im Golf von Mexiko nach Süden

Erster Halt in Tlacotalpan, einem Unesco-Weltkulturerbe- Städtchen in den Sümpfen. Uebernachtung am Fluss, laut präsenter Polizei kein Problem.

 

Tatsächlich regnet es nun seit über einem Monat mal wieder.

Weg von den Sümpfen in die Hügel mit  Zuckerrohrfeldern, Kakao und viel Dschungel bis wir die Lagune Catemaco erreichen. Hier treffen wir zum ersten Mal auf Maya Skulpturen. Dieser Ort soll ein Kraftort sein und zieht viele Backpacker an. Immer am ersten Freitag im März treffen sich hier Hexen und Schamanen aus ganz Mexiko um ihre Zeremonien abzuhalten.

 

Mit Erlaubnis der Polizei, die während der ganzen Nacht stündlich ihre Runde bei uns vorbei macht, schlafen wir sehr gut, warten aber nicht bis zum März, denn uns zieht es weiter südwärts.

Pemex, der staatliche Mineralölkonzern, hat in einem Gebiet, dass sie grossräumig mit Fabriken bestückt hat, einen über 1000 Hektaren grossen Ecopark erschaffen, um einen Ausgleich zu schaffen. Die  Bevölkerung kann diesen umsonst besuchen. 

 

Wir kommen gegen Abend an und der Park ist geschlossen, da Montag. Also übernachten wir auf dem Parkplatz und besuchen den Park anderntags bei strömenden Regen. Marta begleitet uns durch die Anlage und erklärt uns allerhand. Einige Tiere, die als Haustiere gehalten wurden, sind hier gelandet und werden von den Rangern betreut. Unter anderem ein Tukan, der in Gefangenschaft eher klein geblieben ist und ein Nasenbär, der sich täglich seine Streicheleinheiten von den Betreuern abholt.

 

Ansonsten durchstreifen wir zwar das Gelände, sehen aber keine Tiere, vielleicht liegt es am Regen. "Wann ist hier eigentlich die Regenzeit? "Marta lacht:" Jetzt."

Wir wollen nun endlich den ersten Maya Tempel sehen. Fahren zuerst bei Regenschauer und danach wieder Sonnenschein nach Comalcalco und freuen uns bereits um 16.00 Uhr vor Ort zu sein. Leider darf ab 16.00 Uhr keiner mehr rein in die Anlage, irgendwie doof. Uebernachten können wir da nicht. Also weiter bis Chiltepec, wo wir uns für die Nacht an den Fluss stellen.

Nach einer weniger ruhigen Nacht, wir wurden mit lauter Musik beehrt, fahren wir zuerst rein ins Feuchtgebiet von Tabasco, welches zu den grössten der Welt gehören soll.

 

Nach ein paar Kilometern machen wir wieder kehrt, die Strasse ist nicht so vom Feinsten und eine stündige Bootsfahrt auf dem Fluss soll an die 50 Euro kosten, das ist uns dann doch zuviel.

 

 

Also zwischen Sumpfgebiet und Meer bis zur langen kostenpflichtigen Brücke, rüber nach Ciudad del Carmen, wo wir kurz nach unserer Ankunft tatsächlich den ersten Delfinen bei ihren Spielen mit den Pelikanen zuschauen können.

 

ab hier sind wir auf der Halbinsel Yucatan.

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