Zamora Garage und Santa Elena

Auf der Weiterfahrt passieren wir das Bergdorf Cheran, welches vor ein paar Jahren die korrupte Obrigkeit samt Polizei aus der Gemeinde verbannt hat und sich seither selber verwaltet, inkl. Privatpolizei. Es scheint zu klappen, denn nun herrscht Ruhe hier, es finden anscheinend keine Gewalttaten und Unregelmässigkeiten mehr in diesem schönen Flecken statt.

 

Da wir noch gerne Bremsbeläge, als Ersatz bei uns führen würden, fahren wir in Zamora in der Fiatgarage vorbei. Wunderbarerweise holt der Herr diese aus dem Ersatzteillager und eine Viertelstunde später sind wir auf dem Weg nach Santa Elena.

 

Zwischenstopp in La Barca, wo wir uns im Restaurant Perla Negra verwöhnen lassen. Das Wetter ist bereits wieder wie gehabt und wir sind froh, als wir schliesslich über die Lochstrasse in Santa Elena bei Charly eintreffen.

 

Am Dienstag machen wir uns zusammen mit den anderen Campingtouristen, Charly und Denise auf, in ein Restaurant um die bekannte Spezialität Birria zu essen.

 

Zurück auf dem Camping, werden wir von einem Deutschen gefragt:" Habt ihr Probleme mit der Achse? Euer linkes Rad ist sehr schräg." " Hatten wir vor 2 Jahren." Schauen unter das Auto und erschrecken ziemlich. "Ups, sieht aber gar nicht gut aus. Dabei waren wir doch vor ein paar Tagen noch in Zamora bei der Garage und hätten da vielleicht Hilfe bekommen." Der Mechaniker, der uns die Achse vor 2 Jahren gerichtet hat, meinte damals, dass wir dieselbe verstärken sollten, da das Richten die Achse zusätzlich schwächt. Aber wir hatten es anno dazumal "eilig" weg zu kommen und nun haben wir halt das " Weihnachtsgeschenk".

 

Bei der Suche nach einem Mechaniker stellt sich heraus, dass das Richten und verstärken  sehr gut möglich sei, jedoch erst Ende Januar. Jetzt heisst es halt Pause machen und Tee trinken. Das Wetter ist wieder strahlend schön und die Temperaturen angenehm.

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Kommentare: 1
  • #1

    Hans (Donnerstag, 21 Dezember 2023 09:54)

    Hallöchen Yvonne und Alois

    Nach längerer Zeit habe ich mich endlich wieder einmal in Eure Reiseberichte vertieft und mich auch an den wunderschönen Bildern erfreut. Interessant und spannend geschrieben. Es kommt mir so vor, als wäre ich mit Euch mitten drin unterwegs ....
    Pech, dass Euch jetzt diese Panne ereilt hat - deshalb wohl keine Ermunterung während der Weihnachtstage "Oh du fröhliche" zu singen. Doch als erfahrene Womo-Nomaden werdet Ihr die Zeit vor Ort wohl trotzdem frohgemut hinter Euch bringen.

    Ich wünsche Euch eine gute Zeit, ein erfreuliches neues Jahr und dass Euch das rollende Zuhause unfall- und pannenfrei an Eure Reiseziele bringt.

    Winterliche Grüsse aus Sarmi

    Hans