11. bis 26. Mai      Pau - Orsingen

Do

11

Mai

2017

Internetärger in Pau und ein fast sauberes Womo

Die Regenschauer lassen nach, der Parkplatz ist proppevoll, wir können aber noch aussteigen.

 

Also laufen wir in die Altstadt und suchen einen Orangeladen. Nach mehrmaligem Nachfragen werden wir fündig. Die Dame möchte uns so schnell wie möglich loswerden. Sie verweist uns an die Hotline und schickt uns weg.

 

Im nächsten Kaffee rufen wir an und erfahren, dass wir uns im Orangeladen registrieren lassen müssen. „ Ich will nicht mehr zurück zu der „netten“ Dame.“ Alois:“ Es gibt dort ja noch mehr Angestellte.“ Also wieder zurück. Eine andere Dame registriert uns mittels des Passes und meint,“ heute Nachmittag oder Morgen haben sie Internet.“ „ Hä? Die verarscht uns doch.“

 

Um die Nerven zu beruhigen, besteigen wir das Zügli und lassen uns die historische Stadt Pau erklären. Schön, schön. Auch den Hunger können wir in einem der zahlreichen Beizlein stillen.

 

Nachdem wir uns zu unserem Parklatz durchgefragt haben, erleben wir noch einen Krimi vor dem Rotlicht. Viel Verkehr, ein Motorfahrrader streitet lautstark mit einer Automobilistin. Alois meint noch:“ Achtung jetzt kannst du was erleben.“ Der in die Jahre gekommene, grauhaarige Motorradfahrer bockt sein Motorrad vor dem Auto auf, steigt ab und verpasst dem Auto mehrere Fusstritte. Andere Beobachter und Automobilisten versuchen ihn aufzuhalten. Er schlägt zum Schluss mit der Faust voll auf die Motorhaube, steigt auf sein Gerät und rast von dannen. Das Auto hat etliche dicke Beulen und die Autofahrerin fährt ebenfalls, sichtlich geschockt, weg. Alois:“ Hätte ich schneller reagieren können, hätte ich sein Motorrad umgestossen oder wäre mit ihm weggefahren.“ Ich: „Zum Glück hast du nichts dergleichen gemacht, denn dann hätte ich dich vermutlich im Spital oder im Gefängnis besuchen können. Das muss ein frustrierter Wahlverlierer sein.“

 

Immer noch kein Internet. Orange verlangt eine Idendifikation. Wir haben immer noch kein Passwort. Nochmals Telefonat mit der Gratishotline. „ Ihr Passwort ist 0308, die Geburtsdaten auf der Registrierung.“ „ OK, also sind wir registriert und  jetzt muss es klappen.“ Nichts klappt. Nochmals Gratishotline, aber bevor ich mein Anliegen so richtig an die Frau bringen kann, wird die Leitung unterbrochen und Orange schickt ein SMS. Ihr Guthaben beträgt noch 98 Cts. „ Hä?“ Superservice! Wir haben für die Simkarte und das Guthaben 50 Euro gelöhnt.

 

Ich frage mich nach unseren heutigen Erlebnissen immer mehr, warum ich ein Frankreichfan bin.

 

Aber wer braucht schon Internet? Wir verlassen Pau, wenden uns gegen Norden nach Villeneuve de Marsin. Interessante Gebilde am Himmel und ein paar Kilometer weiter ist das Womo fast sauber. Kurz nach unserer Ankunft auf dem Stellplatz in Villeneuve de Marsin, wir ergattern den letzten der sieben Plätze, jagt ein Gewitter das nächste und dazwischen scheint immer wieder die Sonne. 

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Fr

12

Mai

2017

Perigueux

Heute sind wir tatsächlich mal früh auf und tatsächlich bereits um 09.00 Uhr unterwegs nach Norden. Auf Nebenstrassen, heute mit mehr Lastwagen-, und Camperverkehr passieren wir zum Teil bekannte Weinanbaugebiete. Auch an „Routiers“ kommen wir vorbei und peilen um 12.30 Uhr eines davon an. Vorspeise, Hauptspeise, Dessert, Wein ( welchen wir verschmähen), Dessert und Kaffee für 13.50 Euro.

 

Vollgegessen erreichen wir Perigueux, wo wir überraschend schnell, mittels Kreditkarte zahlen und durch die Schranke fahren können.

 

Alois hat jetzt sehr zu unserem Erstaunen Internet von Orange. Hotspot funktioniert nicht, also ist es mir auch jetzt nicht möglich die Seite hochzuladen.

 

Wir laufen 500m dem Fluss entlang, danach über die Brücke und gelangen so ins sehr schöne Zentrum von Perigueux. Viele kleine Boutiquen, Spezialitätenläden, kleinen Plätzen zwischen den hohen Mauern mit etlichen Beizen. Einfach nur schön.

 

Jetzt weiss ich auch wieder warum ich ein Frankreichfan bin.

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Sa

13

Mai

2017

Wir fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn bis nach Vierzon

Die ersten 80 km Strasse sind wie gewohnt abwechslungsreich und dank wenig Verkehr angenehm ruhig.

 

Ab Limoges sind wir plötzlich von Lastwagen umgeben. Das Rätsel löst sich ein paar Kilometer weiter auf. Das Navi schickt uns auf die kostenlose Autobahn. Hier fädeln sich auch alle die LKW’s aus Frankreich, Spanien, Portugal, Holland, Litauen, Polen, usw. ein. Auf der Gegenfahrbahn fahren ebensolche von der Autobahn ab. In die entgegengesetzte Richtung ist die Strasse kostenpflichtig.

 

Der Himmel ist grau und da es nirgendwo schön ist, wenn das Wetter trübe ist, bleiben wir die nächsten 220 km auf der Autobahn und hoffen so schneller nach Orleans zu gelangen. Das heisst wir kommen nicht bis an unser gestecktes Ziel, denn zwischendurch machen wir Halt auf einer Raststätte, zwecks bearbeiten unserer Webseite. Das Hochladen geht zwar sehr, sehr, sehr langsam, aber irgendwann ist alles fertig, wir auch.

 

Also fahren wir in Vierzon auf, resp neben den Stellplatz, direkt an den Fluss und freuen uns über die Sonne, die sich wieder zeigt.

 

Ein junger Fahrradfahrer erklärt uns am späteren Abend, dass es hier eventuell in der Nacht etwas laut werden kann, wenn die Betrunkenen vorbeilaufen, diese seien aber nicht böse. Wir plauschen noch eine Weile, wünschen uns gegenseitig gute Nacht und sind gespannt, was uns da wohl noch erwartet.

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Di

16

Mai

2017

Vorbei an Paris bis Soisson

Der geneigte Leser fragt sich vielleicht, wieso wir immer weiter Richtung Norden fahren, wo wir doch schon längst nach Osten hätten halten müssen.

 

Wir fahren tatsächlich vorbei an der Schweiz, da wir in Goch für den 22. Mai einen Termin vereinbart haben. Dort werden wir eine Solaranlage auf’s Womodach montieren lassen und wohl auch ein paar andere Sachen nachsehen lassen, die klappern, klippern oder sich nicht mehr richtig schliessen lassen.

 

Jede Ortschaft hat ihren eigenen Womo-Stellplatz. Meistens umsonst, manchmal für ein paar Euros. Einfach praktisch. Im holländischen Campercontact sind fast alle aufgelistet.

 

Ein bisschen Bauchgrimmen machen lediglich die Vorsicht Zettel an Kirchen-, und Museentüren. Ansonsten würden wir glatt vergessen, dass wir uns in einem Land aufhalten, wo es bereits etliche Anschläge gegeben hat.

 

Paris liegt bereits hinter uns, in Soisson stehen wir wieder mal direkt am Kanal und erkunden die Altstadt per pedes.

 

Die Abtei wurde nicht durch den Krieg zerstört, nein während der Revolution enteignet und danach als Steinbruch missbraucht. Alles wird genaustens erklärt und kann selbst erkundet werden.

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Mi

17

Mai

2017

Laon ist ein Stopp wert

Das Navi führt uns ständig auf die meist zweispurige N2. Ist ganz und gar nicht interessant. Also werden die  Autobahnen ebenfalls aus dem Navi verbannt. Nun wird es zum Teil etwas abenteuerlich eng. Aber ist allemal abwechslungsreicher.

 

Auf einem Hügel thront die mittelalterliche Stadt Laon mit der riesigen Kathedrale. Das älteste noch erhaltene Spital gleich daneben, beherbergt heute die Touristeninformation.

 

Auch etliche andere Touristen haben den Weg hierher gefunden. Zusammen mit ihnen fahren wir mit der Bimmelbahn und lassen uns die verschiedenen Gebäude, Türme und Gemäuer erklären.

 

Direkt unterhalb der Stadtmauer gibt es extra ausgeschilderte Plätze für Camper.

 

Für das Hochladen der Webseite marschiere ich abends nochmals hoch ins Zentrum. Diesmal ist das Wifi wirklich gut und die Sache geht sehr schnell. 

 

 

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Fr

19

Mai

2017

Belgien

Fast unbemerkt sind wir in Belgien.

 

Was wissen wir von Belgien? Nicht sehr viel:

 

·       Zwei Sprachregionen, die sich angeblich nicht wirklich gut verstehen.   

·       Die Hauptstadt Brüssel, wo sich regelmässig viele Europäer zusammenfinden.

·       Molenbeek was nicht weiter erläutert werden muss.

·       Dunkle Schokoladequalität, die anscheinend die Schweizerschokolode überholt hat.

 

Was erfahren wir? Nicht viel, aber doch einiges mehr:

·       Valonien das Land der Täler. Sehr viel grün. Schafe, Kühe, Ziegen auf den Weiden. Bäche und Flüsse. Breite aber auch schmale Strassen, Städte und Dörfer mit wehrhaften Häusern aus Natursteinen oder Backsteinhäuser, viele Museen, Schlösser.

·       Die besten Erdbeeren seit langem, die wir direkt am Feld einkaufen können. Auch die Spargeln sind gut.

·       Wenige Leute auf der Strasse, vielleicht wegen des Regens. Aber alle, die wir zu Gesicht bekommen sind freundlich ja sogar fröhlich, sowohl in Valonien wie auch in Flandern.

·       Weiss-blaue Belgier, riesige Kühe die wir noch nirgendwo sonst gesehen haben. Bestehen vor allem aus Muskeln, verursacht durch einen Gendefekt. Sehen irgendwie aus wie Riesenschweine oder Nilpferde. Sind in der Schweiz verboten.

·       Kaum in Flandern wechselt im Radio die Sprache. Nicht mehr französisch ist angesagt, es wird holländisch gesprochen. Die Schilder sind für uns spannend zum Entschlüsseln.

 

Die erste Nacht verbringen wir beim Eisenbahnmuseum in Treignes in den Ardennen. Später bekommen wir einen Nachbarn, der sich so nah zu uns stellt, dass wir die Gespräche belauschen können, äh müssen.

 

Die zweite Nacht verbringen wir im kleinen Dorf Schalkhoven auf einem Gutshof mit einem Superstellplatz. Wir melden uns sofort für das Nachtessen an. Später gesellen sich noch mehrere Camper dazu. Es muss ein interessanter Ort sein, was wir jedoch nicht beurteilen können, da es mal wieder regnet und mit 10 Grad draussen, sowieso viel zu kalt für uns ist.

 

Das Nachtessen nehmen wir alle gemeinsam am langen Tisch ein. Es wird ein lustiger Abend in flämisch, französisch und deutsch.

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Sa

20

Mai

2017

Endlich ist Goch erreicht

Nachdem wir Belgien verlassen und einen kleinen Teil Hollands gestreift haben treffen wir im deutschen Goch ein. Diese Stadt liegt nahe bei Klewe.

 

Hier haben wir am Montag einen Termin bei WC - Solartechnik. Obwohl wir seit Januar 2017 mit unseren zwei 95er Lithiumbatterien, dem Ladebooster und dem Solarfaltmodul autark sind, (mussten nie mehr Fremdstrom beziehen) haben wir uns entschieden, zusätzlich Solarpanel auf’s Dach montieren zu lassen. Das Faltmodul darf dann im Sommer wenn die Sonne hochsteht in der Garage bleiben.

 

Angenehmer Deutschland Nebeneffekt, wir können endlich die Partner-Simkarte aktivieren und so unser Vodafon-Europa- Internetabo wieder nutzen. Das Original ist und bleibt verschwunden.

 

Der Stellplatz in Goch ist gross und recht gut belegt. Das Zentrum, zu Fuss der Niers entlang, schnell erreicht. Uns fallen vorallem die vielen Betrunkenen auf, die die Fussgängerzone bevölkern. Wir werweissen: „ Liegt es am Wochentag?“ „ Könnte auch an den vielen Holländern liegen, die hier das Wochenende abfeiern.“ Aber wahrscheinlich einfach daran, dass wir das überhaupt nicht mehr gewohnt sind.

 

Kurz vor Sonnenuntergang erleben wir auf dem Platz ein Spektakel. Kaninchen, Elstern und Tauben jagen sich gegenseitig über die Wiese. Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei und die Wiese liegt wieder ruhig und " jungfräulich" vor uns.

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Mo

22

Mai

2017

Die dummen Schweizer in Goch

Morgens Beratung bezüglich Solarpanel. Alles geht ziemlich hektisch vonstatten. Wir entscheiden uns für die Silvenium Flexi Black Platium 200 Watt Solaranlage,  da uns diese als das Nonplusultra angepriesen wird. Kosten inkl. Regler und Montage  2600 Euro. Der Regler, den wir drin haben, wird abgelehnt, obwohl uns Andre Bosch erklärt hat, dass wir ein 200er Modul an den bestehenden Regler anhängen könnten. Die Arbeit von Andre wird als Wald-, und Wiesenarbeit abgetan, ohne dass überhaupt jemand einen Blick auf dieselbe geworfen hat. Wir sind etwas irritiert, sind wir doch sehr zufrieden mit Amumots Arbeit, akzeptieren aber den zusätzlichen Regler.

 

Alois fragt den Mechaniker, bezüglich Dongel für die Standheizung, die er bereits vorgängig telefonisch angesprochen hat, da wird dieser echt ruppig vom Chef runtergeputzt. Er solle jetzt das machen, was wir bestellt haben und für irgendetwas anderes sei keine Zeit vorhanden. Wir hätten gerne noch andere Dinge besprochen, mit einem neuen, späteren Termin, aber uns ist die Lust diesbezüglich vergangen. Ich: „ Warum sind sie so ruppig? Auf ihrer Homepage klingt alles so ruhig und entspannt und es wird von guter Beratung geschrieben?“ „ Sie sind die erste die reklamiert, wir haben so viel zu tun und alle wollen noch irgendwas Zusätzliches, das geht einfach nicht.“ Ich: „ Hören sie mir überhaupt zu?“ Er: „ Es ist furchtbar viel Arbeit und die Zeiten sind sehr eng gesetzt.“ „ OK.“ Die Damen, die ich zu einem späteren Zeitpunkt darauf anspreche lachen und meinen: „ Das ist das Temperament des Chefs, sie habe sich wegen des Dongels kundig gemacht, der wird uns von der Firma nicht geliefert, da wir ansonsten nicht mit Aebersbächler zusammenarbeiten.“  Der Chef jammert danach nochmals über die viele Arbeit. Alois meint:“ Der steht kurz vor einem Burnout.“ Ich meine:“ Der ist total übersättigt.“

 

Wir nehmen leicht frustriert die Räder vom Womo  und fahren in die Innenstadt. Schnell finden wir einen holländischen Velohändler, der innert 5 Minuten mein Licht am Fahrrad wieder leuchten lässt. Es war lediglich der Kontakt unterbrochen. Jetzt kann ich wieder in der Dunkelheit radeln. Wir erstehen eine Pumpe, die für alle Ventile passt und tatsächlich richtig gut funktioniert. Die Holländer sind wirklich die Spezialisten was Fahrräder angeht.

 

Später fährt Alois vor mir in ein Gässchen rein und spricht nachdem er abgestiegen ist mit einem Polizisten. Ich steige vorsichtshalber ab und schiebe mein Gefährt zu den beiden. „ Da war ein Fahrverbot.“ Alois: „ Ich habe nichts gesehen, bin hier abgestiegen, wo die Fussgängerzone beginnt.“ Er wendet sich an mich:“ Wieso sind denn sie abgestiegen?“ „ Weil ich sie gesehen habe.“ „ Die Tafel?“ „ Nein sie.“  Er erklärt uns noch, dass wir aufpassen müssen mit den Einbahnstrassen und Alois bezahlt 15 Euro für sein Vergehen. Ich finde das lustig, Alois überhaupt nicht. „ Jetzt wissen wir, dass die Sendungen mit den Ordnungshütern im TV kein Fake sind.“

 

So, noch das Geburtspäckchen für meine japanische Enkelin auf die Post und zurück zur Werkstatt.

 

„ Aber wo ist denn nur der Fahrradweg?“ Einbahnstrasse! Alois fährt auf dem Gehsteig, ich schiebe meins auf dem linksseitigen Radweg, genau bis zur Mitte, dann steige ich auf, da Alois verschwunden ist. Wer kommt denn da mit dem Polizeiauto ums Eck? Es ist derselbe Polizist wie von vorhin. Er hält, steigt aus und meint:“ Was habe ich ihnen vorhin erklärt, bezüglich Einbahnstrassen?“ „ Ja, aber hier ist doch der Radweg.“ „ Schon aber in die andere Richtung. “ „ Das verstehe ich ja irgendwo, aber wo muss ich denn lang fahren, damit ich nach da vorne komme?“ „ Sie müssen um den Block rumfahren.“ „ Es ist aber nichts ausgeschildert.“ Aber ich habe ihnen vorher extra erklärt, dass sie auf die Einbahnstrassen achtgeben müssen.“ „Jetzt rege ich mich aber auch auf, denn ich weiss einfach nicht mehr, wo ich den Radweg finde.“ „ Sie müssen sich nicht aufregen, ich habe es ihnen jetzt gesagt, “ und fährt von dannen. Alois der ein Foto von der Szene gemacht hat, meint:“ Der verfolgt uns.“

 

In der Werkstatt wollen wir die Rechnung mit der EC Karte bezahlen. Das Tageslimit beträgt 1000 Euro, mehr geht nicht. Die Schweizer Karte funktioniert nicht. Also nochmals mit dem Rad zurück zur Post. „ Hier können sie so viel Geld abheben wie sie wollen, äh auf dem Konto haben.“ Es klappt. Wir raus, stehen da wie zwei Belämmerte und studieren unsere Route zurück. Schliesslich schieben wir das Rad, an die nächste Kreuzung, obwohl Alois das vollkommen bescheuert findet, und wer fährt uns wieder über den Weg, es ist der Polizist! Alois meint:“ Sag ich’s doch, der verfolgt uns.“ „ Quatsch.“ Jetzt brauchen wir seit langem erst mal wieder einen Radler. „ Würde mich nicht wundern, wenn wir einen Alkoholtest machen müssten.“ Müssen wir nicht und kommen ohne weitere Probleme zurück, können den Rest der Rechnung bezahlen und wegfahren. 

 

Die Solaranlage funktioniert, so wie es aussieht einwandfrei. Der Chef macht Alois noch darauf aufmerksam, das die Anlage in der Mittagshitze nicht mehr soviel Strom liefert. " 

Das hat er uns vorher auch nicht gesagt."

 

Es ist Abend und wir stellen uns auf den Stellplatz beim Freizeitbad. Schade nur haben wir hier trotz unserer Sim-Karte keinen Internetempfang, auch im Bad selber gibt es kein Wifi. In Deutschland gibt es wohl noch viele Internetlöcher, aber was soll’s. Für uns hat es sich sowieso ausgegocht. Morgen fahren wir gen Süden.

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Di

23

Mai

2017

Bad Camberg

Der Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern in Bad Camberg
Der Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern in Bad Camberg

Wir legen für unsere Verhältnisse möglichst viele Kilometer hinter uns, da Auffahrt mit viel Stau Richtung Süden vor uns liegt.

Doch gewaschen werden muss ebenfalls.

In einem Autohof auf der Strecke erledigen wir das. Die Wasch-, und Trockenmaschine sind Haushaltsmaschinen und arbeiten entsprechend langsam. Ueber zwei Stunden dauert die Prozedur.

In der historischen Altstadt von Bad Camberg
In der historischen Altstadt von Bad Camberg

Um Köln rum geraten wir auf der Autobahn natürlich in einen Stau nach dem anderen. 

In Bad Camberg im Taunus stellen wir uns nah der A3 auf den kostenlosen, ruhigen Stellplatz direkt unterhalb der historischen Altstadt. Ein wirklich schnuseliges Oertchen, das ein Besuch wert ist. Hier gibt es auch einen Kurpark, den wir heute nicht besuchen. Wir merken uns jedoch diesen Ort für ein anderes Mal. Eine gute Alternative, wenn der Rhein zwischen Koblenz und Bingen von Wohnmobilen überfüllt ist.

 

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Fr

26

Mai

2017

Wieder Daheim

Nach der Stippvisite in Waghäusel bei Carsten Stäbler, der uns die hydraulischen Stützen um ein paar Zentimeter höher setzt, damit wir beim Rückwärtsfahren keine Angst mehr vor Unebenheiten und Mäuerchen haben müssen, fahren wir durch den Schwarzwald nach Hüfingen.

 

Wir freuen uns gewaltig, als wir Aila erblicken, die per Zufall mit Herrchen Rene und Brigitte ebenfalls hier auf dem Stellplatz stehen. Ihn www.womo-adventure.com haben wir auf unserer Reise nach Marokko in der Algarve kennen gelernt. Es gibt viel zu betratschen, über Gott und die Welt, Reisepläne, schöne Erlebnisse aber auch das Pech und die Pannen der letzten Monate.

 

Heute nun haben wir auf dem Campingplatz in Orsingen Corina und Wolfgang nach langen Monaten wiedergetroffen. Sie sind nach ihrer zweijährigen, erlebnisreichen Reise durch Amerika wieder gut in die Heimat zurückgekehrt und immer noch am Verarbeiten ihrer tausenden von Eindrücken. Corina meint:" Das war die Reise unseres Lebens." 

 

Wir sind, wieder in heimatlichen Gefilden. 

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