19. bis 25.April   Algeciras - Monsaraz

Mi

19

Apr

2017

Sevilla

Alois:“ Ich habe gar nicht gut geschlafen, spürte immer ein Rütteln am Camper.“ Das Gerüttel ist nicht eingebildet, es bläst der Wind.

 

Wir nehmen von Neuem die Suche nach der Simkarte auf. Nützt nichts, unauffindbar, aber wir haben ja noch eine Partnerkarte, also die rein….. Keine Internetverbindung. Bloss nicht aufregen.

 

Auf dem Weg nach Sevilla bläst es uns fast von der Strasse. Sogar das Auffüllen der Gasflaschen an einer Tankstelle erweist sich als schwierig.

 

In Sevilla soll es nicht stürmen, kann man sich gar nicht vorstellen. Aber es ist tatsächlich so. Auf dem Stellplatz, ein laues Lüftchen bei 30 Grad Hitze. Die Wäsche ist nach einer Stunde bereits trocken.

 

Telefonat mit Vodafon, das Telefonieren funktioniert interessanterweise mit der eingelegten Sim- Karte „ Die Partnerkarte kann nur in Deutschland aktiviert werden.“ „ Supi!  Schicken sie uns eine neue Karte nach Orsingen.“ „ Machen wir und die alte Karte wird gesperrt.“

 

Wir mögen nicht mehr in die Stadt gehen, sind einfach nur kaputt, müssen immer noch die Erlebnisse an der Grenze verdauen. Sevilla haben wir auf unserer letzten Reise per Fahrrad erkundet.

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Do

20

Apr

2017

Wilder Westen in El Rocio

Zuerst mal rein zum Mc Donald. Hier soll es ja freies Wifi geben. Aber nichts geht. Die Webseite muss warten.

 

Wir haben anscheinend noch immer nicht genug vom Sand. Fahren durch die Olivenplantagen in den Nationalpark Donana zum „Westerndorf“  El Rocio. Wirklich sehenswert. Eigentlich fehlen nur noch die rollenden Büsche zwischen den Häusern.

 

Entlang des Meeres, fahren wir dann durch den Nationalpark Donana, bis zu einem grossen Parkplatz auf den wir uns für die Nacht stellen.

 

Uns haben so viele mit Spargelbildern gereizt, dass wir die Gelüste bald möglichst stillen.

 

Das Dünensystem soll eines der wichtigsten in Andalusien sein.

Bis zum Meer sind es dann tatsächlich an die 2 Kilometer.

 

 

Wir wundern uns, warum die anderen Camper auf dem Parkplatz in der Dämmerung so schnell im Auto verschwinden. Nach 10 Minuten wundern wir uns nicht mehr, sondern machen uns selber auf die Jagd nach den Mücken.

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Fr

21

Apr

2017

Mertola in Portugal

Vorbei an Huelvas geht es rüber nach Portugal. Auf die Algarve haben wir keine Lust und das nicht nur weil wir sofort von der GNR aufgehalten werden. " Was habe ich jetzt schon wieder falsch gemacht?" Gar nichts. Die Polizei hält einfach nur die Camper auf und eine Dame macht eine Umfrage. Sie will allerlei wissen zu unserem Camper-, und Einkaufsverhalten in Spanien. "Die wollen hier in der Algarve vielleicht wissen, was sie besser machen können mit den Campertouristen."

 

Deshalb fahren wir in die Hügel nach Norden rein ins Alentejo. Wie das herrlich nach Blumen und Kräutern duftet.

 

Nach der Ueberquerung der Brücke über die Guadiana stellen wir uns zuerst mal auf den grossen Parkplatz neben der Stadt Mertola und erkunden den Ort per pedes. Den Computer nehme ich mit, wir haben ja immer noch kein eigenes Internet. In einem Kaffee lässt sich der Blog prima raufladen.

 

" Sieh mal,da unten am Fluss, da stehen sie ja die Womos." " Da werden wir uns später auch dazustellen."

 

Die alte Handelstadt, bereits die  Phönizier, später die Römer und die Mauren haben diesen prima gelegenen Ort besiedelt und die Waren via Fluss transport, ist richtig spannend. 

 

Gar nicht so einfach, den Weg runter an den Fluss zu finden. Doch schliesslich sind wir mit dem Womo unten und ergattern uns einen Platz. Im Sommer ist das mit dem Camper wohl nicht möglich.

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Sa

22

Apr

2017

Serpa

Alois: " Ich brauche jetzt einfach Internet. Die nächste grosse Stadt ist Beja und ich sehe da auf der Karte eine Abkürzung." 

 

Wir fahren los. Zuerst eine richtige Strasse, dann ein Strässchen und zuletzt eine Piste, bis es ganz einfach nicht mehr weitergeht. Wir versuchen es noch auf einem anderen Weg, aber an einem Tor mögen wir nicht mehr weiter. " Das auf der Karte sind wohl alles Wanderwege." Wir sind mitten in einem herrlichen Wandergebiet und Vogelbeobachtungsgebiet gelandet.

 

Alles wieder zurück und auf die N22. Danach sind wir schnell in Beja. Die Stadt ist gross, aber die Altstadt mit der Burg überschaubar. Macht alles einen recht verlassenen Eindruck und ist zum Teil recht marode.

 

Unten im Einkaufscenter Continente bekommen wir für 15 Euro eine Meo- Simkarte und sind nun wieder überall per Internet mit der Welt verbunden. 

 

Kaum raus aus der Stadt passieren wir riesige Olivenplantagen und erreichen nach 25 km das kleine Weltkulturerbe- Städtchen Serpa, wo wir uns für 7.84 Euro auf den Campingplatz stellen. 

 

Rauf auf die Räder, rein ins Städtchen. Im Restaurant lassen wir uns verwöhnen. Ich mit regionaltypischem Lammeintopf  und Alois mit Lammkottletten. Wie man sieht, haben wir trotz Marokko noch nicht genug vom Lamm.

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So

23

Apr

2017

Serpa

So schön in Serpa, da bleiben wir noch einen Tag.

 

Im Sommer ist hier sicher einiges mehr los. Jetzt haben wir überall gut Platz, sogar am Sonntag.

 

Der Himmel wechselt ein paarmal von starkbewölkt zu sonnig. Die Temperatur liegt bei sommerlichen 27 Grad. Im Sommer wird es in Serpa wahrscheinlich eine Affenhitze sein.

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Mo

24

Apr

2017

Ueber Moura nach Estrela

Nach dem Besuch beim naheliegenden Lidl fahren wir nordwärts. Nächstes Ziel Moura.

 

Die Altstadt mit der Burg, die über allem thront ist  ein Stopp wert. Beim Kaffee setzt sich ein alter Herr mit einem speziellen Fahrrad neben uns und bietet uns Schnecken an. Ich: „ Nein Danke, mögen wir nicht so.“ Er: „ Schade die sind aber sehr gut, seid ihr Portugiesen?“ „ Nein, Schweizer.“ „ Ich habe vier Jahre in Zürich gearbeitet.“ Er erklärt uns noch vieles mehr, aber wir verstehen leider wenig bis gar nichts. Ja, ja Portugiesisch müsste man halt können.

 

Nach der Besichtigung des gepflegten Städtchens, geht die Fahrt weiter, vorbei an Olivenplantagen und Weinbergen, nach Estrela an den Stausee.

 

 

Hier stellen wir uns auf einen Parkplatz fast direkt am Wasser. Noch zwei weitere Camper stehen hier und später kommen drei Kanuten an, die ihre Zelte aufschlagen und ihre Fischerruten in Betrieb nehmen. Ein herrliches Plätzchen, absolut ruhig und einfach nur schön.

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Di

25

Apr

2017

Monsaraz

Ein Höhepunkt jagt den nächsten.

 

Zuerst wieder Olivenplantagen soweit das Auge reicht. Alois der Oliven nicht mag meint:“ Wer soll das Zeugs bloss alles essen?“ „ Ich.“

 

Immer den Stausee im Blickfeld, der erst im Jahr 2004 seinen Betrieb aufgenommen hat und die Region unseres Erachtens sehr aufwertet geht die Fahrt zum auf einem Hügel liegenden Monsaraz.

 

Der kostenlose Stellplatz liegt direkt unterhalb der Stadtmauer, bereits diese Aussicht ist einfach grandios.

 

Das kleine überschaubare, sehr saubere Städtchen mit der grossen Festung ist einfach reizend. Diesen Ort haben bereits die Römer und die Mauren als lebenswert empfunden, was Ausgrabungen belegen.

 

 

Während sich die PKW Parkplätze gegen Abend leeren, füllt sich der Womo-Stellplatz vollständig. Einmal mehr erweist sich die Anfahrt am frühen Nachmittag als vorteilhaft.

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