Osteuropa 2016

Letzte 10 Reiseberichte der Osteuropareise

Do

30

Jun

2016

30. Juni 2016 Sibiu (Hermannstadt)

 

Die Hauptstadt von Siebenbürgen, wo übrigens auch der Präsident Rumäniens ein ursprünglich Deutscher herkommt verfügt über ein riesiges Einkaufscenter. Dort gibt es sicher einen Mister Minit, der uns mittels unseres ausgebauten Zylinders neue Schlüssel anfertigen kann. Es gibt sogar zwei, die jedoch nur Schlüssel nachmachen können. Der zweite gibt uns eine Adresse, wo uns geholfen werden kann.

 

Dank IPad , Google maps und W-Lan, das es in Rumänien bis jetzt eigentlich überall frei zugänglich gibt,( einfach Seite nicht verlassen, nachdem die Route eingegeben ist)  finden wir den Schlüsselservice ohne Probleme.

 

Eine Weile dauert es schon, aber wir haben jetzt sogar wieder einen Ersatzschlüssel und können uns auf unser nächstes Ziel konzentrieren.

 

In Sibiu selber gibt es anscheinend keinen Stell-,  oder Campingplatz, da wir aber unbedingt ver,- und entsorgen müssen und auch mal wieder Wäsche waschen und ausgiebig duschen möchten, fahren wir nach Michelsberg, wo es einen netten, sauberen Platz mit freundlichen deutschsprechenden Besitzern gibt. Zwar etwas teuer für Rumänien, mit Strom und einer Waschladung zahlen wir 22 Euro und ist auch richtig weit weg von Hermannstatt, aber so ist das nun halt.

 

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Mi

29

Jun

2016

29. Juni 2016 Salzbergwerk in Turda

Seit 1993 haben ca. 2 Mio Menschen das Salzbergwerk besucht. https://de.wikipedia.org/wiki/Salzbergwerk_Turda  Es ist wirklich spektakulär. Etwas zwischen Museum, riesig, gewaltig, und Vergnügungspark tief unter der Erde.

 

Zum Schluss, rumänisch ähnelt sehr dem italienischen laufen wir einen fast 1km langen Stollen Richtung „Nou Turda iesire“ „ Ist sicher der neue Stollen,“ so ich mit meinen guten Sprachkentnissen. Natürlich ist es der andere Ausgang und somit müssen wir wieder alles zurück an den anderen Ausgang. Heute haben wir unser Pensum an sportlicher Betätigung mehr als erledigt.

 

 

Später möchten wir uns noch ein Bad im Salzseelein genehmigen, so der Plan. Doch nach zweistündigem Suchen des „Hausschlüssels“, der irgendwo im Camper sein muss, wir haben nach dem Ausflug in den Untergrund ja aufgeschlossen, geben wir auf und fahren weiter Richtung Sibiu. Bei einem Hotel auf halben Weg dürfen wir über Nacht stehen  bleiben.

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Di

28

Jun

2016

28. Juni 2016 Eishöhle Scarisoara bis Turda

Wir erwachen früh und gut ausgeschlafen. Vor 9 Uhr sind wir bereits unterwegs zur Höhle. Eishöhle Rumänien   Der junge Mann vom Restaurant meint noch, wartet doch hier, denn die Höhle ist erst ab 10.00 Uhr geöffnet. „ Ach was, gemäss meinem Führer ist die Höhle jederzeit und umsonst begehbar, der will uns nur Kaffee verkaufen.“ Komischerweise sind auch die kleinen Tischchen am Wegesrand noch nicht besetzt. Hinten angekommen, dürfen wir dann, Dank EU eine Stunde warten, es gibt ein Drehkreuz geöffnet ab 10.00 Uhr und ein Kassenhäusschen Eintritt  Euro 2.60.

 

Pünktlich erscheint die junge Frau, zieht das Geld ein und lässt uns die abenteuerliche Stiege zur Eishöhle runter. Es gibt wirklich noch Eis, aber vermutlich Dank Klimaänderung Jahr für Jahr weniger. Es brechen auch jetzt grosse Stücke mit lautem Getöse runter. Alois: „ Das ist schon ein bisschen gewagt, hier Menschen runter zu lassen, ohne Seil und Helm.

Beim Hochsteigen regnet es und es kommen uns etliche Leute entgegen, zum Teil nur mit Badelatschen an den Füssen!

 

Beim Womo angekommen, regnet es nicht, so packen wir in Windeseile zusammen und fahren los. Bei Nässe möchten wir die abschüssige, schmale Strasse lieber nicht bewältigen.

 

Natürlich regnet es dann doch und Alois fährt, als uns ein Lastwagen gegenübersteht, fast perfekt an die 400m retour.

 

Unten begutachten wir den Schaden und lassen des heftigen Regens wegen den Einstiegstritt stehen. Alois:“ Nicht so ein guter Tag.“ Ich, weil unten wieder entspannter:“ Hätte schlimmer kommen können.“

 

Es regnet bis wir aus den Bergen raus sind.  In Turda unserer nächsten Etappe, zeigt sich wieder die Sonne. Wir parken auf dem grossen Platz vor dem Durgau Eingang zum Salzbergwerk, welches morgen auf dem Programm steht.

 

 

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Mo

27

Jun

2016

27. Juni 2016 Es geht auch anders

Eigentlich planten wir auf möglichst direktem Weg Rumänien zu passieren und in Moldavien einzufallen. Den „Fehler“ haben wir gemacht, als wir einen Reisführer für Rumänien erstanden haben.

 

Obwohl wir bereits vor 11 Jahren mal in Rumänien waren, können wir diesem Land nicht widerstehen. Wir wenden uns also nicht nach Nordosten, sondern nach Südosten vorerst mal auf der Suche nach der berühmten Eishöhle.Scarisoara.

 

Bald ist es fertig mit den guten Strassen, es wird aber daran gearbeitet. Alois:“ Jetzt erkenne ich mein Rumänien wieder, es fehlen nur noch die Pferdefuhrwerke und Tiere auf der Strasse. Erstmal geht es durch eine hügelige Landschaft mit kleinen Feldern und kleineren Traktoren, danach hinein in die Berge.

 

Hier gibt es dann Tiere auf der Strasse, es heisst vorsichtig fahren. Also eigentlich nur für uns, denn die freundlichen ungestressten Rumänen scheinen mit dem Drehen des Zündschlüssels, das Hirn abzuschalten. Es wird mittig bis übermittig gefahren und überholt was das Zeug hält.

 

Wir erreichen ein Skigebiet, das der Schweiz alle Ehren macht. Bei Girda Sus biegen wir von der Hauptstrasse ab. Die letzten 7 km gemäss Führer Schotterpiste sind jetzt Dank EU tiptop geteert, aber mit 15% Steigung, doch eine grosse Herausforderung für unser Womo. Oben angelangt kühlt der Motor noch eine ganze Weile nach.

Die Gewitterwolken haben sich wieder verzogen. Die Ruhe, die Alpenflora, die mückenfreie Zone und angenehmen Temperaturen auf 1100 m Höhe, sind für uns pure Erholung. Die Höhle werden wir morgen besichtigen.

 

 

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So

26

Jun

2016

26. Juni 2016 Camping Apollo im Kurort Baile Felix

 

Irgendwann morgens ertönt aus der benachbarten Kirche per Lautsprecher die Messe. " Der tönt ja beinahe wie der Muezzin."  Alois:" Nein das tönt fast wie Zuhause, ich fühle mich richtig heimelig."  Das ganze dauert mndestens 2 Stunden, haben nicht auf die Uhr geschaut, erscheint uns aber endlos.

 

Die Polizeiautos und Krankenwagen, die fleissigst mit amerikanischem Getöse unterwegs sind, lockern die Szenerie auf.

 

Ins Erlebnisbad mit Rutschen und jede Menge Besucher möchten wir nicht, also Fahrräder runter und eine Tour durch den Ort.

 

Mittagessen im Restaurant. Ja was ist nun was? Einfach Menue 1 bestellen. Zur Vorspeise gibt es Kuttelsuppe, eine rumänische Spezialität, für uns nicht unbedingt mhhhhhhmm. In Essig eingelegtes Gemüse, uhhhh sauer. Der Schweinebraten danach ist jedoch sehr lecker. 

 

Dem wunderschönen Park im Wald und dem Markt, der die gleichen Dinge anbietet wie überall in den Touristenorten statten wir ebenfalls einen Besuch ab.

 

Später am Abend gibt es Regen und in der Nacht kühlt es ein bisschen ab.

 

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Sa

25

Jun

2016

25. Juni 2016 Hallo Rumänien

Tschüss Eva und Fred, wir wünschen euch eine gute Saison.

 

Nach knapp hundert Kilometern erreichen wir die rümänische Grenze. Der Zöllner will unsere Ausweise und den Inhalt unseres Campers begutachten. Nachdem sich der junge Bursche davon überzeugt hat, dass wir keine Schleuser und auch nicht im Computer vermerkt sind, dürfen wir nach Rumänien einreisen.

 

Alles ist anders: Gemäss Navi gibt es keine Strassen mehr. Eine Stunde wird uns gestohlen. Die Währung ist Leu, 1 Euro ca. 4 Lei und ohne Road tax ( für alle Strassen) geht mal gar nix.

 

Etwa 5 km hinter der Grenze, bei der Tankstelle Petrom ist der Diesel nicht wie erhofft günstiger als in Ungarn, hätten also besser noch ennet der Grenze getankt, dafür gibt es einen Geldautomaten und für 16 Euro die Road Tax, gültig einen Monat.

 

Die Strassen in Rumänien sind total gut, besser als in Ungarn. Immer noch alles flach, wenige Bäume, kleine Ortschaften, schöne Gaststätten, viele Hochzeiten( Samstag).

Nach der Fernsehpause mit Schweizerschlappe fahren wir vorbei an Oradea auf den einfachen Campinglatz beim Erlebnisbad Felix.

 

 

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Fr

24

Jun

2016

24. Juni 2016 letzte Übernachtung in Ungarn

Nach einer kurzweiligen und heissen Nacht, bis nach 1 Uhr Discomusik von irgendwoher, rauf in den Alkoven, raus vor den Camper, rein in den Camper und später wieder rauf in den Alkoven, meint Alois:“ Das ist erst der Anfang, wird noch heisser und wir keine Klima, lass uns trotzdem losfahren.“

 

Flaches Land, riesige Felder, grosse Maschinen. Wir sehen sogar ein Pferdefuhrwerk, eine Rarität im heutigen Ungarn.

 

 

Bei Szenakiraly, über eine Sandpiste, die dank trockenem Wetter gut zu befahren ist, erreichen  wir den kleinen schmucken Campingplatz Fantazia Tanya. Geführt wird er seit acht Jahren von Vera und Fred einem holländischen Pärchen, das sich ganz liebevoll um seine vorwiegend holländischen Gäste kümmert. Sogar ein kleiner Pool ist Vorort, in den ich mich sogleich stürze. Abends gibt es für alle Kaffee und selbstgebrannten Schnaps verschiedenster Art. Die Aprikosen, frisch vom Baum schmecken mir allerdings besser. Das kurze Gewitter am späteren Abend reicht für eine Abkühlung nicht wirklich.

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Do

23

Jun

2016

23. Juni 2016 Plattensee

Die Tage plätschern dahin. Sogar Alois getraut sich ins Wasser um der Hitze zu entgehen. Die Mückenplage hält sich noch in Grenzen.

 

Morgen geht es wahrscheinlich weiter in Richtung Osten.

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Di

21

Jun

2016

21. Juni 2016 Plattensee

Grosse Verabschiedung von Lucia und Heinz, danke vielmals und bis nächsten Winter in Marokko, inshalla!

 

Letzter Zahnarztermin in Heviz, bis in einem Jahr, so die Zähne davor keine Probleme machen!

 

Eigentlich möchten wir heute ein Stück weiter Richtung Rumänien fahren, aber Alois meint.“ Hier am Plattensee gefällt es mir, hier bleib ich!“  Wir sind uns einmal mehr bewusst, wie privilegiert wir sind. Reisen ohne Zeitdruck, sooooo schön!

 

Und schliesslich ist heute nicht nur der längste Tag des Jahres, auch feiert Alois seinen Namenstag. „ Früher gab es für mich am 21. Juni  immer eine Schokolode, wo hast du sie versteckt?“ „ Ups, lass uns stattdessen einen Kaffee trinken gehen.“

 

 

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Do

16

Jun

2016

16. bis 18. Juni 2016 Keszthely

Lucia und Heinz empfangen uns mit offenen Armen, verwöhnen uns mit feinsten Speisen und erzählen uns von ihrer ersten Ueberwinterung in Marokko, soooo schön, wir werden den nächsten Winter wenn möglich auch wieder in Marokko verbringen!

 

Heinz überrascht uns mit einem Ausflugsprogramm, das wir in Ungarn mit nichten erwartet hätten.

Das Buddhistenzentrum im Eichenwald mit der grössten Stupa Europas ist eine richtige Offenbarung. Der Dalai Lama hat diese 1993 höchstpersönlich eingeweiht. Ausser den angenehmen leisen buddistischen Klängen herrscht eine wohltuende Ruhe. Da hätte man die grösste Lust sich zum buddhistischen Glauben zu bekennen.

 

Wir fahren jetzt für 2 Tage an den Plattensee zum Baden und kehren am Montag gerne noch mal hierher zurück.

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