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21. Dezember bis 13. Januar 22  Am Pazifik

Di

21

Dez

2021

Grenzübertritt nach Mexiko

Wir machen uns auf den Weg Richtung Grenze.

 

Da wir am hinteren rechten Rad seit ein paar Tagen zwar langsam aber kontinuierlich Luft verlieren, peilen wir einen der zahlreichen Pneuservices an. Eine dicke Schraube sitzt im Pneu, schnell ist sie entnommen und das Loch gestopft. Auch füllen wir den Tank noch mit günstigem Diesel. Eine Gallone kostet zwischen 2.40 und 2.80 Euro. Eines der wenigen Dinge die in Guatemala günstiger sind als in Mexiko, dort kostet ein Liter Diesel knapp 1 Euro. Sie bieten uns gleich noch an, das Fahrzeug zu waschen. Shell bietet diesen Service  gratis an. 3 Mann machen sich zu schaffen und unser Womo glänzt wie schon lange nicht mehr, was ein grosszügiges Trinkgeld nach sich zieht.

 

Wir durchqueren Tecun Uman, gelangen an die Grenze, wo alles sehr gesittet und gut organisiert vor sich geht, nicht wie bei unserer Ankunft in Guatemala am Grenzübergang in El Carmen. Fast keine Menschen am Zoll. Wir werden schnell abgefertigt und der Kleber an der Windschutzscheibe entfernt. Wir verschenken unsere letzten Quetzales und die Frau vor der Brücke lacht, denn sie will umgerechnet einen Euro von uns um die Zollstelle mit dem Womo zu verlassen. " Ups, jetzt haben wir aber kein Guatemaltekisches Geld mehr. " Dann halt Pesos "und wir überqueren die Brücke nach Mexiko.

 

Auf der mexikanischen Seite, wird erstmal eine Desinfektion des Womos fällig, bevor wir auf den Zollhof fahren dürfen. Auch hier sehr wenig Volk.

 

Vor dem Gebäude heisst es warten. Wahrscheinlich sind die Beamten beim Mittagessen. Nach einer halben Stunde werden wir eingelassen, werden von der Beamtin gefragt, wie viele Tage wir möchten und schreibt dann die gewünschten 180 Tage auf's Formular,  das wir noch mit unseren Angaben ergänzen. Pro Person werden 60 Euro fällig. Kein Test und auch sonst kein Nix ist notwendig ausser der vermaledeiten Maske im Gebäude.

 

Danach untersucht ein Beamter das Fahrzeug nach Frischwaren, die nicht eingeführt werden dürfen. Die gründliche Durchforstung bringt Kartoffeln zu Tage und gefrorenes Fleisch. Um diese Dinge erleichtert, dürfen wir zur nächsten Inspektion. Die Dame steigt ebenfalls ins Fahrzeug, fragt nach Waffen, möchte einen Kasten öffnen, was ihr nicht gelingt, verlässt das Fahrzeug unverrichteter Dinge und meint alles in Ordnung.

 

Das grosse Tor wird für uns geöffnet und wir sind in Mexiko.

 

Auf der Wegfahrt sehen wir kilometerlange Lastwagenkolonnen die den anderen Zollübergang nach Guatemala benutzen müssen. Was für arme Fahrer, das wird Tage dauern, bis die abgefertigt sind.

 

Vor einem Monat, als wir Mexiko verliessen, waren Tausende von Thaitianern illegal über die Grenze gekommen. Es herrschte wochenlang Chaos in Tapachula, die Strassen wurden von den Emigranten blockiert, Lastwagen als Transportmittel angehalten, sogar die Bahnlinie musste stillgelegt werden. Nun scheint es wieder ruhiger zu sein. Einzig an der Strasse liegen viele zurückgelassene Kleider, Decken und sonstige Effekten, was die Mexikaner verärgert.

 

Wir stellen uns in Tapachula zum Walmart, werden vom Parkplatzwärter begrüsst und bekommen das Ok zum Uebernachten. Super......... das geht genau bis um 04.00 Uhr früh. Da stehen 2 uniformierte Securitas vor dem Womo, klopfen uns aus den Federn und verlangen, dass wir das Privatgelände verlassen. " Wir könnten ja vor der Schranke stehen." 

Wir fahren jedoch vor die Fiatgarage, erklären dem Aufpasser, der nach 10 Minuten aus seinem "wohlverdienten" Schlaf erwacht, dass wir um 08.00 einen Termin haben und schlafen danach nochmals 3 Stunden.

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Fr

24

Dez

2021

Wo verbringen wir die Feiertage?

Bereits vor 08.00 Uhr dürfen wir rein fahren in die Werkstatt. Jose Louis unser Kontaktmann meint:" Ich könnt das Fahrzeug morgen holen." " Morgen? Das ist aber unser Haus, das wird schwierig." Er erkundigt sich beim Werkstattchef und meint:" Gut, dann heute um 17.00 Uhr. " Er bestellt uns ein Taxi und so kommen wir ins Zentrum.

 

Der Hauptplatz ist abgesperrt. Wir werweissen, ob das an den immer noch vielen Emigranten liegt, die hier ihre Geschäfte machen. " Nein", erklärt uns der vielbeschäftigte Schuhputzer, " das ist wegen der Pandemie."

 

Wir durchstreifen die Stadt, finden ein nobles Kaffee ausserhalb des Zentrums, müssen zuerst eine Viertelstunde draussen warten, denn die bessergestellten Tapachuler finden sich hier ein um zu frühstücken. Wir haben ja Zeit. Wissen echt nicht, wie wir die Zeit totschlagen sollen, denn sonst gibt es nichts Interessantes und Schönes in dieser Grenzstadt.

 

Schliesslich lassen wir uns mit einem Taxi in's Liverpool chauffieren, ein Einkaufszentrum mit vielen Boutiquen. Die Menschen sind am Weihnachtseinkäufe tätigen wie verrückt. Kurz vor 14.00 Uhr haben wir genug gesehen, fahren zurück zur Garage, denn da können wir genauso gut die Zeit absitzen.

 

Jose Louis erklärt uns bei unserer Ankunft, dass sie die Spezialwerkzeuge nicht hätten und diese erst besorgen müssten. " Ah ja". Das dauere dann 5 Tage. Wir möchten aber nicht noch mehrere Tage hier in der Gegend verbringen, nehmen den Zahnriemen mit und verlassen die Stadt Richtung Norden.

Es gibt mehrere Polizeikontrollen und unsere 10jährige Camper Aufenthaltsbewilligung wird an einer anderen Stelle ebenfalls genau überprüft. Alles in Ordnung.

 

Irgendwie ist wieder Luft entwichen aus unserem geflickten Pneu. Also nochmals kontrollieren lassen. Er ist jedoch nach genauster Ueberprüfung absolut dicht. Der Mechaniker findet im vorderen Pneu, beim Vorbeigehen noch einen kleinen Nagel, der aber keinen Schaden angerichtet hat. 

 

Wir können weiterfahren. In Pijijiapan, es dämmert bereits dürfen wir uns für die Nacht vor ein Wohnhaus direkt bei der Kirche stellen. " Es wird heute auf dem Platz gefeiert, kommt doch schauen." " Danke, aber wir sind müde und wollen nur noch schlafen.

Morgens in der Frühe, sind wir dann wieder fit für die Weiterreise. Wir fahren in den Bundesstaat Oaxaca ein, wo dann bei Salina Cruz zum ersten Mal wieder eine Strassenmaut fällig wird.

 

Aber vorher sehen wir bereits von Weitem schwarzen Rauch aufsteigen, beim Näherkommen stellen wir fest, dass der auf unserer Strasse ist. Der Verkehr steht und wir werden von anderen Autofahrern aufmerksam gemacht, dass wir doch aussen rum fahren sollen. Wir wenden ebenfalls, fahren auf den Feldweg ein, aber schon nach einem Kilometer stockt es auch hier. Gegenverkehr, kein Durchkommen. Das Feuer breitet sich neben der Strasse in den Büschen aus. Nicht so beruhigend. Dank eines Machetenmannes wird der Feldweg etwas verbreitert, der Gegenverkehr kommt zum Teil durch, wir können wenden und kommen schliesslich auf einem noch kleineren Feldweg wieder zurück auf die Strasse.

 

Nach einer Stunde dürfen wir passieren. Der Reisebus ist völlig ausgebrannt. Zum Glück stehen die Passagiere mit ihrem Gepäck unverletzt an der Strasse und warten auf eine Mitfahrgelegenheit.

 

Dann sind da wieder die Windräder und es bläst uns beinahe von der Fahrbahn. Nur schnell weg hier. Nach Salina Cruz wird die Strasse wieder kurvig und hügelig. Tankstellen sind rar gesät, wir schaffen es jedoch bis Huatulco, wo wir Diesel bekommen und uns auf den grossen Parkplatz direkt am Meer für die Nacht hinstellen. Der mondäne Ort ist uns bereits von einer früheren Durchfahrt bekannt und die Touristenpolizei, die hier stationiert ist, heisst uns herzlich willkommen.

Am Morgen lebt der Platz mit den hohen Bäumen. Es gibt Einiges zum Beobachten.

 

Wir haben nur noch 40 Kilometer bis zu unserem Weihnachtsziel, leider sind 12 davon reinste, schönste, Buckel-, und Staubpiste.

 

Aber unten in Bahia San Augustin werden wir tausendfach entschädigt. Wir ergattern uns ein Plätzchen auf dem Camping Don Taco, bei zwei freundlichen Holländern, wo sich bereits 2 Schweizer und ein Franzose eingerichtet haben.

 

Hier werden wir nun für die nächsten 10 Tag im kleinen Paradies stehen bleiben und unser Womo nicht mehr bewegen.

 

Und so wünschen wir euch und uns frohe und besinnliche Feiertage.

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So

02

Jan

2022

Bahia San Augustin

Die Tage plätschern dahin. Die Mexikaner verbringen die Feiertage nach Weihnachten am liebsten am Meer. Das Dörfchen füllt sich, so wie der Campingplatz. Anscheinend haben gemässs des Campingbetreibers die Einheimischen seit Corona ebenfalls das Campen entdeckt. Wir haben 2 Tage lang fast keine Aussicht auf's Meer.

 

Am Mittag treffen jeweils die Ausflugsschiffe aus Huatalco ein um die schöne Bucht und die Attraktiväten zu geniessen. Abends um 17.00 Uhr, bevor die Sonne um 18.00 Uhr untergeht, wird es wieder still. Bis zu uns kommen die Ausflügler eh nicht, da wir so ziemlich am Ende von San Augustin platziert sind.

 

Der Sand ist grobkörnig, die Kinder können keine Burgen bauen. Der Vorteil für uns und die anderen Gäste ist, dass sich auch beim Baden keine Sandwolken bilden, das Meer also immer schön klar ist. Auch wird nicht alles staubig und der Sand klebt nicht an den Füssen. Der Strand, der Ozean sind absolut sauber, kein Abfall, kein Plastik liegt oder fliegt herum.

 

Die Felsen vor der Bucht, verhindern, dass die grossen Wellen bis an die Küste kommen. Das Wasser ist so warm, dass sogar Alois das Baden geniesst.

 

Die zahlreichen Restaurants bieten unisono das Gleiche an. Wir stellen uns vor, wir hätten ein Kaffee mit feinen Leckereien oder eine Pizzeria, die würden sicher wahnsinnig gut laufen. 

 

Die Mexikanischen Familien besetzen jeweils einen oder mehrere zusammengeschobene  Tische für den ganzen Tag, bringen Getränke und vieles mehr selber mit und sind nur verpflichtet pro Person für 100 Peso( 4 Euro) etwas zu konsumieren. Das sollte es mal bei uns geben. Die Kellner sind sehr besorgt darum, dass jeder genügend Schatten hat und rennen, echt rennen hin und her um alle zufrieden zu stellen. Nirgendwo laute Musik und nur ganz wenige ausländische Touristen.

 

Die 10 Tage, die wir hier verbringen vergehen wie im Fluge und wir geniessen in den verschiedenen Restaurants das ganze Repertoire an Meeresspeisen.

 

Ein wirklich guter Ort um in Ruhe die Festtage zu verbringen, ein kleines Paradies.

Wünsche für das neue Jahr, dass dieser Wahnsinn, das Verbrechen an der Menschheit bald enden möge, die Eliten die sich für Götter halten mit ihren Helfershelfern in den Regierungen, den Pseudowissenschaftlern und den Medien gestoppt werden und der ganze riesige Betrug aufgedeckt wird. Damit unsere Kinder und Kindeskinder endlich wieder ein normales Leben führen können.

 

Die Fakten liegen alle schon lange auf dem Tisch, es braucht nichts mehr hinzuzufügen, denn jeder der will, kann vollumfänglich informiert sein.

 

Unseren Lesern danken wir für die Treue, ob einverstanden mit uns oder nicht. 

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Mi

05

Jan

2022

Weiter nach Norden

Die Feiertage sind vorbei und wir machen uns weiter auf nach Norden, nachdem wir die 12 km Staubpiste auf die 200er geschafft haben.

 

Zuerst müssen wir Gas besorgen, was uns in Puerto Escondido komplikationslos gelingt. Dann nur wenige Kilometer danach, gelangen wir an einen See mit einem Campingplatz. Der See ist warm wie eine Badewanne, ideal für Alois. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, kommst du aus dem Wasser fröstelt es dich, bei 30 Grad Lufttemperatur.

 

Wir bleiben eine Nacht an diesem ruhigen Ort.

 

Oaxaca ist wohl einer der strengsten Bundesstaaten, mit Coronamassnahmen, aber die Leute interessiert das nicht mehr gross. 

 

 

Wir fahren durch Hügel auf und ab, zum Teil mit vielen Kurven und immer wieder erscheint wie aus dem nichts eine grössere Ortschaft, durch die wir uns durchkämpfen. Passieren Flüsse mit mal mehr und mal weniger Wasser, sehen eigentlich nie den Ozean, bis wir in Puerto Ventura ankommen.

 

Dann verlassen wir den Bundesstaat Oaxaca und sind in Guerero. Hier keine Plakate mehr, bezüglich Masken, dafür vermehrt Polizeikontrollen, die sich aber nicht für uns interessieren.

 

Eine halbstündige Unterbrechung gibt es beim Versuch eines langen LKW's der in eine schmale überdachte Einfahrt einparken muss. Ich kann mit dem Chauffeur mitfühlen, der verzweifelt hin und her manövriert, sich die Ungeduld der anderen Verkehrsteilnehmer anhören muss, sogar die Polizei ist da um die Autofahrer an riskanten Manövern zu hindern. Schliesslich schafft er es und die Autos brausen ziemlich entnervt  von dannen, spannend das Ganze.

 

Nach 250 km erreichen wir Puerto Ventura und stellen uns auf den uns bereits gut bekannten Campingplatz von den Schweizern Esther und Victor. Wir erfreuen uns an dem hervorragend zubereiteten Fisch und erzählen uns was seit dem April letzten Jahres so gelaufen ist. Ihre grosse sehr liebe Dogge ist leider in der Zwischenzeit verstorben, dafür haben sich 2 junge zugelaufene Katzen bei ihnen eingefunden.

 

2 Nächte wollen wir hier verbleiben und hoffen danach ungeschoren an Accapulco vorbei zu kommen. Alle Camper denen wir begegnet sind, zuletzt unseren französischen Nachbarn in der Bahia San Augustin, wurde nämlich von der dortigen korrupten Polizei, mit irgendwelchen erfundenen fadenscheinigen Begründungen  Geld abgezockt, inklusive uns beim letzten Besuch bei den Klippenspringern. Sie sind zwar mit wenigen heruntergehandelten Pesos zufrieden, nun sind wir mal gespannt.

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Di

11

Jan

2022

Korridor Turistico

Wir umfahren wie geplant Acapulco. Es erweist sich jedoch als nicht so einfach. Die Autopista ist nämlich wegen Bauarbeiten gesperrt. Fast wären wir wieder auf die Bahn nach Süden geraten, hätte nicht ein freundlicher Mexikaner den Verkehr aufgehalten, damit wir auf der Einfahrtspur rückwärts wieder rauskamen. Er erklärte uns dann auch den Weg an die Küste. 

 

Die Nebenstrassse erweist sich als sehr gut. Ein lustiger, ziemlich volltrunkener Polizist, erkundigt sich nach unseren Reiseplänen und findet es komisch, dass alle runter an die Küste wollen. Er hat sicher noch nicht mitbekommen, dass die Autobahn zur Zeit nicht befahren werden kann. Seine Kollegen sind von seinem Verhalten sichtlich peinlich berührt. 

 

Schliesslich erreichen wir wieder die Küste und stellen uns in einem kleinen Dorf für die Nacht an den Strand.

Am anderen Tag, fahren wir nach Zihuatanejo, da es uns da gut gefallen hat. Nun sind wir jedoch nicht mehr alleine. Die Kanadier sind zurück und stehen für den ganzen Winter hier. Gibt ja auch alles zu kaufen und für Abwechslung ist auch gesorgt. Ein ziemlich mondäner Ort mit einem wunderschönen Strand. 

 

Wir wollen nicht so lange bleiben und  " freuen" uns jetzt auf die kurvenreichen 200 km, die vor uns liegen. Der Korridor Turistico ist nur spärlich besiedelt. Es gibt weder Gas noch Tankstellen auf dieser Strecke. Beim letzten Mal mussten wir schnell durchfahren, da unser Gas alle war. Nun dieses Mal sind wir gut vorbereitet.  Da nur wenige Menschen hier leben, gibt es auch nur wenige Topes, dafür umso mehr Gedenkstätten. Ross und Reiter, äh Auto und Fahrer sind also sehr gefordert. Für uns ist es einer der reizvollsten Küstenabschnitte am Mexikanischen Pazifik.

 

In Rio Nexpa, am Surfstrand gibt es genügend Platz für uns. Die jungen Leute surfen im Meer und wir beobachten die Natur am Fluss.

Es eignet sich für unser Womo nicht jeder Strand zum Stehen. Der Surfer, der uns beim letzten Mal die Tipps gegeben hat, hat unseren Camper wohl etwas überschätzt.

 

Jedoch finden wir, nachdem wir 2x umgekehrt sind, in El Faro einen geeigneten Ort um für die Nacht zu stehen und den Sonnenuntergang zu geniessen.

Nun sind wir durch, die Strasse wird gerader und und die Zivilisation hat uns wieder, mit all ihren Vor-, uns Nachteilen. Vor der Bodega Aurera kommen mir die Tränen, als ich sehe, wie da die Menschen ihre Spritze im Stehen abholen und die Kinder mit Masken rum rennen.

 

Wir fahren durch bis Punta Perula, das wir bereits bestens kennen. Auch da sind die Kanadier zurück und staunen, wie wir mit unserem Fahrzeug aus Europa nach Amerika rüber gekommen sind. Viele sind aus Quebec, was die Gespräche für mich vereinfachen. Es seien fast alle verrückt geworden in Kanada, genauso wie bei euch in Europa, oder sogar noch schlimmer.

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Do

13

Jan

2022

Puerto Vallarta

Die letzten 140 km entlang der Pazifikküste fahren wir in einem Stück. Auch hier gibt es nur wenige Ortschaften und nur wenig Verkehr.

 

Wir haben nun über 2000 km auf der 200er von Tapachula an der Guatemaltekischen Grenze bis nach Puerto Vallarta zurückgelegt, was vielleicht der Hälfte der gesamten Mexikanischen Pazifikküste entspricht. 

 

Bis wir in Puerto Vallarta eintreffen ist die Strasse recht gut, wenn auch auf 50 km über die Hügel ziemlich kurvig.

 

Der sehr mondäne Ort, beherbergt unzählige ausländische Touristen in unzähligen teuren und vielleicht auch günstigeren Hotels. Alles was Rang und Namen hat, scheint sich hier zu treffen. Einzig die Strassen sind fast in der ganzen Stadt katastrophal.

 

Ansonsten entspricht es meiner Ansicht nach wohl dem St.Tropez, Mexikos.

 

Wir stellen uns auf den bewachten Busparkplatz, mitten zwischen den Hotels ans Meer, schnappen uns ein Taxi und lassen uns in die Hacienda Alemana zu Mike fahren. Ihn kennen wir von Charly, den er dort öfters besucht, bekommen ihn im Biergarten jedoch nicht zu Gesicht, da er anderweitig beschäftigt ist. Dafür bekommen wir feines Deutsches Essen.

 

Eigentlich wollen wir weiter, bleiben jedoch noch eine weitere Nacht hier, bevor wir uns auf ins Landesinnere machen.

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