Rio Dulce

Ab jetzt wird die Strasse normal breit. Es hat weniger Verkehr und es geht stetig abwärts, aber es ist natürlich weiterhin hügelig und die Lastwagen quälen sich jeweils aufwärts, so gibt es interessante Ueberholmanöver.

 

Die Früchte am Strassenrand ändern sich ebenfalls. Jetzt im Tiefland sind es wieder Ananas, die herrlich duften, Kokosnüsse und Bananen.

 

Kurz vor dem Erreichen des Atlantik wenden wir uns gegen Norden und erreichen Rio Dulce.

 

Da wir von anderen Reisenden gelesen haben dort sei es gut, stellen wir uns auf den Yacht Hafen. Für uns ist das aber nicht das Wahre. Eingeschlossen hinter Mauern, mit Touristen aus Europa und den USA, die ihre Schiffe während der Pandemiezeit stehen liessen und nun frisch geimpft wieder eingetroffen sind, um ihre Reise fortzusetzen. Das mit Masken umherwandelnde Schweizer Paar meint; " Wenn endlich alle geimpft wären, wäre die Pandemie vorbei." " Je so, wir gehören zur Kontrollgruppe, habt ihr euch schon für den Booster angemeldet?" " Nein wieso?" 

So wechseln wir am nächsten Morgen nach San Felipe auf einen bewachten Parkplatz.

 

Wir werden sofort in Beschlag genommen und uns wird eine Flussfahrt nach Livingston angeboten. Die Ortschaft am Atlantik ist afrikanisch geprägt, kann nur per Boot durch den Dschungel erreicht werden und da müsse man unbedingt gewesen sein. Ich glaub's. 50 km sind eine ganz schöne Strecke, unterwegs werden wir in einem sehr schönen Restaurant verköstigt, obwohl ich den Wunsch geäussert habe in Livingston zu essen. Na ja, unser Schiffsführer weiss ob der Verhältnisse in Livingston. Es ist sehr heruntergekommen und man muss es echt nicht unbedingt gesehen haben. Nun die Fahrt dahin ist durchaus reizvoll, aber halt echt lang.

 

Wir kehren bei Sonnenuntergang ziemlich geschafft zurück nach San Felipe. Wieder eine sehr heisse Nacht steht uns bevor.

Natürlich können wir das Dörfchen nicht verlassen, bevor wir das Fort besucht haben. Der Fussweg führt vorbei am bunten Friedhof und an genau so bunten Verkaufsständen.

 

Das Festung ist sehr schön, vermutlich restauriert. Sie steht genau in der Enge zwischen den beiden Seen. 

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