Naturpark Naila

Die Wäsche ist gewaschen, der Ort zur Genüge erkundet, Einkäufe getätigt ( inkl. Kamelkotelettes)  und jetzt aber ab nach Süden.

 

Unterwegs werden wir von einem Aargauer überholt und werweissen was das für einer sein könnte. Am nächsten Polizeiposten, wo sie einen unserer nun mehrfach kopierten Fiches einsacken treffen wir wieder auf ihn. Es ist tatsächlich ein Aarauer, der sich in  Sarmenstorf  auskennt. Er ist unterwegs nach Mauretanien, wo er in der Nähe der Hauptstadt, in einer Oase ein Wellnessressort führt. Wir unterhalten uns angeregt und setzen das Gespräch im Dorf und später auf dem Stellplatz am Lac Naila fort. Und nun grübel, grübel und studier, ob uns unser Weg bis nach Mauretanien führen soll.

 

Am  Naturpark beim Lac Naila darf man dieses Jahr wieder stehen. Wir teilen uns die tolle Aussicht mit einigen anderen Campern. Wieder sind zwei Fiches weg und für das Stehen löhnen wir 20 Drh.

 

Einer der Camper tut nicht mehr wie er soll, die Versuche in aufzuladen erweisen sich als erfolglos. Zwei Stunden später es dunkelt bereits, steht das Mobil immer noch am Platz und der Abschleppwagen fährt von dannen.

 

23.00 Uhr: Klopf, klopf ans Womo. Ich wecke den dösenden Gatten. „Es klopft wer an unseren Camper.“ „ Dann schau mal, wer das ist.“ „ Iiiiiiiiiich?“ „ Ja, kannst ja oben aus dem Türfenster sehen.“ Mach ich dann halt. Die königlichen Polizisten entschuldigen sich für die Störung, wollen die Pässe sehen, ergänzen einige Dinge auf unseren Fiches, entschuldigen sich nochmals und wünschen uns eine gute Nacht. Beim Nachbarn haben sie kein Glück. Er öffnet seine Türe nicht und so fahren sie unverrichteter Dinge wieder weg.

Es ist nun wieder absolut still und stockdunkel. Die Sterne füllen den ganzen Himmel bis zum Boden aus. Gute Nacht.

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