29. Oktober bis 5. November     San Sebastian - Puerto de Vega

Donnerstag, 27. Oktober        San Sebastian – Bilbao


Durch bergiges Land mit viel Natur und erstaunlich viel Industrie fahren wir nach Bilbao. Der Blick vom Stellplatz über die Stadt ist phanstastisch. Die Fahrräder lassen wir auf dem Camper, denn die Strassen sehen nicht unbedingt radfreundlich aus. Mit dem Bus geht es rasant durch schmale Strassen den Berg runter in die Stadt.


Per pedes durch die Altstadt mit Zwischenstopp beim Chinesen. Entlang des Flusses bis zum Guggenheim Museum. Ein grossartiger, imposanter Bau, auch von innen. Nur die Austellung mit furchtbarem Gekritzel empfinden wir als Verarsche. Wahrscheinlich verstehen wir, wie schon des öfteren festgestellt, zu wenig  von Kunst. Zudem beginnt die Afrika Austellung erst morgen, deshalb ist eine ganze Etage geschlossen. Wir sind also entsprechend schnell wieder draussen an der Wärme.


Quer durch die Stadt bis zur Bushaltestelle. Schade haben wir keinen Schrittzähler, das heutige Laufprogramm liesse sich sehen und reicht wohl für die nächsten Tage. Die Füsse schmerzen auf jeden Fall ganz schön.

Freitag, 29.  Oktober  Bilbao – Santander


Wir halten uns möglichst an die Küstestrasse um ein schönes Plätzchen zum Stehen zu finden. Gar nicht so einfach. Wir werden immer wieder ins Landesinnere geführt und sind wir am Meer, ist das  Stehen mit dem Womo verboten oder gar kein Platz vorhanden.

Nebst vielen Schwellen, die wir und unser Geschirr ja so lieben, haben viele Dörfer ein andere Form der Verkehrsberuhigung eingeführt: Eingangs Dorf wird die Geschwindigkeit angezeigt, in der Folge blinken mehrere Ampeln orange, ist man zu schnell wechselt die Ampel auf rot und es heisst ein paar Sekunden warten. Hält man das Tempo blinken die Anlagen, man hat freie Fahrt und das Geschirr wird erst noch geschont. Jetzt müsste nur noch jede einzelne Ampel mit einer Kamera versehen sein, denn die Einheimischen scheren sich nicht um das Rotlicht.


In Santander werden wir endlich fündig. Direkt an der Promenade gibt es Parkplätze zu hauf und der Blick auf die Brandung ist einfach umwerfend. In der Nacht haben wir das Meeresbrausen auf der einen Seite und die Stadtjugend, die den lang gezogenen Parkplatz als Rennstrecke benutzt auf der anderen Seite. Ich ertappe mich bei dem gar nicht ladyliken Gedanken, ihnen einen Pneuplatzer zu wünschen, was natürlich nicht geschieht und irgendwann frühmorgens kehrt auf dieser Seite Ruhe ein.

 

Samstag, 31. Oktober Santander bis San Vicenzo die Barquera

 

Nach der erfrischenden Stranddusche halten wir uns wiederum an die Küstenstrasse. Möchten wir doch  endlich mal die Stühle rausstellen können und so richtig Camping machen.

 

Aber vorher treffen wir auf Santillara, ein wunderschönes mittelalterliches Städtchen, das es zu besichtigen gilt. Wir fühlen uns in die alte europäische IS- Zeit versetzt, gibt es hier nebst der riesigen Kirche doch auch ein Inquisationsmuseum.  

 

Vor San Vincenzo di Barquera hat es mehrere Parkplätze am Strand, an denen jetzt nach der Saison Dankenswerterweise die Höhenbegrenzungslatten entfernt wurden und so kommen wir endlich zum Campen.

 

Sonntag, 1. November Camping

 

Die Sonne scheint und es heisst Seele baumeln lassen. Wellenreiter beobachten, Füsse baden, lesen, Brot backen und SKIP-BO spielen. Meine Enkel haben mich süchtig auf dieses Spiel gemacht, inzwischen hab ich keine Chance mehr gegen Alois, den Sperrer und Strategen.

Montag, 2. November San Vincenzo di Barquera – Gijon

 

Wir bräuchten LPG- Gas,  da eine Flasche bereits leer ist. Leider haben wir in Spanien bis jetzt keine solche Tankstelle gesehen. In Gijon soll es die geben. Koordinaten rein und los. Wir landen mitten in der Stadt bei Repsol, der Gasflaschen verkauft, aber genau das wollen wir ja nicht und so suchen wir uns ein Plätzchen zum Stehen.

 

Mit den Fahrrädern rein in die Stadt, das Internet ist ja auch noch pendent. Das Vodafon-Geschäft öffnet erst um 16. 30 Uhr, also Kaffee trinken und warten. Kurz vor der Oeffnungszeit stehen wir beifuss und merken irgendwann, dass heute Allerseelen ist und die Geschäfte nicht öffnen. Also unverrichteter Dinge zurück zum Camper.

 

Wir stellen das Womo näher an die Stadt, damit wir mit wenigen Schritten mitten im Geschehen sind, denn inzwischen hat es zu regnen begonnen.

Dienstag, 3.November Gijon

 

Es regnet zwar nicht, doch es ist recht bewölkt.

Auto umstellen und auf die Räder. In der schnellen Wäscherei alles nach einer Stunde gewaschen und trocken.

Im Vodafon Geschäft Sim-Karte erstanden und zurück zum Womo. Nichts tut sich. Wieder Auto umstellen, diesmal bei Ver-, und Entsorgung.

Nach der Siesta nochmals zurück zu einem anderen Vodafone....Sie telefoniert und meint:"Es müsste eigentlich funktionieren," kann uns nicht helfen, wir sollen nochmals zum anderen Vodafone. Aber heute haben wir keine Lust mehr, wird auf morgen vertagt.

Am Abend zeigt sich tatsächlich mal wieder die Sonne. 

Mittwoch, 4. November


Also noch mal Camper umgestellt und wieder auf’s Fahrrad zum ersten Vodafongeschäft. Leider können sie uns nicht helfen, schicken uns wieder quer durch die Stadt zu einem Vodafon der das  einstellen könne. Denkste. Auf dem Rückweg treffen wir auf einen Apple Shop. Hier wird uns geholfen, wenigstens funktioniert jetzt das Internet im I-Pad.


Das nächste Problem zeigt sich 20 Minuten später. Alois hat beim Rumwechseln der SIM- Karte in seinem Handy, zwecks erstellen eines Hotspotes irgendwann seine eigene SIM- Karte verloren. Er ist also zurzeit nicht mehr auf seinem Handy erreichbar. Haben nun via Christian, meinem Sohn, eine neue SIM-Karte bestellt. Dauert jedoch wohl eine Weile bis wir diese hierher bekommen, da wir noch keinen Standort für einen längeren Aufenthalt haben.


Nun aber weiter zu einem ruhigen Plätzchen. Nach einigen Abwegen werden wir fündig.

 

Donnerstag, 5. November   bis Puerto de Vega

Es nieselt. „ Ich glaube hier kommen wir nicht mehr weg.“ Alois:“ Doch, doch kein Problem.“ Zum Glück hat er recht.

 

Auf dem Weg nach Puerto de Vega peilen wir eine Autogas-Tankstelle an und sind so wieder im Besitz von zwei prall gefüllten Gas-Flaschen. Ein Problem weniger.


In Puerto de Vega gibt es viel Platz am Hafen und ausserdem viele kleine Beizchen mit feinen Fischgerichten. 

 

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