30. Juli bis 4. August     Diepenau - Sarmenstorf

Donnerstag, 30 Juli   Diepenau bis Wuppertal

 

Nach der ruhigen Nacht, ist Alois mit seinem frisch gekettelten Teppich selig.


In Begleitung vieler Autos und einigen Regenschauern erreichen wir Wuppertal.

 

Die einzigartige Schwebebahn muss man einfach mal gesehen und erfahren haben. Die Reise geht fast vollständig über die Wupper. Alois:"  Verschandelt aber schon ein bisschen die Gegend." " Finde ich gar nicht, ist doch ideal genutzter Raum." Es schwankt enorm, gut halten ist angesagt.

 

Die Innenstadt erweist sich als echtes Kontrastprogramm zu den letzten Tagen. Viele Einkaufsmöglichkeiten und Verköstigungsanstalten. Menschen jeglicher Kultur en masse. Wir schauen und essen uns satt. Zurück geht`s mit der Schwebebahn zum jetzt gut gefüllten Stellplatz. Kostenloser Parkplatz beim Stadion.

 

Freitag, 31. Juli   Wuppertal bis Remagen

 

Unser Navi schickt uns auf der Strecke nach Remagen immer wieder auf die Autobahn, obwohl wir es anders eingestellt haben, wir versuchen ihm ein Schnippchen zu schlagen, indem wir uns nicht an seine Anweisungen halten. So kommen wir gut und ohne Stau in Remagen an und finden dann, dank Navi, (hat eben doch einen Sinn) den Stellplatz. „ Hast aber für 12 Euro einen teuren Platz ausgesucht, “  meint Alois. „ Kann schon sein, aber ich will nun mal nach Remagen, wo die berühmte Brücke gestanden hat.“ „ Hätten ja auch eine etwas längere Radtour machen können“ „Ja, ja.“

 

Mit den Rädern entlang des Rheins sind wir schnell im geschichtsträchtigen Städtchen, dass bereits vor 2000 Jahren von den Römern bewohnt wurde. Es herrscht reger Schiffsverkehr, auch welche aus unserer Heimat sind auf dem Weg um neues Oel in Rotterdam zu holen, damit wir Schweizer im Winter nicht frieren müssen.

 

Der neue Teppich will auch noch verlegt sein. Ich: „ Dunkel ist es jetzt im Camper.“ Alois:„ Ist ja schliesslich auch ein altes Erbstück und nachts ist es sowieso dunkel.“ Ich:„ Wenn du meinst und  wem`s gefällt.“ Alois:“ Ja und jetzt können wir mit den türkischen Teppichen einen Bazar  machen.“ „ Ich denke nicht, denn irgendwann liegen wieder die fröhlichen Türkischen im Womo.“ Alois:“ Ich glaube nicht und sowieso gehe ich jetzt Schiffe schauen!“ Sagt`s und entschwindet mit dem Stuhl an den Rhein.

1.August       Remagen bis Kienheim an der Mosel


Nächster Halt Polch. Wer kennt Polch? Sicher diejenigen die einen Nissmann ihr eigen nennen, es gibt hier aber auch noch andere Luxus Mobile. Da wir uns beim ausgewählten Camper nicht einig über die Farbe der Lederpolsterung werden,  entscheiden wir uns dann doch bloss für eine Wasserpume, denn die unsrige gibt seit einiger Zeit so komische Geräusche von sich und scheint sich zu quälen. Alois hat sie zwar mal gereinigt und wir hatten den Eindruck, dass sie besser funktioniert, aber dem ist doch nicht so.


Wir fahren danach durch weites Land, steile Strassen, waldige Gegenden und erreichen die Mosel. Eigentlich möchten wir ja nach Traben-Trabach.  Alle Stellplätze sind besetzt, andere Camper irren ebenfalls durch die Gegend. Im ruhigen Kienheim, direkt an der Mosel finden wir dann doch noch ein Plätzchen.


Sofort macht sich Alois an die Arbeit…………..………...„ Schatz, jetzt haben wir eine Ersatzpumpe.“ „ ??????“ „ Ja im Beipackzettel sind die Störungen beschrieben und das Stottern kommt von Luftblasen in der Leitung, jetzt funktioniert die alte Pumpe wieder tadellos.“ 


Den Schweizer Nationalfeiertag beenden wir nicht mit Geknalle und Feuerwerk, dafür ruhig und besinnlich im Schein des fast noch vollen Mondes.

2. August Kienheim bis an einem kleinen Badesee bei Kehl 


Endlich hat unser Navi gemerkt was wir von ihm wollen und leitet uns über Landstrassen zuerst nach Frankreich, dann wieder über den Rhein nach Deutschland. Heute ist es ganz schön heiss.


Alois findet einen kleinen Badesee nahe bei Kehl. Leider sind die schönen Plätze direkt am Wasser nicht anfahrbar. Alles abgesperrt.


So stehen wir hinter den Kiesbergen, sind aber schnell im kühlenden Nass. Nachts ist es absolut ruhig.

3. August Kehl bis zum Tunisee bei Freiburg

 

Lass uns an den Tunisee fahren, dort können wir zwar nicht übernachten, aber den ganzen Tag mit dem Camper direkt am Wasser stehen. Nachts wäre es sowieso zu laut, von der Autobahn direkt hinter uns, die wir zwar nicht sehen, aber umso besser hören.

 

 

Leider für uns, gut für die Wassersportbegeisterten, haben sie hier in der Zwischenzeit eine Wasserskianlage gebaut. Unermüdlich kurven die Jungs am Seil hängend um einen Teil des Sees. Nur noch ein kleiner Abschnitt kann zum Baden genutzt werden. Aber für mich reicht es allemal, währenddessen Alois den halben Tag damit beschäftigt ist Geburtstagsglückwünsche entgegen zu nehmen.

 

Beim Wegfahren vom See entdecken wir so komische Riesentiere auf der Wiese. Im Kinderzoo in Rapperswil habe ich dann dieselben gesehen und weiss jetzt, dass das Bisamratten (Nutria) sind.

 

Wir fahren nach Tenningen. Dort hoffen wir Andrea und Lutz anzutreffen, welche wir in Gythio( Griechenland) kennengelernt haben. Auch immer im Camper lebend, betreuen sie von Frühling bis Herbst das Schwimmbad und sind im Winter auf Reisen. 

 

Sie sind da und wir sitzen bis weit in die Nacht vor ihrem Camper,  tauschen Reiseerlebnisse und Reisepläne aus. Platz genug zum Uebernachten gibt es auf dem riesigen Parkplatz.

4. August Tenningen bis Sarmenstorf


Nach dem Morgenkaffee machen wir uns auf die Heimreise und die beiden sich an die Arbeit. Wir sind ja mal gespannt auf eure Reiseberichte vom Oman! War toll euch getroffen zu haben.


Am Nachmittag treffen wir in Sarmenstorf ein. Kaum eine Stunde zuhause erreichen mich schlechte Nachrichten vom Walensee und ich verabschiede mich von Alois, springe ins Auto und fahre los. 

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