30. Dezember 2016 - 7. Januar 2017: Lissabon bis Figueira

Fr

30

Dez

2016

Alentejo

Vormittags nochmals runter nach Lissabon zum Rio Tejo, dem längsten Fluss der Iberischen Halbinsel. In Belem ist bereits ganz schön was los. Anstehen? Nein Danke. Der Turm befand sich früher auf einer Insel inmitten des Flusses um die Einfahrt des Rio Tejo zu schützen. Nach einem Erdbeben im 18. Jhrd. hat sich die Flussmündung nach Süden verschoben und so ist der Turm nun mit dem Festland verbunden. Von hier aus starteten die Seefahrer ihre Entdeckungs-, und Eroberungsfahrten.

 

Nun aber raus aus dem Getümmel. Ueber den mehr als 12 km langen Ponte Vasco da Gama fahren wir ins flache, weitläufige Alentejo mit seinen riesigen Korkeichenwäldern und zahlreichen Weinbergen.

 

Auf einem Campingplatz inmitten der Korkeichen lassen wir uns nieder, verdauen die vielen Eindrücke der letzten Tage und geniessen die Ruhe.

 

 

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Sa

31

Dez

2016

En guete Rutsch

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Mo

02

Jan

2017

Sines

Der Himmel ist bedeckt und es stürmt ganz schön heute Morgen. Ich bin gut ausgeruht, Alois hat alles Material verbaut und so geht die Reise weiter.

 

 „ Heute will ich zum allerletzten Mal zum Leroy Merlin, dann ist wirklich alles fertig.“ „ So soll es sein, zum Glück gibt es dieses Bauhaus in allen grösseren Städten Portugals.“ Nur nicht auf unserem Weg an die Küste. Aber einen Aldi wohl. Gut mit Käsefondue eingedeckt erreichen wir Sines nach einer fast 60 km langen Umleitung. „ Du, ich glaube wir haben die Umleitungstafel falsch gelesen.“ „  Kein Problem, ist ja auch eine schöne Gegend.“

 

Kaum stehen wir auf unserem ausgesuchten Pätzli nahe des Centrums, stürmt es nicht nur sondern regnet auch noch wie aus Kübeln. „ Da schickt man ja keinen Hund vor die Türe.“ Später gesellt sich ein anderer Schweizer zu uns. Kontakt nicht möglich, siehe oben.

 

Eine Stunde später lässt der Regen nach und wir machen uns auf die Suche nach dem Geburtshaus von Vasca da Gama. Es ist echt schwierig bei diesem Sturm, die Fotos nicht zu verwackeln. Wirklich sehenswert das Städtchen hoch über den Klippen, aber das Geburtshaus finden wir nicht. Werden von wohlmeinenden Leuten mal da und mal dorthin geschickt.

 

Auf dem Rückweg ergattert Alois im Chinaladen noch einen passenden Stecker für die Steckleiste. Der Regen hat wieder eingesetzt und nun geht die Suche nach dem Camper los. Nach einer einstündigen „ Umleitung“ kommen wir pitschnass aber heilfroh wieder bei unserem rollenden Heim an.

 

 

Heute gibt es Sturmböen sei Dank, kein Fernseh-, sondern einen Spieleabend.

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Di

03

Jan

2017

Porto Covo

Trotz Sturm und Regen ist das Thermometer nicht unter 15 Grad gefallen. So eine warme Nacht hatten wir seit unserer Abreise am 6. Dezember nie. Alois: „ Aber der neue Camper ist auch nicht besser als der alte, da pfeift der Wind ebenfalls durch die Ritzen bei der Türe.“ " Früher hast du gesagt, so haben wir immer frische Luft. Gilt das jetzt nicht mehr?" " Ach was, von einem neuen Wohnmobil erwarte ich schon etwas anderes."

 

Wir fahren der Küste entlang die 15 km nach Porto Covo. Der Stellplatz liegt etwas zurückversetzt im Feriendörfchen. Gut so, denn der Sturm hat nur wenig nachgelassen, wenigstens ist es heute trocken und gegen Abend zeigt sich sogar die Sonne und der Wind legt sich.

 

Ein paar Restaurants, Kaffees, die Markthalle und einige Geschäfte haben geöffnet. Die Ortschaft wirkt nicht ausgestorben. Einheimische und die ca. 40 Wohnmobile beleben den sauber herausgeputzten Ort.

 

Ein paar der Wohnmobilisten, vorallem Franzosen, stehen den ganzen Winter über hier. Es gibt auf diesem kostenlosen Stellplatz Ver-, und Entsorgung, nur keinen Strom.

 

 

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Mi

04

Jan

2017

Aljezur / Algarve

Wir sind da..... am Ziel vieler Portugalüberwinterer.

 

Am Strand von Aljezur tummeln sich vorallem Surfer. 

 

Wir wandern oberhalb der Klippen, runter und hoch über Treppen, geniessen die intensiven Farben und......

 

..... es ist einfach nur schön!

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Do

05

Jan

2017

Sagres

Wie vereinbart rufen wir www.Amumot.de an, um zu erfahren, wo er sich am Freitag aufhält. Er wird uns die Stromversorgung verbessern.

Andre gibt uns den Namen der Bucht, samt Koordinaten durch. " Geben wir diese doch mal im Navi ein, damit wir wissen, wie lange wir für die Fahrt rechnen müssen."  Wüssten wir jeweils genau wo wir stehen, hätten wir uns die Eingabe sparen können. " Schau mal, das Ziel liegt 160m von uns entfernt."

 

Sehr gut, so fahren wir die 20 km nach Sagres, zum äussersten Zipfel von Portugal. Hier vereinigen sich der Atlantik und das Mittelmeer. Es stehen zwar etliche Wohnmobile auf dem grossen kostenlosen Parkplatz, aber es gibt noch viele freie Plätze. Hätten wir so nicht erwartet. In der Mittagshitze und ohne Windhauch umrunden wir die Festung und besuchen das Städtchen mit dem Fischerhafen. 

 

Gegen Abend treffen wir Andre auf unserem gestrigen Uebernachtungsplatz. Nach dem Ausmessen einigen wir uns auf zwei Lithiumbatterien und eine Faltsolaranlage. Morgen bekommen wir die Solaranlage und können diese schon mal testen. 

 

Auch Rene www.Womo-adventure.com , ein im Wohnmobil lebendender Schweizer, ist hier. Alois liest regelmässig seinen Blog. So gibt es heute viel zu bequatschen.

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Fr

06

Jan

2017

Praja Amado

Andre www. amumot.de macht sich ans Werk und der erste Strom kann in die Batterie fliessen. Wir sitzen heute rum und beobachten, wie sich die Batterie langsam füllt. Die Lithiumbatterien können erst am Montag bestellt werden, da heute in Baden Württemberg Feiertag ist.

 

Dazwischen ordern wir bei Rene seine gesamten Vorräte an Superheilkräutern, die er selber in Kapseln abfüllt, damit die Allheilmittel nicht als Pulver eigenommen werden müssen. Er versendet diese auch Online, die jeweiligen Wirkungen können in seinem Blog studiert werden. www.Womo-adventure.com

 

Wie es aussieht werden wir also noch eine geraume Zeit in Portugal /Algarve verweilen, was uns nicht schwerfällt, denn es ist superschön hier. Marokko muss warten.

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Sa

07

Jan

2017

Figueira Stellplatz

Alois grüsst die ankommenden Polizisten freundlich. Nützt aber nichts. Beim Deutschen nebenan und bei uns werden die Papiere nicht nur kontrolliert, nein zuerst werden wir telefonisch überprüft und danach wird unser Campingverhalten genauestens protokolliert. Wir stehen in einem Naturschutzgebiet und da ist Camping total verboten. Camping bedeutet: Stützen sind unten, Tische und Stühle sind draussen, Treppe ist draussen.  Nur Parken sei erlaubt. Während die Polizisten am Schreiben sind, leert sich der Platz blitzartig. Rene, der mit Eyla weg war und dessen Tisch und Stuhl ebenfalls draussen stehen, drückt sich irgendwo rum und lässt sich nicht blicken bis die Polizei eine Stunde später weggefahren ist. Alois muss das portugisiesische Protokoll unterschreiben und wir bekommen eine Kopie. " Müssen wir jetzt eine Busse zahlen?" " No, aber wenn ihr nochmals erwischt werdet, ist eine grosse Busse fällig."  

Ein Bus auf dem oberen Parkplatz ist stehen geblieben, da er wohl wie ich der Meinung war, dass dort Camping erlaubt sei. Andre erklärt mir jedoch, dass die Verbotstafel von Scherzkeksen lediglich umgestrichen wurde. Beim Wegfahren sehen wir die Polizisten bei diesem Camper stehen und schreiben.

 

Die ganzen Camper drücken sich ein Dorf weiter, in Vila do Bispo rum und warten wohl bis sich die Lage beruhigt hat. Wir mögen nicht " Räuber und Poli" spielen, zumal wir bereits registriert sind und fahren ein paar Kilometer weiter nach Figueira auf den Stellplatz, der 7 Euro plus Strom kostet und mit allem ausgestattet ist was man so braucht.

 

Der sehr freundliche französische Betreiber, bestätigt mir nach dem Studium des Protokolls, dass wir dieses Mal wohl tatsächlich keine Busse bezahlen müssen. Aber die Polizei sei wirklich scharf in diesem Jahr und  manchmal kämen sie sogar um Mitternacht und es heisse dann zusammenpacken. 

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