20.bis 22.September Trichkow - Istanbul

Samstag, 20. September Trichkow - Edirne (TR)

 

Es braucht fünf Anläufe bis Alois den steilen Anstieg des Campingplatzes überwindet. Wir lassen reichlich Gummi und eine ziemlich ramponierte Ausfahrt zurück.

 

Weitläufig umfahren wir Sofia, "gleiten" über die Rumpeldipumpelautobahn durch grosse Sonnenblumenfelder, bewaldete Hügel und eine langgestreckte Ebene an die Türkische Grenze, welche wir problemlos passieren.

 

Was uns in der Türkei zuallerst auffällt, sind die grossen Moscheen mit den langen, spitzen Minaretten. Sind viel grösser und wirken irgendwie aggressiver als in Marokko. Die Autobahn ist tip-top im Schuss. Die an der Grenze gekaufte und mit Lira geladene Autobahnkarte, brauchen wir noch nicht, da wir gleich hinter Edirne auf den Campingplatz fahren.

 

Wir sind zum allerersten Mal in der Türkei und sehr gespannt, was uns so alles erwartet.

Sonntag, 21. September Edirne - Istanbul

 

Eigentlich möchten wir ganz gemütlich via schwarzes Meer nach Istanbul fahren. Da es jedoch in der Nacht geregnet hat, " rasen" wir direkt nach Istanbul und hoffen so das Wetter hinter uns zu lassen. Wohl zu schnell durch die Zahlstelle gefahren, es blinkt vor und alarmt dann hinter uns. Entweder haben wir nun die Autobahn gratis benutzt oder die Rechnung wird uns noch präsentiert.

 

Wer nach Istanbul reinfährt, würde nie und nimmer vermuten, dass sich da so was Schönes verbirgt. Hochhäuser ohne Ende. Strassen ohne Ende.

 

Das Navi lotst uns jedoch tadellos an unseren Stellplatz am Bosporus. Neben dem Wasser mit Blick auf die blaue Moschee, nur getrennt durch die breite richtungsgetrennte Strasse. Diese zu queren ist nicht so leicht.... für mich eigentlich unmöglich. Also die Strasse dem Meer entlang bis es eine Fussgängerquerung gibt.

 

Die Stadt brodelt von Menschen. Wir sind fast erschlagen. Beim Topkapi hiesse es eine Stunde in der Reihe anstellen. Wir lassen's. Dasselbe in der blauen Moschee.

 

Die Sultansgräber besuchen wir und lassen ansonsten die Stadt auf uns wirken. Sehr imposant und eindrücklich. 

 

Den Abend verbringen wir vor dem Womo. Es ist auch noch um 22 Uhr echt warm. Wir schlafen gut nur kurz unterbrochen vom frühmorgendlichen ergreifenden Muezzingesang. 

 

 

 

 

Montag, 22. September Istanbul

 

Wir laufen wieder etliche Kilometer. Besuchen den grossen Park, die Zitadelle und den riesigen Bazar. Am Fischerhafen vorbei, mit seinen zahlreichen Restaurants geht's erstmal zum Womo um die geschundenen Füsse im kalten Wasserbad zu entspannen.

 

Abends nochmal zurück zu den Restaurants am Meer. Feinen Fisch zum Nachtessen mit Blick auf die Fischerboote. 

 

Wir werden wohl auch diese Nacht gut schlafen, denn soviel gelaufen sind wir seit Jahren nicht mehr.