18. bis 21. April Martil

Freitag, 18. April Tanger - Martil

 

Wir verabschieden uns von unserem Nachbarn mit Hund. Ein richtiger Pechvogel. War er doch bereits in Spanien mit der Fähre. Gemäss einem neuen Gesetz, muss der Hund nicht nur gegen Tollwut geimpft sein, sondern auch einen Antikörperbluttest vorweisen. In Ermangelung desselben, hätte der Hund 3 Monate in Quarantäne gemusst. Also wieder zurück nach Marokko, Bluttest gemacht, zuwenig Antikörper im Blut, also nochmals impfen und nun 5 Wochen warten bis der Bluttest wiederholt werden kann. Wir wünschen ihm viel Glück!

 

Die Wegfahrt von Tanger vom Campingplatz ist wirklich ein Klacks. Auf der gutausgebauten Strasse der Strandpromenade entlang durch ganz Tanger, dann nach Ksar es Seghir. Wir wollen diese einzige ringförmige Siedlungsanlage in Nordafrika besichtigen. Alles ist gut eingezäunt und der Eingang jeweils am Freitag über Mittag 3 Stunden geschlossen. Also keine Besichtigung, dafür Pizza in einem der hübschen Restaurants im Dorf.

 

Vorbei an Tanger Med über den Pass Djabal Musa, auf der sehr gut ausgebauten Strasse vorbei an Ceuta nach Martil. Auch hier ist alles beflaggt. 

 

Wir bekommen noch den letzten Platz auf dem Camping. Aber es kommen gegen Abend noch mehrere Camper und auch diese finden auf den Seiten noch Plätze. In Marokko gilt der Grundsatz: "Geht nicht, gibt's nicht." 

 

Tatsächlich treffen wir hier auf dem Campinglatz zum zweiten Mal auf unserer Tour auf diesmal ganz nette Aargauer. Vreni und Peter aus Rudolfstetten. Bei unserer letzten Flasche Wein, erfahren wir, dass sie zum ersten Mal in Marokko sind und sich nur 2 Wochen Zeit nehmen um das Land zu beschnuppern. Sie sind schon nach einem Tag Marokko begeistert. 

Zu diesig, die spanische Küste ist nicht zu sehen
Zu diesig, die spanische Küste ist nicht zu sehen

Samstag, 19. April

 

Mit dem Fahrrad kreuz und quer durch Martil. Es ist windig und der Himmel bedeckt, aber immerhin bei angenehmen 20 Grad.

 

Gegen Abend treffen Marianne und Ulli mit dem Zebra auf dem Campingplatz ein. Welche Ueberraschung. Sogar die Sonne haben sie mitgebracht und der Wind hat sich gelegt. Marianne:" Wir haben immer Sonnenschein auf der Reise."

 

Heute bekocht uns Marianne mit Spaghetti bolognese und auch die köstlichen Marokkanischen Patisserie fehlen nicht zum Dessert. So fein, danke vielmals für das Festmahl!

 

 

 

Ostersonntag, 20. April

 

Die Osterhäsin Marianne beglückt uns mit einem süssen Nestchen.

 

Wir bleiben voraussichtlich bis Dienstag hier und werden dann von Ceuta nach Algeciras übersetzen. Insallah!

Ostermontag, 21. April

 

Das Wetter kann doch noch schlechter werden. Sonnenschein wechselt sich ab mit intensiven Regenschauern. In Ermangelung unser defekten "Sonnenmarkise", kommt der Regenschirm in Aktion.

Auch wenn es anders aussieht, die Strassenlaterne stand bereits vor unserer Ankunft so schief da!
Auch wenn es anders aussieht, die Strassenlaterne stand bereits vor unserer Ankunft so schief da!

Marianne und Ulli nehmen heute die Fähre nach Algeciras. Tschüss und bis bald!

 

Ein hoffnungsvolles Zeichen am Himmel.