Kroatien

Wir möchten ans Meer, also queren wir Kroatien um in Istrien noch ein paar Tage zu verbringen. 

 

Wir finden fast immer ein Plätzchen an einem Gewässer um uns für die Nacht niederzulassen. Ein Stausee lädt dann aber nicht zum Verweilen ein, ist er doch wegen Arbeiten am Damm vollständig entleert. 

 

In Zagreb und Karlovac sehen wir lediglich die Plattenbauten, das Zentrum lassen wir links liegen.

 

Dann sehen wir Meer, umfahren Rjeka, kommen uns vor wie in der Toscana, einfach auf kroatisch und stellen uns in Novigrad auf den Campingplatz, der von Pinien beschattet ist. Dank Acsi bezahlen wir in der Vorsaison gerade mal 23 Euro plus Kurtaxe. Natürlich stehen wir nicht in der ersten Reihe, aber ein Stückchen Meer haben wir dann doch im Blick.

 

Novigrad ist wunderschön. Ein ehemals kleines Fischerdorf, dass jetzt vorallem dem Tourismus verschrieben ist. Restaurants, Kaffes, Hotels und kleine Shops prägen das Bild rund um den Hafen und den Ueberresten der Stadtmauer. Die kleine Altstadt ist praktisch Autofrei. Wir können uns vorstellen, dass es im Juli und August sehr voll sein wird.

 

Mit unseren Rädern, sind wir innert 5 Minuten mitten im Zentrum, müssten wohl ein ganzes Jahr hierbleiben um alle Restaurants und Kaffes auszutesten, wobei alle Speisekarten in etwa gleich aussehen. 

 

 

Alois hat Probleme mit seiner Prothese, sie drückt. Aber auch hier gibt es Zahnärzte. Zweimal wird geschliffen und wir bezahlen die Platz- Rechnung, um anderntags Richtung Heimat zu fahren.

 

Am Morgen fällt die Krone raus, die der Prothese den nötigen Halt gibt. Ein neuerlicher Zahnarzttermin wird vereinbart und die Verlängerung auf dem Campingplatz ist mit einem Platzwechsel verbunden. 

 

Das Wetter ist seit unserer Ankunft einfach nur herrlich, Sonnenschein, ein leichter Wind und die Temperaturen sehr angenehm. Das Meer ist glasklar und würde zum Baden einladen, wäre es mit 20 Grad nicht etwas kühl für uns verwöhnte " Mexikaner".

 

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