10./ 11. /12.Februar Fes- Sefrou-Fes-Azrou

10. Februar Fes- Sefrou- Immouzer- Fes

 

Guter Dinge trotz Regenwetter starten wir vom Uebernachtungsplatz an der Mauer in Fes nach Sefrou. Dort soll es schön sein und einen Campingplatz geben. Einen Campingplatz hat es wohl, aber dieser ist nicht mehr in Betrieb. Und schön ist es irgendwie nirgens, wenn das Wetter nicht stimmt.

 

Also fahren wir direkt nach Azrou, denken wir. Es wird aber immer brenzliger. Auf der Strasse kommen uns schneebedeckte Autos entgegen. In Immouzer schneit es und die Strassenverhältnisse sind nix für unser Womo. Also so schnell wie möglich wieder runter und retour nach Fes. Uebernachtung auf dem Campingplatz Diamant vert.

 

11. Februar Fes- Azrou

 

Die Sonne scheint und so starten wir erneut Richtung Azrou. Diesmal klappt es. In Ifrane (1650 m hoch) herrscht richtiger Bilderbuch Winter. 

 

In Azrou (1250 m) auf dem Euro Camping richten wir uns ein für die Nacht. Da es hier eine Waschmaschine gibt und das Wetter zu halten scheint, ist auch mal waschen angesagt. 

Mittwoch 12. Februar Azrou

 

Nach dem gestrigen Email- Kontakt mit Jürgen und Gaby, haben wir uns entschlossen noch einen Tag in Azrou zu bleiben und freuen uns darauf, sie auf dem Camping Amazigh zu treffen.

 

Am Vormittag suchen wir im Zedernwald die Berberaffen. Zum Glück wartet eine Familie auf uns, bevor die schneebedeckte Strasse ein Weiterfahren verunmöglicht. Die Berberaffen sind hier heimisch und betteln gerne bei den Touristen. Wir machen 2 Pfannen voll Pop-Corn, denn zuerst isst sich der Patriarch ( typisch marokkanisch) satt, bevor er seine Familie futtern lässt. 

 

In Azrou beim Kaffe, crasht es auf der Kreuzung, im Nu bildet sich eine riesige Menschenmenge. Das Ambulanzfahrzeug und die Polizei kommen beinahe nicht durch. Ist das ein Gezeter und Gehupe.

Geht aber nicht lang werden die kaputten Autos abtransportiert und der Auflauf löst sich auf.

 

Auf dem Campingplatz in  Amazigh werden wir von den Enten und Hühnern willkommen geheissen,die Störche drehen über unseren Köpfen ihre Kreise.  

 

Alois erklärt den heutigen Tag zum Tag des Tieres.

 

Nun freuen wir uns auf's gemeinsame Nachtessen und Palaver mit Gaby und Jürgen und auf wertvolle Tipps betreffend neuer Reiserouten und Campingplätzen. www.camping-bus.de