15.Januar bis 20.Januar 2013

Der Künstler Abdellah macht sich ans Werk.......
Der Künstler Abdellah macht sich ans Werk.......

....und wir  uns während dessen auf den Weg nach Tiznit, für einmal nicht mit dem Fahrrad, nein auch nicht mit dem Esel, der ist schon genug beladen, sondern mit einem Grosstaxi. Die Fahrt kostet für jeden Passagier 60 Cts. Sonst haben wir jeweils nur gestaunt, wieviele Passagiere ausgestiegen sind, heute sind wir selbst dabei. Zusammen mit dem Chauffeur haben sind wir zu 9. im Peugeot Platz.

 

Mit Bernd als fachkundigem Führer, machen wir einen Stadtbummel, auch die Medina wird besucht und die bekanntesten Silberschmiede Marokkos werden gefunden. Ich freue mich sehr über meinen neuen Schmuck!

Das Werk ist vollendet
Das Werk ist vollendet

Wir sind schon ein bisschen nervös. Ist das Gemälde unseren Vorstellungen entsprechend gelungen? Aber ja, wir sind sehr zufrieden.

 

Wir geben noch andere Arbeiten in Auftrag. Hier wird ja so ziemlich alles gemacht. Direkt auf dem Platz, schnell, effizient und günstig!

Mittwoch 16. Januar 2013

 

Kaum haben wir gefrühstückt geht's weiter. Zuerst das Auto an die Rampe stellen, dann Besprechung mit dem Künstler und schon macht er sich wieder ans Werk....

 

bis am Nachmittag ist das Werk vollendet. Wir und Abdellah gleichermassen zufrieden.

Zur Feier des Tages gibt es Miesmuscheln, die heute im Angebot sind. Hätte ich gewusst, dass die Reinigung derselben so ein "Chrampf" ist, hätte ich wohl eher Spaghetti gekocht.

 

Während wir schmausen, macht sich der Allrounder ( Spengler, Lackierer, uva.) in der Dusche zu schaffen. Morgen wird sich zeigen, ob der Boden wirklich wieder duschfest ist.

 

Die gestern bestellte massgeschneiderte Isolationsmatte für das Führerhaus wird geliefert und sofort eine Offerte für 2 Seitenwände gemacht, bei der wir nicht widerstehen können und auch diese ordern.

 

Jetzt ist es aber fertig, denn schliesslich brauchen wir noch neue Pneu's bevor wir wieder in den kalten Norden zurückkehren.

 

Donnerstag 17. bis Samstag 19. Januar 2012

 

Es wird immer noch gearbeitet, diesmal am Hinterteil unseres Heims. Hoffentlich wird das auch gut, denn der Karim mag statt Kaffee lieber unseren weissen Traubensaft aus der Schweiz.

 

Ein Blick über die Mauer lohnt sich alleweil. Schade gibt es da keinen Arganien-Baum für die Ziegen.

 

Schon geht es wieder nach Tiznit, neues Geld für all die Aufträge holen.  Auf dem Hinweg sind wir nur zu neunt im Taxi, auf dem Rückweg sind wir dann tatsächlich zu zehnt drin, dies ist echt grenzwärtig, denn der Taxifahrer rast als ob der Leibhaftige hinter ihm her ist.

 

 

 

 

 

Jedes Mal gibt es wieder neues zu entdecken auf den verschiedenen Märkten.

 

Alois möchte nicht, dass ich die Barracudas berühre, dabei sind die so glatt, überhaupt nicht schuppig und so frisch, dass meine Finger danach überhaupt nicht riechen.

 

Leuchtende Farben, Spielsachen, Haushaltswaren, Früchte, Gemüse und Polentaschen. Für jeden ist das passende da.

Vorher
Vorher

Nach dem Marsch durch die Märkte steht noch ein Frisörbesuch für die Männer an.

Immer ein fröhliches Lachen auf dem Gesicht
Immer ein fröhliches Lachen auf dem Gesicht

Zur Belohnung gibt es eine neue Hose für Alois. Auf der einen Strassenseite werden sie gekauft und auf der anderen Seite der Gasse beim Schneider auf die "fast" richtige Länge gekürzt.

Schmale Gassen, grosse Plätze und der König der allgegenwärtig schützend über seine Schäfchen wacht.

 

Mit einem feinen Abendessen wird der Ausflug nach Tiznit abgerundet.

 

 

Beim zweiten Mal klappt es.
Beim zweiten Mal klappt es.

Am 19. Januar am Abend und über Nacht regnet und stürmt es enorm. Der Wagen rüttelt und schüttelt sich. Die Satellitenschüssel stellen wir zur Sicherheit ab und lesen mal wieder.

 

Am 20. scheint die Sonne wie gehabt nur der Sturm hat sich noch nicht gelegt. Trotzdem wir mit den Fahrrädern nach Tiznit. Hin fliegen wir fast dank des Rückenwindes aber  zurück geht es trotz der Akkus nur im Schritttempo. Das ist echtes Fitnesstraining.

 

Aber jetzt hat die Hose die richtige Länge, zum Glück sind in Marokko einen Teil der Läden auch am Sonntag offen, je nach Lust und Laune und Nachfrage