Mi
22
Okt
2025
Wir machen das Womo winterfest und übernachten danach in Kloten. Am nächsten Mittag fliegen wir bei schönstem Wetter nach Cancun, wo wir in der City übernachten.
Am Morgen scheint noch die Sonne, was sich leider bald ändert. Beim Aussteigen in Oaxaca regnet es schliesslich in Strömen.
Mit dem Taxi quer durch die Stadt zum Womo. Bei unserer Ankunft ist es bereits dunkel und die Stützen, die sich während unserer Abwesenheit langsam nach unten gearbeitet haben, lassen sich mangels Strom nicht hochfahren. Wir übernachten deshalb an Ort und Stelle.
Am Morgen bei Sonnenschein, ist der Strom da, die Stützen lassen sich hochfahren und wir können zu Sabine und Stefan fahren, wo wir die ersten Tage verbringen.
Es sind relativ kühle Tage und jeden Abend " erfreuen" wir uns an einem Regenguss. Die Ausläufer des Hurrikans, der die Pazifikküste getroffen hat, reichen bis zu uns in den Bergen.
Nun wir fahren weiter nach Norden. Das schlechte Wetter begleitet uns, auch muss wieder die Strasse, nach Hangabrutschen geflickt werden, In Puebla übernachten wir mal wieder bei einer Tankstelle.
Wir befinden uns nahe beim 5500 m hohen aktiven Vulkan Popocatepetl. Da wir ziemlich zuversichtlich sind , dass sich das Wetter bessern wird, haben wir die 2.Beste Idee des Jahres. Wir möchten hoch zum Hotel mit dem Parkplatz auf über 4000 m.ü.M. fahren, wo man übernachten könnte.
Zuerst sieht ausser der Aussicht alles gut aus. Die Strasse ist in sehr gutem Zustand. Auf 3500 m, ziemlich genau 10 km vor unserem Tagesziel ist die Fahrt für uns und nicht nur für uns zu Ende. Teerstrasse fertig, Schlammpiste beginnt. Zum Glück haben wir die Möglichkeit zum Wenden, ansonsten...... und befinden uns nach einer Stunde wieder unten auf der Ebene.
Wir passieren einen grossen ursprünglichen Markt, nehmen den Arco Norte und stehen schliesslich 2 Stunden ziemlich still auf der Autobahn Richtung Morelia. Ein schlimmer Unfall zwischen 2 Lastwagen mit Anhängern hat den Stau verursacht. Einmal mehr sind wir froh, nicht die vordersten zu sein. Weitere Uebernachtung an einer Tankstelle.
Nächster Halt Morelia. Das Wetter hat sich endlich gebessert. Wir erfahren von unseren lieben Verwandten und Freunden aus der Schweiz, dass es in der Nähe von unserer Route, schwerste Unwetter begleitet von Stürmen gegeben hat, mit Ueberschwemmungen, Hangrutschen und etlichen Toten. Wir haben ausser Regen nichts davon mitbekommen.
Weiter nach Zamora, wo wir in unserer Fiatgarage bereits telefonisch einen Termin abgemacht haben. Marktbesuch und Wäschewaschen.
Bei Fiat wird der 175000 Service gemacht und das Klacken und Klacken untersucht. Es fehlen verschiedene Teile, die bestellt werden müssen, teils in Mexiko und teils in Europa. Das wird dauern, also auf nach Atotonilco. Einen Termin vereinbart mit Yuka für die Arbeiten an unserem Hinterteil.
Schliesslich erreichen wir Santa Elena, wo wir uns auf " unserem" Stellplatz einrichten und leckere Menues bei Charly geniessen. "Standet ihr in den Blockaden?" War so ziemlich die erste Frage. "Was für Blockaden?" "Die Landwirte haben alle Strassen gesperrt, da sie für ihren Mais nicht mal den Selbstkostenpreis bekommen sollen." " Nö wir hatten überhaupt keine Probleme."
Mo
27
Okt
2025
Wir können das Womo nach Atotonilca bringen, danach Bankbesuch, damit wir Onlinebuchungen tätigen können. In den Läden weihnachtet es schon gewaltig
Nach ein paar Stunden im Städtchen fahren wir mit dem Bus retour nach Santa Elena und beziehen für eine Nacht ein Zimmer. Für einmal eine ganz andere Aussicht.
Anderntags geht es wieder mit dem Bus nach Atotonilco, wo wir unser Womo in neuer Frische abholen können und es dunkelt bereits in Santa Elena, bis wir schliesslich wieder zurück in Santa Elena sind.
Fr
31
Okt
2025
Die Lieferung der Ersatzteile dauert ja ein paar Wochen, deshalb wollen wir ans Meer.
Die Landwirte und Lastwagen werden an den Autobahnen wieder Blockaden errichten, da ihren Forderungen nicht entsprochen wurde. Wir fahren für einmal am Morgen in der Frühe los.
Ab 10 Uhr beginnen die Blockaden, wir haben Glück und können noch auf die Autobahn einfahren, sind jedoch fast alleine auf weiter Flur. Kurz vor Chapala sind die Strassen wieder normal gefüllt. Wir stellen uns auf unseren gewohnten Platz auf dem grossen Parkplatz.
Gehen fein essen, schauen den Voladores zu, holen Geld von der Bank und schlafen des nachts herrlich.
Anderntags führt uns das Navi sehr komisch. Fast den ganzen See umrunden, durch Berge und Täler, kleine Dörfchen, bis wir schliesslich auf der ganz leeren Autobahn ankommen. Jetzt ist alles klar. Die Autobahn ab Guadalajara ist blockiert, sowie die Gegenfahrbahn Richtung der Grossstadt ebenfalls. Auch die Tankstellen sind blockiert. Auf unserer Einfahrt ist nix los. Keine Autos, keine Blockaden. Glück gehabt.
Zuckerrohrfelder links und rechts. Berge Schluchten. Schöne Aussichten in die Tiefe. Nächster Uebernachtungshalt in Colima, nur noch 300m.ü.M.
Nun aber an den Pazifik. Wir sind auf Meereshöhe die Temperatur steigt auf über 30 Grad, die Flora verändert sich. Kokospalmen oben, Bananen unten, Mango- und Papayaplantagen prägen das Bild.
In Cuyutlan stellen wir uns direkt ans Meer. Das Dörfchen ist nicht so gut im Schuss, das Essen jedoch gut. Nachts hören wir lediglich die Brandung.
Nun wollen wir uns Manzanillo ansehen. Hinter dem grossen Hafen, liegt das kleine sehenswerte Städtchen.
Morgen ist der Tag der Toten, vieles ist dafür mit den orangen Blumen dekoriert.
Di
11
Nov
2025
Etwa 1 Stunde weiter der Küste entlang, liegt in Melaque eine wunderschöne Bucht. Wir lassen uns auf dem einfachen und günstigen Campingplatz nieder.
Es gefällt uns ausserordentlich gut hier, nur ein paar Schritte vom Strand und den Restaurants entfernt. Seit ein paar Jahren gibt es auch einen betonierten Panoramaweg entlang der Felsen.
Hier bleiben wir für die nächsten 2 Wochen, geniessen das 30 Grad warme Wasser, das feine Essen, die netten Mexikaner, die Sauberkeit des Strandes, das eindrückliche Panorama, die Pelikane die es schaffen sich ins Wasser zu stürzen, ohne die Badenden zu treffen, die Musikanten, ganz einfach die tolle und entspannte Atmosphäre.
Langsam füllt sich der Platz mit Amerikanern und Kanadiern, die der Kälte im Norden entgehen.
Sa
22
Nov
2025
Wir verlassen den schönen Ort und fahren wieder hoch nach Chapala, wo wir auf das Telefon der Garage warten wollen.
Leider tut mir mein linker Oberschenkel beim ersten Spaziergang durch die Ortschaft plötzlich so weh, dass ich fast nicht mehr gehen kann. Mein linkes Bein, das immer schon von Oedemen geplagt ist, sieht elefantös aus und mein Fuss ist absolut gefühllos. Alois fährt nach Ajiic ins San Antonio Hospital, wo er mich mit dem Rollstuhl in den Notfall bringt.
Der Arzt meint, dass es sich um ein vaskuläres Problem handelt, verschreibt mir Entzündungshemmende und Blutverdünnende Medikamente. Ich soll morgen für ein MRI vorbeikommen, heute sei niemand mehr da von der Abteilung.
Ich seh das anders. Keine Rötung, keine Erwärmung des Beines, im Gegenteil, die Wade und der Fuss fühlen sich eiskalt an.
Am nächsten Tag kann ich nicht in den Spital, ich könnte mein Bein im Liegen nicht so lange ruhig und gerade halten.
Am Montag, die Schwellung ist weg, die Gefühllosigkeit geblieben, die Schmerzen im Oberschenkel ebenso, aber ein paar Schritte kann ich gehen, frage ich den Arzt ob es nicht eher von der Wirbelsäule kommen kann, ( Hatte vor ein paar Jahren einen Bandscheibenvorfall) was er verneint, da keine Rückenschmerzen und schickt mich mit meinem linken Bein in die Röhre.
Die Auswertung anderntags, keine Thrombose. Ich:" ja was denn nun?"" Ein Infekt." Er verschreibt mir Antibiotika. Diese lass ich nach 2maliger Einnahme sein, denn ich bin überzeugt, dass es von der Wirbelsäule kommt, wahrscheinlich eine Spinalkanalstenose.
Sobald es geht beginne ich mit täglichen Uebungen von Youtube und nehme Tramadol gegen die Ischias Schmerzen.
Am Samstag haben wir Kontakt mit Charly und erwähnen, dass wir am Montag in die Garage nach Zamora fahren wollen um uns zu erkundigen, wie es denn jetzt um unsere Ersatzteile aus Europa steht, telefonisch waren die für uns nicht zu erreichen.
Charly:" Ab Montag wollen sie wieder die Strassen blockieren, die Verhandlungen sind ohne Ergebnis verlaufen" " Gut zu wissen, dann werden wir morgen zu dir nach Santa Elena kommen"
Di
02
Dez
2025
Die Blockade dauert bis Freitag. Es geht nicht nur um die Maispreise. Die wollen tatsächlich die Brunnen der Bauern enteignen, damit diese dann je nach Zuteilung (von wem?), das Wasser für ihre Felder (von ?) abkaufen können. Frau Sheinbaum ( Grüne Partei) redet vom 4.Paket der Transformation.
Wir geniessen das feine Essen bei Charly. Der gefährlich aussehende Rottweiler vom Platz holt sich täglich seine Streicheleinheiten bei mir ab und wundert sich über die seltsamen Verrenkungen die die Frau da macht.
Am Sonntag geht die Reise weiter nach Zamora, haben wir doch morgen den Termin in der Garage.
Sie brauchen das Auto 2 Tage, also übernachten wir ganz nahe bei der Garage im Hotel.
Der 2.Tag will ja verbracht werden und ich schaffe es tatsächlich im Zentrum einen 1 Kilometer Fussmarsch zurück zu legen, natürlich mit viel Sitzpausen dazwischen.
Mo
22
Dez
2025
Das Klacken ist weg und der Motor läuft wieder rund. Wir nehmen die ersten Kilometer der 2000 km Strecke unter die Räder. Bald stehen wir still auf der Autobahn. 3 Stunden dauert es, bis wir weiterfahren können. Eine Massenkarambolage von LKW's hat den Stau verursacht. Wie immer sind wir froh, nicht die Vordersten gewesen zu sein.
Nach einer staubigen Pistenfahrt, stehen wir an einem der zahlreichen Seen auf über 2000m. Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, sehr viele verschiedene Vogelarten und ein paar sehr freundliche Landwirte sind während der nächsten 3 Tage unsere Besucher.
Ich mache meine Uebungen und umkreise das Womo um endlich zu genesen.
Während des Tages liegen die Temperaturen bei 23 Grad, nachts um 5 Grad.
Nun aber weiter. Wir bleiben den ganzen Tag auf über 2000 m, fahren eine Strecke, die wir noch nie benutzt haben, alles ohne Autobahn und durch kleine Dörfer.
Schliesslich stehen wir in einem Dörfchen mit einem kleinen See. Später kommen nacheinander die Hirten mit Kühen und Pferden, die sich am Wasser laben.
Auch hier verbringen wir eine ruhige, kalte Nacht.
Wir haben langsam genug von den kalten Nächten und wollen runter, aber zuerst geht es noch über 100 km auf der viel belebten und bebauten Höhe weiter.
Der Himmel bedeckt sich und beim Runterfahren nach Cordoba, kommt stockdicker Nebel und Regen auf. Nächtigen tun wir in Cordoba bei einer Tankstelle.
Jetzt aber runter an den Golf von Mexiko. Unterwegs überholen wir immer wieder Prozessionen der Mayas. Einer läuft jeweils mit einer Fackel voraus, oftmals barfuss. Das begleitende Fahrzeug oder der Car, fahren entsprechend langsam.
In Coatzacoales stellen wir uns für die Nacht an den Malecon und geniessen die frische Meeresbrise.
Nach einer Uebernachtung in Villahermosa peilen wir Atasta an.
Atasta ist bekannt für seine Garnelen, die in grossen Mengen am Strassenrand angeboten werden.
Hier stehen wir an der schönen Lagune wo wir tagsüber aber auch in der Nacht schwitzen. Wir fragen uns, was uns eigentlich lieber ist, Hitze oder Kälte?
In Ciudad del Carmen decken wir uns mit neuen Medikamenten ein, ist mein Problem mit der Wirbelsäulenverengung doch immer noch vorhanden, obwohl ich täglich Uebungen mache, Geduld, Geduld ist gefordert. Wir bleiben gleich über Nacht da.
Unser nächstes Ziel, lediglich 30 km weiter ist die Isla Aguada. Wir waren schon mehrfach hier und es hat uns jedesmal ausserordentlich gut gefallen. Doch jetzt haben sie absolut verdient den Titel Pueblo Magico erhalten. Es ist ausserordentlich sauber, ganz vorne am Malecon, aber auch in den hinteren Strassen, super.
Hier sieht man die Sonne aufstehen und am Abend untegehen. Wir bleiben 2 Nächte.
Die nächste Etappe ist phänomenal. Immer entlang des Golf von Mexiko, mutet die Region richtig karibisch an.
In Campeche, das wir diesmal nicht erkunden können, geht es mir doch immer noch nicht viel besser, stehen wir am Malecon.
Dann geht es ins Landesinnere. Bis Merida ist die Strecke noch interessant. Wir übernachten bei Soriana. Alois hat nun nach einer dummen Bewegung, die Hexe gepackt. Eine hinkt und der andere läuft schräg in der Gegend herum. Das hat uns gerade noch gefehlt. Doch Alois macht alles, damit es ihm schnell wieder besser geht.
Eigentlich möchten wir in Valladolid die Tage überbrücken, bis wir in Cancun die Familie empfangen. Doch das Wetter ist nicht so erbaulich. Der dortige Campingplatz ist in der Wiese und wir werden da eher versumpfen. Also weiter auf dem langweiligsten Teil unserer Reise schnurgerade durch den Urwald, neben uns die Mayabahn.
Wir haben es geschafft. Wir sind in Cancun und stellen uns nach 3 Wochen zum ersten Mal wieder auf einen Campingplatz, wo wir einige Hausarbeiten erledigen können. Alois geht es glücklicherweise wieder besser und bei mir, langsam, langsam....
Auf jeden Fall haben wir die 2000km hinter uns und freuen uns nun auf Julia, Thomas und Lara, die sich ebenfalls auf die Wärme und das Meer freuen.
Di
23
Dez
2025
Wir wünschen euch besinnliche und friedvolle Festtage
Alois und Yvonne
Fr
26
Dez
2025
Da sind sie ja. Freudige Begrüssung am Flughafen in Cancun.
Wir fahren gleich los nach Pamuul. Hier können wir nicht mehr campen, darum hat Julia für uns ein Hotelzimmer reserviert.
Zum ankommen ist es hier in der kleinen Anlage richtig gut. Meer. Sonne, Wärme, schnorcheln, fein essen, Gespräche. Thomas meint:" Nur Weihnachtsstimmung kommt nicht wirklich auf."
Doch für uns haben sie ein bisschen Weihnachten mitgebracht.
Di
30
Dez
2025
Nun aber weiter nach Bacalar an die 2.Grösste Süsswasserlagune Mexikos. Ein paar Stunden sind wir unterwegs. Dazwischen fahren wir ein paar Kilometer in den Dschungel, wo wir uns verköstigen.
In Bacalar laden wir Thomas, Julia und Lara beim Hotel ab und fahren runter ins Balneario wo wir campen können.
Anderntags machen wir eine Bootstour mit dem Segler durch die Lagune. Dort können wir auch ein Bad nehmen. Leo unser Bootsführer erzählt uns vieles von der Lagune, in die auch die Piraten eingedrungen sind.
Da ich mich immer noch nicht so gut bewegen kann, besichtigen unsere Leute das Zentrum und die Festung alleine. Einen Tag verbringen wir im Balneario.
Ansonsten besuchen sie uns öfters bei unserem Camper.
Am Nachmittag des 4. Tages erleben wir einen richtigen Tropenregen. Wir können unseren Wassertank auffüllen und stehen schliesslich 20 cm im Wasser.
Leider wird Lara am letzten Tag krank und hütet das Bett.
Mi
31
Dez
2025
Der Morgen fängt gut an. Wir wollen wegfahren um einzukaufen, bevor es losgeht nach Mahahual. Der Motor macht keinen Wank. Kein Problem stellen wir um auf unsere 2. Batterie, als Starthilfe. Aber oh Schreck auch die ist leer. Haben wir doch während der letzten Tage den Starlink benutzt und stehen ein wenig unter den Bäumen, also konnte die Batterie nicht geladen werden.
Lara hat Fieber und liegt im Hotelbett, doch sie müssen um 13.00 Uhr raus, da neue Gäste kommen.
Ein älterer Herr will uns helfen mit überbrücken, doch er hat einen Benziner und so funktioniert es nicht. Er schwingt sich auf sein Rad und sucht jemanden der uns helfen kann. Die Zeit vergeht.
Schliesslich erscheint ein Elektriker, der es ebenfalls nicht schafft zu überbrücken. Die Batterie wird mittels Strom geladen. Um 14.00 Uhr können wir wegfahren. Herzlichen Dank für die unkomplizierte Hilfe.
In der Zwischenzeit sind die Pfiffners angekommen und Lara legt sich ins Womo.
Aber nun schnell nach Mahahual, damit Lara wieder ins Bett kann. Wir werden dann zurück nach Chetumal fahren um eine neue Batterie einbauen zu lassen, meint doch der Elektriker, dass es hier in Bacalar keine gibt.
Nach der Hälfte der Strecke bekommt Julia eine Meldung, dass ihre Pässe noch im Safe des Hotels liegen. Kein Problem, wir werden sie beim Vorbeifahren nach Chetumal abholen.
Thomas, Julia und Lara beim Hotel abladen und danach legen wir die 150 km ungewohnt schnell zurück, schliessen die Geschäfte und Buden an Silvester doch früher als normal. Kurz vor 19.00 Uhr erreichen wir die Garage und die netten Herren messen die Batterie aus. " Die Batterie ist gut, die muss nicht ersetzt werden." Alois traut der Sache nicht so recht, aber die werden es wohl besser wissen. " Wir müssten die vordere linke Abblendlichtbirne noch ersetzen." Nach 5 Minuten funktioniert das Licht wieder.
Zurückfahren bei Dunkelheit ist nicht, also übernachten wir am Malecon, wünschen uns um Mitternacht ein gutes neues Jahr, bevor wir ziemlich kaputt ins Bett fallen.
Wieder einmal stellen wir fest, wie hilfsbereit und herzlich die Mexikaner sind. Auch Lara's Fieber lässt langsam nach. Alles Gut.
Trotzdem wird uns Silvester 2025 wohl lange in Erinnerung bleiben.
Do
01
Jan
2026
Wir wünschen euch ein glückliches Jahr 2026
Und uns allen ein Jahr mit Weitsicht, Durchsicht, Einsicht, Umsicht, Zuversicht und Mut.
Yvonne und Alois
Mo
05
Jan
2026
Am 1. Januar schaffen wir es dann doch noch nach Mahahual und treffen wieder auf unsere Familie. Thomas besucht einen Tauchkurs und ist begeistert. Sieht er so doch mehr Fische und Meeresgetier als beim Schnorcheln.
Damit ich an den Gängen ins Dorf teilnehmen kann, trägt einer immer einen Hocker mit, so kann ich Zwischendurch immer mal absitzen.
Leider geht es nach 3 Tagen schon wieder weiter. Wir bringen die 3 nach Playa del Carmen, wo sie die letzten Tage ihrer Ferien in einer Anlage verbringen. Danach werden sie mit einem Taxi nach Cancun zum Flughafen fahren. Lara geht es inzwischen wieder gut, so kann sie die Restferien mit Baden geniessen. Thomas taucht wieder und sieht dabei sogar einen Hai.
So
18
Jan
2026
Wir machen uns wieder auf den Rückweg. Merida, Campeche, Isla Aguada, Ciudad del Carmen, Coatzoles, Villahermosa und eine Tankstelle dazwischen sind unsere Uebernachtungsstationen.
Sonnenschein und Regengüsse wechseln sich stetig ab. Zum Teil schüttet es so stark, dass wir auf die Seite fahren müssen um die Tropenregen auszusitzen.
Wir freuen uns auf Veracruz, wo wir unsere Freunde treffen werden. Ich bräuchte wohl ein Uebungsgerät, damit ich meine Rückenmuskulatur stärken kann. Ralf Blume meint, dass 80% der Patienten mit Spinalkanalstenose innert 3 Monaten damit und mit Vitamin D, K2, Magnesium und viel Trinken ihre Beschwerden in den Griff bekommen können, ohne Operation. Ich bin zuversichtlich. Da wir dieses Gerät nicht in den Läden finden, bestellt Simone ein solches online über Mercado Libre.
Jaime feiert seinen 50. Geburtstag. Wir sind zum Fest eingeladen und erleben einen abwechslungreichen Nachmittag mit der illustren Geburtstagsgesellschaft.
Alois beginnt das Turngerät zusammenzusetzen. Leider regnet es alsbald wieder und die Arbeit wird notgedrungen unterbrochen.
Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Simone, Malea und Rea reisen wir weiter.
Mi
21
Jan
2026
Auf der Seite des Golfes von Mexiko ist das Wetter unbeständig. Wir übernachten in Cordoba.
Dann geht es hoch auf 2500m und die Sonne strahlt vom Himmel. Wir sehen sogar Schnee in der Ferne.
Auf dieser Seite ist alles knockentrocken. Nachdem wir wieder auf 1000m runter gefahren sind und in Tehuacan leider kein Gas bekommen, dafür den Kühlschrank gefüllt und schon wieder neue Glühlampen für vorne und neue Scheibenwischer eingekauft haben, fahren wir hoch auf wieder 2500 m.
Auf einer Tankstelle, die sehr Amerikanisch anmutet verbringen wir die Nacht. Auf der Weiterfahrt wähnen wir uns in einem amerikanischen Nationalpark. Die Arbeiten am Hangrutsch sind immer noch im Gange, wird vermutlich noch eine Weile dauern.
Schliesslich geht es runter auf 1500m und wir erreichen Oaxaca. Eine Prozession die die Strasse quert, dauert über eine Stunde. Auch das Gehupe hinter uns nützt nichts. Es heisst warten. Danach fahren die genervten Lenker sehr gestresst weiter. Wir haben Glück, dass wir nicht von einem Bus gerammt werden.
Endlich in El Tule können wir Gas tanken und in " unserem" Kaffee einen feinen Mokka geniessen, bevor wir auf dem Campingplatz von Sabine und Stefan begrüsst werden.
Mi
28
Jan
2026
Stefan macht sich schnell ans Werk. Er hat die defekten, mit den aus der Schweiz von unseren Kindern mitgebrachten Teile ersetzt.
Hier ist alles knockentrocken, kein Regen über längere Zeit. Es hat sogar einen Buschbrand gegeben, der bis an den Zaun des Campingplatzes gegangen ist. Nur Dank dem vielen Wasser, das Stefan und Sabine ständig eingesetzt haben, hat es nicht in einer Katastrophe für den Platz geendet.
Nun geht es für uns nur noch um den Starlink, an dem unser Motor defekt ist. Flicken ist nicht möglich. Es wäre auch von Vorteil, wenn der neue Mini direkt auf's Dach montiert werden würde. Keine Kabel mehr die rumhängen, kein Motor mehr, der kaputt gehen kann und keinen Router mehr. Schnell haben wir uns entschieden. Stefan bestellt am Freitag die Halterung und den neuen Mini Starlink. Mit seinem Drucker erstellt er kleine Füsse für Halterung.
Natürlich machen wir auch die Uebungen, gemäss Ralf Blume und ich gehe mehrfach pro Tag über den Platz.
Bereits am Montag ist alles da. Stefan montiert das Ding innert 2 Stunden und was mich vor allem begeistert, er hat es so geschafft, dass er kein neues Loch ins Dach bohren musste.
Nun nur noch online den neuen Starlink verbinden. Irgendwie klappt es nicht. Stefan regt sich auf. Er schickt ihnen eine Mail und bekommt ein Ticket, was besagt, dass sie sich innerhalb 24 Stunden telefonisch melden.
Es meldet sich niemand. Entnervt schickt Stefan nochmal ne Mail und bekommt ein neues Ticket. Wir denken, das dauert wohl länger. Nicht so. Am Nachmittag meldet sich der deutsch sprechende Michael. entschuldigt sich, dass der Schneesturm in Texas für die verspätete Rückmeldung verantwortlich sei. Er erklärt Alois, dass die Aenderung des Abos nur über den Support möglich sei. ( Stefan:" Und wieso steht das nirgends") Michael macht das sofort und schenkt uns für den Aerger, den vor allem Stefan hatte, für einen Monat die Gebühr.
Also nach einer Woche alles gut und wir werden morgen weiter an den Pazifik fahren. Herzlichen Dank Stefan für deine Arbeit und Sabine für die liebevolle Betreuung.