7. bis 11. Juli    Constanza -   Murgihiol

Donnerstag, 7. Juli Mamaia

 

Wir fahren über den Damm nach Norden. Vorbei an Mamaia ( Rimini von Rumänien) auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen. Die sind am Arbeiten wie verrückt. Sowohl an der Strasse wie auch an noch mehr neuen Hotels.

 

Ganz am Ende des ellenlangen Strandes, die Promenade ist bis hierher fertiggestellt, mögen wir dann doch nicht so alleine bleiben. 

 

Wir kehren um und stellen uns auf den lauten und einfachen Campingplatz in Mamaia. Remmidemmi darf auch mal sein. Das Baden im warmen Wasser des schwarzen Meeres ist herrlich. Das Bumbum begleitet uns dann auch bis in den Morgen hinein. Trotzdem entscheiden wir uns noch hier in " Rimini" zu bleiben.

Sonntag, 10. Juli      Mamaia-  Jurilovca

 

Nach noch einem sehr lebhaften Tag mit 24-stündisch andauerndem Bumbum verlassen wir Mamaia, das eben so gut in Spanien, Italien, der Türkei oder sonst wo sein könnte und fahren ins Donaudelta.

 

Ein paar Meter hinter Jurilovca, einem Dorf der Altgläubigen findet sich ein herrliches etwas erhöhtes Plätzchen für uns. Wir blicken über das Wasser und das Schilf und geniessen die Ruhe. Kühe, Schafe und Ziegen werden hier ans Wasser geführt. Ein Hündchen gesellt sich zu uns, das in der Nacht jämmerlich heult, weil es rein will. Aber die Zecken und so halten uns davon ab, es in unseren Camper einzuladen.

 

 

Montag, 11. Juli Donaudelta

 

Dank der erhöhten Lage sehen wir mittels Feldstecher sehr gut was sich da vor uns im Wasser abspielt. Die vermeintlichen Schafe, weit draussen entpuppen sich als eine grosse Kolonie Pelikane. Die wollen wir doch mal von Nahem sehen.

 

Wir schwingen uns auf die Räder und los geht es ins Schilf.  Es quackt, singt, krächzt, piepst, summt, brummt um uns herum, doch ausser kleinen Vögeln, Bienen, Käfern, arbeitenden Menschen und viel, viel Schilf sehen wir nichts.

 

Am Mittag fahren wir über die neue Strasse weiter rein ins Delta nach Murighiol.

 

Dort fängt uns der Florin, Tel: +40740 075 642, mit seinem Auto ab und bringt uns auf einen nicht gekennzeichneten, jedoch sehr liebevoll gestalteten Campingplatz. „ Möchtet ihr gerne eine Tour mit dem Boot machen?“ „  Ja schon, aber die darf nicht zu lange dauern und soll auch nicht zu teuer sein,“ so ich. Wir einigen uns auf 3 Stunden und 50 Euro. Alois meint, das sei reell. Am besten frühmorgens oder abends.

 

 

 

 

Um 17.00 holt uns Florin hier ab.

 

So was haben wir noch nicht erlebt. Spreewald hoch 5. Wir sind restlos begeistert und fast sprachlos. Wenigstens solange, bis Florin seine Schraube am Heck verliert. Eine Stunde lang tümpeln wir im Wasser, beobachten Vögel und Frösche, bis ihm ein Freund eine neue Schraube bringt. Wir werden also doch nicht den Rest unseres Lebens tümpelnd im Donaudelta verbringen.

 

 

Weiter geht es durchs Schilf, Florin sieht Wasserstrassen, wo wir absolut nichts sehen. Einfach einmalig. Wir sind uns einig. So was Eindrückliches haben wir beide noch nie gesehen.