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Schön dass ihr uns besucht. Viel Spass beim Nachlesen unserer Abenteuer.

Aktuelles

Mi

18

Mär

2026

Unterwegs nach Santa Elena

Wir trennen uns schweren Herzens von Zipolite, werden jedoch wenn möglich wieder hierher zurückkehren.

 

Was Charly in 2 Tagen geschafft hat, machen wir in 8 Tagen.

 

Weit kommen wir nicht. Nach 110 km stellen wir uns in Playa Roca Blanca wieder ans Meer, wo wir nach dem leckeren Essen die Beine hochlegen.

Nach mühsamen 113 km kommen wir in Cayaquito an.

 

Alois :" Das kommt mir ganz bekannt vor, hier waren wir doch bereits einmal."  Wir verbringen eine sehr ruhige Nacht, direkt am Strand.

Da ich mir die Orte an der Küste nicht alle merken kann, lasse ich einige Namen weg. 

 

Wir stellen uns ganz ans Ende der Ortschaft, wo wir wiederum eine ruhige  Nacht verbringen.

 

Wir fahren weiter entlang der Küste, umfahren, wenn möglich die grossen Städte.

 

Schliesslich landen wir in El Faro de Bucarias, einem Touristenort. Die zahlreichen Busse zeugen davon.

 

Wir stellen uns hinter die Dünen und laufen die paar Meter runter.

 

Das Meer hier in der Bucht ist sehr ruhig und lädt zum Baden ein.

Am Sonntag Morgen kommen bereits wieder die ersten Busse, wir fahren weg.

 

San Juan Alima ist unsere letzte Station am Pazifik.

 

Wir geniessen den Abend und die letzte warme Nacht am Meer, bevor es ins Landesinnere und in die Höhe geht. 

Langsam geht es hoch. Die Autobahn ist gut und wo sie nicht in Ordnung ist wird sie geflickt.

 

In Colima möchten wir unser Womo vom Salz befreien lassen. Leider ist die Waschanlage nicht für unsere Höhe geeignet, obwohl im IOverlander von einem LKW die Rede ist. "Man kann eben nicht alles wörtlich nehmen.

 

Wir übernachten beim Casino.

Lago de Chapala/ Pocitlan

 

Bald sind wir auf 1500 m hoch, verlassen die Autopista und befahren die rechte Seite des Chapalasees. Leider ist die Strasse hier sehr grenzwertig. Alois:" Hätte ich das gewusst......." Die letzten 3 km zu unserem Schlafplatz sind dann noch übler.

 

Aber das Uebernachtungsplätzchen erweist sich als wirklich schön.

Heute legen wir die letzten 100 km von den insgesamt 1600km bis zu Charly zurück.

 

Freudige Begrüssung, denn auch Ursi und Markus sind angekommen, nach ihrer Tour durch die USA.

Chapala See/ Poncitlan

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Mo

09

Mär

2026

Letzte Tage in Zipolite

Charly hat ein tolles Geburtstagsgeschenk bekommen. Seine Wasserpumpe ist nach einer Woche von Estland eingetroffen und sofort eingebaut worden. Am Samstag Morgen ist Charly dann losgerauscht und hat die über 1100 km in 2 Tagen nach Santa Elena zurückgelegt.

 

Wir verbringen die letzten Tage in Zipolite. Lassen uns die Haare schneiden und verabschieden uns von unseren verschiedenen Bekannten. Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder.

 

Morgen werden wir uns langsam auf den Weg zu Charly machen. 

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Mi

04

Mär

2026

Gestrandeter Charly und Michi

Ja wer ist denn da? Charly und Michi auf ihrer Tour durch einen Teil von Mexiko sitzen nun in Zipolite fest. Hat doch die Wasserpumpe genau vor dem Hotel den Geist aufgegeben. Es hätte an einem dümmeren Ort sein können. Nach einer Woche kommt die vom Mechaniker bestellte Wasserpumpe, aber leider passt sie nicht. 

 

 

Im Dunkeln, stolpere ich über irgendetwas und bremse mit der Nase .Sieht nicht schön aus, ist aber nicht weiter schlimm.

 

 

Michi verleidet es.er nimmt das Flugzeug nach Guadalajara, Charly bestellt das Ersatzteil in Estland und harrt aus. Wir haben unseren Aufenthalt um eine Woche verlängert, habe ich doch das Gefühl, dass es mit mir langsam, langsam aufwärts geht.

 

Es ist wieder ruhig in Mexiko, als wäre nichts gewesen. Die Amerikaner sind aber zumeist abgereist. Der Campingplatz ist beinahe leer und im Dörfchen ist viel weniger los.

 

Charly und Alois vertreiben sich derweil die Zeit mit Boule spielen.

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Mo

23

Feb

2026

Mexiko in Aufruhr

Stunden nach der Erschiessung eines Kartellbosses der neuen Generation im Bundesstaat Jalisco ist die Hölle losgebrochen. Ausgehend von Guadalajara hat sich in ganz Mexiko ein Flächenbrand ausgebreitet. Brandschatzungen, Schiessereien, blockierte Autobahnen, brennende Geschäfte, Tankstellen, Autos, rennende und schreiende Menschen, prägten das Bild. Die 2. grösste Stadt Mexikos glich einer Geisterstadt. Banken, Läden, Tankstellen, Schulen, alles geschlossen. Die Menschen sollten die Häuser nicht verlassen. Hunderte waren über Nacht im Zoo eingesperrt. Der Flughafen wurde gestürmt. Ein Riesenchaos. 

 

Wir in Zipolite am Pazifik, ohne Informationen von ausserhalb, hätten von all dem nichts mitbekommen. Hier ist es ruhig und alles geht seinen gewohnten, friedlichen Gang.

 

Jetzt stellt sich wohl die Frage, wer sich als stärker erweist.  Zur Zeit ist es im ganzen Land wieder relativ ruhig. Die Strassen sind frei und die Geschäfte geöffnet.

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So

15

Feb

2026

Puerto Angel

Mit dem Taxi machen wir einen Ausflug ins 4 km entfernte Puerto Angel. Das kleine Fischerdorf gibt aber nicht viel her. Nach 3 Stunden sind wir wieder in Zipolite.

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Di

10

Feb

2026

Immer was los in Zipolite

Die Vitamin D Tropfen sind da. Mal schauen, ob das nun was wird. Wir stellen fest, dass es auch verschiedene Magnesium gibt und einige davon der Gesundheit nicht gut bekommen.

 

In Zipolite ist immer was los. Tagsüber  auf dem Platz, abends im Dorf. Die Stände werden aufgebaut. Autos sind verbannt. Die Strassenmusiker und anderen Artisten erscheinen um uns eine Freude zu bereiten.

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So

08

Feb

2026

Tiere auf dem Platz

Wir haben, wenn wir nicht unterwegs sind, ziemlich viel Unterhaltung auf dem Campingplatz. Verschiedenste Tiere tummeln sich hier.

 

Einmal hat es sich sogar eine Katze in unserem Womo gemütlich gemacht. Wir sind bereits im Bett, als wir Geräusche wahrnehmen. Sie ist dann sehr schnell raus komplimentiert worden.

 

" Was ist denn das? Wer rüttelt an meinem Stuhl?" Es ist kein Tier, es ist ein Erdbeben von der Stärke 5.7, mit dem Epizentrum in 70 km Entfernung.

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Mi

04

Feb

2026

Zipolite

Die Weiterfahrt ist nicht so easy. Die Strasse wird auf den letzten 20 km vor unserem Ziel verbreitert, Baustelle und Staub. Gut beim nächsten Mal wird vermutlich alles fertig und die neue Strasse wunderbar befahrbar sein.

 

In Puerto Angel stehen wir dann eine halbe Stunde im Stau, bevor wir endlich in Zipolite ankommen.

 

Wir sind bereits zum 3. Mal hier, wo es uns ausserordentlich gut gefällt. Der Campingplatz ist einfach, ein Pool ist vorhanden, das Dörfchen lediglich 100m entfernt und der Strand knapp 200m. Das alles kommt mir sehr entgegen, sind die Schmerzen beim Laufen doch immer noch gross. Wir haben vor einen Monat zu bleiben. Habe ich doch die Möglichkeit Uebungen ausserhalb und im Wasser zu machen und kleine Spaziergänge zu feinen Restaurants unter die Füsse zu nehmen. Ich denke auch die Wärme tagsüber um die 30 Grad tun mir gut. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich.

Bei Mercadolibre, einem Online Händler sollten wir die Vitamin D Tropfen bekommen. Wir laufen den halben Kilometer mit Sitzpausen hoch ins Restaurant Cosmica zu Violeta, die wir von unserem letzten Besuch kennen. Das Bestellte wird in 5 Tagen vor Ort sein. Nach einem feinen Frühstück kämpfe ich mich wieder zurück auf unseren Platz.

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Mo

02

Feb

2026

Ab an den Pazifik

Tschüss El Tule, hinein in die Berge. Die neue Schnellstrasse nach Salina Cruz ist leider bereits wieder kaputt ( Tunnel, Brücke), deshalb nicht befahrbar. Wir nehmen also die kurvenreiche Strecke. Da in Zipolite dieses Wochenende die Nude events stattfinden, müssen wir uns nicht beeilen dahin zu kommen.

 

In dieser Region von Oaxaca wird vorwiegend Mezcal produziert. Eine andere Herstellungsart, des bei uns bekannten Tequila. Wir passieren viele kleine Ortschaften, in denen Mezcal produziert und angeboten wird. Da wir weder Tequila noch Mezcal wirklich mögen, fahren wir weiter.

 

2 Uebernachtungen direkt am See in Jalapa del Marques. Wir geniessen das warme, leider aber auch sehr windige Wetter. Die Fischer machen gute Beute und die Bewohner des Dorfes nehmen ein Bad. Wir staunen immer wieder wie aus einem Minitaxi 5 Erwachsene mit 3 Kindern aussteigen. Alois und ich wären mit dem Fahrer bereits vollbesetzt.

Nun wir verlassen den stürmischen Ort, nur um in Salina Cruz beinahe von der Strasse geweht zu werden. Wir bleiben trotzdem über Nacht hier, da wir den Vitamin D Spiegel nach der Einnahme von Kapseln wieder kontrollieren lassen. Der " Schock" ist gross, ist  der Spiegel bei uns beiden gesunken. Schliesslich nach diversen Recherchen im Netz, stellen wir fest, dass es  anderen genau so ergangen ist. Die Einnahme von Tropfen ergebe bessere Ergebnisse. In Mexiko ist es jedoch nicht so einfach Tropfen zu bekommen. Da müssen wir uns was einfallen lassen.

 

In Huatulco verbringen wir die letzte ruhige Nacht, bevor wir an unseren Zielort, Zipolite fahren.

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Mi

28

Jan

2026

El Tule

Stefan macht sich schnell ans Werk. Er hat die defekten, mit den aus der Schweiz von unseren Kindern mitgebrachten Teile ersetzt.

 

Hier ist alles knockentrocken, kein Regen über längere Zeit. Es hat sogar einen Buschbrand gegeben, der bis an den Zaun des Campingplatzes gegangen ist. Nur Dank dem vielen Wasser, das Stefan und Sabine ständig eingesetzt haben, hat es nicht in einer Katastrophe für den Platz geendet.

 

Nun geht es für uns nur noch um den Starlink, an dem unser Motor defekt ist. Flicken ist nicht möglich. Es wäre auch von Vorteil, wenn der neue Mini direkt auf's Dach montiert werden würde. Keine Kabel mehr die rumhängen, kein Motor mehr, der kaputt gehen kann und keinen Router mehr. Schnell haben wir uns entschieden. Stefan bestellt am Freitag die Halterung und den neuen Mini Starlink. Mit seinem Drucker erstellt er kleine Füsse für Halterung.

 

Natürlich machen wir auch die Uebungen, gemäss Ralf Blume und ich gehe mehrfach pro Tag über den Platz. 

 

Bereits am Montag ist alles da. Stefan montiert das Ding innert 2 Stunden und was mich vor allem begeistert, er hat es so geschafft, dass er kein neues Loch ins Dach bohren musste.

 

Nun nur noch online den neuen Starlink verbinden. Irgendwie klappt es nicht. Stefan regt sich auf. Er schickt ihnen eine Mail und bekommt ein Ticket, was besagt, dass sie sich innerhalb 24 Stunden telefonisch melden.

 

Es meldet sich niemand. Entnervt schickt Stefan nochmal ne Mail und bekommt ein neues Ticket. Wir denken, das dauert wohl länger. Nicht so. Am Nachmittag meldet sich der deutsch sprechende Michael. entschuldigt sich, dass der Schneesturm in Texas für die verspätete Rückmeldung verantwortlich sei. Er erklärt Alois, dass die Aenderung des Abos nur über den Support möglich sei. ( Stefan:" Und wieso steht das nirgends") Michael macht das sofort und schenkt uns für den Aerger, den vor allem Stefan hatte, für einen Monat die Gebühr.

 

Also nach einer Woche alles gut und wir werden morgen weiter an den Pazifik fahren. Herzlichen Dank Stefan für deine Arbeit und Sabine für die liebevolle Betreuung.

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Mi

21

Jan

2026

Ueber die Berge nach Oaxaca

Auf der Seite des Golfes von Mexiko ist das Wetter unbeständig. Wir übernachten in Cordoba.

 

Dann geht es hoch auf 2500m und die Sonne strahlt vom Himmel. Wir sehen sogar Schnee in der Ferne.

 

Auf dieser Seite ist alles knockentrocken. Nachdem wir wieder auf 1000m runter gefahren sind und in Tehuacan leider kein Gas bekommen, dafür den Kühlschrank gefüllt und schon wieder neue Glühlampen für vorne und neue Scheibenwischer eingekauft haben, fahren wir hoch auf wieder 2500 m.

 

Auf einer Tankstelle, die sehr Amerikanisch anmutet verbringen wir die Nacht. Auf der Weiterfahrt wähnen wir uns in einem amerikanischen Nationalpark. Die Arbeiten am Hangrutsch sind immer noch im Gange, wird vermutlich noch eine Weile dauern.

 

Schliesslich geht es runter auf 1500m und wir erreichen Oaxaca. Eine Prozession die die Strasse quert, dauert über eine Stunde. Auch das Gehupe hinter uns nützt nichts. Es heisst warten. Danach fahren die genervten Lenker sehr gestresst weiter. Wir haben Glück, dass wir nicht von einem Bus gerammt werden.

 

Endlich in El Tule können wir Gas tanken und in " unserem" Kaffee einen feinen Mokka geniessen, bevor wir auf dem Campingplatz von Sabine und Stefan begrüsst werden.

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So

18

Jan

2026

Alles wieder zurück

Wir machen uns wieder auf den Rückweg. Merida, Campeche, Isla Aguada, Ciudad del Carmen, Coatzoles, Villahermosa und eine Tankstelle dazwischen sind unsere Uebernachtungsstationen.

 

Sonnenschein und Regengüsse wechseln sich stetig ab. Zum Teil schüttet es so stark, dass wir auf die Seite fahren müssen um die Tropenregen auszusitzen.

 

Wir freuen uns auf Veracruz, wo wir unsere Freunde treffen werden. Ich bräuchte wohl ein Uebungsgerät, damit ich meine Rückenmuskulatur stärken kann. Ralf Blume meint, dass 80% der Patienten mit Spinalkanalstenose innert 3 Monaten damit und mit Vitamin D, K2, Magnesium und viel Trinken ihre Beschwerden in den Griff bekommen können, ohne Operation. Ich bin zuversichtlich. Da wir dieses Gerät nicht in den Läden finden, bestellt Simone ein solches online über Mercado Libre.

 

Jaime feiert seinen 50. Geburtstag. Wir sind zum Fest eingeladen und erleben einen abwechslungreichen Nachmittag mit der illustren Geburtstagsgesellschaft.

 

Alois beginnt das Turngerät zusammenzusetzen. Leider regnet es alsbald wieder und die Arbeit wird notgedrungen unterbrochen.

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Simone, Malea und Rea reisen wir weiter.

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Mo

05

Jan

2026

Mahahual

Am 1. Januar schaffen wir es dann doch noch nach Mahahual und treffen wieder auf unsere Familie. Thomas besucht einen Tauchkurs und ist begeistert. Sieht er so doch mehr Fische und Meeresgetier als beim Schnorcheln.

 

Damit ich an den Gängen ins Dorf teilnehmen kann, trägt einer immer einen Hocker mit, so kann ich Zwischendurch immer mal absitzen.

 

Leider geht es nach 3 Tagen schon wieder weiter. Wir bringen die 3 nach Playa del Carmen, wo sie die letzten Tage ihrer Ferien in einer Anlage verbringen. Danach werden sie mit einem Taxi nach Cancun zum Flughafen fahren. Lara geht es inzwischen wieder gut, so kann sie die Restferien mit Baden geniessen. Thomas taucht wieder und sieht dabei sogar einen Hai.

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Do

01

Jan

2026

Neujahr

Wir wünschen euch ein glückliches Jahr 2026

 

Und uns allen ein Jahr mit  Weitsicht, Durchsicht, Einsicht, Umsicht, Zuversicht und Mut.

 

 

Yvonne und Alois

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Mi

31

Dez

2025

Silvester mit Pleiten, Pech und Pannen

Der Morgen fängt gut an. Wir wollen wegfahren um einzukaufen, bevor es losgeht nach Mahahual. Der Motor macht keinen Wank. Kein Problem stellen wir um auf unsere 2. Batterie, als Starthilfe. Aber oh Schreck auch die ist leer. Haben wir doch während der letzten Tage den Starlink benutzt und stehen ein wenig unter den Bäumen, also konnte die Batterie nicht geladen werden.

 

Lara hat Fieber und liegt im Hotelbett, doch sie müssen um 13.00 Uhr raus, da neue Gäste kommen.

 

Ein älterer Herr will uns helfen mit überbrücken, doch er hat einen Benziner und so funktioniert es nicht. Er schwingt sich auf sein Rad und sucht jemanden der uns helfen kann. Die Zeit vergeht.

 

Schliesslich erscheint ein Elektriker, der es ebenfalls nicht schafft zu überbrücken. Die Batterie wird mittels Strom geladen. Um 14.00 Uhr können wir wegfahren. Herzlichen Dank für die unkomplizierte Hilfe.

 

In der Zwischenzeit sind die Pfiffners angekommen und Lara legt sich ins Womo.

 

Aber nun schnell nach Mahahual, damit Lara wieder ins Bett kann. Wir werden dann zurück nach Chetumal fahren um eine neue Batterie einbauen zu lassen, meint doch der Elektriker,  dass es hier in Bacalar keine gibt.

 

Nach der Hälfte der Strecke bekommt Julia eine Meldung, dass ihre Pässe noch im Safe des Hotels liegen. Kein Problem, wir werden sie beim Vorbeifahren nach Chetumal abholen.

 

Thomas, Julia und Lara beim Hotel abladen und danach legen wir die 150 km ungewohnt schnell zurück, schliessen die Geschäfte und Buden an Silvester doch früher als normal. Kurz vor 19.00 Uhr erreichen wir die Garage und die netten Herren messen die Batterie aus. " Die Batterie ist gut, die muss nicht ersetzt werden." Alois traut der Sache nicht so recht, aber die werden es wohl besser wissen. " Wir müssten die vordere linke Abblendlichtbirne noch ersetzen." Nach 5 Minuten funktioniert das Licht wieder.

 

Zurückfahren bei Dunkelheit ist nicht, also übernachten wir am Malecon, wünschen uns um Mitternacht ein gutes neues Jahr, bevor wir ziemlich kaputt ins Bett fallen.

 

Wieder einmal stellen wir fest, wie hilfsbereit und herzlich die Mexikaner sind. Auch Lara's Fieber lässt langsam nach. Alles Gut.

 

Trotzdem wird uns Silvester 2025 wohl lange in Erinnerung bleiben.

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Di

30

Dez

2025

Bacalar

Nun aber weiter nach Bacalar an die 2.Grösste Süsswasserlagune Mexikos. Ein paar Stunden sind wir unterwegs. Dazwischen fahren wir ein paar Kilometer in den Dschungel, wo wir uns verköstigen.

 

In Bacalar laden wir Thomas, Julia und Lara beim Hotel ab und fahren runter ins Balneario wo wir campen können.

 

Anderntags machen wir eine Bootstour mit dem Segler durch die Lagune. Dort können wir auch ein Bad nehmen. Leo unser Bootsführer erzählt uns vieles von der Lagune, in die auch die Piraten eingedrungen sind.

 

Da ich mich immer noch nicht so gut bewegen kann, besichtigen unsere Leute das Zentrum und die Festung alleine. Einen Tag verbringen wir im Balneario.

 

Ansonsten besuchen sie uns öfters bei unserem Camper.

 

Am Nachmittag des 4. Tages erleben wir einen richtigen Tropenregen. Wir können unseren Wassertank auffüllen und stehen schliesslich 20 cm im Wasser. 

 

Leider wird Lara am letzten Tag krank und hütet das Bett.

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Fr

26

Dez

2025

Hallo Familie/ Pamuul

Da sind sie ja. Freudige Begrüssung am Flughafen in Cancun.

 

Wir fahren gleich los nach Pamuul. Hier können wir nicht mehr campen, darum hat Julia für uns ein Hotelzimmer reserviert.

 

Zum ankommen ist es hier in der kleinen Anlage richtig gut. Meer. Sonne, Wärme, schnorcheln, fein essen, Gespräche. Thomas meint:" Nur Weihnachtsstimmung kommt nicht wirklich auf."

 

Doch für uns haben sie ein bisschen Weihnachten mitgebracht.

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Di

23

Dez

2025

Weihnachten

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen euch besinnliche und friedvolle Festtage 

 

 

Alois und Yvonne

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Mo

22

Dez

2025

Unterwegs nach Cancun

Das Klacken ist weg und der Motor läuft wieder rund. Wir nehmen die ersten Kilometer der 2000 km Strecke unter die Räder. Bald stehen wir still auf der Autobahn. 3 Stunden dauert es, bis wir weiterfahren können. Eine Massenkarambolage von LKW's hat den Stau verursacht. Wie immer sind wir froh, nicht die Vordersten gewesen zu sein.

 

Nach einer staubigen Pistenfahrt, stehen wir an einem der zahlreichen Seen auf über 2000m. Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, sehr viele verschiedene Vogelarten und ein paar sehr freundliche Landwirte sind während der nächsten 3 Tage unsere Besucher.

 

Ich mache meine Uebungen und umkreise das Womo um endlich zu genesen.

 

Während des Tages liegen die Temperaturen bei 23 Grad, nachts um 5 Grad.

Nun aber weiter. Wir bleiben den ganzen Tag auf über 2000 m, fahren eine Strecke, die wir noch nie benutzt haben, alles ohne Autobahn und durch kleine Dörfer. 

 

Schliesslich stehen wir in einem Dörfchen mit einem kleinen See. Später kommen nacheinander die Hirten mit Kühen und Pferden, die sich am Wasser laben.

 

Auch hier verbringen wir eine ruhige, kalte Nacht.

Wir haben langsam genug von den kalten Nächten und wollen runter, aber zuerst geht es noch über 100 km auf der viel belebten und bebauten Höhe weiter.

 

Der Himmel bedeckt sich und beim Runterfahren nach Cordoba, kommt stockdicker Nebel und Regen auf. Nächtigen tun wir in Cordoba bei einer Tankstelle.

Jetzt aber runter an den Golf von Mexiko. Unterwegs überholen wir immer wieder Prozessionen der Mayas. Einer läuft jeweils mit einer Fackel voraus, oftmals barfuss. Das begleitende Fahrzeug oder der Car, fahren entsprechend langsam.

 

In Coatzacoales stellen wir uns für die Nacht an den Malecon und geniessen die frische Meeresbrise.

Nach einer Uebernachtung  in Villahermosa peilen wir Atasta an.

 

Atasta ist bekannt für seine Garnelen, die in grossen Mengen am Strassenrand angeboten werden.

 

Hier stehen wir an der schönen Lagune wo wir tagsüber aber auch in der Nacht schwitzen. Wir fragen uns, was uns eigentlich lieber ist, Hitze oder Kälte?

 

 

In Ciudad del Carmen decken wir uns mit neuen Medikamenten ein, ist mein Problem mit der Wirbelsäulenverengung doch immer noch vorhanden, obwohl ich täglich Uebungen mache, Geduld, Geduld ist gefordert. Wir bleiben gleich über Nacht da.

 

Unser nächstes Ziel, lediglich 30 km weiter ist die Isla Aguada. Wir waren schon mehrfach hier und es hat uns jedesmal ausserordentlich gut gefallen. Doch jetzt haben sie absolut verdient den Titel Pueblo Magico erhalten. Es ist ausserordentlich sauber, ganz vorne am Malecon, aber auch in den hinteren Strassen, super.

 

Hier sieht man die Sonne aufstehen und am Abend untegehen. Wir bleiben 2 Nächte.

Die nächste Etappe ist phänomenal. Immer entlang des Golf von Mexiko, mutet die Region richtig karibisch an.

 

In Campeche, das wir diesmal nicht erkunden können, geht es mir doch immer noch nicht viel besser, stehen wir am Malecon.

Dann geht es ins Landesinnere. Bis Merida ist die Strecke noch interessant. Wir übernachten bei Soriana. Alois hat nun nach einer dummen Bewegung, die Hexe gepackt. Eine hinkt und  der andere läuft schräg in der Gegend herum. Das hat uns gerade noch gefehlt. Doch Alois macht alles, damit es ihm schnell wieder besser geht.

 

Eigentlich möchten wir in Valladolid die Tage überbrücken, bis wir in Cancun die Familie empfangen. Doch das Wetter ist nicht so erbaulich. Der dortige Campingplatz ist in der Wiese und wir werden da eher versumpfen. Also weiter auf dem langweiligsten Teil  unserer Reise schnurgerade durch den Urwald, neben uns die Mayabahn.

 

Wir haben es geschafft. Wir sind in Cancun und stellen uns nach 3 Wochen zum ersten Mal wieder auf einen Campingplatz, wo wir einige Hausarbeiten erledigen können. Alois geht es glücklicherweise wieder besser und bei mir, langsam, langsam....

 

Auf jeden Fall haben wir die 2000km hinter uns und freuen uns nun auf Julia, Thomas und Lara, die sich ebenfalls auf die Wärme und das Meer freuen.

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Di

02

Dez

2025

Zamora Garage

Die Blockade dauert bis Freitag. Es geht nicht nur um die Maispreise. Die wollen tatsächlich die Brunnen der Bauern enteignen, damit diese dann je nach Zuteilung (von wem?), das Wasser für ihre Felder (von ?) abkaufen können. Frau Sheinbaum ( Grüne Partei) redet vom 4.Paket der Transformation.  

 

Wir geniessen das feine Essen bei Charly. Der gefährlich aussehende Rottweiler vom Platz holt sich täglich seine Streicheleinheiten bei mir ab und wundert sich über die seltsamen Verrenkungen die die Frau da macht.

Am Sonntag geht die Reise weiter nach Zamora, haben wir doch morgen den Termin in der Garage.

 

Sie brauchen das Auto 2 Tage, also übernachten wir ganz nahe bei der Garage im Hotel.

 

Der 2.Tag will ja verbracht werden und ich schaffe es tatsächlich im Zentrum einen 1 Kilometer Fussmarsch zurück zu legen, natürlich mit viel Sitzpausen dazwischen.

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