27.Dezember bis 14. Januar     Hochland

Di

29

Dez

2020

Wieder in Santa Elena

Ich habe seit einer Woche Zahnweh, da wo schon einige Male drum herum geflickt wurde.

So melden wir uns bei Charly an. Er vereinbart direkt für den kommenden Montag einen Termin beim Zahnarzt.

 

Wir machen uns auf den Weg die 450 Kilometer durch eine abwechslungreiche Region mit vielen Stauseen. Einmal übernachten wir wie sollte es anders sein auf einer Tankstelle mit einem hervorragenden Kaffee. In der Nacht wird es dann, nun sind wir ja wieder über 2000 m Höhe, unter 10 Grad kühl und unsere Heizung springt an, das hatten wir schon lange nicht mehr. Kommen durch Wälder, die sich bis auf die Wipfel der Berge hochziehen, durch kleinere und grössere Ortschaften, wo die Menschen festlich gekleidet sind. Masken tragen höchsten Leute, die auf den Bus warten. Ansonsten geht das Leben seinen gewohnten Gang. Es wird Fussball gespielt, Feste werden gefeiert und die Läden sind auch Sonntags geöffnet. Wir passieren etliche Polizeikontrollen, aber wie immer werden wir absolut nicht behelligt.

 

Während eines Staus vor Uruapan, bedeutet uns ein Fahrer, der sich neben uns gesetzt hat, die Scheibe runter zu drehen. Alois:" Der wird jetzt wohl mit uns schimpfen, aber warum nur?"  Der Fahrer strahlt uns an:" Bienvenido a Mexico," und reicht uns zwei Advocados hinüber. " Muchas grazias," und schon sind wir wieder getrennt.

 

So erreichen wir guter Dinge und mit Schmerzmedi Charly`s Restaurant, stellen uns auf " unseren" Platz, geniessen die von Jesus aus Katalanien, der 5 Monate für die Firma Bühler die Fertigstellung einer neuen Mühle überwacht und glücklich ist im Moment nicht in Spanien zu sein, eine wirklich leckere Paella, die er gemeinsam mit Charly gekocht hat.

 

Am Montag bekomme ich dann die erste Wurzelbandlung meines Lebens, mit viel Angst, aber dann doch fast ohne Schmerzen zu haben, verlasse ich nach einer Stunde rumgrübeln und mehreren Röntgenbildern, mit starken Schmerzmedi für die nächsten 5 Tage und um 80 Euro leichter, den flotten Zahnarzt wieder.

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Sa

02

Jan

2021

Neujahrsbrunch

Jeder von uns trägt seinen Teil zum Sonntagsbrunch bei.

 

Das gemütliche Zusammensein geniessen wir in vollen Zügen.

 

Meine Wünsche für das neue Jahr schaffte ich noch nicht zu formulieren. Vielleicht folgen sie später.

 

 

 

 

 

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Mi

06

Jan

2021

Meine Wünsche für das neue Jahr

Ich tue mich echt schwer mit dem formulieren meiner Wünsche. Es sind so viele und dann doch nur wenige. Alle seid ihr so artig gewesen im letzten Jahr und was hat es euch gebracht?

 

Es kommt mir so vor wie der Frosch, der ins kalte Wasser gesetzt wird und langsam gekocht wird, ohne dass er es merkt.

 

Jemand sagte zu mir: lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen! Ich lächelte, war froh und es kam schlimmer.

 

Schaue ich mir meine „ Liste“ an, sind es Dinge die wir in unseren Breitengraden bis vor einem Jahr für eine Selbstverständlichkeit gehalten haben.

 

Die Bewegungsfreiheit, die Berufsausübungsfreiheit, die Bildungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, das Ausüben von kulturellen, sportlichen und religiösen Anlässen, Festen und Bräuchen, ganz zu schweigen vom uneingeschränkten Pflegen unserer sozialen Kontakte.

 

Die Grundrechte werden immer mehr beschnitten, die Menschenwürde, wo ist die geblieben? Kritiker der Massnahmen werden diffamiert, in irgendwelche Ecken geschoben, aus der Gesellschaft ausgegrenzt, entlassen, sogar Konten werden aufgelöst. Ganz zu schweigen von den Menschen in der so genannten 3. Welt die vor die Hunde gehen. Ist das die Solidarität von der unsere Regierungen reden?

 

Mir wird vorgeworfen, dass ich belehren will. Das will ich echt nicht, möchte doch nur, dass mein kleiner Leserkreis auf gewisse Ungereimtheiten aufmerksam wird, sich dann selber informiert, recherchiert, das was eigentlich die Aufgabe der Journalisten wäre, und sich dann ihre eigene faktenbasierte Meinung bildet. Natürlich schon in der fast sicheren Gewissheit und Hoffnung, dass wer einmal beginnt zu hinterfragen, nicht mehr zu den Pandemiegläubigen zurückkehrt. Es ist zwar nicht schön, wenn das ganze Weltbild zusammenkracht, wie es bei mir der Fall war, Alois hat vor einem dreiviertel Jahr nur gelacht und gemeint,:“ ich sage es doch schon lange „Folge dem Geld“ und dann weisst du was abgeht.“

 

Augen zu und wegducken wird vermutlich nicht funktionieren, denn anscheinend wissen unsere Regierungen nicht was sie tun und müssen dringend an ihre ursprüngliche Aufgabe, nämlich dem Volk zu dienen erinnert werden.

 

 

„Teile und herrsche“ funktioniert bis zum jetzigen Zeitpunkt noch immer sehr gut. Lassen wir das nicht länger zu.

 

Eine ganz liebe Freundin von mir hat für mich eine Zeichnung angefertigt, die meine jetzige Gefühlslage 100% wiederspiegelt.

 

GEBT UNS UNSEREN FRIEDEN UND UNSERE FREIHEIT ZURÜCK!!

 

Bis zu diesem Zeitpunkt werden meine Reiseberichte ruhen.

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Do

14

Jan

2021

Grutas Tolantongo

Ich beende hiermit meine Schreibpause. Zum einen spitzt sich die Lage vorallem in Europa so zu, dass es langsam lachhaft wird, wenn es denn nicht so tragisch wäre und es laufen so viele Klagen bezüglich Massnahmen, PCR Tests, Schadenersatz, etc, dass hoffentlich im März das ganze Narrativ zusammen fallen wird. Einige Gerichtsurteile ( Portugal, Ecuador, Weimar, noch nicht rechtskräftig) wurden bereits gefällt. In der Schweiz wird im März über ein Vermummungsverbot ( Muslime) abgestimmt, deren Initiative schon vor Jahren zustande kam. Werden bei Annahme auch die Masken fallen? Müssten eigentlich. Sterben Menschen mit einem positiven PCR Test, sind es Coronatote, sterben sie nach der Impfung, waren sie halt alt und vorerkrankt. Suche den Fehler.

 

Zum anderen haben wir unsere Reise fortgesetzt und möchten euch doch gerne an unseren Eindrücken teilhaben lassen.

 

Lange auf über 2200 m erreichen wir ca. 150 km nördlich von Mexiko City die Grutas Tolantongo. Ein Super Tip von Charly, der sich allemal lohnt anzupeilen. Bevor wir jedoch auf einer Haarnadelkurvenstrasse bis auf 1500 m in die Schlucht runterfahren dürfen, müssen wir aussteigen, es wird Fieber gemessen, unser Auto wird von innen desinfiziert, wir müssen durch eine Schleuse und werden Ganzkörper besprüht, nass und clean dürfen wir weiterfahren. Schrecklich, aber was lässt man nicht alles mit sich machen, wenn man.......und schliesslich sind die Grutas ja auch geöffnet. Man könnte sich ja sowas auch für unsere Museen und Restaurants überlegen.

 

Den vorhandenen Parkplätzen, den Taxis und den Grillöfen entsprechend, scheint es zu gewissen Zeiten ziemlich viele Menschen hierher zu ziehen, jetzt ist die " Menschenmenge" absolut überausschaubar. Es gibt verschiedene Restaurants und Hotels, die sich jedoch durchaus angenehm in die Natur einpassen. Schön angelegte Wege leiten einen zu den verschiedenen Plätzen. 

 

Es gibt Tunnels und Grotten, wo das Thermalwasser zu Tale rauscht sich in natürlichen Becken sammelt, die zum Baden einladen, bevor es sich schliesslich in einem Fluss, der ebenfalls zum Verweilen einlädt, vereint. Ein Naturschauspiel, das seines Gleichen sucht.

 

Die Luft ist nur gerade 10 Grad warm und das Raussteigen aus dem warmen Wasser erfordert echt Ueberwindung. 

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