Tropea

Wir sehen des Morgens ganz schemenhaft den Stromboli in der Ferne. Henning war doch ganz nah dran. Da wollen wir auch hin.

 

Also rum um die Bucht und auf teils sehr schmalen Strassen, die Autobahn lassen wir links liegen, rein nach Tropea.

 

Wir landen mitten in der Altstadt und schaffen es nach einer abenteuerlichen Durchquerung und Wendung, doch noch runter zum Hafen und fahren entlang der Felsen zu den Stellplätzen, alle geschlossen. Zurück geht nicht, Einbahnstrasse, also wieder rauf und rein in die Altstadt. 

 

 

Jetzt wo wir schon zum zweiten Mal oben sind, durchstreifen wir die Altstadt mit ihrem morbiden Charme. Beim Blick in die Tiefe machen wir " unseren Stellplatz" für die heutige Uebernachtung aus.

 

Als sich die Italiener aus ihren Häusern wagen, es ist 16 Uhr vorbei, ziehen wir uns in unser Schneckenhaus zurück, denn es wird kühl und der Wind frischt auf.

 

Nochmals quer durch den Ort und runter zum Hafen auf den auserwählten Platz, direkt neben der Inselkirche. Hier gefällt es uns ausnehmend gut. 

 

Ein freundlicher Einheimischer, der mal Grenzer in Chiasso war, erklärt uns, dass Tropea im Sommer aus allen Nähten platzt. Im Winter gerade mal 7400 Einwohner, im Sommer 240'000 Menschen, aus aller Herren Länder. Russen, Japaner, Chinesen, Franzosen, und lächelnd setzt er hinzu, auch Schweizer.

 

Direkt neben uns gibt es eine Pizzeria, in die wir später, wir lernen, einkehren.

 

Uebrigens den Stromboli sehen wir von hier, zwar grösser, aber auch bloss schemenhaft.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    FranzSus (Donnerstag, 30 November 2017 08:46)

    Einfach nur schön,
    Ich höre Aloise schon "hier gefällt es mir, hier bleiben wir"
    Liebe Grüsse von den Tessinerli

  • #2

    Sus Grubenmann (Donnerstag, 30 November 2017 14:14)

    da waren wir auch mal, in den Sommerferien, als unser Sohn noch zur Schule ging. Ein Wimmelbild mit lautem Discolärm die ganze Nacht...