Camping am See Valle de Bravo

 

Am Sonntag Morgen wissen wir, dass wir bloss raus wollen aus der Stadt. Morgen dürfen wir sowieso nicht fahren und heute dürfen wir nicht im Park stehen.

 

Die Strassen sind leer, wir kommen schnell raus. Freuen uns, dass wir wieder auf dem Land sind.

 

Wieder geht es hoch über den Pass auf 3000 m mittels Autopista und danach eine lange  Strecke vorbei an Toluca auf der Hochebene über 2300 m, dann geht es steil runter.

 

Wir erreichen den See von Valle de Bravo und stellen uns nah ans Wasser auf einer der Campingplätze.

 

Unser Starlink richtet sich selber aus und funktioniert tadellos, es ist eine wahre Freude.

 

 

Anderntags besucht uns Marcel. Er hört sich sehr geduldig unser Erlebtes von Mexiko City an. « Da habt ihr aber Riesenglück gehabt. Eigentlich hättet ihr eine Riesenbusse bezahlt oder es hätte sogar euer Womo konfiziert werden können. Seit einiger Zeit haben sie die Gesetze geändert. Autos von ausserhalb des Bundesstaates Mexiko City dürfen während der ganzen Woche, ausser Sonntags, tagsüber nicht fahren.» « Ups, und ich habe wirklich geglaubt, dass sich der Polizist an uns bereichern wollte.»

 

Der Seespiegel ist sehr weit unten. « Dieser Stausee ist einer der vier , der für die Wasserversorgung von Mexiko City zuständig ist. Die Wasserzufuhr in den See ist sehr gut, aber es wird halt zu viel abgepumpt. Einmal haben sie den See wieder aufgefüllt, mussten jedoch die Pumpen mit Militär bewachen, damit nicht Unbefugte Wasser abpumpen konnten. Während Tagen hatten Teile von Mexiko kein fliessendes Wasser.»

 

Hier im Valle de Bravo wohnen sehr viele, sehr reiche Mexikaner oder haben hier ihr Wochenenddomizil.

 

Marcel erzählt uns unter anderem, dass er morgen mit dem Direct Bus nach Mexiko City fährt um Doris vom Flughafen abzuholen. Das könnten wir ja auch, für umgerechnet knapp 30 Franken ist das ab El Arco für uns zwei möglich. Wir überlegen uns das. Vielleicht werden wir Mexiko City doch noch besuchen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0