 km durch sehr grüne Landschaft auf der Autobahn an die Küste. Alles auf Stützen und am Flicken. Richtig wohl fühlen wir uns nicht wirklich, da wir nicht wissen, wie wohl unsere Seite der Bahn aussieht. 

 

In Termi Imersee geht die Fahrt wieder über viele Tournanten 10 km hoch durch eine Schlucht, weit unterhalb sehen wir den wenig gefüllten Rosamarina Stausee.

 

Unser Navi führt uns wieder mal völlig irre durch die engen Gassen der Stadt und da wir einige " fahren sie scharf links" und so, ignorieren, sehen wir die Burg irgendwann von der anderen Seite, werden  über schmale steile Strässchen ins Gelände geleitet und sollen nun 40 Min bis zum Ziel haben. Nach dem Wenden sind wir schliesslich eine Viertelstunde später wieder neben dem Kloster auf dem grossen Parkplatz, wo wir bereits schon zweimal waren und stellen uns nun auf diesen grossen Parkplatz. Nachher sehen wir von oben, dass der für Womos ausgeschriebene Parkplatz  unterhalb der Burg liegt, wäre bei der Tankstelle einfach ca.100 m geradeaus Richtung Center gegangen, aber wir bleiben hier, stehen wir doch gut, für die Besichtigung des Städtchens und der Burg.

 

Viel gibt es nicht zu sehen. Das Spannendste ist wohl: "Die Schule ist aus." Die Strasse ist völlig verstopft und das Gehupe, kaum sind die eigenen Kinder verstaut, entbehrt jeglicher Vernunft. Für uns immer wieder amüsant. Nach einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei.

 

Das wohl einzig Interessante, die Burg, sparen wir uns für morgen auf.

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So

04

Feb

2018

Enna und Lago di Pergusa

Morgens um 10 Uhr in Enna, dem Nabel Siziliens, immer noch 2 Grad kalt, jedoch windstill und sonnig.

 

Wir erkunden das Castello, das kostenlos besucht werden kann und geniessen die Aussicht vom höchsten Turm. Der Blick in alle Himmelsrichtungen ist phantastisch.

 

Ein älterer Italiener spricht auf mich ein. Ich meine nur:" Ja, ja." Er fragt etwas und erklärt mir vermutlich auch einiges. Verstehen tue ich nichts, aber auch gar nichts. Alois: " Das ist wohl ein Appenzeller" " Muss so sein, schade, dass ich Dialekte nicht verstehe."

 

Wir laufen durch das Städtchen. An der Sonne wird es später richtig warm. Das archäologische Museum mit verschiedenen Fundstücken aus der Region kann umsonst besucht werden. Auf grossen Tafeln wird erklärt wo die Bronzestücke und Keramikteile gefunden wurden. Wir fotografieren eine der Tafeln die Höhlenwohnungen zeigt. Vielleicht finden wir ja den Ort.

 

"Wollen wir nochmals hier oben übernachten?" " Morgen soll es Niederschläge geben, dann werden sie wohl als Schnee runterkommen." 

 

Also runter an den einzigen natürlichen See Siziliens, den Lago di Pergusa auf nur noch 680 Meereshöhe.

 

Rund um den See gibt es ein Autodrom. Wie kommt man bloss auf so eine Idee? Der See ist nicht zugänglich, kann aber auf einem Strässchen neben der Piste umrundet werden. Die Menschen benutzen die Rennbahn zum radfahren, spazieren und joggen. Wir haben uns heute genug bewegt, stellen uns daher nach zweimaliger Umrundung für die Nacht auf den grossen Parkplatz.

 

Gps. lat. 37.52281      long. 014. 30943    kostenlos, keine Ver-, und Entsorgung. 

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Sa

03

Feb

2018

Villa del Casale und Enna

Nach der ruhigen Nacht, geht um 9.30 Uhr die Musik auf dem Parkplatz wieder los wir auch.

 

Wir fahren nach Piazza Armerina um die römische Villa del Casale zu besichtigen. Der Parkplatz kostet für Womos 1.50 Euro pro Stunde und der Eintrtt 10 Euro pro Person. Morgen am ersten Sonntag des  Monats wäre der Einlass umsonst, aber da wir nun schon einmal hier sind, wollen wir jetzt rein.

 

Im Sommer muss hier ein absoluter Rummel sein, jetzt ist es ruhig und die wenigen Besucher können entspannt in die Welt der Römer eintauchen. Die gut erhaltenen Mosaike sind sehenswert. So viele auf einmal haben wir noch nie gesehen.Das Leben wird in allen Facetten und bis ins kleinste Detail dargestellt. An dieser Stelle grüssen wir unsere Tessiner Freunde, die uns diese Sehenswürdigkeit ans Herz gelegt haben.

 

Nun aber doch nach Enna, ins Zentrum Siziliens. Ein paar Tournanten hoch auf 970 m .M und schon stehen wir beim Castello di Lombardia. Es ist neblig und kühl. Nach einem kurzen ersten Spaziergang durch die Altstadt, ziehen wir uns ins Warme zurück und vertagen den Besuch der Burg auf Morgen. 

 

Gps:  lat. 37.56754     long. 014.28742  keine Ver-, und Entsorgung

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Fr

02

Feb

2018

Kontrastprogramm

Nach der ruhigen und stockdunklen Nacht "besuchen" uns am Vormittag einige  italienische Touristen die Fotos von der Brücke machen.

 

Wir wollen zum grössten Stausee Siziliens, dem Lago Pozzillo. Die Strasse ist zum Teil mehr als kaputt und scheint ins Tal abzufallen, hält unser Gewicht aber dann doch aus.

 

An den See kommen wir nicht. Er ist nämlich fast leer, kein schöner Anblick. Hier müsste es vermutlich länger als nur ein paar Tage regnen, um diesen zu füllen.

 

Also fahren wir weiter an blühenden Mandelbäumen und grünen Wiesen vorbei. An der Tankstelle, wo wir unsere Gasflaschen befüllen können, machen wir uns im Internet kundig wie es wettermässig im auf fast 1000m hoch liegenden Enna aussieht. Sturm und Nebel. Da wir heute darauf keine Lust haben schauen wir uns auf dem Weg dorthin nach einem Nachtplatz um.

 

Irgendwo im Nirwana, neben der Autobahn entdecken wir einen grossen Parkplatz beim Sicilia Outlet Village.

Wir gehen davon aus, dass die Musikbeschallung in der Nacht irgendwann aufhört und meinen hier gut aufgehoben zu sein.

 

Natürlich flanieren wir durch das Ladenstädtchen und sind geflasht. Was es da alles zu kaufen gibt und wie schön die Anlage im Ganzen aussieht. 

 

Um 22 Uhr sind die Lautsprecher auf dem Parkplatz verstummt und nur noch wenige Autos befinden sich auf dem Parkplatz. 

 

Gps: lat. 37.57251  long. 014.47888  keine Ver-, und Entsorgung. Videoüberwacht und nachts ruhig. Für Zwischenstopp durchaus geeignet. 

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Do

01

Feb

2018

Sarazenenbrücke bei Adrano

Um den Aetna rum, das ist unser heutiges Tagesziel.

 

Also wieder hoch auf fast 1000 m. Die Temperatur fällt unter 10 Grad. Vormittags ist der Aetna stets links von uns gut sichtbar. Ein Foto machen wir nicht. Später ist er von Wolken vernüllt und so mögen wir ihn auch nicht mehr ablichten.

 

Unterwegs gibt es frisches Quellwasser von einem Brunnen. Wir sind nicht die einzigen, die hier ihre Flaschen füllen, also muss es sehr gut sein.

 

Vorbei an Ragnazzi und Bronte. Dies ist die Region der Pistazien. Es gibt im September ein Fest mit selbigem Namen. Jetzt sind die Bäume nackt.

 

Adrano durchqueren wir mal wieder mit zusammengekniffenen Hinterteil und die letzten Kilometer zur Sarazenenbrücke sind wohl auch nicht jedem Womofahrer zu empfehlen. Olivenbäumekratzer und die letzten paar Meter sehr steinig.

 

Nun wieder auf 350m Höhe bei 15 Grad sind wir jedoch sehr zufrieden mit unserem Plätzchen für die Nacht.

 

Gps: lat. 37.70072   long. 014.80011   keine  Ver-, und Entsorgung. Recht wenig Platz am Rande der Piste.

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Mi

31

Jan

2018

Alcantara Schluchten und Convente Cappuccini

So jetzt aber wirklich zusammenpacken und rein ins Hinterland. 

 

Nach 15 km sind wir bereits bei der Alcantara Schlucht. 7 Euro kostet der Eintritt, inkl. Lift runter zum Fluss. Wir haben den ganzen Geologiepark für uns alleine, im Sommer ist das wohl anders. Dann kann man die Schlucht auch im Fluss durchqueren, Gummistiefel können gemietet werden.

 

Es geht rauf und runter zu den verschiedensten Balkonen und Terrassen. Immer wieder beeindruckende  Blicke in die Tiefe. Grau ist nicht einfach grau. Es glänzt, glitzert, grünt und blüht. Die Vögel zwitschern und tirillieren. In der Höhe kreisen zwei Greifvögel. Wir sind geplättet, die Wanderung ist absolut lohnenswert.

Wir fahren 5 km weiter ins Tal hinein nach Francavilla di Sizilia, wo wir uns auf den grossen Parkplatz beim Friedhof und dem Kapuziner Kloster stellen.

Gps. lat. 37.90732  long. 015.14253  keine Ver-,und Entsorgung.

 

Das Kloster kann für 2.50 Euro besichtigt werden. Unser Führer möchte eigentlich Feierabend machen: " In der Winterzeit schliesse ich früher, aber kommt nur herein." 

 

Das Kloster aus dem Jahre 1570 wird noch von zwei Mönchen bewohnt, der Rest ist Museum, das einen guten Einblick in die ehemalige Zeit erlaubt. 

 

Danach laufen wir entlang des ausgetrockneten Flussbettes ins Städtchen und erreichen nach der Rundtour wieder unseren Camper. Der andere Wohnmobilist ist inzwischen weggefahren und so haben wir den ganzen Platz für uns. 

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Di

30

Jan

2018

Abendstimmung in Giardini- Naxos

Wir schaffen den Absprung nicht. Alois:" Haben wir einen Termin?" " Nö, eigentlich nicht und auf der Flucht sind wir auch nicht."  " Alois:" Gut so, vielleicht geht die Reise morgen weiter."

 

So geniessen wir einen weiteren ruhigen Tag in Giardini-Naxos.

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Mo

29

Jan

2018

Das Leben plätschert so dahin

Das Wetter ist seit Tagen schön, warm und windstill.

 

Wir haben das rollende Haus geputzt, den Kühlschrank enteist und eine paar Waschmaschinen gefüllt.

 

Was jetzt? Sollen wir noch etwas hierbleiben?  Einige Ueberwinterer sind monatelang hier. Das können wir uns dann doch nicht vorstellen.Wir haben alles erkundet. Eine neue Aussicht wäre schon nicht schlecht. 

 

Also werden wir voraussichtlich morgen ein paar Kilometer ins Landesinnere fahren. 

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Fr

26

Jan

2018

Immer noch Giardini-Naxos

Wir lungern immer noch in Giardini-Naxos rum. Fühlen uns wohl und haben im Moment keine grosse Lust zum Weitereisen.

 

Ein bisschen Velo fahren, durch's Städtchen flanieren, Menschen und Tiere beobachten, schauen wer ankommt wer abreist, essen und trinken, Fernseh gucken, internetlen und faulenzen.

 

Einfach abhängen und es uns gut gehen lassen.

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Mo

22

Jan

2018

Taormina

Die Sonne strahlt vom Himmel, wir wollen heute nach Taormina. Nicht mit dem Bus, nein, nein, sondern mit den Rädern.

 

Nach gefühlt überwundenen 600 Höhenmetern sind wir lediglich auf 350 m.ü.M.

 

Der Ausblick ist einfach unglaublich und allein schon für das griechische Theater lohnte sich die Anstrengung. Das Zentrum von Taormina wirkt sauber, gepflegt und ist so wie es aussieht für Sizilientouristen ein Muss. Unzählige Souvenir-, und sonstige Shops schmücken die Flaniermeile, auch an Restaurants und Kaffees mangelt es nicht.

 

Unten sind wir bedeutend schneller als oben. Zurück auf dem Campingplatz heisst es nur noch die müden, heissen Füsse hochlegen und ruhen.

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So

21

Jan

2018

Wetterkapriolen

Ein Tag  mit wenig Aktivität, aber viel Stimmung
Ein Tag mit wenig Aktivität, aber viel Stimmung
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Sa

20

Jan

2018

Isola Bella

Heute sind wir froh um das E bei den Bikes. Es geht ganz schön hoch, der Küste entlang rüber zur Isola Bella.

 

Dann sind die Knie gefragt. Ziemlich genau 130 Stufen lang, bis runter ans Meer und danach natürlich wieder rauf.

 

Ich kneipe rüber auf die schöne Insel. " Willst du nicht mit?" " Nö, einer muss ja Fotos machen." " So, so."  Das Wasser ist frisch und die Füsse danach leicht und ebenfalls frisch

 

Bei unserer Rückkehr auf den Campingplatz ist dieser fast voll besetzt. Später dann wirklich voll, die Italiener geniessen das Wochenende mit ihren Freunden in Giardini-Naxos. 

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Fr

19

Jan

2018

" Strandleben"

Die Fahrräder kommen in den Einsatz. Aber zuerst werden die verrosteten Ketten von Alois behandelt. " Danke schön." " Bitte gern geschehen."

 

Im grossen Einkaufscenter I Gabbiani in 2 km Entfernung, machen wir uns kundig, was es so alles gibt. Es gibt einfach alles und wir kaufen dann auch einige Esswaren ein.

 

Danach radeln wir an die Küste zurück und sehen uns das " Strandleben" an.

 

Im Sommer scheint so ziemlich alles bis ins kleinste Detail geregelt zu sein und kostet entsprechend.

 

Jetzt ist es ruhig, die Liegestühle sind gestapelt und die Strandbars geschlossen. Die wenigen Wassersportler haben Platz ohne Ende.

 

Beinahe alles Einbahnstrassen. Alois fährt ohne mit der Wimper zu zucken und freundlich grüssend in verbotener Fahrrichtung an zwei Polizisten vorbei. Ich hinterher. Entweder sind die Ordnungshüter zu perplex oder zu nett, auf jeden Fall lassen sie uns wortlos passieren.

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Do

18

Jan

2018

Giardini-Naxos

Nach der albtraumhaften Nacht, in der wir mehr als einmal aus dem Schlaf hochschrecken sieht am Morgen die Welt wieder friedlich und unschuldig aus.

 

Uns ist jedoch die Lust auf Vulkanologie vergangen und wir fahren möglichst schnell runter ans Meer, wo die Temperaturen wieder angenehme 18 Grad erreichen.

 

In Giardini-Naxos stellen wir uns, nach dem 3. Anlauf, schwierig die Einfahrt zu treffen, auf den Camping Eden. Klingt doch himmlisch und erholen uns von unserem Abenteuer.

 

Der Camping liegt mitten in der Stadt, Meersicht gibt es nicht, ca 200m zum Strand. Geschäfte und Restaurants sind vorhanden. Den Aetna haben wir im Blickfeld.

 

Gps. lat. 37.82251   long. 015. 26697

Ab 8 Nächten kostet es 7 Euro inkl. Strom, W-Lan, Ver,- und Entsorgung. Waschmaschine für 3 Euro. Warme Dusche für 1 Euro.

 

Hier möchten wir ein paar Tage Urlaub vom Reisen machen. Die Waschmaschine wird sofort gefüttert. Unser neuer Nachbar, auch ein Aargauer erzählt, dass es letzte Nacht gestürmt habe, wie noch nie. Alles sei rumgeflogen. Aha.

 

Interessanterweise treffen wir hier wieder auf ein Lavafeld, das es bis runter an die Küste geschafft hat.

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Mi

17

Jan

2018

Aetna

So jetzt aber hoch auf 2000 m zum Etna-Parkplatz. Die Strasse schlängelt sich über viele Tournanten über das Kraterfeld. Wirkt sehr unwirklich und unwirtlich. Erstaunlicherweise gibt es etliche ganze Häuser, nebst den bis zum Hals eingebackenen. Wir möchten auf jeden Fall hier nicht bauen.

 

Oben angekommen nimmt es uns fast aus den Socken, so bläst der kalte Wind. Die Bahn ist eingestellt, wobei wir auch nicht das Bedürfnis haben weiter nach oben zu kommen.

 

Einige Krater können vom Parkplatz aus bestiegen werden. Irgendwie unheimlich in die Tiefe zu blicken, zumal wir gelesen haben, dass es im März 2017 bei einer unerwarteten Eruption, etliche Verletzte gegeben hat und so verlassen wir die Gegend gerne wieder.

 

Auf der anderen Seite muss es in früheren Zeiten einen Ausbruch gegeben haben. Es grünt schon wieder. Wir sind bereits wieder auf 500m und gewillt ans Meer zu fahren, da hören wir einmal mehr nicht auf das Navi, das uns eine schmale Strasse runterschicken will und so geht es ungewollt wieder hoch ins Lavafeld.

 

Auf 1000 m Höhe finden wir einen für uns genehmen Stellplatz mitten im Lavagestein, mit guter Sicht auf den Etna. Eine Viertelstunde und einen kleinen Schaden an der Stossstange später, stehen wir endlich so, dass es uns, äh Alois passt.  

                           

Gps: lat.37.77150   long. 015.11332   Nur Abenteurern zu empfehlen, die sich über kleinere Schäden am Mobil nicht zu Tode ärgern. Natürlich weder Ver-, noch Entsorgung.

 

 

Bis kurz vor der Dunkelheit ist es absolut windstill. Danach rüttelt und schüttelt es uns gewaltig durch. Wo kommt denn nur plötzlich dieser Wind her?  Die Steinchen prasseln gegen das Womo. Wahrscheinlich haben wir Morgen einen neuen gesandstrahlten Look.

 

Selbstverständlich gibt es kein Internet. Fernsehschauen ist auch gestrichen, da wir den Satelliten nicht zwischen den Felsen suchen wollen.

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Di

16

Jan

2018

Waschtag zum Zweiten, in Ragalna

Nach einer kalten, klaren Nacht mit 6 Grad ist der Aetna da. Wir sind ihm schon recht nahe. Er macht Wolken, einmal mehr und einmal weniger.

 

Wir widmen uns der Wäsche, halt von Hand. Wasser ist ja genügend vorhanden. Dank Sonne und einer leichten Brise wird im Laufe des Tages alles trocken.

 

Ein Spaziergang durch’s Dorf mal rauf und dann wieder runter. Ziemlich ruhig ist es hier. Wir sind zur Zeit die einzigen Touristen. Im Sommer ist das wohl anders.

 

Auch tagsüber ist es recht frisch hier oben, über 14 Grad gehen die Temperaturen nicht. 

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Mo

15

Jan

2018

Waschtag zum Ersten, in Catania

Ich habe den Wunsch mal endlich wieder richtig Wäsche zu waschen. In Catania gibt es mehrere Self Lavanderien.

 

Also los nach Catania. Wir kommen wohl eine Stunde zu spät in der Grossstadt an. Verkehr ohne Ende und mal wieder enge Gassen. Alois:" Mir wird immer klarer, warum die anderen Wohnmobilisten Städte meiden." " Interessant ist nur, dass die obwohl kreuz und quer geparkt, die Autos so hinstellen, dass die Vorbeikommenden zentimeterweise immer noch irgendwie daran vorbei kommen." Alois:" Jahrelange Uebung."

 

Wir stehen vor der Lavenderie, tatsächlich self, aber parken unmöglich, da wie oben erwähnt eine Stunde zu spät dran. Siesta ist vorbei.

 

Also nächste Wäscherei im Navi eingeben. Nochmal durch enge Strassen und eine Viertelstunde später stehen wir tatsächlich vor der nächsten Self Lavanderie. Super, nur ist auch hier das Parken nicht möglich. Weiter weg mögen wir das Auto nicht hinstellen, wir lassen das Womo nur ungern aus den Augen. Was jetzt?

 

Genug von den verstopften Strassen, nur noch raus hier. Das Navi wird mit neuen Daten gefüttert. Wir kommen raus aus der Stadt und fahren bergwärts auf 850 m.ü.M. In Ragalna stellen wir uns auf den grossen Parkplatz.

 

grosser Gratisparkplatz

Gps: lat. 37.6348  long. 14.9511

Wasser vorhanden, Entsorgung nicht möglich

 

Da es natürlich bereits dunkel ist, sehen wir den Vulkan nicht, aber im Städtchen lassen wir uns mit feinen Häppchen, die zum Bier und Kaffee gereicht werden verwöhnen.

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So

14

Jan

2018

Sonntag in Brucoli

Wir stehen nun auch in der ersten Reihe und haben die ganze Aussicht vor uns. 

 

Um 10 Uhr, wir trauen unseren Augen nicht, erwacht das Städtchen. Eine Autokolonne zwängt sich durch die Strässchen, jeder Parkplatz oder eben auch nicht Parkplatz wird besetzt. Die Menschen flanieren, sitzen in den Kaffees, stehen zusammen und palavern.

Käse und sonstiges wird direkt aus den Autos verkauft. Leben pur.

 

Beim Vorbeispazieren ist unser auserwähltes Restaurant noch leer. Als wir um 13.00 Uhr reinwollen, heisst es anstehen und warten. Wir kommen eine Stunde später und warten dann nur noch 10 Minuten. Der Spuk auf den Strassen ist vorbei. Weder Menschen  noch Autos sind unterwegs.

 

Es gibt im Restaurant, "Chiosko" einige Plastiktischchen, Plastikstühle, Papiertischtücher und auf der Speisekarte stehen nur Meeresfrüchte. Prima Piatti: Mit Spaghetti, secondo Piatti: ohne Spaghetti. Ich esse also zuerst Spaghetti vongole und danach Gamberetti. Alois Spaghetti mit Gamberetti und danach Pulpesalat. Einfach aber lecker zubereitet. Zum Dessert gibt es noch einen spendierten Limoncello. Danach wird geruht.

 

Sonntag in Sizilien!

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So

14

Jan

2018

Brucoli

Morgens um 09  Uhr in Brucoli
Morgens um 09 Uhr in Brucoli

Was für ein herrlicher Ort. Blick auf Aetna und Catania. Einzig der Boden etwas felsig und kantig auf dem Platz.

Gratisparkplatz 

ohne Entsorgung, Wasser in 50m Entfernung.

Gps: lat. 37.2844  long. 15.1863

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Sa

13

Jan

2018

Siracusa zum Zweiten

Am Morgen ist noch alles gut. Die Netze flickenden Fischer freuen sich über meine Fotografiererei. Ich frage sie, was sie denn für eine Sprache sprechen. "Italienisch". Ich verstehe aber nur ein paar Brocken." Sie lachen: " Wir sprechen ja auch sizilianisch." 

 

Kurz darauf ist am heutigen Tag der Wurm drin. Wir wollen zum griechischen Theater mit dem Hop-on, hop-off Bus, erwischen jedoch den falschen Bus, löhnen 1 Euro nur um an einer anderen Haltestelle wieder auszusteigen und am richtigen Ort fast eine Stunde  zu warten. Für 5 Euro könnten wir den ganzen Tag ein-, aus-, und wieder zusteigen.

 

Schliesslich sind wir beim Archeologischen Park Neapolis. Für 10 Euro sind wir im weitläufigen Gelände. Die Besichtigung lohnt sich sehr und man sollte unbedingt genügend Zeit mitbringen.

 

Das haben wir und verpassen danach den Bus um ein paar Minuten. Kein offenes Kaffee oder Restaurant in Sicht, also laufen wir runter in die Stadt und warten an einer anderen Haltestelle. Zur richtigen Zeit stehen wir am richtigen Ort und ich winke heftig, damit der Bus hält. Der Fahrer starrt geradeaus und fährt an uns vorbei. " Was soll denn das?" " Hättest halt raus auf die Strasse stehen sollen," so Alois. " Denkst du ich will überfahren werden, das ist doch ganz einfach ein A.... und überhaupt möchte ich hier ein Polizist sein, so wie die Autos durch die Stadt rasen." " Dann würdest du vermutlich nicht lange leben."  Laufen ist gesund und wir sind bald einmal wieder auf der Halbinsel Ortigia. 

 

Beim Porta Marina gibt es endlich was in den Magen und bei unserer Rückkehr zum Camper verabschiedet sich bereits die Sonne. Antonio ein Sizilianer, der 24 Jahre in Basel gearbeitet hat, gesellt sich mit seinem Womo und Familie zu uns. Es vergehen keine 10 Minuten, da kommt ein Jüngling angetrabt, wohl kaum älter als 15 Jahre, behauptet von der Commune zu kommen und verlangt Geld für's Parken. Ich gehe ziemlich schnell in die Luft, bin ich doch noch etwas geladen wegen vorher. Antonio spricht ganz ruhig mit dem Kleinen, möchte gerne eine Quittung mit Stempel, was er natürlich nicht bekommt,  meint aber schliesslich:" Dann geb ich ihm halt 5 Euro."  Wir haben absolut keine Lust Schutzgeld zu zahlen, verabschieden uns von Antonio und suchen das Weite, zumal das freche Gör droht, was doch so alles in der Nacht passieren könnte. Für Nachwuchs ist augenscheinlich gesorgt.

 

In der Dunkelheit fahren wir nach Brucoli und stehen so scheint es an einem schönen Platz, sind doch bereits 6 andere Camper hier. Aber richtig werden wir das wohl erst Morgen bei Tagslicht beurteilen können. 

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Fr

12

Jan

2018

Siracusa

Es donnert in der Ferne und sieht richtig schwarz aus, also fahren wir nach Siracusa. Wähend der Fahrt erhaschen wir einen kurzen Blick auf den Aetna. Wird wohl nicht der letzte gewesen sein.

 

Auf der Halbinsel Ortigia/ Siracusa stellen wir uns in die Ecke des Parkplatzes beim Fischerhafen. Im Wnter sind die Parkuhren zugedeckt, wie schon so oft unserer Reise. 

 

Direkt neben uns sind die Fischer am Arbeiten. Sie bieten uns frischen Fisch an, doch ungeputzt mag ich ihn nicht und so lassen wir es und kochen uns Tortellini. 

 

Kein Wunder habe ich mich so auf das geschichtsträchtige Siracusa gefreut. Mal wieder ein Fotomotiv nach dem anderen. Viele kleine schmale Gässchen, grosse Plätze, schöne barocke Gebäude, eine grosse Festung, leider nicht besuchbar, klares Wasser um die Halbinsel herum und alles sauber und gepflegt. 

 

Archimedes einem Sohn von Siracusa wurde zusammen mit Leonarda da Vinci ein Museum gewidmet, in dem all die Erfindungen der beiden nachgebildet wurden. Die meisten Apparaturen dürfen ausprobiert und in Gang gesetzt werden, Einfach spannend. Schade nur ist das Fotografieren im Innern strikte verboten.

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Do

11

Jan

2018

Natur pur

Bevor wir noch von den freundlichen Avolanern adoptiert werden, verlassen wir den für uns attraktiven Ort und fahren zurück in's Naturreservat Oasis di Vendicari.

 

Nicht ganz einfach die Anfahrt. Die letzten 2 km Piste zum Stellplatz sind schmal, bei Gegenverkehr kreuzen nicht möglich. Schliesslich stehen wir auf dem ausgewiesenen Stellplatz, haben aber das Gefühl nicht am richtigen Ort zu sein. Google kontaktieren und tatsächlich ist unser Wunschplatz 7 km südwestlich. Also wieder zurück und nach einer Viertelstunde stehen wir auf einem Platz, ziemlich direkt vor dem Eingang zum Naturreservat.

 

In diesem Sumpfgebiet sollte ursprünglich eine Raffinerie gebaut werden. Umweltschützer haben das verhindert und so entstand 1984 dieses Vogelparadies.

 

Vom Rancher am Schlagbaum werden wir freundlich eingeladen, das riesige eingezäunte Areal zu besuchen. Kosten tut das nichts.

 

Auf schön angelegten Pfaden erkunden wir die Seen, die Ueberreste der ehemaligen Thunfischfabrik und den mittelalterlichen Turm. Das Museum ist geschlossen.

 

Die unzähligen Bewohner, unter anderem Flamingos, Marabuts, Kormorane, Enten usw. lassen sich von den wenigen Wanderern überhaupt nicht stören. Stundenlang könnte man hier die Gegend erkunden. 

 

Wir kehren nach 2 Stunden zurück zum Camper, zumal der Himmel nichts Gutes erahnen lässt. Regnen tut es dann aber erst um 19.00 und das auch nur einige wenige Tropfen.

 

Absolute Stille und Dunkelheit umgeben uns.

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Mi

10

Jan

2018

Immer noch in Avola

Beim Aufwachen töggelet es auf's Dach und der Sturm fordert uns auf, etwas näher an die Mauer zu rücken. Eine gute Entscheidung. Obwohl der Regen bald nachlässt und der Sturm es ihm später gleich tut. Die Lust zum Weiterfahren ist immer noch nicht da.

 

Jedoch Lust auf Fisch, die Pizzareste sparen wir für abends auf. Beim Fischhändler lassen wir die Fische putzen und ausnehmen. Unsere Bratpfanne ist fast zu klein. Ich:" Aber sag jetzt bloss nicht, wir brauchen eine längliche Pfanne." Alois:" Ich sag ja gar nichts, obwohl...."

Den Schwanz essen wir ja sowieso nicht und der Rest ist richtig fein.

 

Am Nachmittag gibt es für Alois Anschauungsunterricht im SUP. Nicht jede Welle wird stehend überstanden und sie halten es bewundernswert lang im Wasser aus. " Sie sind ja auch gut angezogen," so Alois.

 

Abends zeigt sich sogar noch die Sonne. Einfach schön hier.

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Di

09

Jan

2018

Gemütlicher Tag

Heute zeigt sich die Sonne nicht und der Wind hat ein wenig zugelegt.

 

Wir verbringen den Tag plauernd mit den Leuten, die uns besuchen. Ein Junge von 10 Jahren, erzählt uns, dass das verfallende Gebäude neben uns eine Thunfischfabrik war und noch vieles mehr über seine Heimatstadt. Auch gibt es wieder vieles zu beobachten und staunen.

 

Im Fischgeschäft erstehen wir Meeresgetier. Alois kocht sie am Mittag mit Spaghetti. Das ist unser leckeres prima piatti.

 

Den Abend verbringen wir in der romantischen Taverne und staunen , was die Italiener so alles pro Mahlzeit verdrücken können. Wir essen Pizza. Das ist unser secondo piatti. Den Rest bekommen wir sauber vepackt in einer Pizzaschachtel. Werden wir morgen im Omni Backofen aufwärmen.

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Mo

08

Jan

2018

Avola

Der Weg zum südlichsten Punkt Siziliens, gegnüber der Isola delle Correnti will verdient sein. Wir kämpfen uns durch Plastikplantagen und an tiefgrünen Aeckern vorbei. Irgendwann stehen wir dort, wo es nicht mehr weitergeht. Schade gibt es eine Tafel mitten im Strässchen, wären schöne Stellplätze hier.

 

So kämpfen wir uns halt wieder zurück durch das landwirtschaftliche Gebiet, nehmen einige neue Kratzer in Kauf, aber schaffen es danach weder in Portopalo noch in Pachino einen uns genehmen Parkplatz zu finden. im Gegenteil wir sind froh, dass wir die engen Strässchen schadlos hinter uns bringen.

 

Was nun? Im Landesinnern sieht es neblig und schwärzlich aus. Also entscheiden wir uns Avola anzupeilen. Zumal es da einen Lidl und gleich daneben einen Chinesen mit Mittagsbuffet gibt. Gleichwohl werden wir per Navi über Note, das wir wegen siehe oben nicht anfahren möchten, zu unserem eingegeben Ziel geleitet.

 

Der Chinese ist nicht so gut wie in Deutschland, aber wir werden satt und füllen danach im Lidl unsere Vorräte auf.

 

In Avola stellen wir uns neben den verfallenden Torre. Es ist diesig, 20 Grad warm und absolut windstill, trotzdem schlagen die Wellen über die Kaimauer. 

 

Gegenüber gibt es einen Fischhändler. Wir wollen dass er uns zwei wie Forellen aussehende Fische ausnimmt. Er lacht und meint:" Kann ich schon, aber gleich nebenan gibt es ein Restaurant." " Wann öffnet es?" " Um 20.00 Uhr könnt ihr ganz bequem eure Fische hier essen." Sehr gut, dann kommen wir um 20.00 Uhr wieder." Nach dem Preis haben wir nicht gefragt, ob das wohl ein Fehler ist?

 

Nachtrag: War kein Fehler. Der leckere gegrillte Fisch mit Kartoffeln und Gemüse hat uns 10 Euro gekostet.

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So

07

Jan

2018

Abschied von unseren Tessinerfreunden

Sie stehen natürlich nicht lediglich 2 km weiter. Es sind tatsächlich 15km der Küste entlang Richtung südlichster Punkt Siziliens. 

 

Zuerst bin ich ein bisschen angepisst. Pozzallo ist nämlich für den Dreikönigstag richtig herausgeputzt, die Strasse für den Verkehr gesperrt und ich hatte die doofe Vorstellung mit den anderen zahlreichen Besuchern das Fest im Städtchen begehen zu können.

 

Doch schnell krieg ich mich wieder ein. Der Stellplatz ist schön gelegen. Sieht aus wie eine Mini Algarve. Den Abend verbringen wir zusammen mit 3 Schweizer-, und 3 Deutschen Pärchen bei Wein und Bier. 

 

Heute nun gilt es Abschied nehmen von unseren Tessiner Freunden. Da sie im Februar die Hochzeit ihres Sohnes feiern, machen sie sich ab Morgen schneller auf die Reise, oder besser gesagt langsam auf die Rückreise. 

 

Bei einem letzten Umtrunk lassen wir die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren und wünschen uns gegenseitig eine gute Weiterreise. War schön mit Euch. Bis bald mal wieder im Tessin oder wo auch immer.

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Fr

05

Jan

2018

Sizilianische Schokolade

Wir Schokoladeexperten müssen unbedingt nach Modica zur Hochburg deren Produktion.

 

Leider sind wir eine Stunde zu früh und fast schon bereit weiterzufahren, als wir ausserhalb doch noch einen Parkplatz ergattern.

 

Der Lauf durch die Stadt vorbei an den verschiedenen Schokoladengeschäften mit Degustation dauert natürlich länger. Schliesslich sind wir als Schweizer ja Kenner derselben. In einer Seitengasse entdecken wir die älteste Manifaktur, die einen Blick in den hinteren Fabrikteil erlaubt. Natürlich wird alles in Handarbeit und zwei Sorten sogar noch wie anno dazumal mit ganz wenigen Zutaten hergestellt.

 

Mit vollen Taschen und nach dem " Genuss" einer Trinkschokolade, verlassen wir das hübsche Barockstädtchen. Uebrigens gäbe es jetzt wieder Parkplätze zu Hauf.

 

Egal wir fahren runter ans Meer nach Pozzallo und stellen uns neben den Hafen an den Strand. Unsere Tessiner stehen 2 km weiter auf dem Stellplatz. Morgen werden wir wohl ebenfalls dahin zügeln.

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Do

04

Jan

2018

Ibleo Ragusa

Am Morgen ist die Welt um uns rum wieder da und wir fahren nach dem Einkauf im Coop nach Ragusa. Dank den von Franz durchgegeben Koordinaten finden wir den Gratis-Stellplatz in Ragusa auf Anhieb und haben sogar das Glück noch einen der Plätze in der ersten Reihe zu ergattern. Was für einen Kulisse und so windstill.

 

Sofort die Turnschuhe an und hoch in die Altstadt. Die verschiedenen Sehenswürdigkeiten sind sehr gut ausgeschildert. Aber eben ist eben nichts. Es geht rauf und runter. Auf dem Piazza Duomo steigen wir deshalb ins barocke Zügli und lassen uns chauffieren. Die 5 Euro hätten wir uns sparen können, fahren wir doch wieder runter, am Camper vorbei, auf der anderen Seite hoch zum Stadtpark und schon sind wir wieder am Piazza Duomo. 

 

Na dann eben nicht, schliesslich haben wir Turnschuhe an und können weiter rauf und runter wandern. Die Stadt ist sehr ergiebig. Man könnte Tage hier verbringen und hätte noch nicht alles gesehen. Verlässt man die Hauptrouten der Sehenswürdigkeiten, könnte man sich aber auch sehr gut in den Gässchen verlieren. 

 

Alois gönnt sich noch eine neue Frisur für 8 Euro und dann werden die heissen Füsse hochgelegt.

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Mi

03

Jan

2018

Tournanten und Nebel

Wir wollen nach Ragusa, einem Städtchen ein Stück im Landesinneren. Die Strasse führt fast unmerklich von Meeres-, auf 600 müM. Bereits in der Vorstadt von Ragusa überkommt mich der Wunsch ins nahegelegene Comiso zu fahren.

 

Mein Wunsch ist wie fast immer Alois Befehl. Dass die Strasse in etlichen Tournanten auf wieder Meereshöhe runtergeht, wird mir erst klar, als wir den Flugzeugblick über das Städtchen geniessen können. " War wohl doch nicht so eine gute Idee." Aber Alois meint nur:" Wir haben ja Zeit."

 

Die Strässchen werden mal wieder schmäler und schmäler. Alois:" Irgendwann wird es uns erwischen, eines Tages rasieren wir einen Balkon ab." Doch wir haben nochmal Glück und stehen bald mitten im historischen Zentrum von Cosimo. Die Siestazeit erweist sich einmal mehr als ideal. Die Parkplätze sind leer und über die Mittagszeit wie üblich umsonst. Natürlich ist auch sonst nicht viel los. " Aber man kann nicht alles haben."

 

Beim Kaffee erreicht uns die Nachricht aus der Schweiz, dass unser Scheunendach vom Sturm zum Teil abgedeckt worden ist. 

 

Wieder rauf über die Tournanten. Beim Einkaufsparadies ein paar Kilometer vor Ragusa stellen wir uns für die Nacht auf den riesigen Parkplatz. Alois meldet den Schaden per Internet der Versicherung und Janik, Alois Sohn, organisiert den Dachdecker. Zu früheren Zeiten wäre das nicht so einfach gegangen.

 

Um 17.00 Uhr zieht der Nebel über den Parkplatz. Das Einkaufscenter verschwindet vor unseren Augen und wir werden ebenfalls unsichtbar. irgendwie spannend, haben wir doch noch selten Italiener so langsam fahren gesehen. Die Lichter der Autos bewegen sich, wie eigentlich vorgeschrieben, im Schritttempo.

 

Die Windböen legen zu bis 75 Stundenkilometer und um 22 Uhr erschallt die Alarmanlage  im Einkaufscenter neben uns. Ich finde das gar nicht so gemütlich, Alois schon.

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Di

02

Jan

2018

Sturmtag

Morgens um 07.00 Uhr werde ich ziemlich unsanft oben in meinem Alkoven geweckt. Der Wind rüttelt am Gehäuse und der Regen prasselt auf's Dach. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Eine Stunde später regnet es nicht mehr, aber der Sturm bleibt uns erhalten.

 

Bei unserer Ankunft auf dem gestrigen Stellplatz nimmt sich der Dauercamper unserem Problem mit dem Frischwassertank an. Ja ein blauer Deckel lag gestern hier auf dem Tisch und jetzt ist er weg. Die Betreiberin des Stellplatzes ist telefonisch nicht erreichbar. Wir wollen eigentlich warten, aber der Dauercamper gibt uns einen von seinen zahlreichen Deckeln als Ersatz. Danke vielmals. Sollte unserer wieder auftauchen, wird er diesen behalten.

 

Den Rest des Tages verbringen wir mit der Suche nach einem windstillen Uebernachtungsplatz. Einen schönen Platz verlassen wir wegen nicht nachlassend wollenden Sturmes am späteren Nachmittag wieder.

 

In Scoglitti lassen wir uns mit dem Sinken der Sonne schliesslich zwischen zwei noch nicht ganz fertiggestellten Wohnhäusern windgeschützt nieder. Zwei weitere italienische Womos suchen hier ebenfalls Schutz vor der Sturm.

 

In den nächsten Tagen soll es weiterhin stürmisches Wetter geben. Keine schönen Aussichten.

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Mo

01

Jan

2018

Marina di Palma

Wir verabschieden uns von Sus und Franz, sie wollen in's Valle di Tempeli von Agrigento. Wir fahren daran vorbei durch die Plastikplantagen. Früher war hier ein Sumpfgebiet und die Region unfruchtbar. Nach der Trockenlegung desselben, ist eines der grössten Gemüseanbaugebiete Siziliens entstanden.

 

In Marina di Palma finden wir neben dem Turm das ideale Stellplätzli. Schade nur frischt der Wind auf. Es geht also mit viel Gegenwind dem Strand entlang in Städtchen. Alois meint:" Dieser ständige Wind geht mir ganz schön auf die Nerven." Ich:" Ist aber nicht so, dass es immer stürmt." Alois: "Ja, ja, man kann es sich auch schön reden."

 

Zurück zum Camper geht es mit Rückenwind sehr viel schneller. 

 

Später stellen wir fest, dass wir den Deckel vom Frischwassertank auf dem Stellplatz bei Porto Empedocle liegen gelassen haben. Also werden wir morgen wohl nochmals zurück durch die Plastikplantagen fahren, in der Hoffnung, dass dieser noch irgendwo da rumliegt.

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So

31

Dez

2017

Es guets neus Jahr

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So

31

Dez

2017

Porto Empedocle

Das Wasser ist alle, in der Leitung gluckert es nur noch, waschen wollen wir auch und sowieso möchten wir am heutigen Silvester mit unseren Tessiner einen Sekt trinken.

 

Also fahren wir die paar Kilometer auf den Sosta Camping in Porto Empedocle. Die Waschmaschine läuft und Franz kocht uns ein feines Mittagessen, das wir bei 20 Grad und Sonnenschein draussen einnehmen können.     

 

Mit dem Rad kurz das nahe Städtchen besuchen, gibt aber nicht viel her. Im Sommer ist hier sicher ganz viel los, aber jetzt........

 

Den letzten Tag des Jahres werden wir mit unseren Freunden bei Sekt und Panettone ausklingen lassen.                                                                                                        

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Sa

30

Dez

2017

Sciacca und Capo Bianco

Nach einer absolut stillen Nacht geht die Reise weiter ins lebhafte Sciacca.

 

Nach dem Durchstreifen der Altstadt hoch über dem Hafen verlassen wir den Ort und fahren auf der gut ausgebauten Strasse durch die hügelige Landschaft mit den zahlreichen Orangenplantagen.

 

Beim Abzweiger Heriklea Minoa geht es runter ans Meer, wo wir uns unter Bäumen an den Strand mit herrlichem Blick auf die Kreidefelsen vom Capo Bianco stellen.

 

Einige Fischer sind auf dem Strand unterwegs. Als es dunkel wird, leuchten nur noch die Markierungen ihrer Angelruten in der Nacht und wir lauschen dem Wellenrauschen. Wieder mal einfach nur schön.

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Fr

29

Dez

2017

Selinunte und Cave di Cusa

Wir wollen Tempel schauen in Selinunte.

 

Vor über 2500 Jahren, haben die Punier hier eine riesige Tempelanlage gebaut. Hals über Kopf musste die immer noch im Bau befindliche Anlage verlassen werden, als die Karthager einfielen. Später sorgte ein Erdbeben dafür, auch noch die Reste zu vernichten. Einer der Tempel wurde rekonstruiert, von den anderen sind meist nur noch riesige Steinquader und Teile der Säulen zu bewundern. Das dazugehörige Museum ist wegen zu geschlossen.

 

Der Steinbruch von Cusa liegt etwa 12 km nordwestlich entfernt. Dieser interessiert uns nun noch mehr. Die 1 km lange Strasse mit den Natursteinen ist holperig und wir werden ganz schön durchgeschüttelt. 

 

Aber die Fahrt lohnt sich, denn wir können die angefangenen Arbeiten bewundern. Die mit grosser Rafinesse rausgehauenen Tonnenschweren Teile wurden mit Hilfe von Ochsen nach Selinunte gerollt. Einige Teile sind unfertig, andere sind bereit für den Abtransport. Alles sehr spannend und anschaulich.

 

Für die Nacht bleiben wir auf dem einsamen Parkplatz mitten in den riesigen Olivenplantagen stehen.

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Do

28

Dez

2017

Mazara del vallo

Uns stinkt es, resp. hier am Hafen von Marsala stinkt es ganz extrem nach Sch..... Wir ziehen es vor diesen Ort zu verlassen.

 

Unsere Tessiner Freunde haben vorerst genug von Stadt, sie fahren an einen ruhigeren Ort. Wir wollen unbedingt noch Mazara del vallo sehen, denn dort soll es schön sein.

 

Am Hafen gibt es viel Platz und keinen Gestank. Mazara del vallo ist der grösste Fischfanghafen Siziliens. Ganz Italien wird von hier aus beliefert.

 

Kaum haben wir unseren Camper platziert, verdunkelt sich der Himmel und ein paar Minuten später peitscht der Regen über uns hinweg. Nach einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei, einzig der Sturm bleibt uns erhalten.

 

Ein paar Schritte über die Strasse und wir sind bereits in der Altstadt von Mazara del vallo und im tunesischen Viertel. Schon erklingt der Ruf des Muezzin zum Gebet und wir wähnen uns in Nordafrika. Auf Intiative des Bürgermeisters , selber ein Künstler, konnten sich 40 Künstler an Wänden, Plätzen und "Rolltoren " austoben, was dem Viertel einen zusätzlichen Charme verleiht.

 

Auf dem Rückweg laufen wir am Museo Satyro vorbei. Ich:" Satire, das muss ich mir ansehen, ist sicher lustig." Alois: " Wenn du meinst." Nix mit Satire. Die Bronze Figur hatten Fischer 1998, 60 km vor der Küste im Schleppnetz. Eine Sensation, die Nachricht ging um die ganze Welt. Nach Jahren der Rumreise, sie war zwischenzeitlich auch im Louvre in Paris ausgestellt, hat sie nun wieder ihren Platz in Mazara. Der Film im Museum gibt uns über all dies Aufschluss. 

 

Gegen Abend machen wir uns ein zweites Mal auf in die Altstadt. Schade nur bleiben die Rolltore in der Kasbah geschlossen, nichts mit Bazar, ist aber trotzdem schön, der Spaziergang durch die nun erleuchteten Strassen und über die Plätze. Zwischenzeitlich ist auch das Volk wieder unterwegs.

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Mi

27

Dez

2017

Marsala

Wir erobern Marsala, in Anlehnung Garibaldis, der mit seinen Tausend Rothemden im Jahre 1860 von Genua aus in Marsala gelandet ist und Sizilien "befreit" hat.

 

Im historischen Zentrum ist sehr viel in Deutsch angeschrieben. Was darauf schliessen lässt, dass viele Touristen Halt machen um den gleichnamigen Dessertwein an Ort und Stelle zu beziehen.

 

Gegen Abend kehren wir gleichzeitig mit Beginn des Regens auf den Parkplatz vor den Mauern der Altstadt zurück.

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Di

26

Dez

2017

Salinen bei Trapani

Alois nutzt die Gunst der Stunde und benützt das Gestell auf unserem Uebernachtungsplatz um die Solarpanels vom Staub und so zu befreien.

 

Danach geht's der Küste entlang vorbei an Trapani zu den Salinen, die uns bereits von Erice aus, neugierig gemacht haben.

 

Nebst einem kleinen Museum gibt es eine Trattoria. Unsere Tessiner Freunde lassen sich da verwöhnen.

 

Wir stellen uns zum Torre ganz vorne ans Meer und halten Ausschau nach Delfinen. Solche zeigen sich keine, dafür nähern sich von weit draussen zwei Taucher mit ihrer Beute.

 

Alois meint:"  Hier kann man es aushalten, es ist einfach nur schön."

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Mo

25

Dez

2017

Grotte Mangiapane

So jetzt aber auf nach Custonaci zur Grotte Mangiapane. 

 

Wir stellen uns auf den Busparkplatz und warten bis 16.00 Uhr. Das Billett kaufen wir im Dorf und werden danach mit dem Shuttlebus runter zur Grotte gefahren. Den Namen hat die Grotte von den letzten Bewohnern. 

 

Wirklich einzigartig das Freilichtmuseum. Altes Handwerk, viele Tiere und eine lebende Krippe können wir bewundern.

 

Nach einer Stunde geht es wieder hoch mit dem Shuttlebus. Dort warten bereits die nächsten Besucher. Super Organisation.

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So

24

Dez

2017

Was für ein Wetter

Das ist doch mal ein Weihnachtstag. Wetter wie aus dem Bilderbuch. Kein Windhauch und Wärme zum sünnele. So sollte es doch in Sizilen immer sein.

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Sa

23

Dez

2017

Oh du fröhliche

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